Börsenblick

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Aktienanalyse:
Hebt Siemens Healthineers jetzt endlich ab?

Aktuelle Analyse der Siemens Healthineers Aktie

Siemens Healthineers ist die Medizintechniksparte von Siemens. Die Muttergesellschaft hält auch nach dem Börsengang noch mit 85% der Anteile.

Marktführer

Healthineers ist mit über 49.000 Mitarbeitern in 120 Ländern tätig und Marktführer in einer ganzen Reihe von medizinischen Anwendungsgebieten.
Darunter auch Computertomographie, Röntgengeräte und molekulare Bildgebung. Im Bereich Imaging werden rund 60% des Umsatzes erwirtschaftet.

Die Börse feiert

Im Zuge des Börsengangs wurden die Geschäftszahlen ab 2015 veröffentlicht. Der Umsatz kletterte in dieser Zeit von 12,94 auf 13,43 Mrd. Euro.
Der Gewinn stagnierte aber weitgehend und pendelte zwischen 1,28 und 1,43 Mrd. Euro.

Im letzten Geschäftsjahr sank der Umsatz von 13,80 auf 13,43 Mrd. Euro und der Gewinn von 1,38 auf 1,26 Euro je Aktie.

Die Entwicklung war also über den gesamten Betrachtungszeitraum eher durchwachsen.

Im laufenden Geschäftsjahr scheint sich diese Entwicklung fortzusetzen. Im dritten Quartal legte der Umsatz zwar um 8% auf 3,56 Mrd. Euro zu, der Gewinn jedoch nur um 5%.

Die Marge war rückläufig, ebenso der freie Cashflow. Das Ergebnis kletterte dennoch von 0,29 auf 0,35 Euro je Aktie, ein Plus von 22%. Das war aber vor allem auf eine sinkende Steuerquote zurückzuführen.

Ich finde bisher wenig Anlass für die Partystimmung, aber vielleicht hilft uns der Ausblick weiter.

Zu optimistisch?

Healthineers hat die Prognose bestätigt und erwartet weiterhin ein Umsatzplus von 4-5%. Das Ergebnis je Aktie soll um 20-30% steigen.

Die Analystenschätzungen gehen aktuell von einem Gewinn von 1,63 Euro je Aktie aus, was einem Anstieg um 30% entspricht. Der Markt erwartet also, dass Healthineers das Maximum der Prognose abliefert.

Das könnte sich als zu optimistisch herausstellen, denn in den ersten drei Quartalen konnte der Gewinn „nur“ um 19% gesteigert werden.
Im vierten Quartal müsste es also zu einem erheblichen Gewinnsprung je Aktie kommen.

Ob das gelingen kann, ist aber fraglich, auch weil das Laborsystem Atellica weiterhin Probleme macht. Die Plattform gilt als Hoffnungs- und Leistungsträger.
Da die Zahl der Auslieferungen zuletzt aber weit hinter den Erwartungen zurückblieb, wurde die Angelegenheit nun zur Chefsache erklärt.

Man sollte grundsätzlich immer skeptisch sein, wenn der Gewinn über Jahre seitwärts läuft und dann plötzlich stark steigen soll. Ich habe es in den Jahren an der Börse oft genug erlebt, dass nichts daraus wird.

Ich bin aber auch kein keine Hellseher und vielleicht werden die hohen Erwartungen doch erfüllt. Doch eins ist sicher: Wenn bereits das Optimum erwartet wird, wie hoch ist die Chance für positive Überraschungen?
Für den Kurs bedeutet das nichts Gutes, warum die Börse heute feiert, erschließt sich mir nicht.

Charttechnik

Grundsätzlich ist der Weg in Richtung 38 und 38,75 Euro frei. Darüber wären weitere Kursgewinne bis 39,50 oder 40 Euro möglich.

Übergeordnet spricht aber vieles für eine anhaltende Seitwärtsbewegung. Deutlich aufhellen würde sich das Chartbild aber erst 40 Euro.

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Chart vom 29.07.2019 Kurs: 37,61 Kürzel: SHL - Tageskerzen | LYNX Online Broker

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