Varta Aktie aktuell Findet die Varta Aktie exakt hier ihren Boden?

News: Aktuelle Analyse der Varta Aktie

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Varta
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Chart analysis
Base 6 months bearish
Zur Varta Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Kurse des baden-württembergischen Batteriekonzerns hat es in den letzten Wochen ordentlich erwischt. Seit Mitte August kennt die Varta-Aktie nur noch eine Richtung und diese zeigt deutlich Richtung Süden.

Bereits in meiner letzten Analyse hatte ich den angeschlagenen Chart näher besprochen. Die Kurse begannen sich zwar nach der ersten Schockwelle zu stabilisieren, doch das bärische Momentum, welches vor allem von den fallenden gleitenden Durchschnitten bestimmt wurde, drückte auf die Stimmung. Zuletzt wurde auch das Pivot-Tief bei 122.85 EUR gebrochen und die Bären haben mittlerweile vollends das Ruder in die Hand genommen. Doch gibt es auch einen Grund zur Hoffnung?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Varta Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Aktuell überwiegen nach wie vor die negativen Signale, doch die nächste wichtige Unterstützung ist nicht mehr allzu weit entfernt. Wir betrachten hierbei das Pivot-Tief des Monats März, welches bei 107.65 EUR gebildet wurde. Je rascher und steiler wir uns diesem Niveau nähern, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Kurse hier vorübergehend einen Boden bilden dürften. Hier könnte zumindest eine vorübergehende Zwischenrallye gestartet werden. Ob es in Folge auch zu einer nachhaltigen Trendwende reichen wird, bleibt natürlich abzuwarten.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 24.09.2021 Kurs: 117.15 Kürzel: VAR1 | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der Varta Aktie

Mehrere massive Kaufwellen brachten der VARTA-Aktie in diesem Jahr zwar neue Rekorde. Aber heute steht die Aktie in etwa dort, wo sie das Jahr 2020 beendet hatte. Doch VARTA selbst wächst weiter, was bedeutet: Die Aktie ist heute billiger als zu Jahresbeginn. Kaufen?

Ende 2019 hatte die VARTA-Aktie ein Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) von knapp 100 erreicht, aktuell liegt es auf Basis der durchschnittlichen Analystenprognose des 2021er-Gewinns um 37. Wenn man sich ansieht, dass VARTA auch 2021 weiter wächst und wie immens das Umsatz- und Margenwachstum seit 2018 ausgefallen war, scheint es zu der Entscheidung, hier unbesehen zuzugreifen, eigentlich keine Alternative zu geben. Aber so einfach ist es dann eben doch nicht.

Das Problem ist, dass Anleger und Analysten ursprünglich davon ausgingen, dass das Wachstum im selben, atemberaubenden Tempo weitergeht wie in den Jahren zuvor. Diesen Zahn zog VARTA den Akteuren im Zuge der unternehmenseigenen Perspektive für das laufende Jahr. Dadurch kam es zu den beiden heftigen Selloffs zu Jahresbeginn. Und kaum hatte die Aktie im August wieder Kurs auf das bisherige Rekordhoch genommen, verfehlte VARTA mit seinen Halbjahreszahlen die Prognosen der Analysten und sackte erneut sang- und klanglos in die Tiefe. So etwas setzt sich im Hinterkopf vieler Akteure fest, man empfindet eine solche Aktie als riskant, bekommt den Eindruck, hier wie auf Treibsand unterwegs zu sein. Einfach zuzugreifen könnte hier also gefährlich sein. Wie könnte man also vorgehen?

Expertenmeinung: Dass die aus dem Juni 2020 stammende, mittelfristige Aufwärtstrendlinie am Montag signifikant gebrochen wurde und VARTA zu den schwächsten Aktien im Rahmen eines wankenden Gesamtmarkts gehörte, deutet an, dass Short-Seller hier aktiv darauf hinwirken könnten, einen Test der wichtigen, potenziellen Unterstützungszone im Bereich 99/108 Euro zu provozieren. Dass diese Zone nachhaltig unterboten würde, ist zwar aus aktueller Sicht nicht allzu wahrscheinlich, ausschließen darf man das aber nicht. Denn ob VARTA auch von den weltweit steigenden Rohstoffkosten und/oder Lieferengpässen betroffen ist, geht aus dem Halbjahresbericht vom 13. August nicht hervor … was aber nicht sicherstellt, dass es da nicht noch zu bremsenden Effekten kommen könnte.

