Rentenfonds werden wieder spannend – Die besten Anleihen-ETFs

Rentenfonds sind Investmentfonds, die ausschließlich oder zu einem großen Teil in Anleihen investieren. Sie werden auch als Rentenpapiere bezeichnet, was den Begriff „Rentenfonds“ erklärt. Durch die Zinszahlungen der Anleihen und durch den Handel mit den gehaltenen Wertpapieren legen Rentenfonds an Wert zu. Wenn man allerdings nicht direkt in Rentenfonds investieren möchte, besteht auch die Möglichkeit Anleihe-ETFs zu handeln, auf welche wir in diesem Artikel näher eingehen weren. Zunächst setzten wir uns aber erst einmal mit dem Thema Anleihen auseinander.

Jahrelang war ein Investment in Anleihen ein Verlustgeschäft, vor allem, wenn man den Realzins betrachtete, d.h. die Rendite der Anleihen (engl. Bonds genannt) abzüglich der Geldentwertung in Form der Inflation. Aber mit der markanten Abschwächung des weltweiten Wachstums könnte sich das jetzt sehr schnell ändern – aus zwei Gründen:

Zum einen wanken die Aktienmärkte. Dadurch fließt dort nicht mehr so ungehemmt Kapital hinein wie in den vergangenen Jahren, sprich die Konkurrenz schwächelt.

Zum anderen ist das Thema steigender Zinsen durch den Abwärts-Schwenk des Wachstums erst einmal vom Tisch, die Zinsen dürften tendenziell sogar wieder sinken. Und so absurd das im ersten Moment klingt: Das ist für Bond-Investoren äußerst positiv! Warum?

Anleihen: Wenn das Wachstum kippt, freut sich der Bond-Investor!

Das hat gleich mehrere Gründe. Zunächst einmal wird die Inflation in Phasen geringen Wachstums bzw. in einer Rezession zurückgehen, denn wer dann in einem negativen Umfeld noch etwas verkaufen will, sollte besser die Preise senken, statt sie zu erhöhen. Das bedeutet, dass der Realzins allein deswegen steigt, weil von der Zins-Rendite, die man erhält, durch die sinkende Teuerung mehr übrig bleibt. Wir sehen in dem folgenden Chart, dass dieser Realzins in den USA, wo er im Sommer 2018 noch bei null lag, bereits deutlich gestiegen ist.

Das gilt auch für Deutsche Anleihen, wenngleich er dort (noch) negativ ist. Der deutsche Realzins hatte im Herbst 2018 mit -2,16 Prozent ein Rekordtief erreicht, liegt per Anfang März 2019 aber immerhin schon wieder bei -1,3 Prozent. Und er könnte auch wieder positiv werden, vor allem, was die längeren Anleihe-Laufzeiten angeht. Denn da bekommt man ohnehin noch eine positive Rendite. Ein Blick auf die Verteilung der Renditen deutscher Bundesanleihen per Anfang März 2019:

Sie sehen in diesen Charts, dass die Rendite für deutsche Anleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren (oben links) derzeit immerhin 0,74 Prozent beträgt, für zehn Jahre bekommt man momentan noch +0,07 Prozent. Für fünf Jahre Laufzeit liegen wir dann indes schon unter dem Strich, d.h. der Null-Rendite, die wir in den Charts rot markiert haben. Da liegt die Rendite bei -0,36, für zwei Jahre Laufzeit sogar bei -0,57 Prozent. Da können Anleihen doch kein interessantes Investment sein? Doch, gerade jetzt wird es da interessant, denn:

  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
LYNX nutzt Ihre hier erhobene E-Mailadresse auch zur Information über eigene Produktangebote und Dienstleistungen.
Mit dem Klick auf "Jetzt Newsletter abonnieren" stimme ich dem Haftungsausschluss und den Datenschutzbestimmungen zu und erlaube LYNX meine bis dahin getätigten Angaben zu speichern und mit mir gegebenenfalls schriftlich, telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufzunehmen. Die Erlaubnis kann jederzeit schriftlich an service@lynxbroker.de widerrufen werden.

Den Faktor Kursgewinne nicht unterschätzen!

Bei Investments in Anleihen spielen ebenso zwei Elemente in Bezug auf mögliche Gewinne mit hinein wie bei Aktien. Bei Aktien sind es der Kurs und die Dividende. Bei Anleihen ist es zum einen der Zinskupon, sprich die nominale Verzinsung, aber auch hier spielt der Kurswert der Anleihe eine große Rolle. Und der steigt, wenn die Leitzinsen sinken und damit die Renditen fallen. Wieso?

