Swiss Market Index (SMI): Auch 2022 ein Outperformer?

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Ticker: SMI
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Der Swiss Market Index (SMI) ließ den DAX im Jahr 2021 deutlich hinter sich. Die Argumente, die für die Schweiz als Investmentziel sprachen, waren eine sehr niedrige Inflation, solides Wachstum und Währungsgewinne des Franken zum Euro. Kann sich das 2022 fortsetzen?

Klein, aber fein, so könnte man den Schweizer Aktienmarkt nennen. Nur 20 Titel umfasst der SMI-Index, aber dazu gehört die Crème de la Crème unter den Banken, Nahrungsmittelherstellern und Pharmakonzernen. Davon abgesehen wirkt der Schweizer Franken wie ein Hort der Stabilität, legte im Verlauf des Jahres 2021 gut vier Prozent zum Euro zu und bescherte Investments in Schweizer Aktien zu soliden Dividenden (die durchschnittliche Dividendenrendite der SMI-Aktien liegt mit zurzeit 2,58 Prozent in etwa auf DAX-Niveau) und kräftigen Kursgewinnen auch noch Währungsgewinne.

Hinzu kommt ein stabileres Umfeld als in der Eurozone. Das Bruttoinlandsprodukt der Schweiz lag im dritten Quartal 4,1 Prozent über dem des Vorjahresquartals. Die Eurozone brachte es auf 3,9 Prozent, Deutschland nur auf 2,5 Prozent Wachstum. Zugleich ist der Schweizer Franken das, was man von ihm erwartet: stabil … was auch die Inflation bremst. Die lag im November im Vergleich zum Vorjahresmonat gerade einmal bei 1,5 Prozent (Eurozone 4,9, Deutschland 5,2 Prozent). Das Ergebnis dieser Argumente:

Der Schweizer Leitindex SMI hängte den DAX sehr deutlich ab. Vor allem, wenn man hier die richtige Vergleichsbasis heranzieht, denn der DAX, der normalerweise in den Medien präsent ist, ist ja ein Performanceindex, d.h. Dividenden werden wie sofort reinvestierte Kursgewinne gerechnet – und das erhöht die Performance künstlich. Nimmt man nur die Kursveränderungen, so wie es auch beim Euro Stoxx 50, den US-Indizes oder eben beim SMI Standard ist, hat der DAX etwa 13, der SMI aber 21 Prozent zugelegt … und wird das Jahr heute nahe oder auf einem Allzeithoch beenden.

Was spricht dafür, dass das 2022 so weitergeht, dass sich das Halten von Positionen oder gar der Zukauf lohnen könnte?

Expertenmeinung: Einiges, denn momentan wäre nicht erkennbar, warum sich die Vorteile des Schweizer Aktienmarkts, d.h. stärkeres Wachstum, geringere Inflation und feste Währung, mit der Jahreswende verflüchtigen oder gar ins Gegenteil verkehren sollten.

Chart mit Wochenkerzen vom 29.12.2021, Kurs 12.926,56 Euro, Kürzel SMI | Online Broker LYNX

Kurzfristig noch auf diesen Zug aufzuspringen, sollte man sich aber zweimal überlegen. Denn wer die Schweiz als eine Art „sicherer Hafen“ entdeckt hat, ist vornehmlich im zweiten Halbjahr eingestiegen. Da hat sich die relative Stärke des SMI im Vergleich zum DAX erst ausgeprägt, indem der SMI stärker zulegte und in Schwächephasen stabiler blieb als der DAX. Dadurch ist der Index auf Tages- ebenso wie auf Wochenebene markttechnisch derzeit leicht überkauft.

Chart mit Tageskerzen vom 29.12.2021, Kurs 12.926,56 Euro, Kürzel SMI | Online Broker LYNX

Hinzu kommt, dass der im Chart auf Tagesbasis zu sehende, im Oktober etablierte Aufwärtstrendkanal nicht mehr allzu viel Luft nach oben bieten würde. Natürlich könnte dieser Trendkanal auch überboten werden, ein „Overshooting“ auftreten. Aber sicherer wäre es schon, mit dem Einstieg oder mit Zukäufen zu warten, bis der SMI eine Korrektur vollzogen hat und die überkaufte Situation abgebaut ist. Was, wie die Charts zeigen, bei aller relativen Stärke ja dennoch immer mal wieder der Fall ist.

 

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An die Performance des DAX oder des Dow Jones kommt der SMI, der Swiss Market Index, zwar nicht heran, wenn man den Jahresbeginn 2020 als Messlatte nimmt. Aber er bewegt sich in einem Umfeld, das die Chance bietet, dass sich daran einiges zum Positiven verändert.