Daher würde es sich anbieten, erst dann über den Einstieg nachzudenken, wenn es gelingt, Widerstandslinien, die normalerweise von den Short-Sellern aktiv verteidigt würden, zu überwinden. Dann hätte man einen höheren Grad an Sicherheit, dass man nicht ausgerechnet kurz vor einem erneuten Selloff einsteigt – und zugleich die Möglichkeit, einen charttechnisch fundierten und engen, knapp unter gerade bezwungene Chartmarken zu platzierenden Stoppkurs anzusetzen. Derzeit läge die Zone, welche die VARTA-Aktie dazu überbieten müsste, zwischen 121 und 130 Euro, auf der Oberseite definiert durch die aktuell nah beieinander liegenden 20-Tage- und 200-Tage-Linien. Solange dieser Befreiungsschlag nicht gelungen ist, wiegen aktive Short-Seller schwerer als das in der Tat jetzt relativ günstige KGV der Aktie.

Chart vom 21.09.2021, Kurs 115,25 Euro, Kürzel VAR1 | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die leicht unter den Erwartungen liegenden Halbjahreszahlen haben im August einen massiven Kursrutsch beim deutschen Batteriehersteller ausgelöst. Die Varta-Aktie ging von einem Aufwärtstrend in eine neutrale Verkaufsphase über und nach wie vor hat das Papier mit stetigem Verkaufsdruck zu kämpfen.

Dabei sah es bis Anfang August noch so gut aus. Aktuell sehen wir eine Mischung von Anlegern, welche kalte Füße bekommen und jenen, welche versuchen, ein vermeintliches Schnäppchen zu ergattern. Tatsache ist, dass der Chart schwerstens angeschlagen aussieht und die Karten rund um das Niveau von 122/123 EUR neu gemischt werden.

Expertenmeinung: Derzeit können wir dem Titel bestenfalls neutrale Aussichten mit auf den Weg geben, denn positive Signale sind aktuell absolut keine auszumachen. Die gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 signalisieren Verkaufsdruck und agieren aktuell als Widerstände im Chart.

Bleibt nur noch die Hoffnung, dass das im August gebildete Tief bei 122.85 EUR hält. Sollte dieses gebrochen werden, könnten die Kurse sogar unter 110 EUR fallen, wo sich der nächste wichtige Support im Chart befindet. Schnäppchenjäger sollten sich daher noch etwas gedulden und lieber einmal abwarten, ob die erste Unterstützung im Chart überhaupt gehalten werden kann. Dann sehen wir weiter.  

Aussicht: NEUTRAL

Varta Aktie: Chart vom 13.09.2021 Kurs: 126.40 Kürzel: VAR | Online Broker LYNX


Zu Jahresbeginn hatten es die Bullen übertrieben, eine scharfe Korrektur war die Folge. Doch kaum war die ausgestanden und die VARTA-Aktie wieder nah an den bisherigen Hochs, wurde sie von der Halbjahresbilanz abgeschossen. Und bislang kommen die Käufer nicht zurück.

Die Rallye im Januar wurde heftig abverkauft. Die erneute Rallye im Februar landete dann sogar auf einem noch tieferen Niveau. Und auch der dritte Versuch im August, nach den Sternen zu greifen, ging schief, weil die Halbjahresbilanz die Analystenerwartungen verfehlte und damit die „Flüsterschätzungen“ der meisten Anleger, die gemeinhin höher liegen, erst recht. Kein Wunder also, dass die Bullen jetzt zögern, es noch einmal zu versuchen: gebranntes Kind scheut das Feuer.

