Diese Aktien sollten Sie beim nächsten Börsen-Crash auf Ihrer Watchliste haben

Diese Aktien bieten nach dem Kurseinbruch an den Börsen eine erstklassige Einstiegsgelegenheit

Viele Privatanleger haben die große Börsenparty der letzten 8 Jahre verpasst. Während in den Nachrichten eine Krise die nächste jagte, stiegen die Aktienkurse scheinbar unbeirrt auf neue Höchststände. Der DAX zum Beispiel kletterte von 3.600 Punkten innerhalb von acht Jahren auf über 13.500 Punkte, ein Plus von 275%. Seit Ende Januar jedoch fallen die Kurse und der Deutsche Aktienindex gab innerhalb von nur zwei Wochen mehr als 1.100 Punkte nach. Durch die Korrektur könnte es für diejenigen, die die gewaltige Kursrallye bisher verschlafen haben bei ausgewählten Aktien lukrative Einstiegsmöglichkeiten geben.

Gewinnmitnahmen lösen Stopp-Loss Limits aus

Viele Profianleger und Fondsmanager sitzen nach den immensen Börsenanstiegen seit 2009 mittlerweile auf enormen Buchgewinnen. Und je höher die Kurse steigen, desto lukrativer wird es für diese institutionellen Anleger, einen Teil ihrer Gewinnpositionen zu versilbern. Gewinnmitnahmen waren deshalb sicher ein Hauptgrund für den Börseneinbruch Anfang Februar. Dass die Korrektur jedoch so rasch und drastisch von statten ging, hatte jedoch einen anderen Grund.

Die Anleger agierten zu unbesorgt

Seit Herbst 2016 war die Börse fast wie an der Schnur gezogen gestiegen und es gab bei nahezu allen Indizes einen bilderbuchartigen, treppenförmigen Kursverlauf. Nennenswerte Korrekturen gab es nicht und wenn überhaupt fiel der S&P 500 Index um maximal 3% von einem erreichten Allzeithoch zurück. Das Anlegervolk agierte daher immer unbesorgter und sicherte sich kaum noch gegen fallende Kurse ab. Das Put-Call-Ratio beispielsweise zeigte deutlich an, dass die Investoren mehr auf steigende Kurse als auf fallende Notierungen setzten. In einer solchen Situation ist die Börse besonders anfällig für Kursschwankungen, denn ohne Absicherungen genügt bereits ein moderater Verkaufsdruck um eine Kettenreaktion auszulösen.

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Die Großanleger fühlten sich mit Ihren Aktienpositionen nicht mehr ganz wohl

Nachdem sich der Aufwärtstrend Anfang Januar sogar noch beschleunigte, gab es im Vorfeld des Abverkaufs jedoch bereits einige Warnsignale. Zum Beipiel gab es an der Börse ab Mitte Januar bereits an einigen Minustagen ein auffällig hohes Handelsvolumen. Immer dann, wenn sich solche Tage nach einem längeren Kursanstieg in einem kurzen Zeitraum häufen, deutet dies in der Regel auf Folgendes hin: Die großen Adressen wie Fonds und Investmentgesellschaften trauen dem Anstieg nicht mehr so recht. Denn jedes Mal, wenn sich die Kurse leicht ins Minus bewegen, verkaufen die Großanleger große Mengen Aktien. Denn so lange die Kurse steigen möchten die Profis die Kursbewegung möglichst ausreizen.

Die Kurse machen die Nachrichten

Ende Januar konnte der Markt das steigende Angebot an Aktien schließlich nicht mehr ohne weiteres aufnehmen. Die zunehmenden Gewinnmitnahmen lösten dann weitere Verkäufe und Stopp-Loss-Limits aus, so dass es zu einem scharfen Börseneinbruch kam. Ausgelöst werden Marktkorrekturen, meist durch verblüffend banale Nachrichten, die Wochen zuvor noch von den Marktteilnehmern ignoriert wurden. In diesem Fall wurden Zinsanstiege am Anleihenmarkt zur Begründung herangezogen. Ein treffendes Börsensprichwort lautet jedoch „Die Kurse machen die Nachrichten“, denn fast immer lässt sich im Nachhinein eine Begründung für Kursentwicklungen konstruieren. Doch unabhängig davon was für den Kurseinbruch verantwortlich war, interessiert Sie natürlich, wie Sie am besten davon profitieren können.

