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Hornbach Holding Aktie Prognose Hornbach Holding: Bad News

News: Aktuelle Analyse der Hornbach Holding Aktie

In diesem Artikel
Hornbach Holding
ISIN: DE0006083405
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Ticker: HBH --- %
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Börse: --

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Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral
Zur Hornbach Holding Aktie

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

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Am Freitag nach dem offiziellen Handelsende passte die Baumarkt-Mutter Hornbach Holding aufgrund schwacher Ergebnisse im 3. Quartal die Prognose für das Geschäftsjahr 2025/2026 an. Die Aktie reagierte nachbörslich negativ … und rutscht auf einen wichtigen Support zu.

Die Muttergesellschaft der Hornbach-Baumärkte kam am Freitag gegen 19 Uhr mit einer Ad-hoc-Meldung, in der vorläufige Ergebnisse des am 30.11. beendeten 3. Quartals vorgelegt wurden (Geschäftsjahresende ist hier immer Ende Februar). Und diese Zahlen waren unstrittig unerfreulich:

Zwar gelang ein Umsatzanstieg von 2,2 Prozent, damit lag man aber unter den eigenen sowie den Analystenerwartungen. Drastischer sah es indes beim um Sonderfaktoren bereinigten EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) aus, denn der fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 21 Prozent. Zwar erklärte die Holding, dass man grundsätzlich an der im Mai für das Gesamtgeschäftsjahr vorgelegten Prognose festhalte. Aber man sieht das Erreichen der oberen Hälfte der Prognosespanne derzeit nicht mehr als das wahrscheinlichere Szenario an.

Gerechnet für die ersten drei Quartale zusammen liegt das EBIT jetzt nur noch in etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Mit Blick auf die bisherige, durchschnittliche Analystenerwartung eines Anstiegs beim Gewinn pro Aktie um knapp zehn Prozent ist das unstrittig ernüchternd. Entsprechend fiel die Reaktion im nachbörslichen Handel aus:

Hornbach Holding Aktie: Chart vom 05.12.2025, Kurs 88,60 Euro (Xetra), Kürzel: HBH | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Hornbach Holding Aktie: Chart vom 05.12.2025, Kurs 88,60 Euro (Xetra), Kürzel: HBH | Quelle: TWS

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Hornbach Holding Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Der Kurs, der zum regulären Xetra-Handelsende per 17:30 Uhr noch bei 88,60 Euro gelegen hatte, rutschte am Abend bis 83,20 Euro ab und nähert sich damit der Unterstützungslinie bei 82,50 Euro, über der es im November gelang, ein kleines Doppeltief als Basis einer Aufwärtswende auszubilden, das Ende letzten Monats dann vollendet wurde.

Zwar ist der abendliche Handel umsatzarm, an einem Freitag erst recht. Aber angesichts dieser Ernüchterung eines schwächer als gedacht gelaufenen Herbstquartals wäre es zumindest eine Überraschung, wenn die Hornbach-Aktie heute im regulären Handel keine nennenswerten Blessuren durch diese Meldung davontragen würde.

Sollte diese Auffanglinie bei 82,50 Euro brechen, wäre das nächste Kursziel aus charttechnischer Sicht das „Zoll-Schock-Tief“ bei 75,50 Euro. Aber die Aktie ist nicht allzu teuer bewertet, und der Gewinn hält sich letztlich in einem sehr schwachen Konsumumfeld einigermaßen stabil. Daher wäre ein Abrutschen des Kurses zwar keine vertrauenerweckende Basis, um ins fallende Messer zu greifen, andererseits aber aus aktueller Sicht nicht so viel Luft nach unten, dass man hier über Short-Trades nachdenken müsste. Besser wäre, jetzt erst einmal abzuwarten, wo und wann sich die Hornbach Holding-Aktie fangen wird.

Quellenangaben: Anpassung der Prognose für das Geschäftsjahr 2025/2026, Ad-hoc am 05.12.25

https://www.hornbach-holding.de/nachrichten/hornbach-holding-ag-und-co-kgaa-ergebnisrueckgang-im-q3-202526-prognose-eines-adjusted-ebit/3935c4b8-4ea3-43cb-8532-f731d77cd549

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 07.12.2025 um 22:11 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

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Vorherige Analysen der Hornbach Holding Aktie