Das Problem ist, dass neben der Wirkung von drei abverkauften Aufwärtsbewegungen binnen weniger Monate auch noch die vorherige Goldgräberstimmung dahin ist. VARTA hatte drei Jahre lang gewaltige Wachstumsraten bei Umsatz und Gewinn vorzuweisen. Das führte dazu, dass viele dieses Wachstumstempo einfach mit dem Lineal in die Zukunft verlängerten. Umso heftiger war die Reaktion daher, als VARTA für 2021 ein weit geringeres Wachstum avisierte, als man sich das vorher ausgemalt hatte. Was auch für viele Analysten galt. Heute liegt deren durchschnittliches Kursziel nur noch bei 118 Euro und damit unterhalb des aktuellen Aktienkurses, auch mit dem momentan höchsten Kursziel von 143 Euro wäre aus Sicht der Bullen kein Staat zu machen.

Expertenmeinung: Dass jetzt nach oben, zumindest momentan, ein Deckel drauf ist, bedeutet noch nicht automatisch, dass die Aktie nach unten wegrutschen müsste. Denn das Wachstum soll ja weitergehen, d.h. die Perspektive bleibt grundsätzlich positiv. Und die Aktie notiert derzeit deutlich tiefer, ist dadurch also von der Bewertung her nicht mehr überteuert. Lag das Kurs/Gewinn-Verhältnis Ende 2019 noch bei 100, ist es jetzt auf Basis der momentanen 2021er-Analysten-Gewinnschätzung auf 40 zurückgekommen. Das wäre kein Grund, die Aktie weiter zu drücken. Was sie aber nicht davor feit, dass es doch passiert, denn:

Wenngleich eine zu hohe Bewertung kein Argument mehr ist und die große, überzogene Spekulation aus dem Kurs heraus ist: Das Chartbild an sich könnte die Bären locken, einmal mit der Brechstange zu versuchen, einen Abverkauf zu provozieren. Die Gelegenheit dafür wäre aktuell jedenfalls günstig. Sie sehen im Chart, dass der VARTA-Kurs nach dem von der Halbjahresbilanz ausgelösten Abverkauf nicht mehr in Fahrt kam. Die Aktie wurde zwar stabilisiert, von einer ernsthaften Gegenbewegung nach oben aber keine Spur.

Das deutet an, dass die Käuferseite nervös ist, im Zweifel die Finger weglässt – eine gute Basis für eine Short-Attacke, zumal die Aktie dadurch nicht von ihrer 200-Tage-Linie (128 Euro) wegkommt, die zusammen mit der bei derzeit knapp 120 Euro verlaufenden, mittelfristigen Aufwärtstrendlinie die entscheidende Unterstützungszone bildet. Sollten diese beiden Linien fallen, wäre der Weg nach unten erst einmal frei. Daher wäre es riskant, bei VARTA unmittelbar zuzugreifen. Das wäre erst dann zu überlegen, wenn die Aktie entweder diese Supportzone 120/128 Euro testet und glaubwürdig verteidigt oder aber direkt mit Schlusskursen über 140 Euro der Ausbruch aus der momentanen Mini-Handelsspanne nach oben gelingt.

VARTA-Aktie: Chart vom 03.09.2021, Kurs 133,60 Euro, Kürzel VAR1 | Online Broker LYNX

In den drei Tagen um die Vorlage der Halbjahresbilanz verlor die VARTA-Aktie fast 20 Prozent. Doch dieser Abverkauf drückte den Kurs in eine mittelfristig entscheidende, charttechnische Supportzone – und die hielt. Aber noch ist offen, ob man nicht „vorerst“ hinzufügen sollte.

