Shake Shack Aktie Prognose Shake Shack: Das sieht immer besser aus

News: Aktuelle Analyse der Shake Shack Aktie

von |
In diesem Artikel

Shake Shack
ISIN: US8190471016
|
Ticker: SHAK --- %

---
USD
---% (1D)
1 W ---
1 M ---
1 J ---
Zur Shake Shack Aktie
Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Es gibt Crashs und dann gibt es Crashs. Die eigentliche Frage an der Börse ist die Frage nach den Verhältnismäßigkeiten.
Und ob es die Chance auf eine Erholung gibt, oder man es mit einem Schrottunternehmen zu tun hat.

In der Regel tendiert die Börse zu Überreaktion, das gilt auf der Oberseite wie auch auf der Unterseite.
Man muss sich nur eine beliebige Krise anschauen. Ein Einbruch des BIP um 3% wird gerne durch einen Kurssturz von 30% quittiert.

Es gab also durchaus einen Auslöser für den Abverkauf, er geht in den meisten Fällen nur zu weit.
Und dann gibt es noch diese besonderen Fälle, in denen es mit den Kursen abwärts geht, weil gerade eben alles fällt, obwohl das Geschäft nach wie vor gut läuft.

Bei Shake Shack kann man die Gefahr einer Schrottaktie recht schnell ausschließen, dafür ist der Track-Record, wie wir noch sehen werden, viel zu gut.
Die Aktie ist sehr volatil und seit dem Börsengang 2015 bereits mehrfach abgestürzt, hat sich anschließend aber immer wieder erholt.

Shake Shack Aktie: Chart vom 14.10.2022 – Kurs: 49,61 - Kürzel: SHAK - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 14.10.2022 – Kurs: 49,61 – Kürzel: SHAK – Wochenkerzen

Was in diesem Zusammenhang wichtig ist: Die relevanten Hochs werden immer höher. Das ist Ausdruck der geschäftlichen Fortschritte.

Denn bei Shake Shack ist in dieser Zeit viel passiert. In den letzten fünf Jahren konnte der Umsatz von 359 auf 740 Mio. USD mehr als verdoppelt werden.
Selbst die enormen und weltweiten Einschränkungen der Freiheit im Jahr 2020 konnte diesen Trend nicht stoppen.
Der Umsatz war damals nur leicht rückläufig, bereits 2021 erzielte man neue Rekordumsätze (rund 24% als 2019).

Auf Konzernebene ist man zwar noch nicht profitabel, die einzelnen Niederlassungen sind jedoch operativ profitabel.
Daher hält sich die Verwässerung der Aktienbasis auch in Grenzen. Daher kletterte der Umsatz je Aktie binnen fünf Jahren von 13,87 auf 18,91 USD je Aktie.

Ganz am Anfang

Solange sich diese positive Entwicklung fortsetzt, wird auf einen Crash am Ende immer eine Rallye folgen.
Bisher ist das der Fall und es sieht schwer danach aus, dass das auch so bleiben wird.

Ich verfolge Shake Shack inzwischen seit Mitte 2020 und eine Sache ist auffällig. Wo auch immer eine Filiale entsteht, folgen weitere.
Als ich damals auf Shake Shack aufmerksam wurde, hatte gerade die erste Filiale in London eröffnet, heute gibt es im Großraum der britischen Hauptstadt 10.
Ähnliches gilt für Istanbul oder Dubai ebenso wie für Miami.

Die Expansion in den USA ist längst nicht abgeschlossen und international hat sie kaum begonnen.
Man darf fragen, wann endlich die ersten Filialen in Mitteleuropa eröffnet werden.

In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte der Umsatz um 27% auf 434,1 Mio. USD gesteigert werden.
Wie bereits angesprochen, hat man auf Konzernebene keinen Gewinn gemeldet, doch das ist willentlich, denn man steckt die laufenden Mittel in die Expansion.

Daher liegt der gemeldete Verlust auch regelmäßig nahe der Null-Linie. Man könnte auch sagen, dass Shake Shack den kompletten Cashflow reinvestiert, aber auch nicht viel mehr.
Das ist eine durchaus rationale und darüber hinaus vergleichsweise risikoarme Expansionsstrategie.

