Varta Aktie aktuell VARTA: Bodenbildung abgeschlossen, was wäre jetzt drin?

News: Aktuelle Analyse der Varta Aktie

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Varta
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Zur Varta Aktie

Die VARTA-Aktie hat eine tadellose Bodenbildung vollzogen, indem der Kurs über der mittelfristigen Aufwärtstrendlinie ein Doppeltief vollendet hat. Das ist eine sehr vielversprechende Konstellation – was wäre jetzt auf der Oberseite möglich?

Wenn ein Trend immer mehr an Fahrt aufnimmt, vergessen sehr viele Marktteilnehmer, dass es brenzlig wird, wenn die Kurse weit schneller steigen als die Unternehmensgewinne hinterherkommen. Es entsteht eine Überbewertung, die jederzeit dazu führen kann, dass eine solche „Fahnenstange“ von Rallye in sich zusammenbricht. So geschehen im Februar, nachdem VARTAs Ausblick auf das laufende Jahr deutlich machte, dass viele Analysten und Anleger sich mit ihren Erwartungen verhoben hatten, indem sie das grandiose Wachstum der Jahre 2018 bis 2020 einfach mit dem Lineal in die Zukunft verlängert hatten.

Die „Strafe“ folge auf dem Fuße, aber dieser Absturz konnte nicht ewig weit führen, weil die Erwartungen zwar zuvor zu hoch waren, das, was VARTA für 2021 avisiert, nichtsdestotrotz ein sehr beeindruckendes Wachstum ist. Und dies in Kombination mit einem auf einmal deutlich tieferen Kurs machte aus einer zuvor überbewerteten Aktie eine, die man sich im Bereich der Tiefs der Bodenbildung zwischen 105 und 110 Euro eben wieder anschauen konnte. Gilt das jetzt immer noch, obwohl der Kurs nach dieser vollendeten Bodenbildung schon wieder deutlich höher liegt?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Varta Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Grundsätzlich ja. Auf Basis des momentan im Schnitt der Analystenprognosen um 3,40 Euro erwarteten Gewinns für das laufende Jahr würde sich ein Kurs/Gewinn-Verhältnis von um die 45 errechnen. Das ginge bei diesem momentanen Gewinnwachstum in Ordnung, auch mit Blick auf das Jahr 2022, für das derzeit ein Gewinnplus um die 30 Prozent vermutet wird. Hinzu kommt, dass die Aktie jetzt eben auch noch aus charttechnischer Sicht bullisch ist, so dass hier zwei Pferde vor die Kutsche gespannt wären, sofern die Marktteilnehmer weiter zugreifen und das positive Signal, das mit dem Ausbruch über das Zwischenhoch vom Mai (137 Euro) generiert wurde, dadurch verstetigen.  

VARTA-Aktie: Chart vom 16.06.2021, Kurs 140,00 Euro, Kürzel VAR1 | Online Broker LYNX

Bislang sieht es zumindest danach aus, die Aktie bewegt sich im Vergleich zu der Übertreibungsphase zur Jahreswende langsam, dafür aber recht stetig entlang eines kurzfristigen Aufwärtstrends, der den Kurs auch zuletzt über die Nackenlinie des mit den jüngsten Kursgewinnen vollendeten Doppeltiefs führte. Das nächste Kursziel wäre das Gap (Kurslücke) zwischen 146,40 und 153,80 Euro, das geschlossen werden müsste, darüber wäre der Weg frei bis dem kurz vor dem Gap ausgebildeten Zwischenhoch bei 168,50 Euro und bis zum Verlaufsrekord, der Ende Januar bei 180 Euro markiert wurde. Dann wäre die VARTA-Aktie zwar von der Bewertung her schon etwas teuer … aber sollten gute Quartalsbilanzen den Aufstieg begleiten, womöglich eine Prognose-Anhebung erfolgen, muss das diesmal nicht das Ende der Fahnenstange sein.

