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Aktienanalyse:
Eckert & Ziegler: Jetzt dürfte es sich entscheiden!

Aktuelle Analyse der Eckert & Ziegler Aktie

Obwohl die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG, wie der vollständige Name dieses im TecDAX notierten Unternehmens lautet, eigentlich mit der Medizintechniksparte einen Bereich bedient, der von der Corona-Krise wenig bis gar nicht betroffen ist, ist die Aktie seit einer ersten Gegenbewegung im Anschluss an den Selloff vom Februar und März kaum vorangekommen, wurde somit vom Gesamtmarkt abgehängt. Vergangene Woche wurde zwar immerhin der Versuch unternommen, sich aus der monatelangen Seitwärtsrange nach oben abzusetzen. Aber Sie sehen es im Chart:

Der Kurs blieb gleich an der nächsten Hürde in Form der im Chart dick schwarz markierten 200-Tage-Linie hängen und droht gerade wieder in die vorherige Seitwärtsspanne zwischen 122 und 149 Euro zurück zu rutschen. Warum ist diese Aktie derzeit ein Mauerblümchen, obwohl sie 2019 mit einer Jahres-Performance von über 200 Prozent noch zu den großen Überfliegern gehörte?

Expertenmeinung: Entscheidend hierfür dürfte die kluge, aber wenig werbewirksame „kaufmännische Vorsicht“ des Vorstands sein. Denn nach 4,29 Euro pro Aktie Gewinn für das Jahr 2019 kalkuliert man dort für das laufende Jahr „nur“ mit einem Gewinn von 3,50 Euro pro Aktie. Der Ausblick für den Umsatz lautet auf 170 Millionen Euro nach 178,6 Millionen im Vorjahr. Man betonte zwar, dass man da bewusst konservativ gerechnet hat. Aber dazu kommt, dass die im Mai vorgelegte Bilanz des ersten Quartals bestätigt, dass es zumindest bis Ende März nicht allzu sehr voranging: Der Umsatz lag zwei Prozent über dem des Vorjahresquartals, der Gewinn nach Minderheiten fast 14 Prozent niedriger. Zwar wäre das Kurs/Gewinn-Verhältnis, das auf Basis des momentanen Kurses und der Gewinnprognose bei 42 läge, für ein solches Unternehmen nicht untypisch hoch. Wenn Umsatz und Gewinn jedoch nicht vorankommen, schon. Wie ließe sich das Problem lösen?

Entweder durch starke Ergebnisse für das zweite Quartal, die aber erst im August zur Veröffentlichung anstehen oder durch ein charttechnisches Kaufsignal, das die Trader reaktiviert. Ideal wäre eine Kombination aus beidem, aber so lange werden die Käufer die Aktie wohl nicht halten können. Um bis zum geplanten Bilanztermin am 13. August auf der „Sonnenseite“ zu bleiben, müsste die Aktie diese zuletzt gerissene Hürde in Form der 200-Tage-Linie nehmen, indem sie über dem dabei markierten Zwischenhoch von 163,40 Euro aus dem Handel geht. Gelingt das nicht zeitnah, wären ein Rückfall in die Seitwärtsrange und ein erneuter Test der Auffangzone 1227125 Euro wahrscheinlich.

Eckert & Ziegler Aktie Chart vom 30.06.2020, Kurs 148,60 Euro, Kürzel EUZ | Online Broker LYNX

 

 

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