Auch in der Schweiz werden die Verbraucher derzeit vorsichtiger. Auch hier lag die Zuversicht der Unternehmen in diesem Jahr schon mal höher. Und der Einzelhandel lief auch schon besser. Aber das ist nicht unbedingt ein Problem für internationale Investoren. Der SMI-Index wird von großen Chemiekonzernen und Banken dominiert. Und denen geht es durchaus nicht schlecht. Hinzu kommt, dass die Exporte der Schweiz solide über dem Niveau der „Prä Corona“-Zeit liegen, dass die Inflation mit zuletzt 1,2 Prozent so niedrig ist, dass da viele glatt neidisch werden könnten und, was für die Perspektive eines Aktienmarkts, der sehr von internationalen Investoren abhängt, entscheidend ist:

Die Währung legt zu. Weniger zum US-Dollar, aber zum Euro umso kräftiger (siehe auch unsere heutige Analyse zu Euro / Schweizer Franken), so dass, wer aus der Eurozone heraus in der Schweiz investiert, derzeit noch Währungsgewinne obendrauf serviert bekommt. Eine lukrative Ausgangslange, die sich im Kursbild des SMI aber bislang noch nicht widerspiegelt.

Expertenmeinung: Der Chart auf Wochenbasis zeigt, dass der SMI gerade an der falschen Stelle zögert. Nachdem der Index im Frühjahr zunächst noch am „Prä Corona“-Hoch von Anfang 2020 hängengeblieben war, ging es im Juni mit Schwung über diese alte Rekordmarke, die danach im September/Oktober einer Korrektur tadellos standhielt. Der Index drehte im Bereich der 200-Tage-Linie knapp oberhalb des 2020er-Hochs dynamisch nach oben und erreichte im August mit 12.573 Zählern ein neues Allzeithoch. Und um das geht es jetzt.

Wochenchart vom 22.11.2021, Kurs 12.510,81 Punkte, Kürzel SMI | Online Broker LYNX

Seit Anfang Oktober stieg der Swiss Market Index wie auf Schienen, aber ausgerechnet jetzt, da das August-Hoch erreicht ist, scheinen ihn Gewinnmitnahmen auszubremsen. Kann das zu einer Toppbildung führen?

Da die kurzfristige Aufwärtstrendlinie zu steil ist, um längere Zeit als Leitstrahl dienen zu können, ist deren Verlassen zur Seite noch kein Beinbruch. Wichtiger wäre die momentan bei 12.375 Punkten verlaufende 20-Tage-Linie. Sollte der SMI diesen gleitenden Durchschnitt auf Schlusskursbasis brechen, würde das Risiko einer nennenswerten Korrektur, die den Index wieder in Richtung des 2020er-Hochs bei 11.270 Punkten führt, spürbar steigen, aber:

Solange der SMI von Gewinnmitnahmen nur gebremst, nicht aber nach unten abgewiesen wird, bleibt die Chance erhalten, dass die niedrige Inflation und das gegenüber der Eurozone weit ruhigere Umfeld mehr internationales Kapital anlockt und die im Markt liegenden Verkaufsorders dadurch zeitnah abgearbeitet werden. Die Chance für einen signifikanten Anstieg über dieses August-Hoch, der dann Anschlusskäufe motiviert, ist also weiterhin gegeben.

Tageschart vom 22.11.2021, Kurs 12.510,81 Punkte, Kürzel SMI | Online Broker LYNX

Während die Wall Street und die meisten europäischen Indizes seit Jahresanfang kräftig gelaufen sind, verharrte der Schweizer SMI in einem Dornröschenschlaf. Doch aus dem ist er jetzt erwacht. Derzeit folgt ein Rekordhoch dem nächsten: Hier ist richtig Schwung drin!

Vergleicht man die Performance des Schweizer Swiss Market Index (SMI) mit der des DAX, lag der SMI, gerechnet vom Hoch unmittelbar vor dem Corona-Crash, deutlich zurück. Auch, wenn man den DAX korrekt vergleicht, indem man ihn dem SMI als Kursindex gegenüberstellt, war der Vorsprung deutlich. War, denn seit etwa fünf Wochen holt der SMI gewaltig auf. Warum?

Weil die Schweiz im Vergleich zu den großen Wirtschaftsräumen wirtschaftlich sehr robust wirkt. Das Minus des Bruttoinlandsprodukts war im ersten Quartal mit 0,5 Prozent zum ersten Quartal 2020 nur gering. Und die Inflationsrate liegt mit 0,6 Prozent im Mai äußerst niedrig. Was deutlich macht, dass die Schweiz eine solide Basis für Stabilität hat. Für Investoren, die sich in dieser Hinsicht Sorgen um die US-Märkte oder die Eurozone machen, ist die Schweiz also eine interessante Alternative.