Der beste Zeitpunkt für einen Einstieg in den Aktienmarkt in einer Korrektur

Selbst wenn es zunächst den Anschein hat, die Börse würde sofort wieder nach oben drücken, gibt es für Sie nach einem Börseneinbruch keinen Grund überhastet Aktien zu kaufen. Im Gegenteil, denn oft geht es kurze Zeit nach dem ersten Kurseinbruch noch mindestens eine Etage tiefer. Oder die Tiefststände werden nochmals getestet bzw. leicht unterschritten. Mit Ausnahme von sehr kurzfristigen Crashs nimmt eine Bodenbildung in den allermeisten Fällen einige Zeit in Anspruch.

Oft zahlt es sich daher aus, mit einer überschaubaren Aktienposition erst einzusteigen, wenn sich die Börse zuvor mindestens zwei Wochen stabilisiert hat. Sinnvolle Stopp-Loss-Limits helfen dabei das Risiko zu begrenzen. Denn wie Sie sicher wissen, ist Kapitalerhalt die Basis für das Überleben an der Börse und damit auch für Ihre zukünftigen Gewinne.

Sobald Sie dann mit dem „kleinen Zeh“ ins Wasser gestiegen sind, können Sie abwarten, wie sich Ihre Aktien und der Markt verhalten. Um Ihre Positionen mit möglichst geringem Risiko aufzustocken, möchten Sie idealerweise sehen, dass die Börse steigt und sich auch Ihre Werte bereits in der Pluszone festgesetzt haben.

Drei US-Aktien die Sie sich bei der kommenden Korrektur ins Depot legen sollten

Die Frage, wie weit die aktuelle Korrektur reicht, kann Ihnen ganz sicher niemand seriös beantworten. Sie kann bereits vorbei sein oder aber auch erst in 3-6 Monaten. Für Sie als Anleger werden sich jedoch vor allem zwei Dinge auszahlen: Erstens Investitionskapital bereit zu haben und zweitens zu wissen in welche Aktien Sie investieren werden. Wir stellen Ihnen daher im Folgenden drei in den USA notierte Wachstumsaktien vor, die Sie aufgrund hervorragender Zukunftsaussichten bei einer Korrektur unbedingt auf dem Zettel haben sollten:

Celgene: Die derzeit beste Biotech Aktie der Welt

Celgene (ISIN: US1510201049 – Symbol: CELG – Währung: USD) ist ein amerikanisches Biopharma-Unternehmen aus Summit im US-Bundesstaat New Jersey. Das im Jahr 1980 gegründete Unternehmen hat sich auf die Herstellung von Arzneimitteln gegen Krebserkrankungen und Krankheiten des Immunsystems spezialisiert. Mit seinen mittlerweile mehr als 7.000 Mitarbeitern kam das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr auf einen Umsatz von 11,2 Mrd. USD. Die drei Geschäftsbereiche von Celgene sind Hämatologie, Onkologie und inflammatorische Erkrankungen. Das Unternehmen hat sogenannte Immunmodulatoren entwickelt, die auf die Bekämpfung der Krankheitsursachen, nicht auf die Symptome abzielen. Ein wichtiger Wirkstoff des Unternehmens ist Lenalidomid zur Behandlung des multiplen Myeloms, einer Krebserkrankung des Knochenmarks, welche auch die Blutbildung betrifft.

Zahlreiche Produktkandidaten warten auf Zulassung

Celgene investiert durchschnittlich 25-30% des jährlichen Umsatzes in Forschung & Entwicklung und hat daher – nicht zuletzt auch durch etliche Übernahmen – eine mit zahlreichen Arzneimittelkandidaten prall gefüllte Produktpipeline. Insgesamt befinden sich rund 300 Medikamente mit Celgene-Wirkstoffen in klinischen Testphasen.

Im Bereich Forschung & Entwicklung kooperiert das Unternehmen mit ca. 40 anderen Pharmaunternehmen darunter AstraZeneca, Acceleron oder Agios. Deshalb sind die Chancen bestens, dass unter den Produktkandidaten das ein oder andere Blockbuster Medikament mit Milliarden-Umsatzpotenzial dabei ist. Die Hoffnungen liegen hier insbesondere auf Ozanimod und GED-0301, welche Medikamente gegen Autoimmunerkrankungen sind.