Unter der Oberfläche

Die eigentliche Profitabilität, die dereinst mit entsprechender Größe erreicht werden kann, zeigen die operativen Ergebnisse in den Niederlassungen selbst.
Im ersten Halbjahr wurde in den Stores 71,9 Mio. USD verdient, zuletzt lag die operative Marge bei 18,8%.

Das ist der eigentliche Beweis dafür, dass das Konzept aufgeht. In zwei Jahren dürfte man auf Store-Ebene rund 300 Mio. USD verdienen, was rund 7,70 USD je Aktie entspricht.

Ein weiterer Punkt, der womöglich unterschätzt wird, ist das Franchise-System. In den USA betreibt man die meisten Niederlassungen selbst, international setzt man in stärkerem Maß auf Franchising.
Und im Endeffekt sind jegliche Lizenzeinnahmen, die man erhält, Reingewinn.
Im ersten Quartal waren das 6,6 Mio. USD, im zweiten bereits 7,7 Mio. USD.

Das hört sich zunächst wie Peanuts an. Wenn man aber unterstellt, dass das Franchising-Geschäft mindestens so schnell wächst wie das Kerngeschäft, werden die Lizenz-Einnahmen in zwei Jahren bei 50-60 Mio. USD liegen.

Das würde bereits einen erheblichen Teil des heutigen Börsenwerts von 2,14 Mrd. USD rechtfertigen und natürlich ist das der weitaus kleinere Teil des Geschäfts. Die Lizenzeinnahmen bringen aber noch einen Vorteil, denn dadurch fließen dem Unternehmen ständig Finanzmittel zu, die für die eigene Expansion genutzt werden können.

Shake Shack befindet sich also definitiv auf einem guten Weg, trotz all der Unkenrufe und externen Belastungsfaktoren wie Inflation, Aufwertung des Dollar oder Corona.

Bewertungstechnisch befinden wir uns am unteren Ende der historischen Spanne. In den letzten fünf Jahren lag das KUV durchschnittlich bei 3,32 und aktuell bei 2,25.

Shake Shack Aktie: Chart vom 14.10.2022 - Kurs: 49,61 - Kürzel: SHAK - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 14.10.2022 – Kurs: 49,61 – Kürzel: SHAK – Tageskerzen

Die Aktie zeigt seit einigen Wochen Bodenbildungstendenzen und hat sich dem allgemeinen Abwärtsdruck zuletzt entzogen.
Mit dem Anstieg über 47,25 USD und Überschreiten des kurzfristigen Abwärtstrends (orange), wurde ein Kaufsignal ausgelöst, welches eine Erholung in Richtung 52,50 – 54,50 USD einleiten könnten.

In diesem Bereich verläuft der langfristige Abwärtstrend (rot, dick). Kann dieser überwunden werden, würde sich das Chartbild erheblich aufhellen.

Fällt Shake Shack jedoch unter 47,25 USD, ist der Erholungsversuch vorerst gescheitert. In diesem Szenario muss mit einem Rücksetzer zum kurzfristigen Aufwärtstrend gerechnet werden.
Unter 45 USD trübt sich das Chartbild wieder ein.

Mehr als 12.000 Investoren & Trader folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.

Handeln wie die Profis? Mein Broker ist LYNX.

Ab jetzt täglich die neuesten Börsenblick-Analysen per E-Mail erhalten
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

--- ---

--- (---%)
Mkt Cap
Vol
T-Hoch
T-Tief
---
---
---
---

Displaying the --- chart

Heutigen Chart anzeigen

Alle Börsenblick-Artikel

Nachricht schicken an Tobias Krieg
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Vorherige Analysen der Shake Shack Aktie

Shake Shack eröffnet eine Filiale nach der anderen. Die Expansion steht aber noch ganz am Anfang. Sollte man hier dabei sein?

Der erfolgreichste Gastronom New Yorks

Shake Shack ist der Betreiber der gleichnamigen Fastfood-Kette im Burger-Segment.

