BMW Aktie Prognose BMW: Eine Entscheidung steht an – diese Marken sollten Sie beachten

News: Aktuelle Analyse der BMW Aktie

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BMW
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Chartanalyse
Basis 6 Monate neutral
Zur BMW Aktie
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Automobil- und Motorradhersteller verfolgt eine reine Premium-Markenstrategie. Nun hat BMW mit dem iX5 Hydrogen den Bau seines Wasserstoffautos eingeläutet. Die BMW-Aktie läuft seit einigen Monaten seitwärts.

Ende Juni konnte man die Papiere bei rund 70 Euro einsammeln. In Folge schafften es die Bullen auch den EMA-20 als auch den EMA-50 zurückzuerobern. Bei 81 Euro war diese Zwischenerholung aber wieder beendet. Im August fielen die Kurse wieder bis auf 72 Euro.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur BMW Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Nicht alles auf die Karte des Batterieantriebs zu setzen, könnte ein cleverer Schachzug von BMW sein. Aber auch die BMW-Aktie kann sich trotz dieser Nachricht den schwachen Märkten nicht entziehen. In den letzten Tagen hat sich das Papier in einer Range zwischen 72 und 75 Euro bewegt.

Damit die Bullen ihre Chance nicht verspielen, müssten sie die Marke von 75 Euro hinter sich lassen. Damit würden wir auch wieder Kurse über dem EMA-20 bekommen, was die bullischen Aussichten erhöht.

Bleiben allerdings die Bären am Ball, dürften wir mit dem Unterschreiten der 72 Euro-Marke in Folge deutlich tiefere Kurse bekommen. 

BMW Aktie: Chart vom 31.08.2022 Kurs: 73.40 Kürzel: NEE | Online Broker LYNX

Aussicht: NEUTRAL

Top Flop Aktien – Übersicht der Gewinner und Verlierer

Welche Aktien in den wichtigen Indizes sind in letzter Zeit am meisten gestiegen oder gefallen? Was sind die Top-Aktien 2022? Welche Aktien haben die beste Performance über die letzten 5 Jahre und welche Aktien sind stark gefallen? Hier finden Sie es heraus: DAX Top FlopMDAX Top FlopEuro Stoxx Top FlopDow Jones Top FlopNasdaq 100 Top Flop

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Vorherige Analysen der BMW Aktie

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Umsatz gestiegen, Gewinn gefallen, das klingt nicht gut. Und auch, wenn man damit eigentlich rechnen musste, gab die BMW-Aktie auf das am Mittwoch vorgelegte Zahlenwerk hin deutlich Boden preis. Aber war das Minus eigentlich berechtigt, wenn man genauer hinschaute?

Der Umsatz stieg im Frühjahrsquartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp 22 Prozent, aber der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) fiel um 32 Prozent zurück. Das klingt, als hätten BMW die gestiegenen Material- und Energiekosten nebst Materialknappheit doch noch überrollt. Aber diese Zahlen verfälschen das Bild, weil die Vergleichsbasis beim Gewinn nicht „passt“. Im zweiten Quartal 2021 war das EBIT nämlich durch einen Sondereffekt extrem hoch gewesen, weil man da Rückstellungen für eine Kartellstrafe auflöste, die weit niedriger ausgefallen war als befürchtet.

Stellt sich die Frage, ob diejenigen, die die Aktie am Mittwoch auf Platz 1 der DAX-Verlierer drückten, das nicht erkannten oder ob man trotzdem ausstieg, weil andere Faktoren das nahelegten. Gäbe es die?

Expertenmeinung: Die gäbe es natürlich, denn das Vorgenannte, der Druck durch höhere Kosten und knappes Material, wird sukzessive größer statt geringer, was der Finanzvorstand von BMW auch bestätigte, indem er erklärte: „Logistikkosten und Rohmaterialpreise belasten zusätzlich in der zweiten Jahreshälfte“. Zudem senkte der Autobauer die Absatzprognose (nicht die Umsatzprognose) für das Gesamtjahr, jetzt sieht man die Zahl der verkauften Fahrzeuge nicht mehr auf Vorjahresniveau, sondern „leicht unter Vorjahr“.