Milliardenschwere Übernahmen von Impact Biomedicines und Juno Therapeutics

Innerhalb von nur zwei Wochen hat das Management um Konzernchef Mark Alles im Januar zwei Milliardendeals besiegelt: Nach der 7 Mrd. USD schweren Übernahme des Krebsspezialisten Impact Biomedicines hat sich Celgene auch seinen Kooperationspartner Juno Therapeutics, an dem der Konzern bereits 9,7% Anteile besaß, komplett geschnappt. Dafür wird tief in die Tasche gegriffen, Celgene lässt für den Zukauf 87 USD je Aktie oder rund 9 Mrd. USD in bar springen. Beide Zukäufe zählen damit zu den größten Übernahmen in der Unternehmensgeschichte. Wie Impact hat sich auch Juno auf die Behandlung von Krebs spezialisiert: Das Unternehmen entwickelt dazu genetisch veränderte Abwehrzellen – sogenannte CART-T-Zellen, die den Krebs erkennen und bekämpfen sollen. Ein Medikament hat die 2013 gegründete Firma noch nicht auf dem Markt. Die Zulassung des größten Hoffnungsträgers von Juno, eines Mittels zur Behandlung des B-Zell-Lymphoms, wird für 2019 erwartet. Experten trauen dem Mittel längerfristig ein Blockbuster-Umsatzpotenzial von rund drei Mrd. USD zu.

Vorstand verspricht Gewinnverdopplung bis 2020

Celgene verzeichnete in den letzten Jahren stetiges Wachstum. Während der Umsatz im Durchschnitt um +20% stieg, lag das durchschnittliche Gewinnwachstum in den vergangenen drei Jahren bei beachtlichen +26%. Im laufenden Geschäftsjahr 2018 soll der Umsatz Analysten zufolge von 13 Mrd. USD im Vorjahr auf 14,8 Mrd. USD gesteigert werden, für 2019 werden dann bereits Erlöse in Höhe von 17 Mrd. USD erwartet. Auch beim Gewinn wird mit deutlichen Zuwächsen gerechnet: Von 7,44 USD im Vorjahr soll der Gewinn je Aktie 2018 auf 8,50 USD klettern, für das Jahr 2019 erwarten die Analysten dann bereits 10,29 USD je Aktie. Bis 2020 möchte das Management von Celgene den Umsatz auf mindestens 21 Mrd. USD steigern und den Gewinn von 5 Mrd. USD im laufenden Geschäftsjahr auf 10 Mrd. USD verdoppeln. Alleine das Krebsmedikament Revlimid soll bis dann rund 8 Mrd. USD zum Umsatz beisteuern.

Warten Sie für den Einstieg eine Marktkorrektur ab

Diese Aktien sollten Sie beim nächsten Börsen-Crash auf Ihrer Watchliste haben: Entwicklung der Celgene Aktie von 2008 bis 2018 | LYNX Broker

Aktuell ist Celgene an der Börse mit ca. 69 Mrd. USD bewertet. Wenn es dem Unternehmen tatsächlich gelingen sollte, seinen Gewinn in den kommenden Jahren in Richtung 10 Mrd. USD zu steigern, läge das rechnerische KGV im Jahr 2020 bei sehr günstigen 7. Bei einem aktuellen Aktienkurs von 92 USD liegt das KGV für 2018 bei 11, was ebenfalls nicht sehr teuer erscheint. Wenn Sie die Chance nutzen bei der derzeit wohl besten Biotech-Aktie der Welt besonders günstig einzusteigen, machen Sie bestimmt nichts verkehrt.

Paypal: Einzigartiger Wettbewerbsvorteil

PayPal (ISIN: US70450Y1038 – Symbol: PYPL – Währung: USD) betreibt ein Bezahlsystem, das zur Abwicklung von Ein- und Verkäufen im Online-Handel genutzt wird. Das ehemalige eBay-Tochterunternehmen hat als unangefochtener Marktführer im Bereich Online-Bezahlung mittlerweile über 227 Mio. Mitgliedskonten in ca. 200 Ländern. Wenn Sie öfter mal im Internet einkaufen, so wird Ihnen PayPal sicher bereits das ein oder andere Mal begegnet sein. Ähnlich wie Kreditkartenunternehmen verdient PayPal an jeder einzelnen Transaktion einen kleinen Prozentbetrag. Und da kommt so einiges zusammen, denn allein im letzten Jahr wurden rund 7,6 Mrd. Bezahlvorgänge abgewickelt.

Die höchste Kaufabschlussquote aller Zahlungsoptionen

PayPal hat gegenüber den zahlreichen anderen Bezahlmöglichkeiten im Internet einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil: Die Zahl der Kunden, die beim Kaufprozess während der Zahlung abspringen, ist weitaus geringer als bei der Konkurrenz. Diese sogenannte „Conversion Rate“, also die Abschlussquote von Bestellvorgängen, liegt bei sehr hohen 87,5%. Bei der Kreditkartenzahlung hingegen wird online ungefähr jede zweite Bezahlung noch während der Dateneingabe abgebrochen.