Dass VARTA nach drei Jahren atemberaubenden Wachstums im laufenden Jahr langsamer wachsen würde, hatten viele zu Beginn des Jahres 2021 ganz und gar nicht erwartet. Zu viele, auch in Kreisen der Analysten, hatten das Wachstum mit dem Lineal in die Zukunft verlängert. Die Reaktion waren zwei heftige Abwärtsimpulse im Februar. Dann begann die Aktie sich zu stabilisieren … und aus einer soliden Bodenbildung über der im Juni 2020 etablierten, mittelfristigen Aufwärtstrendlinie heraus formte sich ein neuer Aufwärtstrend. Die Aktie nahm im Vorfeld der am 13. August vorgelegten Halbjahreszahlen schon wieder Kurs auf das bisherige Rekord-Verlaufshoch bei 181,30 Euro. Aber schon einen Tag vor der Bilanz begannen die ersten, sich in Deckung zu begeben. Und sie sollten damit Recht behalten.

Denn das Ergebnis des ersten Halbjahres lag nicht besonders deutlich über dem des Vorjahreszeitraums, zudem wurden die durchschnittlichen Prognosen der Analysten verfehlt. So lag der Umsatz bei 397,6 Millionen Euro, die Analystenprognose bei 405 Millionen. Das bereinigte EBITDA (Gewinn vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und um Sondereffekte bereinigt) landete mit 112,3 Millionen Euro ebenfalls unter dem, was die Experten im Vorfeld geschätzt hatten (116 Millionen). Da die „Whisper Numbers“, die „Flüsterschätzungen“ der Anleger, in der Regel über solchen Durchschnittsprognosen liegen, war es keine Überraschung, dass die VARTA-Aktie umgehend noch einige Etagen tiefer fiel, als die Zahlen auf den Tisch kamen. Doch dann hielt die mittelfristig entscheidende Unterstützungszone:

Expertenmeinung: VARTA tauchte in die breite Auffangzone zwischen 119 und 133 Euro ein, die auf der Unterseite durch die obengenannte, mittelfristige Aufwärtstrendlinie definiert wird. Die Aktie rutschte zwar am 13. August kurz unter die 200-Tage-Linie, die wurde aber am Montag, den 16. August sofort zurückerobert. Ein Signal, dass die Käufer da und bereit sind, auf Höhe mittelfristig relevanter Supportlinien wieder zuzugreifen. So weit ist das gut, aber:

Bislang kann sich die VARTA-Aktie nicht entscheidend von der Zone 131/133 Euro lösen. Da müsste jetzt zeitnah mehr nachkommen, die Verteidigung der 200-Tage-Linie muss Anschlusskäufe nach sich ziehen. Ideal wäre ein Schlusskurs über der 20-Tage-Linie und dem Monatshoch vom Juni, was über 146,70 Euro gelungen wäre, um den Beginn eines neuen, bullischen Impulses zu bestätigen.

Und ein Selbstläufer wird das nicht, denn diejenigen Analysten, die auf die VARTA-Bilanz seither reagierten, setzen ihre Kursziele keineswegs auf neue Höhen. 83, 96, 125, 143 und 145 Euro lauten diese neuen Ziele … und die relative Skepsis und Vorsicht der Analysten kann sich leicht auf die Marktteilnehmer übertragen, daher: Noch steht die Kuh namens VARTA-Aktie in der Tat mitten auf dem Eis.

Chart vom 23.08.2021, Kurs 135,95 Euro, Kürzel VAR1 | Online Broker LYNX

Im Zuge der Halbjahreszahlen teilte VARTA mit, dass man seine bisherige 2021er-Prognose bestätigt sehe. Für das Unternehmen läuft es also nach Plan. Für die Anleger aber offenbar ganz und gar nicht, denn die ließen die Aktie fallen wie eine heiße Kartoffel. Wieso?

Am Donnerstag traf es Delivery Hero, am Freitag nun VARTA. Und auch bei anderen Aktien, die 2020 groß „in Mode“ gekommen waren, konnte man kräftige, teilweise sogar brutale Kursabschläge beobachten, wenn etwas nicht ganz so lief, wie sich das Analysten und Anleger gedacht haben, beispielsweise bei TeamViewer und der Shop Apotheke. Warum sind ausgerechnet diese Aktien ein so heißes Pflaster?