Weil sich Anleihekurs und Rendite gegenläufig verhalten. Wenn die Rendite der Anleihen sinkt, wirkt sich das auf die bereits bestehenden Anleihen kurssteigernd aus. Das basiert darauf, dass der nominale Zins einer Anleihe ja fest verankert ist. Sehen wir uns dazu die folgenden Beispielcharts an:

Wir haben im oberen Chart die Rendite für Bundesanleihen mit fünf Jahren Laufzeit. Darunter sehen Sie den Kursverlauf einer Bundesanleihe, die zwar insgesamt eine Laufzeit von zehn Jahren hatte. Aber sie wurde bereits 2014 ausgegeben und hat JETZT noch fünf Jahre Restlaufzeit, bis die Anleihe zur Rückzahlung fällig wird. Über die ganze Laufzeit hinweg zahlt der Bund als Kreditnehmer dem Anleger jährlich einen Zins von einem Prozent aus. Und das ist der Punkt.

Die bereits bestehenden Anleihen passen sich dem allgemeinen Zinsniveau an. Was nicht „von oben“ angeordnet ist, sondern ein automatisch ablaufender Prozess ist. Würde unsere Beispiel-Anleihe mit ihren fünf Jahren Restlaufzeit jedes Jahr ein Prozent Zins abwerfen, während das allgemeine Renditelevel für fünf Jahre negativ ist (-0,36 Prozent), würden alle nur diese Anleihe haben wollen, weil sie ja viel mehr Zins einbringt. Also wird die Anleihe an der Börse stark nachgefragt, der Kurs steigt. Und wenn der Kurs der Anleihe steigt, ist die Verzinsung für diejenigen, die da während der Laufzeit der Anleihe einsteigen wollen, niedriger. Dieser Börsenkurs steigt gemeinhin so weit, bis die Rendite, sprich der Kurs der Anleihe geteilt durch den Zinskupon von 1,0 Prozent, das allgemeine Renditeniveau dieser Laufzeiten ergibt. Und das bedeutet:

In einer Phase mit tendenziell fallenden Renditen steigen die Kurse der Anleihen, der Anleihemarkt verspricht Kursgewinne. Und das wiederum heißt:

Wenn die Zinsen allgemein wegen der schwachen Wirtschaftslage fallen, hätte man jetzt noch höhere Renditen bei den Anleihen als in einem halben, in einem, vielleicht sogar in zwei Jahren, vorausgesetzt, diese wirtschaftliche Schwächephase setzt sich fort und die Notenbanken müssen wieder den Geldhahn aufdrehen und/oder die Leitzinsen senken!

Jetzt hätte man also eine interessante Gelegenheit, bei Anleihen einzusteigen. Aber wie? Und wo? Anhand des ersten Charts haben wir ja gesehen: In den USA gibt es deutlich höhere Zinsen. Und innerhalb Europas sind die Unterschiede auch alles andere als klein.  Sehen wir uns dazu einen Vergleich der Renditen in den USA, Italien und Deutschland für Anleihen mit zehn Jahren Laufzeit an:

In den USA und in Italien liegen die Renditen für Anleihen mit zehn Jahren Laufzeit deutlich höher, bei 2,65 (USA) und 2,50 (Italien) Prozent. In Deutschland bekommt man nur 0,07 Prozent. Doch so klar ist damit keineswegs, wo man sein Geld derzeit investieren würde, denn:

Faktor Währungsrisiko und Ausfallrisiko

Außerhalb der Eurozone gibt es das Währungsrisiko. Wenn Sie in US-Anleihen investieren und der Wert des US-Dollars zum Euro fällt, kann es leicht sein, dass der höhere Zins vom Verlust, den Sie durch den fallenden US-Dollar erleiden, aufgezehrt wird, die Sache sogar zum Verlustgeschäft wird.

Und innerhalb der Eurozone ist es genauso wichtig, sich den Schuldner genau anzusehen wie bei Anleihen weltweit. Denn grundsätzlich gilt: Je höher der Zins, desto höher das Ausfallrisiko. Was den eventuellen Ausfall der Zinszahlung bedeuten kann, aber auch, wenn es hart auf hart kommt, den Ausfall des gesamten Kapitals, sprich die Anleihe an sich wird nicht mehr zurückbezahlt und damit wertlos.

