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Aktuelle Analyse:
LVMH: Steilvorlage für die Bullen

Die Investoren in der Luxusgüter-Aktie Louis Vuitton Moet Hennessy (LVMH) agieren derzeit unter eingeschränkter Sicht. Man darf davon ausgehen, auf dem richtigen Kurs zu sein, weiß indes nicht, wo genau man steht. Das liegt daran, dass LVMH zu den relativ wenigen Unternehmen gehört, die ihre Gewinne nur halbjährlich auf den Tisch legen.

Quartalsweise werden nur die Umsätze veröffentlicen gehört, die ihre Gewinne nur halbjährlich auf den Tisch legen.ht. Und ja, da konnte man im April mit Blick auf das erste Quartal 2019 absolut überzeugen. Ein Umsatzplus von 16 Prozent insgesamt, ein organisches Wachstum von 11 Prozent, das war mehr, als viele zu hoffen wagten. Und sehr deutlich mehr, als manche befürchtet hatten. Denn auch, wenn man immer behauptet, dass die „Reichen“, die sich teuren Champagner, Mode der Spitzenklasse oder teure Uhren und Parfums leisten können und wollen, den Gürtel in Phasen nachgebenden Wachstums nicht enger schnallen … so ganz sicher kann man sich da nie sein. Nach den Sorgen, die im vierten Quartal 2018 die Investoren weltweit erfassten, war dieses stattliche Plus des Umsatzes also ein Beleg, dass die Hoffnungen sich erfüllt haben. Oder?

Expertenmeinung: Das ist eben die Frage, die einer Antwort harrt. Erst am 23. Juli wird mit der Veröffentlichung der Halbjahresbilanz gerechnet. Dann wird sich zeigen, ob die gestiegenen Umsätze auch zu vergleichbar deutlich gestiegenen Gewinnen führten, vielleicht sogar ein überproportionales Gewinnplus möglich war, weil LVMH eine höhere Gewinnmarge erreicht hat.

Möglich ist es, sicher ist es keineswegs. Immerhin hatte sich LVMH mit Blick auf den 2019er-Ausblick am Jahresanfang relativ vorsichtig gegeben, von Herausforderungen gesprochen. Acht Wochen bis zu den nächsten Daten, das ist eine relativ lange Zeit. So gesehen dürfte kurzfristig vor allem die Charttechnik den Taktstock schwingen. Was hieße:

Die Bullen hätten jetzt die Chance, die Aktie an und über das letzte Rekordhoch bei 354,55 Euro zu treiben. Was die Grundstimmung positiv halten, weitere Käufer anziehen würde. Diese Chance ergibt sich aus einer ansteigenden Dreiecksformation, die man als konsolidierenden Wimpel einstufen könnte. Dass die untere Begrenzung einen höheren Steigungswinkel hat als sich die obere Begrenzung des Dreiecks neigt, ist potenziell positiv. Aber LVMH muss eben auch definitiv nach oben hinaus. Das ist im ersten Versuch am Montag noch nicht gelungen.

Wenn der Kurs über 345 Euro aus dem Handel ginge, wäre der Befreiungsschlag gelungen. Aber schon Schlusskurse unter 330 Euro würden bedeuten, dass das Dreieck klar nach unten verlassen wurde. Dann würden diese etwa acht Wochen bis zur Halbjahresbilanz für die Bullen zur Nervenprobe, denn da die Aktie von der Bewertung her nicht gerade „billig“ ist, wäre ein Test der Supportzone 310/314 Euro dann allemal drin.

Chart vom 27.05.2019, Kurs 338,65 Euro, Kürzel MC | LYNX Aktienempfehlungen

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