Börsenblick

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Aktienanalyse:
Schaeffler: Kurs auf mittelfristig entscheidende Unterstützungen

Aktuelle Analyse der Schaeffler Aktie

Noch ist es auf mittelfristiger Ebene nur eine Korrektur, noch liegt ein gutes Stück zwischen dem aktuell wieder ins Rutschen gekommenen Kurs der Schaeffler-Aktie und den entscheidenden Unterstützungen. Aber der Schwung, der momentan auf der Verkaufsseite herrscht, deutet an, dass diese Auffanglinien bald getestet werden könnten … und keineswegs halten müssen. Denn die Basis, die dazu führte, dass die Aktie des vor allem für die Automobilindustrie arbeitenden Zuliefer-Konzerns zwischen Anfang September und Mitte November in der Spitze um sagenhafte 78 Prozent zulegte, ist fragil.

Zunächst war es einfach eine Gegenbewegung auf die herben Verluste der Vormonate, die den Kurs bis Ende Oktober wieder in die Region um acht Euro trug. Dann explodierte die Aktie förmlich, als Schaeffler Anfang November mit der Bilanz des dritten Quartals meldete, dass die Restrukturierungsmaßnahmen zügig und besser als erwartet vorangehen würden. Natürlich waren das „good news“. Aber zu diesem Zeitpunkt blieb der entscheidende Grund für die dahinschwindenden Gewinne, die Marge, deutlich unter Druck, fiel von 10,1 Prozent im Vorjahresquartal auf 8,1 Prozent. Wann und wie deutlich sich das bessert, ist nicht absehbar. Und auch das zweite Element, das die Aktie nach diesem Kurssprung weitertrug, ist nicht zwingend ein Argument, dass der Kurs auf dem zeitweise deutlich höheren Niveau bleiben müsste:

Expertenmeinung: Am 13. November meldete der Konzern, dass der US-Großinvestor BDT Capital 25 Prozent der ausstehenden Vorzugsaktien eingesammelt habe. Diese Nachricht sorgte zwar an diesem 13. November für einen erneuten Satz der Aktie nach oben. Aber das war es dann auch bislang. Logisch, denn zum einen erkannte man, warum die Aktie auch nach der Quartalsbilanz so wild nach oben raste: BDT Capital war als großer Käufer am Markt angetreten, hatte jetzt aber seinen gewünschten Anteil beisammen. Und man realisierte auch, dass der Einstieg eines solchen Investors nicht heißen muss, dass dieser mit diesem Kauf eine gute Idee gehabt haben muss.

Die Käufe stoppten, die Aktie begann, ein Topp auszubilden. Und das ist mit dem Rutsch unter dessen Nackenlinie bei 9,38 Euro mittlerweile vollendet worden. Interessant ist, dass der Kurs seit Mitte Januar immer wieder an der im Chart blau gehaltenen 20-Tage-Linie abgewiesen wird, auch, als vergangenen Dienstag versucht wurde, diese Nackenlinie umgehend zurück zu erobern. Das deutet an, dass die kurzfristigen Trader mittlerweile mehrheitlich auf die Short-Seite gewechselt sind und Widerstände effektiv verteidigen können. Damit steht die Chance gut, dass die Bären es schaffen, Schaeffler in die entscheidende Supportzone zu drücken, die bei 8,56 Euro beginnt und bei 7,75 Euro durch die 200-Tage-Linie nach unten abgeschlossen wird. Die Aktie müsste die 20-Tage-Linie mit Schlusskursen über 9,60 Euro klar zurückerobern, dann wäre dieses bärische Szenario erst einmal vom Tisch. Bis dahin aber hat das Lager der „Shorties“ die klar besseren Karten.

Chart vom 31.01.2020, Kurs 9,05 Euro, Kürzel SHA | Online Broker LYNX Aktienempfehlungen

 

 

 

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