Trotzdem stellt sich die Frage, ob das ein Argument dafür wäre, dass die BMW-Aktie nach der gestrigen, ersten Reaktion weiter nachgibt, dadurch dann aus der großen, mittelfristigen (im Chart schwarz gehaltenen) Dreiecksformation nach unten ausbricht und somit einen Short-Trade wert wäre. Die Antwort:

Das kommt darauf an, wie weit die Anleger vorausblicken und was sie da dann als wahrscheinliches Zukunfts-Szenario sehen. Denn bereits jetzt sehen die Analysten im Schnitt für das kommende Jahr einen Rückgang des Unternehmensgewinns um die zehn Prozent, alleine, weil sich diese untypisch hohen Verkaufspreise im Premium-Segment nicht auf Dauer halten lassen dürften, in einem rezessiven Umfeld schon gar nicht. Aber auch dann wäre die Aktie auf Basis der 2023er-Gewinnschätzung und dem derzeitigem Kursniveau mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis unter 6 selbst für die Automobilbranche günstig bewertet.

Wollte man also hier von einem echten Baisseschub ausgehen, der fundamental unterfüttert ist, müsste man von einer Rezession ausgehen, die dann auch die Autobauer voll erwischt und diesen derzeitigen Sonderfaktor der hohen Verkaufspreise ins Gegenteil umschlagen lässt. Dieser erste Tag nach der Bilanz lässt noch nicht erkennen, ob es für dieses bärische Szenario eine Mehrheit gibt, daher sollte man besser abwarten, ob die Aktie mit Schlusskursen unter 70 Euro wirklich signifikant aus dem Dreieck herausfällt, bevor man hier über einen Short-Trade nachdenkt.

BMW-Aktie: Chart vom 03.08.2022, Kurs 76,57 Euro, Kürzel BMW | Online Broker LYNX

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In den letzten Handelstagen waren es vor allem die deutschen Automobilwerte, die den DAX nach oben getrieben haben – wir haben darüber berichtet. Mittlerweile hat sich auch die BMW-Aktie der Stärke des Sektors angenommen und konnte im gestrigen Handel einen wichtigen Widerstand nach oben durchbrechen.

Nach der Bodenbildung der letzten beiden Monate war und ist dies nun der nächste Schritt in Richtung einer nachhaltigen Trendwende. Auch im Wochenchart sieht die aktuelle Situation äußerst vielversprechend aus. Der Trend befindet sich mittlerweile in einer bullischen Gesamtphase.

Expertenmeinung: Das einzige Haar in der Suppe ist der recht steile Kursverlauf der letzten Tage. Der Ausbruch steht somit auf leicht wackeligen Beinen. Dennoch, solange die Ebene bei 82/83 EUR verteidigt werden kann, haben die Bullen das Zepter in der Hand. Vorteilhaft ist auch die Tatsache, dass sich die 20- als auch die 50-Tage-Linie mittlerweile wieder in einer Steigphase befinden und somit für positives Momentum sorgen. Der nächste Widerstandsbereich befindet sich bei rund 90 EUR. Hier gab es zuletzt Ende Februar ein heftiges Gap nach unten, welches in den kommenden Wochen ein mögliches Kursziel ergeben würde.


Aussicht: BULLISCH

Chart vom 02.06.2022 Kurs 83.82 Kürzel: BMW | Online Broker LYNX

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die deutsche Automobilindustrie zeigt sich größtenteils schwer angeschlagen und die Branche leidet unter dem nachhaltig andauernden Konflikt in der Ukraine. Auch die Lieferengpässe machen den Unternehmen zu schaffen. Alles in allem keine sonderlich gute Ausgangslage. Dennoch scheint bereits viel an negativen Tatsachen in den Kursen eingepreist zu sein. So ist auch die BMW-Aktie im März ordentlich unter die Räder gekommen. Mittlerweile hat sich das Geschehen jedoch wieder etwas beruhigt und das Papier befindet sich in einer recht klar definierten Seitwärtsphase. Wir sehen Unterstützungen im Bereich von 74/75 EUR und Widerstände bei rund 83 EUR. Bislang konnten weder Bullen noch Bären diese Handelsspanne durchbrechen, doch eines ist klar. Ewig wird sich die Aktie nicht in diesem Korridor aufhalten.  

