Die besten Silberaktien 2020

Wie sieht die Silberpreis Prognose für 2020 aus und welche Aktien bieten das größte Potenzial? Edelmetalle sind bei Anlegern nicht erst seit der Corona-Krise wieder im Trend und nach Jahren der Seitwärtsbewegung, ist die Freude vieler Anleger über die steigenden Kurse groß. Silber- und Goldaktien haben sich in den vergangenen Monaten sehr positiv entwickelt. Vor allem deshalb, weil Anleger, die einen starken globalen Wachstumseinbruch durch das Coronavirus sehen, in Edelmetallen einen sicheren Hafen sehen.  Zwar profitieren alle Aktien aus diesem Sektor von einem höheren Silberpreis, aber die Performance der einzelnen Werte ist dennoch sehr unterschiedlich.

Dass gerade die Aktien von Produzenten sehr stark auf den Silberpreis reagieren, liegt in der Natur der Sache. Hat eine Mine beispielsweise Produktionskosten von 15 USD pro Unze und der Preis des Edelmetalls steigt von 16 auf 17 USD, so verdoppelt sich der Gewinn. Viele Silberminen-Aktien verhalten sich daher fast wie Hebelprodukte auf Silber.

Was Sie über Silber wissen müssen!

Das Wort „Silber“ leitet sich vom germanischen Begriff silubra ab, genau wie die englische Bezeichnung Silver, die lateinische Bezeichnung lautet Argentum. Silber wird von Menschen bereits seit etwa 7.000 abgebaut und verarbeitet. In der Antike war Silber, das meistens aus griechischen Minen stammte, zeitweise wertvoller als Gold und galt lange Zeit als verbreitetes Zahlungsmittel. Als die Spanier große Mengen Silber aus Lateinamerika in die Alte Welt brachten, nahm der Wert des Silbers erheblich ab. Schließlich setzte sich Gold als Währungsmetall durch und das Verhältnis des Gold- zum Silberpreis sank von 1:14 auf weniger als 1:100. Aktuell liegt das Wertverhältnis bei etwa 96. Silber kam in betuchten Häusern zunächst bei Besteck, Leuchtern und Servierplatten zum Einsatz, später wurden die Fotografien mit Silbersalzen entwickelt. Parallel dazu fand Silber immer neue Anwendungsgebiete im Bereich der Elektro- und Medizintechnik, bei Katalysatoren sowie in der Kosmetik. In der Sportwelt wird die Silbermedaille an den oder die Zweitplatzierten vergeben.

Fakten zum Rohstoff Silber

Das Edelmetall Silber (chemisches Symbol Ag) ist ein metallisches Element und zählt wie beispielsweise Titan, Eisen, Kupfer, Nickel, Palladium, Platin und Kobalt zu den sogenannten Übergangsmetallen. Diese zeichnen sich beispielsweise durch hohe Zugfestigkeiten, Dichten, Schmelzpunkte und Siedepunkte aus. Daher gibt es für viele Übergangsmetalle sehr viele Anwendungsmöglichkeiten in der Industrie. Silber ist außerdem ein Schwermetall, das relativ weich und gut verformbar ist. Es weist im unmodifizierten Zustand die höchste elektrische Leitfähigkeit aller Elemente auf. Lediglich flüssige Supraleiter und kristalline Kohlenstofformen wie Diamant oder Grafit, sowie Bornitrid leiten elektrischen Strom noch besser. Silber ist in der Erdkruste etwa 20 mal häufiger als Gold.

Die Silberspekulation der Brüder Hunt

Mitte der 1970er Jahre bis zum Jahr 1980 gab es eine große Silberspekulation, die durch die Brüder Nelson Bunker Hunt und William Herbert Hunt ausgelöst wurde. Die Brüder kauften mit reichen arabischen Geschäftsleuten zusammen riesige Mengen an Silber bzw. Silberkontrakten an den Warenterminbörsen und versuchten so den Silbermarkt zu kontrollieren. Weitere Anleger sprangen aufgrund der steigenden Preise auf den Zug auf und vergrößerten so den Preisanstieg. Berichten zufolge sollen die Brüder Hunt rund 150 Mio. Unzen Silber und Kontrakte über 200 Mio. weitere Silber-Unzen erworben haben. Insgesamt entsprach dies fast 11.000 Tonnen Silber. Silber stieg von 2 USD im Jahr 1973 bis auf 50 USD im Januar 1980. Anschließen brach der Preis wieder zusammen und verharrte über 20 Jahre lang unter 5 USD.

Was bewegt den Silberpreis?