Danny Meyer ist einer der erfolgreichsten Gastronomen der USA und betreibt eine ganze Reihe von Restaurants, meist im höheren Preissegment. Mit Shake Shack mischt er seit einiger Zeit auch die Fastfood-Branche auf.

Seit der Gründung des Unternehmens gehört man zu den am schnellsten wachsenden Restaurant-Ketten weltweit.
Erst 2010 eröffnete man die erste Filiale außerhalb New York, der Heimatstadt von Danny Meyer.

Seitdem ist die Expansion in vollem Gange.

Es tut sich was

Als ich 2020 zum ersten Mal eine Analyse zu Shake Shack veröffentlicht habe, hatte man 163 eigene Niederlassungen und 112 als Lizenz vergeben.
Anschließend hat sich der Kurs zeitweise verdoppelt, doch auch geschäftlich ist viel passiert.

Trotz des coronabedingt schwierigen Umfelds hat man seitdem eine Filiale nach der anderen eröffnet. Inzwischen kommt man auf 218 eigene Niederlassungen und 151 in Lizenz vergebenen.

Inzwischen läuft die internationale Expansion und wo auch immer ein Shake Shack eröffnet wird, scheinen weitere zu folgen.

Wachstum ja, aber kein Gewinn

In Summe konnte man den Umsatz in den letzten zehn Jahren von 57 auf 740 Mio. USD massiv steigern.
In den beiden Geschäftsjahren seit 2019 legte der Umsatz von 595 Mio. auf 740 Mio. USD zu.
Das Vorkrisenniveau hat man also längst überschritten.

Allerdings ist Shake Shack auch nicht profitabel, zumindest auf den ersten Blick. Das wäre aber auch kein Dealbreaker, denn eine Expansion in diesem Ausmaß kostet Geld.

Worauf es in diesen Fällen ankommt, ist nicht die Frage, ob der Konzern einen Gewinn meldet, sondern, ob die bestehenden Niederlassungen Geld verdienen.

Und das ist der Fall. Die bereits eröffneten Filialen haben im abgeschlossenen Geschäftsjahr einen Gewinn von 119,2 Mio. USD erzielt.
Wenn man es so betrachtet, wird Shake Shack aktuell mit einer P/E von 23,8 bewertet.

Das ist im Verhältnis zu den vorliegenden Wachstumsraten wenig, doch das scheint der Markt nicht ganz zu verstehen.
Doch wohin soll die Reise langfristig schon gehen, wenn man jedes Jahr dutzende neue und profitable Niederlassungen eröffnet?

Ausblick und Bewertung

Die erste Voraussetzung für ein möglicherweise erfolgreiches Investment ist damit erfüllt. Wir haben es mit einem profitablen und aussichtsreichen Geschäftsmodell, welches auch ausreichend Platz für Wachstum hat.

Einige hundert Filialen hört sich viel an, ist es in dieser Branche aber nicht. Die Marktführer im Fastfood-Segment haben zehntausende Niederlassungen. Selbst wenn man nur auf einen Bruchteil ihrer Größe kommen möchte, muss man die Standorte vervielfachen.

In weiten Teilen der USA ist man noch nicht mal aktiv und der absolute Großteil der Filialen befindet sich in New York und der Ostküste sowie Kalifornien.
In Kontinentaleuropa gibt es kein einziger Shake Shack.

Das kommt mir gerade um die Mittagszeit sehr ungelegen. Unsereins muss nach London oder Istanbul, wenn er einen Shack-Burger möchte. Das wären zumindest die nächstgelegenen Möglichkeiten.

Entweder oder

Im laufenden Geschäftsjahr dürfte der Unternehmensumsatz auf von 740 Mio. auf 1,0 Mrd. USD steigen.
Im Folgejahr sollen es bereits 1,25 Mrd. USD werden und dann 1,50 Mrd. USD.

Darf man den Prognosen Glauben schenken, dürfte Shake Shack den Umsatz in diesem und den kommenden Jahren jeweils um eine Viertelmilliarde steigern.

Unterstellt man eine gleichbleibende Profitabilität der einzelnen Filialen, würde demnach auch der Gewinn jedes Jahr um etwa 40 Mio. USD steigen.
Das implizite KGV läge 2024 dann nur noch bei 11,8.

