Hornbach Holding Aktie Prognose Hornbach Holding: Prognose gekappt – das wollten die Anleger nicht hören

News: Aktuelle Analyse der Hornbach Holding Aktie

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Hornbach Holding
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Dass der Konsum nicht läuft, weiß man. Aber dass es so trübe aussieht, dass die Hornbach Holding im Zuge von Vorab-Ergebnissen zum 2. Quartal ihre 2023er-Prognose senken musste, kam überraschend. Doch die Verluste trafen auf Käufe … schlagen die Bullen zurück?

Hatten einige die Absenkung der Gesamtjahresprognose womöglich kommen sehen und längst vorweggenommen, so dass ihnen der zeitweilige Kurseinbruch der Hornbach Holding um bis zu 7,55 Prozent wie eine einmalige Gelegenheit zum Einstieg vorkam? Oder war es die kurz nach der am Freitagnachmittag um
16:19 Uhr anstehende Abrechnung am Terminmarkt, die dazu führte, dass Trader am Optionsmarkt versuchten, durch das Aufkaufen der Verluste eine Schieflage in letzter Minute zu verhindern?

Möglich ist beides, Letzteres aber nicht unwahrscheinlich, denn das, was die Hornbach Holding, Muttergesellschaft der Hornbach Baumarktkette, an vorläufigen Ergebnissen für das hier immer von Juni bis August einschließlich laufende, zweite Quartal präsentierte, war alles, nur kein Kaufargument:

Zwar habe sich die Lage im zweiten Quartal stabilisiert, hieß es in der adhoc-Meldung. Aber bezogen auf das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2023/2024 bleibt dennoch ein mit Blick auf die Inflation ernüchterndes Minus von 0,6 Prozent beim Umsatz und ein um Sonderfaktoren bereinigter Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 221,3 Millionen, was einem Minus von satten 20,2 Prozent zum Vorjahreszeitraum entspricht.

Das war dünn genug, um auch die Gesamtjahresprognose zu senken. Die war ohnehin schon so schlecht, dass der ursprüngliche Ausblick im Mai für einen Kursrutsch gesorgt hatte, nun wurden sogar diese mageren Perspektiven noch gesenkt. Jetzt erwartet die Hornbach Holding einen Netto-Umsatz auf oder leicht unter dem Niveau des Vorjahres (zuvor hieß es „etwa auf dem Niveau des Vorjahres“) und ein EBIT, das nicht 5 bis 15, sondern 10 bis zu 25 Prozent unter dem des Geschäftsjahres 2022/2023 liegt. Das ist keine Kleinigkeit. So gesehen:

Expertenmeinung: Kann man dem Eingrenzen der Verluste von in der Spitze 7,55 auf am Ende nur 2,3 Prozent über den Weg trauen, war das für viele wirklich schon eingepreist?

Hornbach Holding Aktie: Chart vom 15.09.2023, Kurs 66,55 Euro, Kürzel: HDH | Online Broker LYNX
Hornbach Holding Aktie: Chart vom 15.09.2023, Kurs 66,55 Euro, Kürzel: HDH | Quelle: TWS

Es ist zumindest Skepsis angebracht. Nicht zuletzt, weil damit kein Aufwärtstrend gerettet, kein bärisches Signal verhindert wurde. Das Chartbild war schon vor dem Kursrutsch tendenziell bärisch. Sie sehen im Chart, dass der Kurseinbruch vom Mai zwar in eine Erholung mündete, diese aber wiederum als dreifaches Topp auslief, dessen Nackenlinien-Zone bei 68,04/68,34 Euro am Donnerstag zum Closing erreicht wurde. Diese Zone wurde trotz des Aufholens der gröbsten Abschläge am Freitag gebrochen, ebenso wie ein davor liegendes Zwischentief bei 66,90 Euro. Das Eingrenzen des Freitags-Minus hat also ein bärisches Signal nicht verhindert.

Um es zu egalisieren, müsste die Aktie schnell und klar über 68,34 Euro zurücklaufen. Um bullisch zu werden, wäre es sogar nötig, diese drei letzten Topps und mit ihnen die 200-Tage-Linie, an denen die Hornbach Holding-Aktie im Juli und August abdrehen musste, zu überbieten, dazu wären schon Schlusskurse über 74,50 Euro nötig.

Daher täte man gut daran, erst einmal abzuwarten, ob die Käufer auch in dieser neuen Woche noch parat stehen. Und sollte das nicht so sein, die Aktie auch noch unter die durch die Aufholjagd gerettete Unterstützungslinie bei 65,40 Euro rutschen, ließe sich unterstellen, dass diese Gegenwehr vom Freitag eine Eintagsfliege war.

Quellen:
Vorläufige Ergebnisse 2. Quartal, 15.09.2023:https://www.hornbach-holding.de/news/hornbach-holding-ag-co-kgaa-umsatz-und-ertragskennzahlen-der-hornbach-gruppe-im-q2-stabilisiert/d4b42727-545a-4b09-80d0-4a33ada18ea6/

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