Der Preis aller Edelmetalle ist vor allem von zwei Faktoren abhängig, dem Realzins sowie Angebot und Nachfrage. Beide Punkte sind etwas komplexer als auf den ersten Blick ersichtlich.

Grundsätzlich geht man davon aus, dass die Aussichten für Edelmetalle vor allem dann gut sind, wenn die Realzinsen fallen oder negativ sind. Doch was ist der Realzins und warum sind Edelmetalle dann gefragt?
Der Realzins berechnet sich, indem man vom Zinssatz für Bankeinlagen oder Staatsanleihen die Inflation subtrahiert. Die Bundesbank nutzt hierzu den Zinssatz der zehnjährigen Bundesanleihen und die erwartete Inflation. Liegt die Rendite dieser Anleihen wie aktuell bei -0,29% und die Inflation beispielsweise bei 0,9%, ergibt sich daraus ein negativer Realzins von -1,19%.

Warum ist der Realzins ausschlaggebend?

Können Investoren mit Anleihen und auf dem Sparbuch inflationsbereinigt keine Gewinne mehr erzielen, oder verbuchen damit sogar Verluste wie aktuell, werden Gold, Silber & Co. attraktiver. Denn hier, so zumindest die Theorie, sollte die Kaufkraft erhalten werden.
Diese Rechnung hat aber gleich mehrere Haken. Die letzten Jahre haben eindrucksvoll gezeigt, dass Edelmetalle auch trotz niedriger Realzinsen nicht unbedingt steigen müssen. Ein weiteres Problem ist, dass Anleger durchaus auch noch Alternativen zu Bundesanleihen haben, die einen positiven Realzins erzielen. Zum Beispiel Aktien mit einer Dividendenrendite über der Inflationsrate oder Unternehmensanleihen.
Gleiches gilt für die Richtung, in welche sich der Realzins bewegt.  Ist der Realzins zwar negativ aber steigend, dann ist dies für Edelmetalle wie Silber eher nachteilig. Genauso kann ein positiver, aber fallender Realzins zu steigenden Silbernotierungen führen. In der folgenden Grafik sehen Sie die von der Bundesbank veröffentlichten Realzinsen in Deutschland auf Basis der zehnjährigen Bundesanleihen. Stellt man dieser Entwicklung den Goldpreis gegenüber ergibt sich keineswegs die erwartete spiegelbildliche Entwicklung.

Gegensatz zu Gold: Hohe Silber-Nachfrage aus der Industrie

Das Thema Angebot und Nachfrage ist nicht weniger komplex. Neben der Produktionsmenge ist vor allem die Industrie-Nachfrage ein wichtiger Faktor. Im Gegensatz zu Gold entfällt beim Silber der größte Teil der Nachfrage auf die Industrie. Rund 35% der jährlichen Silberproduktion wird für elektrische und elektronische Anwendungen genutzt. Weitere 25% entfallen auf die Herstellung von Münzen.
Darüber hinaus beeinflussen natürlich auch Investoren den Silberpreis. Gerade bei Anlegern steigt die Nachfrage in Krisenzeiten spürbar und führt zu steigenden Kursen bei Edelmetallen. In der Finanzkrise war das mehr als eindrucksvoll zu beobachten, genauso nach dem Corona-Crash.

Eines der wichtigsten Argumente der Silberbullen ist die seit 2014 rückläufige Fördermenge des Edelmetalls, seitdem schwankt die Produktion knapp unter dem damaligen Höchstwert. Dieser Umstand sollte aber nicht mit fehlenden Vorkommen gleichgesetzt werden und ist eher auf schwache Investitionen zurückzuführen. Bei einem niedrigen Silberpreis wird auch in laufenden Minen nicht so viel produziert, wie man könnte. Andernorts ist die Ausbeutung schlichtweg nicht profitabel, denn es besteht weiterhin ein Angebotsüberhang.

Die Aussichten für Silber haben sich stark verbessert

Zusammenfassend verbesserte sich die Gesamtsituation für Edelmetall – und Silberbullen seit Mitte 2019 kontinuierlich. Vor allem die steigende Anlegernachfrage sorgte dafür, dass der zuvor bestehende Angebotsüberhang mittlerweile weitestgehend abgebaut sein dürfte. Die Realzinsen schwanken weiterhin im negativen Bereich und durch die Geldmengenausweitungen der Zentralbanken im Zuge der Covid-19 Pandemie sind auf einmal sogar Inflationsängste wieder ein Thema. Auch das Chartbild für den Silberpreis sieht sehr positiv aus, so dass sich die Situation im Vergleich zu Anfang 2019 erheblich verbessert hat.