Entweder das, oder die Aktie steigt erheblich, wovon bei den vorliegenden Wachstumsraten auszugehen ist.

Man kann die Sache auch am KUV festmachen. In den letzten fünf Jahren lag das KUV durchschnittlich bei 3,96.
Aktuell liegt es bei 3,84 und es wird im Jahresverlauf auf 2,84 sinken. Darf man den Prognosen Glauben schenken, läge das KUV 2024 dann bei 1,89.
Entweder das, oder die Aktie steigt.

Chart vom 06.04.2022 Kurs: 69 Kürzel: SHAK - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 06.04.2022 Kurs: 69 Kürzel: SHAK – Wochenkerzen

An Volatilität mangelt es bei Shake Shack seit jeher nicht. Zuletzt haben sich aber zunehmend Bodenbildungstendenzen abgezeichnet.
Gelingt jetzt ein Ausbruch über 70 USD und den Abwärtstrend, kommt es zu einem Kaufsignal mit möglichen Kurszielen bei 75 und 80 USD. Darüber wäre der Weg in Richtung 90 USD frei.

Fällt die Aktie hingegen unter 60 USD und unter den Aufwärtstrend, ist die Bodenbildung gescheitert. In diesem Szenario muss mit weiteren Verlusten in Richtung 55 sowie 47-50 USD gerechnet werden.

In Webinaren und Schulungen habe ich bereits häufig darüber gesprochen, dass abgestürzte Aktien vor allem dann interessant sind, wenn die Probleme nicht hausgemacht sind.

Das ist beispielsweise während Crashs der Fall, wenn schlichtweg alles abverkauft wird. Oder aber bei Fällen von Sippenhaft, wenn es einzelne Länder oder Sektoren trifft.

Manchmal sind die Themen aber auch sehr spezifisch. Als erstes Beispiel fällt mir an dieser Stelle immer Kion ein.
Es ist gar nicht so lange her, da hatte der Intralogistik-Spezialist, böse Zungen würden Gabelstapler-Hersteller sagen, Komplikationen mit Zulieferern.

Es fehlten Teile und man konnte die Bestellungen nicht abarbeiten. Gleichzeitig wurden die Auftragsbücher immer voller.
Die Nachfrage war vorhanden, man konnte sie nur nicht bedienen. Aus meiner Sicht war es absehbar, dass sich die Zulieferer-Probleme früher oder später lösen lassen und die operativen Kennzahlen sich wieder entsprechend positiv darstellen werden.

Das Ganze mündete dennoch in einem Abverkauf von 80 auf 40 Euro. Selbst nach mehr als anderthalb Dekaden an der Börse verwundert mich die Kurzsichtigkeit der Anleger immer wieder.

Nachdem das Tal durchschritten war, schoss die Aktie übrigens auf ihr bisheriges Rekordhoch bei 103 Euro.

Um was geht es hier eigentlich?

Warum erzähle ich Ihnen das, wenn es in dieser Analyse eigentlich um Shake Shack gehen sollte?
Weil wir es mit einer artverwandten Situation zu tun haben. Die Burgerkette kann schließlich wenig für Corona, wurde dafür aber abverkauft, als wäre das der Fall.

Selbstverständlich drückt das auf Umsatz und Profitabilität. Das Geschäftsmodell als solches wurde durch die Pandemie aber keineswegs beschädigt. Die Expansion läuft weiter und das Vorkrisen-Niveau hat man bereits überschritten.

Teilweise konnte man sogar profitieren. Denn wo andere ihre Läden schließen mussten, konnte Shake Shack neue Standorte eröffnen und Pachtverträge zu Preisen vereinbaren, die zuvor nicht möglich gewesen wären.

Fakten, Fakten, Fakten

Lassen wir die Zahlen sprechen. Durch die jüngste Korrektur notiert Shake Shack notiert die Aktie auf demselben Niveau wie kurz nach dem Börsengang 2015.

Seitdem ist der Umsatz allerdings von 191 auf 694 Mio. USD (TTM) gestiegen. Das Vorkrisen-Niveau wurde bereits deutlich überschritten – 2019 erzielte Shake einen Umsatz von 595 Mio. USD.