Expertenmeinung: Anleger, welche hier einsteigen möchten, sollten auf einen Breakout nach oben warten. Hierzu müsste zum einen der DAX wieder etwas mehr Stärke zeigen und zum anderen müsste der Ausbruch auf guten Beinen stehen. Bedeutet, dass wir hier unbedingt Schlusskurse über dem Niveau von 83 EUR bräuchten. Vorerst ist aber noch nicht klar, ob sich die Aktie diesem Bereich nähern wird, denn nach wie vor besteht die Gefahr, dass der Boden nach unten gebrochen werden könnte. Hier ist also noch etwas Geduld gefragt. Die wichtigen Niveaus sind aber klar abgesteckt und der Titel kann somit weiter beobachtet werden.  


Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 24.05.2022 Kurs 77.70 Kürzel: BMW | Online Broker LYNX
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Eigentlich wäre die BMW-Aktie ja ein Schnäppchen. Das Kurs/Gewinn-Verhältnis ist aktuell selbst für konjunktursensible Auto-Aktien sehr niedrig, die Dividendenrendite atemberaubend hoch. Trotzdem steht die Aktie an der Schwelle zu einem neuen Baisseschub. Warum?

Weil den Investoren klar ist, dass sich Automobilhersteller wie BMW derzeit in einer komplexen Sondersituation bewegen, deren Dauer zwar unbestimmt ist, die aber nicht für die Ewigkeit gemacht ist. 2021 profitierte der Unternehmensgewinn davon, dass zwar deutlich weniger Fahrzeuge verkauft wurden als gedacht (es wurden nur die Absatzzahlen des Jahres 2019 wieder erreicht), die starke Nachfrage nach Neufahrzeugen aber kräftige Preiserhöhungen ermöglichte.

Ginge es nach BMW, würden die Gewinne 2022 einfach weiter steigen. Aber ist das realistisch? Die Gewinnmarge auf EBIT-Basis (vor Steuern und Zinsen) erreichte 2021 immens hohe 12,59 Prozent. Für 2022 avisierte BMW selbst Mitte März nur noch eine Spanne zwischen 7,0 und 9,0 Prozent. Selbst wenn der Umsatz weiter steigen würde, wäre damit ein Rückgang des Gewinns auf EBIT-Basis zu erwarten. Und noch zeichnet sich weder ab, dass die Lieferengpässe und der Chipmangel vom Tisch kommen, noch dass die stark gestiegenen Energie- und Materialkosten sinken könnten. Und das drückt weiter auf die Produktion:

Am Donnerstagmorgen meldete BMW für das erste Quartal beim Fahrzeugabsatz einen Rückgang von konzernweit 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Angesichts dieser Situation helfen einem ein niedriges Kurs/Gewinn-Verhältnis und eine hohe Dividendenrendite als Anleger nicht viel weiter, denn es ist klar, dass sich das ändern wird. Nur bleibt eben offen, ab wann und in welchem Ausmaß der Gewinn sinken könnte. Nur wenn man das vorhersehen könnte, hätte man eine Antwort auf die Frage, ob die Aktie  jetzt, nachdem sie Mitte März bereits knapp ein Drittel unter die 100,42 Euro gefallen war, die am 14. Januar den höchsten Kurs seit sechs Jahren markierten, wieder günstig  wäre … oder immer noch zu teuer.

Expertenmeinung: Dass man sich in dieser Frage uneins ist, reflektiert das Chartbild. Diejenigen, die ab dem 21. Februar verkauften, als die Aktie schnell an Boden zu verlieren begann, nachdem der Versuch misslang, das Januar-Hoch wieder zu erreichen, sind sich sicher: Hier wird man noch froh sein, zu Kursen zwischen 70 und 100 Euro ausgestiegen zu sein. Wer dann ab dem 7. März zu kaufen begann, ist im Gegenteil überzeugt, dass die BMW-Aktie auf diesem Level billig ist und noch eine Menge Luft nach oben besteht. Aber die Käuferseite hat jetzt erst einmal den Kopf eingezogen, denn:

Nachdem die Aktie fast genau die Hälfte des Abstiegs vom Januar-Hoch bis zum März-Tief wieder aufgeholt hatte, fuhr sich der Kurs in der aus den Monatstiefs vom November und Dezember bestehenden Widerstandszone 81,95 zu 83,36 Euro fest und drehte nach unten ab. Aber noch ist nicht entschieden, ob das zu einem Test des März-Tiefs führt, die Aktie dann womöglich noch tiefer abrutscht. Denn bislang ist BMW nur in die mittelfristig wichtige, bis in das Jahr 2017 zurückreichende Unterstützungszone 75/77 Euro gefallen.