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Vorherige Analysen der Varta Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der deutsche Batteriehersteller sorgte in den letzten Monaten für viel Freude und Leid bei den Anlegern. Investoren, welche die Varta-Aktie zum richtigen Zeitpunkt gekauft hatten, konnten sich über kurzfristig intensive Rallyes freuen. Wer jedoch zu spät zur Party kam, erlebte sein blaues Wunder, denn auch heftige Korrekturen standen auf der Tagesordnung. Allein im Februar verlor die Aktie kurzfristig mehr als 40 Prozent an Wert. In den folgenden Monaten hat sich die Volatilität der Aktie wieder auf ein normales Maß eingependelt. Mitte Mai produzierte das Wertpapier dann nach langer Zeit wieder ein klares Kaufsignal und die Zwischenkorrektur von März bis Mai konnte beendet werden.  

Expertenmeinung: Momentan befindet sich der Trend zwar noch in einer neutralen Phase, doch dies könnte sich scjhnell ändern. Die Konsolidierung der Kurse knapp oberhalb der gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 macht die Varta Aktie derzeit überaus interessant. Sollte die Aufwärtsbewegung durch Schlusskurse oberhalb der Marke von 130 EUR bestätigt werden, könnte sich wieder ein Momentum-Impuls bilden. Das nächste Kursziel wäre vorerst einmal das Zwischenhoch von März bei 137.00 EUR. Danach könnten die Bullen sogar der Kurslücke von Februar attackieren. Hier wäre also noch jede Menge Platz nach oben vorhanden und daher sollte Varta intensiv beobachtet werden.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 04.06.2021 Kurs: 129.00 Kürzel: VAR1 | Online Broker LYNX

Seit am vergangenen Mittwoch die Quartalsbilanz auf den Tisch kam, kommt die VARTA-Aktie langsam in Fahrt. Aber die Wende ist das noch nicht. Wo muss der Kurs drüber, um wieder bullisch zu sein? Und wo ist die Achillesferse der Bullen?

Das Ergebnis der ersten drei Monate des laufenden Jahres war, könnte man sagen, gemischt. Der Umsatz stieg zum Vorjahresquartal nur leicht, von 198,5 auf 204,3 Millionen Euro. Die Analysten hatten da im Schnitt mit 208,5 Millionen gerechnet. Beim Gewinn kommt es darauf an, was man betrachtet. Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) stieg der Gewinn gegenüber dem ersten Quartal 2020 recht deutlich von 51,7 auf 59,9 Millionen, das lag über der Analystenschätzung. Doch netto stand mit 24,37 Millionen geringfügig weniger als im Vorjahr zu Buche, da waren am Ende 24,53 Millionen Euro als Gewinn geblieben.

Das wirkt wie ein Zahlenwerk, das einen skeptischen Anleger nicht begeistern kann, aber die Aktie bewegt sich aus zwei Gründen trotzdem derzeit vorsichtig aufwärts. Zum einen stieg der Gewinn als EBITDA überproportional, weil die Marge kräftig von 26,0 auf 29,3 Prozent gesteigert wurde, deutlich mehr als die 27,0 Prozent, mit denen die Analysten gerechnet hatten. Zum anderen avisierte VARTA im Ausblick auf das Gesamtjahr, dass sich die Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr beschleunigen werde.

Expertenmeinung: Das waren zwei wichtige Pluspunkte für das bullische Lager, aber Sie sehen im Chart, dass die Käufe dennoch bislang eher verhalten daherkommen. Das Problem vieler Anleger und Analysten ist die Bewertung. Auf Basis der Konsens-Gewinnerwartung für 2021 läge sie momentan bei 35. Das ist billig, wenn man zurückblickt, denn der Unternehmensgewinn stieg in den vergangenen drei Jahren jeweils zwischen 80 und 95 Prozent. Das wäre aber teuer, wenn das Tempo des Gewinnwachstums nennenswert fallen würde. Noch rechnen die Experten für 2021 und 2022 mit einem Anstieg um die 50 Prozent, ab 2023 sollen es aber nur noch 20 Prozent sein. Je nachdem, wie weit der Zeithorizont der Analysten für die Aktie ausgelegt ist, kommen daher sehr unterschiedliche Einschätzungen zustande. Die Lager „Kaufen“, „Halten“ und „Verkaufen“ sind gleichmäßig vertreten, die Kursziele liegen zwischen 83 und 144 Euro.