Expertenmeinung: Je nervöser man in Bezug auf die markant anziehende Inflation in Europa und den USA wurde, desto stärker kam der SMI in Fahrt. Und damit hat er jetzt auch aus charttechnischer Sicht Rückenwind. Denn Ende Mai gelang, woran man sich im April noch die Zähne ausgebissen hatte: der Ausbruch über das vorherige, im Februar 2020 markierte Rekordhoch bei 11.270 Punkten.

Seither lief der SMI-Index wochenlang wie auf Schienen höher. Fast jeder Tag endete mit einem Plus, bis am 18. Juni bei 12.072 das vorläufige Rekord-Verlaufshoch markiert wurde. Doch es folgte kein kräftiger Rücksetzer, der SMI läuft seither nur in engen Bahnen seitwärts, was indiziert, dass hier kaum jemand aussteigen will. Der Markt wartet in unmittelbarer Reichweite dieses Verlaufsrekords auf neue Käufer – und die könnten jederzeit kommen.

Swiss Market Index (SMI): Chart vom 25.06.2021, Kurs 11.999,70 Punkte, Kürzel SMI | Online Broker LYNX

Auch in der Schweiz wachsen die Bäume nicht einfach in den Himmel, aber solange der SMI nicht wieder unter die Linie von 11.270 Zählern zurückfällt, die derzeit zusammen mit der gerade erst im Mai erfolgreich getesteten, mittelfristigen Aufwärtstrendlinie die Schlüsselzone des Trends bildet, sind es die Bullen, die hier die weitaus besseren Karten haben.

Im Gegensatz zu DAX, Dow Jones und anderen großen Indizes kam der Swiss Market Index (SMI) bislang nicht an seinem Rekordhoch vom Februar 2020 bei 11.270 Punkten vorbei. Bleibt das womöglich vorerst so? Das dürfte sich recht zeitnah entscheiden, denn aus Trader-Sicht kann das, was der Chart derzeit zeigt, so nicht bleiben, da wird man eine Entscheidung erzwingen.

Die Sache kam endlich in Schwung, als es zur Jahreswende gelang, den Widerstand in Form der Zwischenhochs des zweiten Halbjahres 2020 im Bereich 10.535/10.644 Punkte herauszunehmen. Das war ein klar bullisches Lebenszeichen, indes, es fehlte weiterhin an Momentum. Der SMI schleppte sich zwar wochenlang recht konstant höher, aber Ende Januar reichten wenige schwache Tage, um den mühseligen Anstieg der vorangegangenen vier Wochen einfach auszulöschen. Also, alles noch einmal von vorne … und diesmal mit mehr Dynamik?

Expertenmeinung: Die Basis hierfür wäre deswegen vorhanden, weil es gelang, den Index in der vormaligen Widerstandszone bei 10.535/10.644 Punkten, die jetzt als Support dient, aufzufangen und zu drehen. Damit hat das bullische Lager sich selbst die Bestätigung geliefert, dass man imstande ist, Gewinnmitnahmen in Grenzen zu halten und Unterstützungen zu verteidigen. Aber:

Um dieses alte Hoch bei 11.270 Zählern im zweiten Anlauf zu überwinden und damit zumindest aus charttechnischer Sicht freie Bahn nach oben zu haben, muss diesmal mehr Kaufdruck aufgebaut werden. Dass der SMI am Mittwoch an der 20-Tage-Linie gestoppt wurde und nach anfänglichem Plus im Minus schloss, war in dieser Hinsicht schon mal schlecht. Daher sollte man sich nicht zu sicher sein, dass der Schweizer Leitindex nicht womöglich doch eine spannende Karriere auf der Short-Seite vor sich haben könnte.

Um wirklich „durch“ zu sein, müsste die runde 11.000 Punkte-Marke, an der der Index Ende Januar einfach nicht vorbeikam, ebenso klar überboten sein wie das alte Hoch bei 11.270 Zählern. Rein von der prozentualen Distanz her ein Katzensprung, aber der muss eben erst einmal gelingen. Und der Chart zeigt: Der SMI ist per Mittwochabend genauso weit von einem Befreiungsschlag entfernt wie von einer entscheidenden Unterstützungszone, deren Bruch den Weg nach unten freigeben würde.