01.10.2025
08:21 Uhr

Hornbach Holding: Waren diese Zahlen denn wirklich schlecht? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Nach der Vorlage der Halbjahresbilanz der Baumarkt-Muttergesellschaft Hornbach Holding rutschte die Aktie am Dienstagmorgen in der Spitze bis zu 7,85 Prozent ab. Danach relativierten sich die Verluste – und das war durchaus nachvollziehbar, denn …

… irgendwelche Überraschungen, die dramatisch genug waren, die Aktie wirklich deutlich zu drücken, suchte man im Zahlenwerk eigentlich vergebens. Richtig ist zwar, dass der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) nach den ersten sechs Monaten des hier immer bis Ende Februar laufenden Geschäftsjahres mit 2,5 Prozent zum Vorjahreszeitraum weniger zulegte, als im Schnitt erwartet wurde. Aber das lag an einem geringeren EBIT im zweiten Quartal (-7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal), das durch höhere Löhne und einen Anstieg der Mitarbeiterzahl aufgrund neu eröffneter Märkte verursacht wurde. Und damit durch Aspekte, die keinen Hinweis darauf liefern, dass das Geschäft der Hornbach-Baumärkte Probleme bekommen hätte.

Dementsprechend bestätigte die Holding auch die vorbestehende Prognose für dieses Geschäftsjahr 2025/2026: Man sieht den Umsatz auf oder leicht über dem Vorjahresniveau von 6,2 Milliarden, das EBIT auf dem Level des Jahres 2024/2025, als man 269,5 Millionen Euro verbuchen konnte. Das bestätigt zwar, dass dieses laufende Jahr kein nennenswertes Wachstum bringen wird. Aber angesichts der auffallend hartnäckigen Konsumzurückhaltung in Mitteleuropa konnte man ja keine Wunder erwarten. Und eine „nur“ bestätigte Prognose ist keine Nachricht, die jemanden zum Ausstieg verleiten müsste, denn im Vorfeld auf eine Prognoseanhebung zu setzen, das wäre abwegig gewesen.

Expertenmeinung: Dass einige Marktteilnehmer den heftigen Rücksetzer zum Handelsstart nutzten, um bei der Hornbach Holding die Hand aufzuhalten, ist daher nicht unbedingt überraschend, zumal die Aktie mit einem Kurs-/Gewinn-Verhältnis um 11 nicht teuer bewertet ist. Und man seitens der Analysten mit einem durchschnittlichen Kursziel von 110 Euro zwar nicht überschwänglich unterwegs ist, aber andererseits war der Kurs am Dienstag unter das niedrigste aller Kursziele von 100 Euro gerutscht. Hinzu kommt der charttechnische Aspekt:

Hornbach Holding Aktie: Chart vom 30.09.2025, Kurs 98,00 Euro, Kürzel: HBH | Online Broker LYNX
Hornbach Holding Aktie: Chart vom 30.09.2025, Kurs 98,00 Euro, Kürzel: HBH | Quelle: TWS

Seit März läuft die Aktie solide über ihrer 200-Tage-Linie, die im Zuge des April-Kurseinbruchs zuletzt verteidigt werden musste, was auch gelang. Der übergeordnete Aufwärtstrend ist aber trotzdem, Verlustbegrenzung gestern hin oder her, aktuell gefährdet. Sofort zuzukaufen wirkt daher eher „tricky“, aber:

Erst, wenn die Aktie die Aufwärts-Kurslücke vom Juni zwischen 91,70 und 94,40 Euro nach unten durchbrechen und mit ihr die an deren unterem Ende verlaufende 200-Tage-Linie unterbieten sollte, ließe sich von einem bärischen Signal sprechen. Und erst, wenn die bei 87,30 Euro als eine Art „Sprungtuch“ fungierende Supportlinie gefallen wäre, wäre man gut beraten, sich umgehend den Ausstieg zu überlegen.

Aber aus aktueller Sicht wäre damit nur zu rechnen, wenn es wirklich zu „Bad News“ kommen sollte. Ohne neue, bärische Argumente wäre ein Test der 200-Tage-Linie eher ein Anlass, um im Fall einer glaubwürdigen Verteidigung dieses wichtigen gleitenden Durchschnitts über Käufe bzw. Zukäufe nachzudenken.

Quellen:
Ergebnis des 1. Halbjahres 2025/2026, 30.09.2025:
https://www.hornbach-holding.de/nachrichten/hornbach-gruppe-steigert-umsatz-und-bereinigtes-ebit-im-1-halbjahr-202526-umsatzwachstum-im-2/8b5a831f-b5c1-4b2a-8ed9-b9bc49828a07

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.