Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
CANCOM: Gute Zahlen … aber womöglich nicht gut genug?

CANCOM ist ein aus mehreren Unternehmen bestehender IT-Dienstleister. CANCOM selbst regelt die Finanzierung und das übergeordnete Management der zur Gruppe gehörenden Unternehmen, die wiederum die verschiedensten Dienstleistungen im IT-Sektor erbringen, wobei man einen Schwerpunkt im Bereich der Cloud entwickelt hat.

Am Montagmorgen präsentierte das Unternehmen die vorläufigen Ergebnisse des Jahres 2018, die in ihrer Endfassung erst Ende März im Terminkalender stehen. Das Zahlenwerk war gut und führte die jahrelange Folge steigender Umsätze und Gewinne fort. Aber mit einem Umsatz von 1,37 Milliarden Euro (Vorjahr 1,16 Milliarden) lag man nur wenig über der Prognose der Analysten, die im Schnitt 1,33 Milliarden geschätzt hatten. Und der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) liegt mit 104,6 Millionen zwar über dem 2017er-Ergebnis von 92,6 Millionen, aber knapp unter der Durchschnittserwartung der Experten, die bei 106,3 Millionen lag.

Wachstum ja, positive Überraschung nein. In solchen Fällen entscheiden vor allem zwei Aspekte, ob eine Aktie zulegt oder nach unten abdreht:

Expertenmeinung: Es ist die Trendsituation der Aktie selbst und die Stimmung am Gesamtmarkt, die dann maßgeblich sind, ob solche Zahlen mehrheitlich als Kaufargument gewertet werden oder nicht. Positiv ist, dass CANCOM nach einer mehrwöchigen Bodenbildung zuletzt die August-Abwärtstrendlinie mit Schwung nach oben durchbrach. Aber ausgerechnet jetzt beginnt die Stimmung am Gesamtmarkt zu wackeln. Und gerade Technologietitel stehen nach einer deutlichen Prognosesenkung des Grafikprozessor-Riesen Nvidia unter Druck.

Hinzu kommt: Einerseits hat CANCOM zwar den mittelfristigen Abwärtstrend überwunden, andererseits baut sich oberhalb des aktuellen Kurslevels eine ganze Phalanx an potenziellen Widerstandslinien auf, die bis hinauf an die Nackenlinie des im August vollendeten Doppeltopps bei 42,30 Euro reichen. Eine anfangs sehr positive Reaktion schmolz dadurch Richtung Handelsende zusammen, am Ende stand ein eher mageres Plus von knapp einem Prozent. Mit Blick auf die zugleich derzeit überkaufte Markttechnik, hier im Chart der Stochastik-Oszillator, wäre daher auf der Long-Seite Vorsicht angebracht!

Chart vom 28.01.2019, Kurs 34,54 Euro, Kürzel COK | LYNX Online Broker

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