Sie sehen im Chart, dass sich die 200-Tage-Linie und die März 2020-Aufwärtstrendlinie aktuell im Bereich von 10.250 Punkten zu einer markanten Kreuzunterstützung vereinen. Würde diese Zone fallen, wäre es das gewesen mit den bullischen Ambitionen. Markante charttechnische Schlüsselzonen liegen hier also in beide Richtungen nur etwa fünf Prozent entfernt – den SMI jetzt engmaschig im Auge zu behalten, wäre also kein Fehler!

SMI: Chart vom 03.02.2021, Kurs 10.775,68 Punkte, Kürzel SMI | Online Broker LYNX

Beim Schweizer Leitindex SMI sieht es aus charttechnischer Sicht ähnlich aus wie beim DAX. Von einer Sonderstellung als „sicherer Hafen“ ist nichts zu sehen. Wie auch, das Hauptproblem der Wirtschaft ist bei den Eidgenossen ja dasselbe wie hierzulande: das Corona-Virus und die konjunkturellen Folgen seiner Bekämpfung.

Hier wie dort stellt sich die Problematik für die Anleger gleich dar: Gelingt es, die Pandemie so effektiv und zügig niederzuringen, dass die Volkswirtschaft imstande wäre, sich umgehend und vollständig zu erholen oder nicht? Diese Frage stellt sich für den Staatshaushalt ebenso wie für die Bilanzen der Unternehmen und das Zutrauen und die Vermögenslage der Konsumenten. Die Hoffnung, dass es gelingt, die Krise hinreichend schnell zu beenden, ist durch die Meldung nahender Impfstoffe zuletzt zwar geschürt worden. Aber die Nervosität ist mit Händen zu greifen. Denn die Sorge, dass sich die Sache womöglich als langwieriger und dadurch schädlicher für die Wachstumsperspektiven darstellen könnte als jetzt erhofft, bleibt bestehen und schlägt sich im Chartbild des SMI, des Swiss Market Index, nieder:

Expertenmeinung: Wie alle großen Aktienindizes war der SMI zur Monatswende Oktober / November gerade dynamisch auf dem Weg nach unten, als die Kombination aus dem Wahlsieg Joe Bidens und den Meldungen über die ersten in die Zulassungsphase gehenden Impfstoffen neue Hoffnung weckte. Hoffnung, die dafür sorgte, dass die Bären in Windeseile ihre Positionen eindeckten und der daraus entstehende Kaufdruck die Rallye derer, die glaubten, dass das Eis jetzt gebrochen sei, noch intensivierte. Aber an den entscheidenden, charttechnischen Hürden ließ der Kaufdruck nach … und die Hoffnungskäufe trafen auf die Verkaufsorders derer, die bezweifeln, dass diese Meldungen ausreichen, um die Gesamtsituation wirklich entscheidend zu verbessern.

Optimisten und Skeptiker stehen sich seit gut zwei Wochen nahezu gleich stark in der Zone 10.500/10.600 Punkte gegenüber. Dieser Bereich ist die Zone der Monatshochs vom Juli und September, verstärkt durch ein Zwischentief, dass Anfang Februar im Vorfeld des „Corona-Crashs“ entstanden war. Dieser Sektor stellt den letzten Widerstandsbereich, vor dem im Februar bei 11.270 Zählern markierten, bisherigen Rekordhoch dar. Würde diese Hürde mit Schlusskursen über 10.650 Punkten glaubwürdig überboten, würde es aus charttechnischer Sicht also gleich um das alte Allzeithoch gehen. Und nach diesen über zwei Wochen des Tauziehens kann die nächste, wichtige Nachricht reichen, um dieses Ringen zu entscheiden.

Dabei läuft die Zeit erfahrungsgemäß gegen die Bullen. Sie haben den Index bis hierhergetragen und sitzen jetzt fest, das bärische Lager kann sich auf die Verteidigung konzentrieren und hat bislang weder Boden verloren noch müssten die Bären weite Stop Loss in Kauf nehmen. Sollten „good news“ also noch ein paar Tage ausbleiben, würde ein abwärts weisendes Szenario sukzessiv wahrscheinlicher. Hier wäre der Bereich um die runde 10.000 Punkte-Marke von Bedeutung, denn dort verläuft, im Chart dick schwarz hervorgehoben, die 200-Tage-Linie, die im Vorfeld des „Ausrutschers“ vom Oktober mehrfach erfolgreich verteidigt wurde. Sollte sie noch einmal deutlicher unterboten werden, wäre die Hoffnung auf ein bullisches Jahresende mit neuen Rekorden im SMI mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Tisch.

SMI: Chart vom 25.11.2020, Kurs 10.488,27 Punkte, Kürzel SMI | Online Broker LYNX