Weil mit stark steigenden Kursen auch die Erwartungen der Anleger steigen bzw. im Vorfeld von wichtigen Ereignissen wie einer Bilanz nach oben gezogene Kurse dann auch ihre Bestätigung in überzeugenden Zahlen finden müssen. Und je mehr im Vorfeld auf positive Überraschungen gepokert wird, desto hektischer Versuchen diejenigen, die sich da dann verzockt haben, aus der Aktie herauszukommen. Das war bei VARTA der Fall. Und das, obwohl die Ergebnisse nicht schlecht waren. Sie waren eben nur nicht überraschend gut.

So meldete der Batteriehersteller für das erste Halbjahr 2021 einen Umsatzanstieg von 1,8 Prozent und ein Plus beim Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von zehn Prozent. Kein Vergleich zu den Wachstumsraten der Jahre 2018, 2019 und 2020, sicher. Aber eigentlich hätte man das wissen müssen, denn die VARTA-Aktie war schon Anfang des Jahres scharf eingebrochen, weil das Unternehmen da eine Prognose für das laufende Jahr abgab, die weit unter den Erwartungen der Marktteilnehmer lag. Trotzdem war die Aktie im Vorfeld der am Freitag vorgelegten Ergebnisse wieder in die Nähe der Hochs gelaufen, die vor dieser unternehmenseigenen Prognose erreicht wurden.

Expertenmeinung: Da musste man schlicht einkalkulieren, mit solchen Vorkäufen schief zu liegen. Wobei auffiel, dass einigen das Pflaster offenbar schon vorher zu heiß wurde, denn VARTA fiel bereits am Donnerstag, am Tag vor der Bilanzveröffentlichung, kräftig zurück. Dass dann auch noch die durchschnittlichen Analystenerwartungen moderat verfehlt wurden, tat ein Übriges, dass all diejenigen, die auf den Ausbruch über die Widerstandszone 168,50/180,00 Euro gepokert hatten, umgehend die Karten auf den Tisch warfen und sich absetzten.

Jetzt stellt sich die Frage, ob ein solcher, geplatzter „Zock“ sogar imstande wäre, über einen misslungenen Ausbruchsversuch hinaus zu mittelfristig bärischen Signalen zu führen. Und ja, ausschließen kann man das nicht, denn jetzt wurde ja seitens des Unternehmens bestätigt, dass man nicht einfach wie an der Schnur gezogen rasant weiter wachsen wird, sondern erst einmal das immense Wachstum der vorangegangenen drei Jahre konsolidiert wird. Gut möglich, dass so mancher, der die Aktie schon seit längerer Zeit hält, deshalb auch über den Ausstieg nachdenkt. Wo liegen die Levels im Chart, die halten müssen, um den übergeordneten Aufwärtstrend aufrechtzuerhalten?

Nachdem die VARTA-Aktie am Freitag in einem Rutsch durch die Mai-Aufwärtstrendlinie und die Kurslücken-Zone vom Februar hindurch gerasselt ist, steht jetzt die breite Supportzone zwischen 118 und 133 Euro im Feuer. Hier haben wir gestaffelt eine markante Wendezone des ersten Quartals, die 200-Tage-Linie und, als unteres Ende, die im Juni 2020 etablierte Aufwärtstrendlinie. Solange VARTA diese Zone verteidigt, kann es allemal zu einer soliden Stabilisierung kommen, auch, wenn die Chance, dass die „Pokerspieler“ unter den Tradern hier in Kürze gleich noch einmal aktiv werden, nach dieser kalten Dusche nicht unbedingt groß ist. Aber erst, wenn der VARTA-Kurs auch durch diese bei 118 Euro verlaufende Trendlinie rutschen würde, wäre hier tatsächlich ein mittelfristig relevantes Short-Signal gegeben. Bis dahin wären Short-Trades nicht weniger riskant als diese misslungenen Vorkäufe im Vorfeld der Bilanz.

VARTA-Aktie: Chart vom 13.08.2021, Kurs 136,20 Euro, Kürzel VAR1 | Online Broker LYNX