Auffällig ist, dass momentan kein Analyst ein Kursziel sieht, das nennenswert über dem Level läge, den die Aktie überbieten muss, um aus der laufenden Bodenbildung einen bullischen Befreiungsschlag zu machen: die Widerstandszone 133/137 Euro. Im Gegenzug hat VARTA zwar die wichtige, mittlerweile mehrfach getestete und gehaltene, im Juni 2020 etablierte Supportlinie bei 111 Euro verteidigt und dort gedreht. Aber solange der Ausbruch nach oben nicht vollzogen ist, ist diese Linie, gerade weil sie so oft getestet wurde, auch die Achillesferse der Bullen.

VARTA-Aktie: Chart vom 17.05.2021, Kurs 121,75 Euro, Kürzel VAR1 | Online Broker LYNX

Würde diese entscheidende Wendemarke eindeutig fallen, indem das Vorwochen-Verlaufstief von 107,65 Euro auf Schlusskursbasis unterboten würde, wäre die Chance auf einen neuen Aufwärtsimpuls vertan. Und noch ist die Aktie von diesem Bereich nicht weit genug entfernt, um diese Option zu unterschätzen – hier bleibt Vorsicht angebracht.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die überaus starken Zeiten der Aktie des deutschen Batterieherstellers scheinen vorerst vorbei zu sein. Seit einigen Monaten leidet die Varta-Aktie unter stetigem Verkaufsdruck. Lediglich im März gab es einen kleinen Lichtblick, als sich die überverkaufte Energie in einem starken Bounce nach oben entlud. Doch die Bullen konnten die gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 nur für wenige Tage halten – kein sonderlich überzeugendes Signal. Wenig später begann der Abwärtsdruck von neuem auf die Aktie zu wirken. Aktuell nähern sich die Kurse gerade einer äußerst wichtigen Unterstützungslinie, welche sich im letzten halben Jahr aufgebaut hat. Die Marke bei 110 EUR wird einen weiteren harten Kampf zwischen Bullen und Bären entfachen. Es bleibt spannend, wer diesen im Monat Mai gewinnen wird.

Expertenmeinung: Was passiert, wenn diese Unterstützung fällt? Dann droht der Varta Aktie wohl eine heftige Korrektur Richtung Süden. Beim Blick auf den Wochenchart wird schnell klar, dass lediglich zwei weitere wichtige Support-Ebenen vorhanden sind. Zum einen das Pivot-Tief von Oktober des vorigen Jahres bei rund 100 EUR und zum anderen das Pivot-Tief von März 2020, welches sich bei rund 50 EUR befindet. Umso wichtiger erscheint die Verteidigung der aktuellen Unterstützung zu sein. Interessant wird es vor allem am 12. Mai, wenn der Konzern seine Ergebnisse zum abgelaufenen Quartal liefern wird. Diese werden wohl darüber entscheiden, wohin die Reise tatsächlich gehen wird.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 06.05.2021 Kurs: 122.75 Kürzel: VAR1 | Online Broker LYNX

Die gestern vorgelegte 2020er-Bilanz löste zuerst einen Kurssprung aus, dann aber kamen Gewinnmitnahmen. Kein Wunder, die Zahlen waren bekannt. Aber damit wird klar, wo der Punkt liegt, über dem die VARTA-Aktie wieder bullisch wäre.