Bequeme Bezahlung mit einem Klick

Der Grund des Erfolges liegt bei PayPal wohl vor allem in der einfachen Handhabung für die Kunden. Diese müssen beispielsweise mit dem sogenannten „One Touch“ Verfahren Passwort und Username gar nicht mehr neu eingeben, wenn diese Daten bereits mit dem Kundenkonto des Onlineshops verknüpft wurden. Von der hohen Erfolgsquote profitieren natürlich auch die Händler, die mit der Zahlungsoption Paypal einen etwas höheren Umsatz erzielen. Allein aus diesem Grund wird das Unternehmen den Kreditkartenunternehmen weiter Marktanteile abjagen und langfristig möglicherweise sogar den Rang ablaufen. Denn wer braucht in den kommenden Jahren noch Plastikkärtchen, wenn es z.B. mit dem Smartphone oder über das Internet einfacher und sogar sicherer geht?

Ebay-Trennung bringt auch Vorteile

Anfang des Jahres verkündete die Auktions- und Shoppingplattform Ebay, die Beziehung mit der früheren Bezahltochter Paypal schrittweise zu beenden und künftig stärker mit dem niederländischen Anbieter Ayden zusammenzuarbeiten. Die Börse reagierte zunächst enttäuscht, denn immerhin stammen rund 13% der Umsätze von PayPal von Ebay. Allerdings hat der Rauswurf für PayPal durchaus auch positive Seiten. Der Zahlungsanbieter ist dadurch endgültig nicht länger an die alte Konzernmutter „gekettet“ und kann neue Allianzen schließen, z.B. mit Amazon. Durch das jährliche Wachstum von 15% bis 20% sollte die Umsatzdelle also rasch ausgebügelt sein. Darüber hinaus überragt PayPal Ebay mittlerweile bei Weitem. Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von 90 Mrd. USD ist PayPal doppelt so viel wert wie Ebay mit 43 Mrd. USD Börsenwert.

Strategische Partnerschaften sichern zukünftiges Wachstum

Paypal profitiert in erster Linie vom ungebrochenen Trend zum Online-Shopping und verzeichnete in den vergangenen drei Jahren stetiges Wachstum: Die Umsätze stiegen im Durchschnitt Jahr für Jahr um +17%, die Gewinne leicht überproportional um +20%. Für das vergangene Geschäftsjahr 2017 wurde ein Gewinnplus von +27% auf 1,90 USD je Aktie gemeldet. Zuletzt wurden umfangreiche strategische Partnerschaften mit Google (Alphabet), der Großbank Wells Fargo, sowie den beiden Kreditkartenunternehmen Mastercard und Visa vereinbart. Diese werden dazu beitragen, dass PayPal seine Marktanteile trotz des intensiven Wettbewerbs auch in den kommenden Jahren weiter ausbauen kann.

Rücksetzer bietet Kaufgelegenheit für Langfristanleger

Diese Aktien sollten Sie beim nächsten Börsen-Crash auf Ihrer Watchliste haben: Entwicklung der PayPal Aktie von Oktober 2015 bis Februar 2018 | LYNX Broker

Bei einem Aktienkurs von 75 USD beträgt die Marktkapitalisierung von Paypal rund 90 Mrd. USD. Im Vergleich dazu kommt Visa derzeit auf 243 Mrd. USD Börsenwert, während Mastercard mit immerhin rund 178 Mrd. bewertet wird. Um in diese Regionen vorzustoßen hätte Paypal also durchaus noch Aufholpotenzial. Dennoch ist die Aktie auch nach der moderaten Korrektur von 81 USD auf 75 USD nicht unbedingt ein Schnäppchen. Bei erwarteten 2,28 USD Gewinn je Aktie, liegt das 2018er KGV bei stolzen 33. Die Aktie ist vor allem für langfristig orientierte Anleger, die auf fortgesetztes Wachstum setzen, interessant. Kurse unter 70 USD sind Kaufkurse.

