Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Jenoptik Aktie: Oh, oh … Ist das erst der Anfang?

Ein Minus von 6,57 Prozent als Reaktion auf eine Quartalsbilanz ist ganz und gar nicht gut. Aber wenn man die Aussage dieses Quartalsergebnisses und die daraus entstandene charttechnische Konstellation zu einem Gesamtbild zusammensetzt, steht als Ergebnis ein „oh, oh …“, was heißt: Das könnte womöglich erst der Anfang gewesen sein. Denn diese Bilanz hatte es in sich.

Der Umsatz des ersten Quartals lag beim Optoelektronik-Konzern mit 184 Millionen Euro nur geringfügig unter dem des Vorjahresquartals (190 Millionen). Aber der Gewinn von Steuern und Zinsen (EBIT) hatte sich mit nur noch 12,8 Millionen nach 28,8 Millionen mehr als halbiert. Grund: Die Gewinnmarge kam massiv unter die Räder, betrug nur noch sieben Prozent nach elf Prozent im ersten Quartal 2018. Das war äußerst unerfreulich und erinnerte manchen Anleger an etwas, das man offenbar im Vorfeld verdrängt hatte:

Expertenmeinung: Jenoptik beliefert zwar auf der einen Seite die Medizintechnikbranche und den Bereich Wehrtechnik. Aber das Unternehmen ist auch Zulieferer für die Halbleiterbranche und die Automobilindustrie. Und die beiden letzteren Branchen bewegen sich aktuell in einem zunehmend schwierigen Umfeld. Und dann gibt man die Probleme grundsätzlich so schnell und umfassend wie möglich an die Zulieferer weiter.

Dort drückt man die Preise, um den eigenen Preisdruck zu lindern – und genau das bekommt Jenoptik jetzt zu spüren. Jetzt, wo sich das schwarz auf weiß niederschlägt, wird man seitens der Aktionäre unruhig, denn die derzeitige weltwirtschaftliche Perspektive deutet keinen Silberstreif am Horizont an, sondern das Gegenteil. Was hieße: Dieser Margendruck könnte anhalten, sich womöglich intensivieren.

Und nicht nur aus dieser Warte heraus steht die Aktie auf der Kippe. Denn dieser Abverkauf am Donnerstag drückte den Kurs in die Unterstützungszone 29,50/30,65 Euro und an die bei 30,29 Euro, innerhalb dieser Zone verlaufende 200-Tage-Linie. Sollte der Abgabedruck weitergehen und diese Auffangzone brechen, wäre der Weg aus charttechnischer Sicht erst einmal nach unten frei. Und bei diesen so deutlich eingetrübten Perspektiven könnte sich die Aktie dann schnell deutlich tiefer wiederfinden.

Chart vom 09.05.2019, Kurs 30,55 Euro, Kürzel JEN

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