Die Bilanz für das Jahr 2020 war bereits am 18. Februar als vorläufiges Zahlenwerk präsentiert worden, das mochte mancher Marktteilnehmer gestern nicht mehr auf dem Schirm gehabt haben, der daraufhin eingestiegen ist. Die VARTA-Aktie machte zuerst einen gewaltigen Satz nach oben, dann aber bröckelten die Gewinne ab. Denn nicht nur die Zahlen für das vergangene Jahr blieben dieselben, auch der Ausblick. Und der war es, der dafür sorgte, dass VARTA im Februar beim Versuch, das bisherige Rekord-Verlaufshoch von 181,30 Euro anzugehen, förmlich „abgeschossen“ wurde.

Dieser gestern bestätigte Ausblick beinhaltete ein avisiertes Umsatzwachstum von acht Prozent nach +140 Prozent im Jahr 2020 und eine Steigerung der EBITDA-Marge von 27,5 Prozent im Vorjahr auf „bis zu“ 30 Prozent im laufenden Jahr. Käme es zu diesen 30 Prozent, würde man einen Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) um die 282 Millionen Euro erreichen, nach 241 Millionen im Jahr 2020. Ein Gewinnanstieg von 17 Prozent, das ist viel weniger, als sich Analysten und Anleger erhofft hatten, nachdem Umsatz und Gewinn 2020 dreistellig zugelegt hatten. Die Aktie brach weg … und die Bodenbildung, die derzeit läuft, wurde dadurch, dass in diesen gestrigen Kurssprung hinein verkauft wurde, erst einmal nicht beendet. Aber:

Expertenmeinung: Mit dieser endgültigen Bilanz wurden die Investoren noch einmal daran erinnert, dass es mit VARTAs Wachstum nicht mehr so explosiv vorangeht wie 2019 und 2020. Diejenigen, die überzogene Erwartungen hegten, sind damit „abgeschüttelt“. Wer jetzt dabei ist, weiß, wie sich die Perspektive darstellt, das Enttäuschungspotenzial ist dadurch viel geringer als noch zu Jahresbeginn. Wenn die Aktie also jetzt ihre Bodenbildung vollendet, dann mit den Käufen von Tradern, die nicht auf einer Wolke schweben, von der sie jederzeit herunterfallen könnten.

Und dadurch, dass der Kurs erst einmal wieder ausgebremst wurde, wird die Zone, die es zu bezwingen gilt, um ein sauberes, bullisches Signal zu sehen, noch klarer. Sie sehen im Chart, dass die Käufer in den letzten zwei Wochen mehrfach versucht hatten, den Widerstand bei 133 Euro zu überwinden, der sich aus dem Zwischentief der beiden markanten Topps vom Januar und Februar ergibt. Das wurde gestern erneut versucht, wieder klappte das nicht. Damit wird klar:

Varta Aktie: Chart vom 31.03.2021, Kurs 125,50 Euro, Kürzel VAR1 | Online Broker LYNX

Diese Linie von 133 Euro muss signifikant bezwungen werden, um den Weg nach oben freizubekommen. Diese Linie und die über die beiden Topps zu konstruierende Abwärtstrendlinie, die aktuell bei 141 Euro verläuft und zügig nach unten läuft. Gelingt es, VARTA über diese Hürden zu tragen, wäre der Bann gebrochen. Bis dahin bleibt Vorsicht geboten.

Derzeit kursieren Gerüchte, wonach Varta in die Produktion von Batterien für Elektroautos einsteigen könnte.
Löst das die nächste große Rallye aus?

Party in vollem Gange

Elektroautos und Aktien, die damit im Zusammenhang stehen, sind bei den Anlegern derzeit heißbegehrt.

In vielen Fällen haben sich die Kurse vervielfacht. Tesla ist nur das prominenteste Beispiel. Auch Aktien, wie BYD, die zuvor jahrelang im Dornröschenschlaf verharrten, sind regelrecht durch die Decke gegangen.

Ich rate Anlegern wie immer zur Vorsicht. Hypes kommen und gehen und die Vervielfachung der Aktienkurse basiert vor allem auf der Haltung der Anleger gegenüber diesen Unternehmen.