Faktor Laufzeit

Ein weiterer Faktor, den es zu bedenken gilt, ist die Laufzeit. Je länger die Laufzeit der Anleihen, die man sich ins Depot holt, desto höher ist gemeinhin die Rendite. Was nachvollziehbar ist, denn der Zins soll ja vergelten, dass man Geld verleiht. Und je länger man die Leihfrist setzt, sprich je länger die Anleihe läuft, desto mehr muss der Staat, die Kommune oder das Unternehmen dafür auf den Tisch legen. Aber:

Je länger die Laufzeit, desto länger sind Sie an das derzeitige Renditeniveau gebunden, wenn Sie nicht auf Kursgewinne spekulieren, sondern die Bonds bei der Ausgabe erwerben und behalten wollen, bis die Laufzeit endet. In diesem Fall kann es Ihnen egal sein, ob der Börsenkurs dieser Anleihe in der Zwischenzeit steigt oder fällt. Aber will man sein Kapital so langfristig binden? Will man hinnehmen, dass es in der Zeit bis zum Laufzeitende der Anleihen womöglich deutlich günstigere Renditen gibt, die man dann nicht „mitnehmen“ kann? Mit kurzen Laufzeiten sind Sie flexibler. Aber dafür gibt es dann eben auch weniger Rendite. Was bietet sich also an?

Die besten Anleihen-ETFs

Dass die derzeitige Phase interessant ist, weil die Wahrscheinlichkeit gestiegen ist, dass die Zinsen insgesamt wieder fallen und damit erst einmal nicht mehr Zinsrendite zu erwarten ist und zugleich fallende Zinsen auf Kursgewinne hoffen lassen, ist eine Sache. Aber man kann nicht absehen, wie sich die Situation in einem, fünf oder zehn Jahren darstellt. Daher bietet es sich an, auch und gerade bei Anleihen zu tun, was bei Aktien eine Selbstverständlichkeit ist:

Mit Anleihe-ETFs ein Portfolio aus einzelnen Portfolios bilden!

Streuen Sie ihre Investments nach Währungsraum, Laufzeiten und Bonität und bleiben Sie trotzdem flexibel. Aber wie? Indem Sie sich Anleihe-ETFs ins Depot legen. Die Auswahl ist groß – und so haben Sie die Möglichkeit, börsentäglich ein- oder auszusteigen.

Und wenn Sie Ihr Investment so gestalten, dass Sie ETFs zu mehreren Bereichen im Depot haben, die ja in sich wiederum ein Portfolio aus verschiedenen Anleihen darstellen, können Sie so recht einfach eine breite Streuung der Chancen und Risiken erreichen. Die nachfolgende Tabelle zeigt fünf Anleihe-ETFs ganz verschiedener Bereiche, die gut handelbar sind und zum Teil Renditen bieten, die manch einen, der glaubt, dass man mit Anleihen derzeit nichts anfangen kann, erstaunen dürften:

Die ETFs aus unserer Tabelle im Detail:

Comstage 10Y US Treasury Future ETF

Der Comstage 10Y US Treasury Future ETF der Commerzbank (ISIN: LU1275254636) investiert in US-Staatsanleihen mit Laufzeiten zwischen sieben und zehn Jahren. Er weist gerade im letzten Jahr eine Performance auf, die manchen Aktien-ETF vor Neid erblassen lassen würde, aber: Hier besteht natürlich ein Währungsrisiko. Der ETF wird in Euro gehandelt, aber die im ETF enthaltenen US-Anleihen lauten auf US-Dollar. Verliert der Dollar deutlich an Boden, drückt das auf die Performance!

Die Trailing Stop-Order: Gewinne sichern, Verluste begrenzen.

Die Trailing-Stop Verkaufsorder ist eine abgewandelte Stop-Order. Hierbei wird der Stop-Preis in einem festgelegten Folgeabstand (Trailing-Wert) an den Kurs gekoppelt. Wenn dieser Wert steigt und somit der Abstand größer als der Trailing-Wert ist, wird der Stop-Preis nach oben angepasst.

Xtrackers Eurozone Government Bond Yield 1-3 Plus ETF

Der Xtrackers Eurozone Government Bond Yield 1-3 Plus ETF (ISIN: LU0925589839) deckt kurzlaufende Staatsanleihen der Eurozone ab, die Laufzeiten der in den ETF einfließenden Bonds liegen zwischen einem und drei Jahren. Hier werden die Zinszahlungen nicht ausgeschüttet, sondern reinvestiert. Dieser Fonds bietet derzeit aufgrund der Negativ-Zinsen bei Anleihen der kurzen Laufzeiten in vielen Eurozone-Ländern nur eine niedrige Rendite. Das könnte sich aber ändern, wenn die EZB wieder beginnen müsste, die Anleihemärkte aktiv zu stützen.

iShares Euro Government Bond 20yr Target ETF

Der iShares Euro Government Bond 20yr Target ETF (ISIN: IE00BSKRJX20) investiert in europäische Staatsanleihen mit Laufzeiten von zehn und mehr Jahren. Die Kurse dieser längeren Laufzeiten reagieren auf Veränderungen im Renditeumfeld deutlich intensiver – in beide Richtungen. Der ETF kann in Deutschland über die Börse Stuttgart gehandelt werden, das Gros der Umsätze findet aber an der Börse in London statt, wo Sie den ETF über LYNX auch handeln können.