Facebook: Drei Umsatzjoker für die Zukunft

Die Aktie des sozialen Netzwerks Facebook (ISIN: US30303M1027 – Symbol: FB – Währung: USD) hat in den letzten Jahren einen beeindruckenden Aufwärtstrend erlebt. Von etwa 18 USD im Tief stieg die Aktie bis Mitte 2017 in der Spitze auf 195 USD – Ein Plus von mehr als +1.000%. Viele Anleger hatten die Facebook-Aktie lange Zeit massiv unterschätzt. Denn dem CEO und Gründer Mark Zuckerberg gelang ein beeindruckendes Kunststück: Aus einem Zeitvertreib für gelangweilte Studenten den mittlerweile zweitmächtigsten Internetkonzern nach Alphabet (Google) zu formen.

Zuckerbergs Ziel: 5 Milliarden Nutzer bis zum Jahr 2030

Rund fünf Jahre nachdem Facebook eine Milliarde Nutzer erreichte, überschritt die Zahl der monatlich aktiven Nutzer im vergangenen Jahr 2017 die magische 2 Mrd.-Grenze. Da es Facebook gelingt stetig mehr Einnahmen pro Nutzer zu generieren, steigen die Umsätze bislang deutlich stärker als die Userzahlen. Und wenn es nach Mark Zuckerberg geht, so wird die 2-Mrd.User-Schallmauer auch nicht der letzte Meilenstein von Facebook sein. Erklärtes Ziel von Zuckerberg sind nicht weniger als 5 Mrd. monatlich aktive Nutzer bis zum Jahr 2030.

Bald sollen drei weitere Einnahmequellen sprudeln

Facebook lieferte in den vergangenen Jahren beeindruckende Geschäftszahlen. In den letzten drei Jahren stieg der Umsatz im Durchschnitt um starke +50%, während die Gewinne im Mittel sogar um satte +98% zulegten. Für das Jahr 2017 wurden Umsätze in Höhe von 40 Mrd. USD und Gewinne von 5,39 USD je Aktie gemeldet. Für 2018 rechnen Analysten immerhin noch mit einem Gewinnplus von +34% auf 7,21 USD je Aktie.

Die Zeichen stehen auch in den kommenden Jahren auf Wachstum, denn das Unternehmen kann sich schrittweise weitere sehr lukrative Einnahmenquellen  erschließen: Neben der Facebook-Seite gehören weitere boomende Produkte zum Zuckerberg-Imperium. Das sind die beiden Kurzmitteilungsdienste WhatsApp und Messenger mit je über 1,2 Mrd. Nutzern, sowie Instagram, ein Online-Dienst zum Teilen von Bildern und Videos mit mehr als 700 Mio. Nutzern. Bislang wurde übrigens noch nicht einmal damit begonnen diese Produkte zu monetarisieren (d.h. z.B. durch zielgerichtete Werbeeinblendungen zu vermarkten).

WhatsApp, Messenger und Instagram versprechen zukünftige Profite

Während andere soziale Netzwerke wie Twitter oder Snap offenbar zusehends Probleme haben genügend neue User anzuziehen, wächst die Nutzerbasis der drei Facebook-Dienste WhatsApp, Messenger und Instagram weiterhin in beeindruckendem Tempo. Alle drei gehören schon jetzt zu den größten sozialen Netzwerken der Welt. Das gewaltige Ertragspotenzial das hier noch schlummert lässt sich schwer abschätzen. Eines kann jedoch prognostiziert werden: Die aus der Facebook-Vermarktung gewonnenen Erfahrungswerte werden dazu beitragen, dass der Konzern durch eine geschickte Vermarktungsstrategie auch bei diesen Produkten bald gutes Geld für seine Aktionäre verdienen wird.

Kursrücksetzer konsequent zum Einstieg nutzen

Diese Aktien sollten Sie beim nächsten Börsen-Crash auf Ihrer Watchliste haben: Entwicklung der Facebook Aktie von Juli 2012 bis Februar 2018 | LYNX Broker

Der aktuelle Aktienkurs von Facebook beträgt ca. 176 USD. Bei einem erwarteten 2018er Gewinn von 7,21 USD je Aktie errechnet sich ein KGV von 24. Das mag vielleicht den einen oder anderen Anleger abschrecken, genau wie die aktuelle Marktkapitalisierung von über 500 Mrd. USD. Berücksichtigt man jedoch das anhaltend starke Wachstum des Unternehmens und die zusätzlichen Umsatzpotenziale, so erscheint die Bewertung durchaus gerechtfertigt. Im Vergleich dazu liegen die Bewertungen von anderen führenden Internetaktien wie Alphabet (Google), Netflix oder Amazon weitaus höher. Vielleicht bietet sich im Rahmen der Korrektur noch einmal die Chance für ein langfristiges Investment im Kursbereich zwischen 150 und 165 USD zuzugreifen.

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