Sollte diese Zone fallen, wäre der Weg nach unten frei, aber noch könnten die Käufer zum Gegenangriff antreten und das Ruder herumreißen. Wieder bullisch wäre die BMW-Aktie zwar erst, wenn der Kurs die Zone 81,95/83,36 Euro dann im zweiten Anlauf bezwingen würde. Aber die Chance dafür wäre schon wieder da, wenn die jetzt umkämpfte Auffangzone einige Tage lang hielte. Die kommende Woche wird hier spannend!

Chart vom 07.04.2022, Kurs 75,67 Euro, Kürzel BMW | Online Broker LYNX

Nach der gestrigen Vorlage des Ausblicks auf 2022 stieg die BMW-Aktie über eine außerordentlich wichtige Widerstandszone. Aber wie viel Luft wäre da noch nach oben? So überzeugend, dass es für die Aufwärtswende reichen könnte, war der Ausblick nämlich nicht.

Die Bilanz 2021 hatte BMW bereits in der vergangenen Woche veröffentlicht, alleine der Ausblick fehlte. Das wurde am Mittwoch nachgeholt. Und das kräftige Plus, das die Aktie daraufhin aufs Parkett legte, deutet an, dass den Anlegern gefiel, was sie da sahen. Zumindest auf den ersten Blick. Denn wenn man berücksichtigt, dass der Gesamtmarkt am Mittwoch haussierte und BMW nur wenig stärker stieg als der DAX, obwohl der Kurs eine wichtige Widerstandszone bezwang, schaut man doch besser etwas genauer hin.

Die BMW-Guidance spricht von einem Vorsteuerergebnis, das 2022 deutlich über dem des Vorjahres liegen soll. Da wurden vor Steuern und Zinsen (EBIT) 13,4 Milliarden Euro erreicht, die EBIT-Gewinnmarge lag bei 10,3 Prozent. Zugleich sprach BMW aber davon, dass man 2022 von Fahrzeug-Auslieferungen auf dem Niveau von 2021 ausgeht und mit einer EBIT-Gewinnmarge zwischen 7,0 und 9,0 Prozent ausgeht, also von einer niedrigeren Marge als 2021. Wie kann da dann ein höherer Gewinn auf EBIT-Basis herauskommen?

Expertenmeinung: Da zugleich die Material- und Energiekosten derzeit weit höher liegen als im Durchschnitt des Vorjahres und offen ist, wie lange das noch so weitergeht, kann der EBIT-Gewinn nur dann steigen, wenn die Verkaufspreise für die Fahrzeuge stärker steigen als die Kosten. Und sie müssten angesichts der niedriger erwarteten Gewinnmarge deutlich steigen. Aber dazu müssten die Verbraucher mitspielen. Und ob das der Fall sein wird, ist absolut offen.

Momentan sind auch die Analysten skeptisch. Im Schnitt rechnet man dort für 2022 mit einem etwas niedrigeren EBIT als 2021. Und da stammen viele Schätzungen noch aus der Zeit vor dem Ukraine-Konflikt. Die jüngsten Kursziel-Anpassungen von Analysten stammen aus der vergangenen Woche und waren Senkungen. So senkte die LBBW das BMW-Kursziel von 98 und 77 Euro, Einschätzung „Halten“. Kepler Cheuvreux nahm das Kursziel von 93 auf 70 Euro nach unten, Einschätzung „Reduzieren“.

Die Rahmenbedingungen sind derzeit nicht gerade günstig für die Automobilindustrie, daher darf man die Prognose des Konzerns, dass der Vorsteuergewinn deutlich über Vorjahr liegen werde, durchaus skeptisch sehen. Zwar hat die Aktie am Mittwoch die markante Widerstandszone zwischen 75 und 77 Euro zurückerobert. Aber es wäre, wollte man auf der Long-Seite aktiv werden, unbedingt zu überlegen, einen Stoppkurs einzuziehen, der umgehend greift, sollte die BMW-Aktie diese Zone auf Schlusskursbasis wieder unterschreiten.

BMW-Aktie: Chart vom 16.03.2022, Kurs 78,40 Euro, Kürzel BMW | Online Broker LYNX