Da sich neue Niederlassungen schnell amortisieren und profitabel sind, hält sich der Cashburn auch in Grenzen.
Zwischenzeitlich war man auf Unternehmensebene bereits profitabel, was durch die Pandemie allerdings unterbrochen wurde.

Das wurde immer mehr Anlegern klar und dementsprechend legte die Aktie nach dem Corona-Crash erheblich zu.

Die erste Analyse zur Aktie veröffentlichte ich bei 67,52 USD, anschließend ging es auf 138,38 USD.

Jetzt wird’s spannend

Inzwischen hat die Aktie einen Großteil der Gewinne wieder abgegeben, könnte jetzt aber wieder zum Leben erwachen.
Am Dienstag legte Shake Shack vorläufige Zahlen zum vierten Quartal vor.

Demnach lag der Umsatz bei 203,4 Mio. USD, erwartet wurden 198 Mio. USD. Die operative Marge könnte mit 16% erstaunlich gut ausfallen.

Das Unternehmen hat die ersten beiden Niederlassungen mit Drive-I eröffnet, was sich als Erfolg herauszustellen scheint.

Was mich allerdings am meisten erstaunt ist, dass der Umsatz je Niederlassung in Q4 höher war als 2019, also vor der Krise.
Das das trotz der anhaltenden Einschränkungen gelingt, ist überzeugend.

Insgesamt dürfte man 2020 knapp über 60 neue Standorte eröffnet haben, davon betreibt man 35+ selbst und 25 wurden als Lizenz vergeben.

Dadurch ist die Zahl der Niederlassungen in nur einem Jahr um knapp 20% auf 370 gestiegen.

Ausblick und Bewertung

Wenn die Expansion in dieser Geschwindigkeit fortgesetzt werden kann und der Erfolg anhält, ist der Weg der Aktie vorgezeichnet.
Dagegen spricht übrigens wenig.

Wohin man auch sieht, ist der erste Standort erst eröffnet, folgen relativ schnell weitere. Als ich mich zum ersten Mal mit Shake Shack beschäftigt hatte, gab es in London beispielsweise erst eine Filiale.
Inzwischen sind es sieben und im Großraum weitere zwei.
In Kalifornien waren es damals beispielsweise 18, heute sind es 31. Dazwischen liegen keine anderthalb Jahre.

In den ersten neuen Monaten des Geschäftsjahres lag der Umsatz bei 519,1 Mio. USD. Im vierten dürften es nach vorläufigen Zahlen 203,4 Mio. USD gewesen sein.

In Summe kommen wir also auf 722,5 Mio. USD im Vergleich zu 523 Mio. USD im Vorjahr und im Vergleich zu 595 Mio. USD im Vorkrisen-Jahr 2019.

Trotzdem notiert die Aktie heute noch weit unter den damaligen Kursen. Das KUV liegt demnach bei 4,57, was bei historischen und zu erwartenden Wachstumsraten von 20-30% p.a. nicht viel ist.

Unter der Oberfläche hat Shake Shack mit den bestehenden Filialen im abgeschlossenen Jahr mehr als 100 Mio. USD verdient. Man meldet nur keinen Gewinn, weil man es nicht will und alles reinvestiert.
Implizit liegt die P/E bei um die 36.

Chart vom 12.01.2022 Kurs: 77,00 Kürzel: SHAK - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 12.01.2022 Kurs: 77,00 Kürzel: SHAK – Tageskerzen

Aus technischer Sicht steht eine Richtungsentscheidung vor und für die Bullen sieht es nicht schlecht aus.
Kann der mehrmonatige Abwärtstrend nachhaltig durchbrochen werden, hellt sich das Chartbild auf und es kommt zu einem Kaufsignal.

Über 80 USD wäre der Weg in Richtung 87 – 90 USD frei. Mittelfristig könnte dann die Widerstandszone bei 105 – 107 USD angesteuert werden.

Fällt die Aktie jedoch unter 75 USD zurück, muss ein erneuter Rücksetzer in Richtung 70 oder 65 eingeplant werden.
Wirklich problematisch wird es allerdings erst unter 65 USD.