Fraport Aktie aktuell Fraport: Ist es nicht nur noch eine Frage der Zeit?

News: Aktuelle Analyse der Fraport Aktie

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Fraport
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Zur Fraport Aktie

Wer in den letzten Monaten davon überzeugt war, mit der massiv gedrückten Aktie des Flughafenbetreibers Fraport ein Schnäppchen an Land zu ziehen, dürfte die in der Überschrift gestellte Frage sicherlich mit „Ja“ beantworten. Ja, es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die Lage wieder normalisiert, die Passagier- und Frachtzahlen und damit auch die Gewinne des Unternehmens auf alte Levels zurückkehren. Dem kann man auch nicht widersprechen. Doch offen bleibt, wie lang der Atem sein müsste, bis es dazu kommt. Ein Jahr? Zwei? Womöglich fünf Jahre und mehr?

Daher dürfte, wer hier eine bärische Positionierung hat, die Frage, ob es nicht nur eine Frage der Zeit sei, ebenso mit „Ja“ beantworten, nur mit einem anderen Zusatz. Denn die Bären dürften davon überzeugt sein, dass die Aktie über kurz oder lang das im März bei 27,59 Euro markierte Jahres-Verlaufstief testen und durchbrechen wird. Wer wird Recht bekommen?

Wenn man sich die Meldungen des Unternehmens aus den letzten Wochen ansieht, hätten die Bären zumindest aktuell die eindeutig besseren Karten, bevor die Bullen dann, von einem tieferen Niveau aus, irgendwann ihren Silberstreif am Horizont sehen. Denn bislang deutet nichts auf eine Entwicklung hin, die mehr wäre als eine schwache Gegenreaktion auf den Totalausfall des Lockdowns.

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Expertenmeinung: In den ersten sieben Monaten des Jahres lag das Passagieraufkommen 66,7 Prozent unter dem des Vorjahres. Und das besserte sich im Urlaubsmonat August nicht: Da waren es 78,2 Prozent weniger Passagiere. Auch die Luftfracht blieb gedrückt und lag im August um 7,4 Prozent unter Vorjahr. Und dass Verkehrsminister Scheuer in der vergangenen Woche ankündigte, ein Gipfeltreffen zur Rettung der Luftverkehrswirtschaft ansetzen zu wollen, dürfte die Marktteilnehmer eher an die Krise erinnert als ermutigt haben, denn die Aktie zeigte daraufhin keine Reaktion nach oben.

Was die Analysten angeht, fällt das Urteil dort äußerst gespalten aus. Die eine Hälfte ist sehr optimistisch, dass die Wende zum Guten bald ansteht, die andere Hälfte ist das ganz und gar nicht. So kann es nicht überraschen, dass die Kursziele weit auseinander klaffen, zwischen 27 und 50 Euro liegen. Damit ist dem Anleger also eher nicht geholfen. Bleibt die Charttechnik – und die liefert wiederum ein recht klares Bild. Um an das Spitzen-Kursziel von 50 Euro heranzulaufen, müsste die Fraport-Aktie gleich drei abwärts weisende Widerstände bezwingen: Die Juni-Abwärtstrendlinie, die mittelfristige, Ende 2019 etablierte Abwärtstrendlinie und zuletzt auch noch die 200-Tage-Linie. Das wäre ein äußerst steiniger Weg. Auf der Unterseite ist die Aktie „weicher“, denn sie ist bereits in den Bereich der Unterstützungszone 31,84/33,26 Euro hinein gerutscht. Sollte diese Zone fallen, wäre das bisherige Jahrestief bei 27,59 Euro wohl schnell erreicht. Und bedenkt man, dass diese Krise eine heftigere ist als 2008/2009, wäre es zumindest im Bereich des Möglichen, dass Fraport das damalige Tief vom März 2009 bei 21,55 Euro mittelfristig testen wird.

Chart vom 29.09.2020, Kurs 35,89 Euro, Kürzel FRA | Online Broker LYNX
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Ronald Gehrt, Chart- & Fundamentalanalyst | LYNX Börsenexperten
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