Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Electronic Arts: Bullen schlagen nach Kurshalbierung zu

Electronic Arts oder EA ist einer der weltweit führenden Spiele-Entwickler. Das Unternehmen ist vor allem für seine Sportsimulationen wie FIFA, NFL oder auch die Spielereihen Sims, Battlefield, Mass Effect bekannt.

Insgesamt verfügt Electronic Arts bereits über mehr als 300 Mio. registrierte Spieler auf der ganzen Welt.

Digitale Welt

Es dürfte den Wenigsten entgangen sein, das Thema Gaming ist zu einem globalen Massenmarkt mit Milliardenumsätzen geworden. Die Branche wächst überdurchschnittlich schnell und mit einem Spielehit hat sich schon manche Software-Schmiede eine goldene Nase verdient.

Die Welt ist digital und mit PC, Tablet und Smartphone wird nicht nur gearbeitet, sondern auch engagiert gezockt. Inzwischen wird ein Großteil der Apps und Spiele online vertrieben. Dieser Umstand hat bei den Anbietern zu einer regelrechten Explosion der Gewinne geführt.

EA ist ein Musterbeispiel dafür. Bis 2014 waren die Profitabilität gering, seitdem ist operative Marge von wenigen Prozentpunkten auf über 25% angestiegen. Der operative Gewinn kletterte in diesem Zeitraum von 1,69 auf 4,39 USD je Aktie.

Ausblick und fundamentale Bewertung

Diese Tatsachen sind dem Markt nicht entgangen. Zeitweise herrschte bei vielen Spieleentwicklern regelrechte Kaufpanik. Selbstverständlich ist das nie der richtige Zeitpunkt für Investitionen, denn die Kurse steigen schneller als sich das Geschäft entwickelt.

Binnen weniger Monate ist die P/E so von unter 20 auf über 40 gestiegen und das, obwohl sich schon lange abzeichnete, dass es für EA ein schwaches Jahr werden wird.

Im ersten Quartal lag der Gewinn weit unter dem Vorjahresniveau. Im zweiten Quartal präsentierte man zwar gute Ergebnisse, kappte aber die Prognose für den Gewinn nach GAAP.

Wir wollen uns aber weiter auf operativen Gewinn sowie freien Cashflow konzentrieren. Sondereffekte interessieren uns nicht.
Das laufende Geschäftsjahr endet im März und der Gewinn dürfte trotz der Schwierigkeiten um 4% auf 4,56 USD je Aktie steigen. Im neuen Jahr wird dann ein Plus von 13% auf 5,14 USD erwartet.

Durch die Kurshalbierung hat sich die Bewertung natürlich grundlegend verändert. Electronic Arts kommt aktuell wieder auf eine P/E von 18,5 und eine forward P/E von 16,4.

In den letzten fünf Jahren lag der Wert fast durchweg über 20 und durchschnittlich bei 22. Auch im Verhältnis zum mittelfristigen Gewinnwachstum von 10-13% p.a. erscheint das attraktiv.

Charttechnik

Trotz der massiven Korrektur ist der langfristige Aufwärtstrend intakt. Electronic Arts ist an den Ausgangspunkt der Rallye zurückgekehrt und hat exakt bis an das Jahreshoch von 2015 zurückgesetzt. Es erfolgte eine Kehrwende, jetzt scheinen die Bullen wieder am Ruder zu sein.

Gelingt jetzt ein nachhaltiger Ausbruch über 86 USD, kommt es zu einem ersten prozyklischen Kaufsignal. Mögliche Kursziele lägen dann bei 90 sowie 100 und 105 USD.

Antizyklische Einstiegsgelegenheiten ergeben sich im Falle eines Rückfalls auf 75 USD. Ein Kauf an dieser Stelle sollte aber relative eng abgesichert werden, da sich das Chartbild unter dieser Marke zunehmend eintrübt.

Chart vom 07.01.2019 Kurs: 84,28 Kürzel: EA - Tageskerzen | LYNX Online BrokerChart vom 07.01.2019 Kurs: 84,28 Kürzel: EA - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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