Silberpreis Prognose 2020

Betrachten wir zunächst die Großwetterlage. Silber ist seit einem Allzeithoch von 50 USD im Jahr 2011 wieder abgestürzt und konnte sich seitdem nie mehr erholen. Seit Jahren geht es übergeordnet seitwärts zwischen 14 USD und 20 USD.

Seit 2018 mehren sich jedoch die positiven Signale. Der zuvor bestehende Abwärtstrend konnte überwunden werden und ging in einen Seitwärtstrend über.

Nun gilt es die charttechnischen Widerstände im Bereich 19 USD bis 20 USD zu überwinden, um einen neuen Aufwärtstrend zu etablieren. Dann könnten Kurse von 25 USD und langfristig auch 30 USD angesteuert werden.

Die besten Silberaktien 2020

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Aktien-Liste von zehn Silber-Aktien für 2020.  Drei dieser Werte mit außergewöhnlichem Potenzial stellen wir Ihnen im Anschluss vor.  Mit diesen Werten können Sie vom Aufwärtstrend des Rohstoffs Silber profitieren.

Silber-Aktien-Liste:

NameISINSymbolWährung
First Majestic SilverCA32076V1031AGCAD
Fortuna Silver MinesCA3499151080FSMCAD
FresnilloGB00B2QPKJ12FRESGBP
Hecla MiningUS4227041062HLUSD
KGHMPLKGHM00001KGHPLN
MAG SilverCA55903Q1046MAGCAD
Pan American SilverCA6979001089PAASCAD
Silvercorp MetalsCA82835P1036SVMCAD
SSR MiningCA7847301032SSRMCAD
Wheaton Precious MetalsCA9628791027WPMCAD

 

SSR Mining: Potenzial durch geplante Fusion mit Alacer Gold

SSR Mining (ISIN: CA7847301032 – Symbol: SSRM – Währung: USD), ehemals Silver Standard Resources arbeitet in Peru, Mexiko, Chile, Argentinien und in den USA an Exploration und Produktion von Silber und Gold. Kürzlich gab SSR bekannt mit Alacer Gold fusionieren zu wollen, als Fusion mit gleichberechtigten Partnern. Da beide Unternehmen in etwa mit 2 Mrd. USD bewertet sind, käme das neue Unternehmen auf eine Marktkapitalisierung von rund 4 Mrd. USD. CEO der neuen SSR Mining soll der bisherige Alacer Gold-CEO Rodney Antal werden. Durch die Fusion sollen Kosten eingespart und Synergieeffekte genutzt werden. Analysten zufolge ergänzen sich die beiden Unternehmen nahezu perfekt. SSR Mining hat jetzt bereits rund 500 Mio. USD Cash auf dem Bankkonto und nach dem Zusammenschluss wird die Finanzkraft des Unternehmens nochmals deutlich ansteigen. Damit können weitere Bergbauaktivitäten finanziert werden, beispielsweise zwei Projekte, bei denen gerade die Machbarkeitsstudie erstellt wird.

Beschleunigtes Gewinnwachstum in den letzten Quartalen

Zuletzt beschleunigte sich bei SSR vor allem das Gewinnwachstum. So konnten die Gewinne in den vergangenen drei Quartalen im Schnitt um +309 % gesteigert werden. Im letzten Quartal lag das Umsatzwachstum bei +30 %, während die Gewinne um +121 % zulegten. Die Erwartungen der Analysten von 0,27 USD Gewinn je Aktie wurden mit einem Ergebnis von 0,31 USD je Aktie übertroffen, beim Umsatz hingegen blieb man mit 164,5 Mio. USD unter den Schätzungen von 168 Mio. USD. Dies ist jedoch angesichts der Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie trotzdem ein sehr ansprechendes Ergebnis. Für das Gesamtjahr rechnen Analysten mit einer satten Gewinnsteigerung um +79 % von 0,76 USD auf 1,36 USD. Blickt man drei Jahre zurück, so lag das Umsatz- und Gewinnwachstum im einstelligen Bereich bei +8 % und +6 %. Der Anstieg des Silberpreises ab dem Jahr 2019 wirkt sich also äußerst positiv auf die Ergebnisentwicklung aus. Erwähnenswert ist außerdem, dass die von Großanlegern gehaltenen Anteile am Unternehmen in den letzten drei Quartalen stetig anstiegen.