Bei den Unternehmen selbst ist zwischenzeitlich gar nicht viel passiert. Tesla ist heute nahezu dasselbe Unternehmen wie vor einem Jahr, nur eben fast zehnmal teurer.

Die Gerüchteküche brodelt

Derzeit kursieren Gerüchte, wonach Varta in die Produktion von Batterien für Elektroautos einsteigen könnte.

Demnach gibt es wohl eine Pilotlinie am Stammsitz in Ellwangen. Darüber hinaus
befindet man sich angeblich in Gesprächen mit mehreren Autoherstellern.

Ob sich das Gerücht bewahrheiten wird, werden wir sehen.

Eine Sache dürfte aber klar sein: Sollte Varta zukünftig wirklich Autobatterien, dürfte das in diesem Börsenumfeld einen Höhenflug der Aktie auslösen.

Ein bedeutender Teil der Kosten für die Expansion in diese Richtung, könnte dann durch Kapitalerhöhungen finanziert werden.
Und das zu einem entsprechend hohen Aktienkurs.

UPDATE: Varta bestätigt Bericht

Inzwischen hat Varta die Gerüchte bestätigt (Link).

Demnach wird Varta in Zukunft Batteriezellen für die Elektromobilität produzieren. Die neue Zelle soll zum Ende dieses Jahres am Stammsitz des Konzerns in Ellwangen auf einer Pilotlinie produziert werden.

Anleger sollten das aber nicht mit der Massenproduktion verwechseln. Es handelt sich um aber um einen ersten Schritt in diese Richtung

Zeit

Man sollte aber auch nicht unterschätzen, wie lange es von der Idee dauert, bis wirklich die ersten Akkus vom Band laufen würden.

Die Produktion in diesem Bereich ergibt nur im großindustriellen Stil Sinn, sonst ist man nicht konkurrenzfähig.

Man kann sich ungefähr ausmalen, wie lange der Bau der entsprechenden Fabriken dauern würde.

Es sei denn, man nutzt die Batterien nur zur Unterstützung, nicht als Haupt-Akku für das Fahrzeug.
Das könnte Varta wohl wesentlich schneller umsetzen.

Geld ist wertlos

Sollte Varta diesen Schritt dennoch wagen, könnte es einer „Self-fulfilling prophecy“ (sich selbst erfüllende Prophezeiung) ähneln.

Die Nachricht, dass man bald EV-Batterien herstellt, würde wahrscheinlich zu einem Höhenflug der Aktie führen.

Die dann vorliegende sehr hohe Bewertung (oder Überbewertung) wäre dann sogar hilfreich.
Im Endeffekt ist das bei Varta bereits seit zwei Jahren der Fall.

Das Unternehmen kann sich über Kapitalerhöhungen gigantische Mengen an Kapital besorgen.
Die Anleger schlucken es einfach.

Früher wäre das undenkbar gewesen und hätte Kursstürze ausgelöst.
Es ist ein Zeichen unserer Zeit, Geld scheint wertlos geworden zu sein.

Chart

Aus technischer Sicht ist die Lage recht eindeutig. Varta wurde in den letzten Monaten immer wieder in der Unterstützungszone zwischen 100 und 108 Euro aufgefangen.

Ausgehend von diesem Bereich könnte jetzt die nächste Rallye starten. Über 123 und 128 Euro käme es jeweils zu prozyklischen Kaufsignalen.

Mögliche Kursziele liegen bei 133 sowie 138 Euro. Darüber wäre ein Gap-Close denkbar.

Für antizyklische Anleger wird es ab 112 Euro interessant. Fällt die Aktie jedoch unter 108 Euro, wird es brenzlig.

Chart vom 16.03.2021 Kurs: 123 Kürzel: VAR1 - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 16.03.2021 Kurs: 123 Kürzel: VAR1 – Tageskerzen