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Aktienanalyse:
Sartorius Vz.: Ziel erreicht … Zeit für Gewinnmitnahmen?

Aktuelle Analyse der Sartorius VZ Aktie

Die Vorzugsaktie des Labor- und Prozesstechnologie-Spezialisten Sartorius gehörte zu den ganz großen Gewinnern des Jahres 2019. Und natürlich setzt das bullische Lager darauf, dass auch 2020 ein Jahr mit immensen Kursgewinnen wird. Bislang wird diese Erwartung auch erfüllt, aber kann diese Hausse wirklich auf Dauer so weitergehen? Zweifel sind zumindest angebracht, denn die Aktie ist äußerst hoch bewertet. Für die aktuellen Schätzungen der Analysten für das gerade erst begonnene Jahr würde sich auf aktuellem Kursniveau ein Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) von sagenhaften 75 errechnen. Und diese Gewinne wollen erst einmal eingefahren sein.

Am 28. Januar meldete Sartorius die 2019er-Ergebnisse: Umsatzanstieg um 16,6 Prozent, Gewinnplus vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) um gut 22 Prozent. Und für 2020 sieht das Unternehmen derzeit einen Umsatzzuwachs zwischen 10 und 13 Prozent. Das ist natürlich grundsätzlich positiv. Aber es ist für ein derart hohes KGV von 75 zu wenig … bzw. das KGV schlicht zu hoch. Und damit ist das Eis, auf dem die Bullen derzeit tanzen, dünn, zumal auch die Analysten mit diesem Kursniveau mehrheitlich wenig anfangen können:

Expertenmeinung: Die bislang vier von Analysten nach der Veröffentlichung der Bilanz neu gesteckten Kursziele für die Vorzugsaktie liegen bei (Einschätzung in Klammern) 160,90 Euro (Verkaufen), 189 Euro (Halten), 206 Euro (Halten) und 235 Euro (Übergewichten). Sie sehen, nur eines dieser neuen Kursziele liegt über dem aktuellen Kursniveau. Das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt derzeit um 165 Euro und das Gros der Analysten sieht die Aktie nicht als Kauf, sondern als Halteposition, einige bewerten auch mit „Verkaufen“. Und wenn man überlegt, dass Sartorius sogar dann noch ein recht ambitioniertes KGV von um 50 hätte, sollte sie dieses durchschnittliche Kursziel von 165 Euro ansteuern, wird deutlich: Jetzt noch einzusteigen, wäre gewagt, zumal auch aus charttechnischer Sicht eine Augenbraue nach oben gehen sollte:

Die Aktie ist der oberen Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals bereits sehr nahe gekommen. Diese Linie wartet momentan bei 235 Euro (womit dann auch das höchste der derzeitigen Analysten-Kursziele erreicht wäre). Der Kurs erreichte gestern im Hoch 230,60 Euro und gab die Gewinne zum Handelsende großenteils wieder ab. Und die untere Begrenzung dieses Trendkanals, verstärkt durch die 200-Tage-Linie, läge momentan bei 180 Euro und wäre ein nachvollziehbares Ziel im Fall einer nennenswerten Korrektur. Dass ist eine Konstellation, in der sich der Gedanke, bei einem Teil der Position auch einmal Gewinne mitzunehmen, aufdrängt.

Sartorius Vz. Chart vom 06.02.2020, Kurs 226,40 Euro, Kürzel SRT3 | LYNX Online-Broker

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