Kleines aber feines Gold- und Silberunternehmen für Langfristanleger

SSR Mining ist ein kleines aber feines Minenunternehmen, das durch die Fusion mit Alacer von der dritten zumindest in die zweite Liga der Gold und Silberproduzenten aufsteigen wird. Auch die Profitabilität dürfte zunehmen. Anleger sollten jedoch trotzdem nur eine kleine Position wagen, denn die Aktie ist äußerst schwankungsfreudig. Von Kursen unter 10 USD im Zuge des Corona-Crashs hat sich die Aktie aktuell wieder auf ca. 18,50 USD erholt.

Wheaton Precious Metals: Spannendes Silverstreaming-Unternehmen

Das kanadische Unternehmen Wheaton Precious Metals (ISIN: CA9628791027 – Symbol: WPM – Währung: USD) ist nach eigenen Angaben das weltweit größte Silverstreaming-Unternehmen. Im Gegenzug für frühzeitige Investments in neue Silber- und Goldprojekte erhält das Unternehmen langfristig eine bestimmte Menge der Produktionsmenge zu besonders günstigen Preisen. Die Firma, die 2004 aus einer Abspaltung des Goldcorp-Konzerns entstanden ist, generiert knapp zwei Drittel seiner Einnahmen mit Silber und etwas mehr als ein Drittel durch Erträge aus Goldprojekten. Wheaton hat derzeit Streaming-Vereinbarungen für 20 produzierende Minen und 9 Projekte in der Entwicklungsphase. Das Unternehmen verfügt über ein Portfolio kostengünstiger, langlebiger Projekte, darunter ein Gold-Stream aus der Salobo-Mine von Vale sowie Silber-Stream aus der Antamina-Mine von Glencore und der Peñasquito-Mine von Newmont Goldcorp.

Große Vorteile des Streaming Geschäftsmodells

Ein Streaming Unternehmen beteiligt sich in der Regel frühzeitig finanziell an etlichen Bergbauprojekten und minimiert so das Gesamtrisiko. „Normale“ Bergbau-Unternehmen hingegen, investieren in einzelne Minen von der Erschließung bis zur Produktion oft etliche hundert Mio. USD und tragen dabei enorme finanzielle Risiken. Nicht selten entstehen dabei hohe ungeplante Kosten, so dass allein deswegen viele Projekte auf halbem Weg zur Produktion scheitern. All das spielt für Wheaton Precious Metals keine Rolle und auch die tatsächlichen Produktionskosten interessieren kaum, denn man ist am Umsatz beteiligt und nicht an den Erträgen. Ein weiterer Vorteil des Geschäftsmodells: Da keine eigenen Minen betrieben werden, sind die eigenen Personalkosten äußerst gering. Die Zahl der Mitarbeiter beschränkt sich auf ein kleines eingespieltes Team von insgesamt nur ca. 39 Bergbauexperten, Verwaltungskräften und Managern.

Beschleunigung des Gewinnwachstums

In den vergangenen drei Jahren stagnierten sowohl Umsatz als auch Gewinn, doch durch den jüngsten Anstieg des Silberpreises ist das Unternehmen auf dem Wachstumspfad zurück. In den letzten drei Quartalen stieg der Gewinn des Unternehmens im Mittel um +91 % und auch für das zweite Quartal 2020 wird eine Gewinnverdopplung erwartet. Fürs Gesamtjahr wird Analystenseitig mit einer Gewinnsteigerung um +59 % von 0,56 USD auf 0,89 USD gerechnet. Gleichzeitig soll der Umsatz um +16 % von 861 Mio. USD auf ca. 998 Mio. USD zulegen. Aktuell zahlt das Unternehmen, das an der Börse bei einem Aktienkurs von 37,50 USD mit rund 17 Mrd. USD bewertet wird, eine Quartalsdividende von 0,10 USD.

Smartes Geschäftsmodell: Spannende Alternative zu reinen Produzenten

Der Streaming Konzern kann durch das skalierbare Geschäftsmodell aus dem Kapitalfluss heraus in immer neue aussichtsreiche Silber- und Gold-Projekte in der Frühphase investieren und an späteren Erfolgen partizipieren. Geht hin und wieder eines von vielen Investments schief, so ist dies einkalkuliert und die Verluste halten sich in engen Grenzen. Unterm Strich geht die Rechnung stets auf und das Unternehmen wächst stetig. Ein Gewinnhebel bietet sich dann, wenn sich der Silber- und Goldpreis – so wie seit letztem Jahr – im Aufwind befindet. Doch auch fallende Edelmetallpreise bieten Vorteile: In Zeiten, in denen Minenbetreiber knapp bei Kasse sind, kann das Unternehmen ganz besonders günstig Beteiligungen ergattern. Erholen sich die Notierungen, so profitiert Wheaton Precious Metals besonders stark. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die Aktie – im Gegensatz zu anderen Silberaktien vor wenigen Tagen bereits ihr bisheriges Allzeithoch aus dem Jahr 2011 bei 47,60 USD testete. Die Aktie, die aktuell wieder 10 USD tiefer notiert, ist aus unserer Sicht für Silber-Investoren erste Wahl

