PVA Tepla: Langsam sollten man die Gewinne auch eintüten

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PVA TePla
ISIN: DE0007461006
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PVA Tepla steigt und steigt. Der Kurs ist der wirtschaftlichen Realität inzwischen weit vorausgelaufen.
Die Lücke kann sich auf zwei Arten schließen: Entweder beschleunigt sich das Wachstum von PVA Tepla massiv, oder der Kurs muss früher oder später spürbar zurückkommen.

In den allermeisten Fällen passiert das zweite, vor allem wenn die Bewertungen sehr hoch sind.

Das bedeutet nicht, dass die Rallye unmittelbar ein Ende finden muss. Es bedeutet auch nicht, dass man sofort seine gesamte Position verkaufen sollte.
Es wäre aber ratsam, darüber nachzudenken, das Risiko zu verringern oder das anfangs eingesetzte Kapital aus der Aktie abzuziehen.

Wer in den letzten 18 Monaten gekauft hat, kann sich womöglich über Buchgewinne von 100 oder 600% freuen. Sollte das der Fall sein, wäre es ein leichtes, das eingesetzte Kapital abzuziehen und dennoch investiert zu bleiben.

Chart vom 08.11.2021 Kurs: 44,35 Kürzel: TPE - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 08.11.2021 Kurs: 44,35 Kürzel: TPE – Tageskerzen

Da der Kurs der Realität massiv vorausgeeilt ist, bedeutet aber auch, dass das Chance-Risiko-Verhältnis für die Aufnahme einer neuen Position problematisch ist. Mit solchen Geschichten kann man sich schnell die Finger verbrennen.

Denn der Kursanstieg von PVA Tepla basiert maßgeblich auf Trendfolge-Trades und darauf, dass die Anleger die Aktie positiver sehen als noch vor einigen Monaten – und in sehr viel geringerem Aufmaß auf der guten geschäftlichen Entwicklung.

Denn niemand wird ernsthaft argumentieren, dass ein Umsatzplus von 19% und eine Gewinnsteigerung von 21% einen Kursanstieg von 600% rechtfertigen würde.

Auf Sonne folgt Regen

Noch vorsichtiger sollte man sein, da PVA Tepla in der Vergangenheit auch schon starke Jahre hatte und es am Ende geschäftlich trotzdem wieder abwärts ging.

Das Wachstum war beispielsweise bis 2011 recht hoch, anschließend halbierte sich der Umsatz wieder. Wieder besser läuft es erst seit 2017 oder 2018.

Aktuell ist die Nachfrage aus der Halbleiterindustrie natürlich gigantisch. Das bedeutet aber nicht, dass das ewig der Fall bleiben wird. Es ist vielmehr in Stein gemeißelt, dass auch wieder schlechtere Zeiten kommen.
Gut, wenn man seine Schäfchen vorher ins Trockene gebracht hat.

Das gilt vor allem, da PVA Tepla viel stärker vom Boom profitieren sollte. Der Umsatz geht durch die Decke, der Gewinn dürfte in diesem Jahr allerdings weitgehend stagnieren.
Erst für 2022 wird ein neuer Rekordgewinn in Aussicht gestellt.
Wir werden sehen, ob es gelingt.

Selbst wenn es gelingt, das KGVe liegt mit 60,6 auf einem äußerst ambitionierten, wenn nicht sogar gefährlichen Niveau.

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