Markit iBoxx Liquid Corporates ETF

Der vierte ETF in der Tabelle ist der Markit iBoxx Liquid Corporates ETF der Schweizer Großbank UBS (ISIN: LU0721553864). Dieser ETF investiert in Unternehmensanleihen der Eurozone mit verschiedensten Laufzeiten. Er wird in Deutschland rege u.a. auf Xetra gehandelt.

iShares J.P. Morgan USD Emerging Markets Bond ETF

Die Nummer fünf der Tabelle, der iShares J.P. Morgan USD Emerging Markets Bond ETF (ISIN: IE00B2NPKV68), könnte als spekulative Beimischung in einem Anleihe-ETF-Depot dienen. Hier handelt es sich um einen ETF, der in Anleihen aus den sogenannten Emerging Markets (Schwellenländern) investiert, die auf US-Dollar ausgegeben sind. Hier können auch weniger sichere Anleihen dabei sein (Sub Investment Grade Ratings). Neben dem grundsätzlich höheren Ausfallrisiko muss man bei diesem ETF auch das Währungsrisiko bedenken. Er wird in Deutschland rege gehandelt, die höchsten Umsätze finden sich im Xetra-Handel.

Sie möchten an der Börse ETFs handeln?

LYNX bietet Ihnen den Börsenhandel von ETFs und anderen Wertpapierklassen direkt an den Heimatbörsen an. Damit profitieren Sie von einem hohen Handelsvolumen und engen Spreads.

Profitieren Sie als Daytrader, Anleger oder Investor von dem ausgezeichneten Angebot von LYNX, denn wir ermöglichen Ihnen den preiswerten Handel von Aktien, ETFs, Futures, Optionen, Forex u.v.m. Nehmen Sie sich die Zeit, unsere Gebühren mit denen der Konkurrenz zu vergleichen und handeln Sie in Zukunft über unsere professionelle Handelsplattform.

Sie möchten ausländische Aktienkurse in Euro umrechnen? Dann nutzen Sie unseren Währungsrechner für über 130 Währungen.

Das müssen Sie als Trader wissen!

  1. Die sechs wichtigsten Kaufsignale – Da muss man dabei sein
  2. Die fünf wichtigsten Verkaufssignale
  3. Money Management: Die wichtigste Disziplin für Trader
  4. Portfoliomanagement: So verwalten Sie Ihr Depot
  5. Strategien bei der Aktienauswahl: So finden Sie die besten Aktien für Ihr Depot

Artikelserie: Trading-Strategien – Nachhaltig erfolgreich traden

  1. Die besten Trading-Strategien
  2. Die Dividendenstrategie: Die besten Dividenden-Aktien
  3. Die Value-Strategie von Warren Buffett: Der nette Milliardär von nebenan
  4. Die Trendfolge-Strategie: Trading mit Systemen (1): Trendfolge-Indikatoren
  5. Die Bottom Fishing Strategie: Geduld wird belohnt
  6. Die Swing Trading-Strategie
  7. Gewinne mitnehmen – Die besten Strategien
  8. Gewinnoptimierungs-Strategie Pyramidisieren
  9. Die Momentum- oder auch Top/Flop-Strategie (folgt bald)

Artikelserie: Die Technische Analyse – Lassen Sie Charts für sich arbeiten!

  1. Trends, Widerstände und Unterstützungen: Das Fundament jeder Analyse
  2. Trendwende- und Konsolidierungsformationen: Die wichtigsten Chartmuster in Trends
  3. Markttechnik: Mit diesen Indikatoren sind Sie komplett ausgerüstet
  4. Absicherung: Stoppkurse richtig setzen
  5. Candlestick-Charts: Was diese Charts alles können
Ronald Gehrt

Ronald Gehrt

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Dabei versteht sich Gehrt als Allrounder, der in der fundamentalen, volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie im Bereich der verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse.

Handeln Sie über den Online Broker LYNX:
Ein Depot, viele Vorteile
  • stabile und zuverlässige Handelsplattform
  • kompetenter Service durch Experten
  • günstige und transparente Gebühren
  • umfangreiches Wissensportal
Mehrfach ausgezeichnet
Handelsblatt Auszeichnung: Bester Online-Broker
Broker-Wahl: Top Futures-Broker
Contact icon KOSTENFREI ANRUFEN
0800 5969 000
Contact icon SCHREIBEN SIE UNS
SERVICE@LYNXBROKER.DE
Contact icon FREUNDSCHAFTSWERBUNG
KUNDEN EMPFEHLEN LYNX
Contact icon HÄUFIG GESTELLTE
FRAGEN