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Aktienanalyse:
SAP: Geht die Aktie nach oben raus?

Aktuelle Analyse der SAP Aktie

Die Bullen lassen sich nicht abweisen. Die letzte Quartalsbilanz war überzeugend genug, um beim Versuch, das im Juli bei 125 Euro markierte Rekordhoch hartnäckig anzugehen, nicht zurückzustecken. Der Wochenstart war zwar auch für die SAP-Aktie von kräftigem Abgabedruck gekennzeichnet. Aber per Mittwochabend waren die Käufer schon wieder dran – drei Euro fehlten bis zum bisherigen Hoch. Das, wenn es nach dem bullischen Lager geht, nicht nur getestet, sondern deutlich überboten werden soll. Was denkbar wäre, denn der Softwareschmiede ist es gelungen, das Problem der abnehmenden Dynamik bei den Softwarelizenzen zu lösen, indem man frühzeitig und effektiv auf Cloud-Lösungen gesetzt hat.

Die bereits am 11. Oktober vorab des regulären Berichtstermins vorgelegten Ergebnisse des dritten Quartals unterstrichen das. Der Umsatz bei den Software-Lizenzen blieb zum Vorjahr unverändert, der Cloud-Umsatz hingegen stieg um satte 37 Prozent und liegt längst deutlich höher als der des Software-Lizenzbereichs. Und da bleibt einiges hängen. Vom Gesamtumsatz von 6,79 Milliarden Euro blieben als bereinigter Gewinn vor Steuern und Zinsen 2,09 Milliarden Euro übrig, dank einer weiter steigenden Gewinnmarge, die zuletzt bei 30,6 Prozent lag. Warum also sollte es nicht gelingen, diesen „Deckel“ zu sprengen? Aber …

Expertenmeinung: … bei einen nach unten kippenden Gesamtmarkt hätte auch die SAP-Aktie kaum Chancen, gegen den Strom zu schwimmen. Ein wenig Schützenhilfe durch den DAX wäre also hilfreich. Und es sollte jetzt relativ zügig gelingen, denn der Kurs läuft bereits seit knapp vier Wochen knapp unterhalb dieser letzten Charthürde seitwärts. Da dürften die ersten bereits ungeduldig werden. Was die Bewertung angeht, bewegt sich SAP mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis von ca. 25 in einem über die vergangenen Jahre normalen Rahmen, der dem Gewinnwachstum allemal angemessen ist. Daran sollte es also nicht scheitern.

Aber wie gesagt: Dass SAP gegen einen allgemein schwächeren Gesamtmarkt den Ausbruch schafft, wäre wenig wahrscheinlich. Die Frage ist, wo man sich sinnvollerweise absichern sollte. Wer langfristig investiert ist, sollte da nicht zu eng agieren, denn dass sich die Ertragslage kurzfristig nennenswert verschlechtert, zeichnet sich zumindest bislang nicht ab, so dass man hoffen dürfte, dass dieser Break über das bisherige Hoch wenn nicht jetzt, dann doch in den kommenden Monaten in einem erneuten Anlauf gelingen kann. Daher wäre da ein Stoppkurs unterhalb der aktuell bei 107 Euro verlaufenden, mittelfristigen Aufwärtstrendlinie zu überlegen. Anders sähe es für aggressive Trader auf der Long-Seite aus. Immerhin wären die nächsten Korrekturziele mit der 200-Tage-Linie bei 111 Euro und der mittelfristigen Aufwärtstrendlinie bei 107 Euro für Trader doch relativ weit entfernt. Da sollte man daher erwägen, einen Level knapp unterhalb des bisherigen Wochen-Verlaufstiefs (119,10 Euro) anzusetzen.

Chart vom 04.12.2019, Kurs 122,08 Euro, Kürzel SAP | Online Broker LYNX Aktienempfehlungen

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