Pan American Silver: Einer der größten Silberproduzenten

Pan American Silver (ISIN: CA6979001089 – Symbol: PAAS – Währung: CAD) ist ein Bergbauunternehmen mit Sitz in Kanada und Bergbauaktivitäten in Lateinamerika. Das im Jahr 1994 gegründete Unternehmen betreibt beispielweise in Mexiko, Peru, Bolivien, Argentinien und Kanada Silberminen. Pan American Silver ist mit einer jährlichen Produktionsmenge von ca. 26 Mio. Unzen einer der größten Silberproduzenten der Welt. Als Nebenprodukte fördert das Unternehmen Gold, Zink, Blei und Kupfer. Rund drei Viertel seiner Umsätze erzielt Pan American Silver in Mexiko und Peru. La Colorada in Mexiko ist die größte Mine des Unternehmens. Neben Silver wird dort auch Zink, Blei und Gold abgebaut. Pan American Silver kommt bei einem Aktienkurs von 26,50 USD auf eine Marktkapitalisierung von ca. 5,5 Mrd. USD.

Erstes Quartal durch Corona-Krise belastet

In den letzten drei Jahren konnte zwar der Umsatz im Schnitt um +19 % gesteigert werden, die Gewinne gingen gleichzeitig allerdings um -40 % p.a. zurück. Im ersten Quartal 2020 erzielte das Unternehmen Umsätze in Höhe von 358 Mio. USD und produzierte 5,6 Mio. Unzen Silber. Dabei wurde ein Verlust in Höhe von -0,04 USD je Aktie verbucht. Die Zahlen lagen deutlich unterhalb der Analystenerwartungen in Höhe von 389 Mio. USD Umsatz und 0,13 USD Gewinn je Aktie. Dies lag jedoch an der vorübergehenden Schließung der wichtigsten Minen aufgrund der Coronavirus-Krise, sowie an Abschreibungen. Die Produktion ist mittlerweile wieder angelaufen und so soll auch die Quartalsdividende in Höhe von 0,05 USD weiterhin ausgeschüttet werden. Denn auch im ersten Quartal wurde ein positiver Cashflow in Höhe von 114 Mio. USD erzielt. Mit liquiden Mitteln in Höhe von 479 Mio. USD ist Pan American Silver in einer komfortablen Finanzsituation. Für das zweite Quartal werden ebenfalls nochmal Belastungen aus der Coronakrise erwartet, im Gesamtjahr soll der Gewinn deshalb um -32 % auf 0,53 USD sinken. Im kommenden Jahr 2021 wird von Analysten dafür jedoch eine Gewinnverdreifachung auf 1,57 USD erwartet.

Silberaktie für spekulative Anleger

Die Pan American Silver Aktie befindet sich seit einem Tief im Jahr 2016 bei 5,40 USD in einem Aufwärtstrend und erreichte kürzlich ein Mehrjahreshoch von 30,59 USD. Damit sind sogar die Allzeithochs aus dem Jahr 2008 und 2011 bei 44 USD keine völlig unrealistischen Kursziele mehr. Steigt der Silberpreis über 20 USD, so könnten die früheren Hochpunkte tatsächlich wieder in den Fokus der Anleger rücken. Aber auch sonst ist Pan American Silver eine spannende Aktie für spekulative Investoren. Rechnen Sie bei dem Wert, der während des Corona-Crashs kurzzeitig auf 10,60 USD abrutschte weiterhin mit hohen Kursschwankungen.

Silber ETFs bieten viele Möglichkeiten

Wer nicht auf Einzelaktien, sondern auf eine positive Entwicklung der gesamten Branche oder des Edelmetalls setzen will, dem stehen zahlreiche ETFs und andere Produkte zur Verfügung.
Als kostengünstige Alternative zum physischen Kauf, bieten sich folgende Produkte an:

Coba ETC 1x Silber Daily Long ETC – WKN: ETC019 – ISIN: DE000ETC0191 – Symbol: X005

db Physical Silver Euro Hedged ETC – WKN: A1EK0J – ISIN: DE000A1EK0J7 – Symbol: XAD2

ETFS Physical Silver ETC – WKN: A0N62F – ISIN: DE000A0N62F2 – Symbol: VZLC

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