PowerCell Sweden Aktie Prognose Powercell Sweden: Jetzt kann es wirklich ungemütlich werden

News: Aktuelle Analyse der PowerCell Sweden Aktie

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PowerCell Sweden
ISIN: SE0006425815
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bullish
Zur PowerCell Sweden Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Neben Nel konnte sich auch die Aktie des schwedischen Herstellers von Brennstoffzellen in den letzten Wochen überaus positiv entwickeln. Die Powercell Sweden-Aktie beendete Anfang März ihre Korrektur und bildete zwischenzeitlich sogar einen neuen Aufwärtstrend. Kleinere Pullbacks konnten bislang von der 20-Tage-Linie gut aufgefangen werden und die Bullen nutzten Schwächephasen für Nachkäufe.

Im gestrigen Handel jedoch wurde dieser Indikator erstmals deutlich gebrochen und lässt somit die Frage offen, ob sich hier möglicherweise die nächste Korrektur anbahnen könnte.  

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur PowerCell Sweden Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Allgemein geraten seit Tagen vor allem Technologie- und Wachstumsaktien gehörig unter Druck. Dies könnte sich auch hier stärker auswirken und ein Pullback in Richtung der 50-Tage-Linie ist zu erwarten.

Nach unten hin befinden sich in Folge zwei weitere Unterstützungen, welche sich im März gebildet haben. Zum einen haben wir einen Support bei 16.43 EUR und zum anderen bei 14.365 EUR. Es bleibt abzuwarten, welcher von diesen Punkten für ein Eingreifen der Bullen sorgen könnte. Vorerst sollten sich Anleger jedoch mit frischen Käufen etwas zurückhalten.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 21.04.2022 Kurs: 18.685 Kürzel: 27W | Online Broker LYNX

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Vorherige Analysen der PowerCell Sweden Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Selten wurde ein gesamter Sektor so in der Luft zerrissen, wie jener der Wasserstoff-Aktien. Sämtliche namhafte Aktien wie Plug Power, Ballard Power, Nel ASA oder auch die Powercell Sweden-Aktie mussten herbe Rückschläge verkraften und befinden sich nach wie vor im Tal der Tränen.

Die Hoffnung vieler Anleger, dass es sich hier um die Antriebstechnologie der Zukunft handeln könnte, hat sich aus börsentechnischer Sicht vorerst noch nicht erfüllt. Großinvestoren ließen die Aktien der Reihe nach fallen und es bleibt abzuwarten, ob diese zurückkehren. Bei Powercell Sweden wurde mittlerweile das Tief von Anfang Oktober erreicht und sämtliche Kursgewinne der letzten beiden Jahre wurden somit vorerst ausradiert. Mittlerweile hat sich der Kursverlauf jedoch kurzfristig in der Nähe der Tiefs vom Corona Crash etwas stabilisiert.

Expertenmeinung: Die ganze Geschichte erinnert stark an das Platzen der Blase bei den Cannabis-Aktien. Auch hier wurde die breite Masse schlussendlich auf dem falschen Fuß erwischt und die einstigen Highflyer befinden sich mittlerweile fast alle im einstelligen Kursbereich.

Interessierte Anleger sollten jedenfalls warten, bis sich die Lage aus technischer Sicht ändert. Sollten wieder höhere Hochs und höhere Tiefs im Chart zu sehen sein, wären eventuell einige gute Trades möglich. Vorerst sehe ich hier aber noch kein Licht am Ende des Tunnels.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 08.02.2022 Kurs: 13.38 Kürzel: 27W | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Anfang November hatten wir auf die überaus konstruktive technische Situation in der Powercell Sweden-Aktie hingewiesen. Die Kurse testeten gerade den im Chart eingezeichneten Widerstandsbereich und bildeten eine schöne „Tasse mit Henkel-Formation“ aus. Der Ausbruch nach oben schien zum Greifen nah und die Bullen nutzten diese Chance.

Der Breakout startete vorige Woche und die Aktie zündete den Turbo. Innerhalb eines einzigen Tages konnte das Wertpapier mehr als +10% an Wert zulegen. Anleger, die bereits den kleineren Ausbruch bei 19.40 EUR genutzt haben, blicken auf ein dickes Plus im Portfolio. Dies war der Beginn der Trendwende in dieser Wasserstoff-Aktie.

Expertenmeinung: Anleger, die hingegen den Ausbruch verpasst haben, sollten nun geduldig auf eine zweite Chance warten und nicht den Kursen hinterherjagen. Es ist selten eine gute Idee, eine Aktie noch nach einem +20% Impuls innerhalb weniger Tage zu kaufen. Über kurz oder lang wird es hier zu einer Gegenbewegung kommen. Diese dürfte dann eine wesentlich bessere Kaufgelegenheit liefern. Wir erhöhen unsere Einstufung auf die Aktie und setzen unser Kursziel vorläufig mit 27.50 EUR fest.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 16.11.2021 Kurs: 23.73 Kürzel: 27W | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: An der Wall Street geht es mit den Brennstoffzellen-Titeln schon seit geraumer Zeit wieder nach oben und in Europa konnte sich Nel ASA bereits von der positiven Stimmung anstecken lassen. Doch die Powercell Sweden Aktie hat derzeit noch etwas Sand im Getriebe.

Zwar konnte die Aktie in den letzten Wochen ebenfalls deutlich an Wert zulegen, doch der ganz große Trendwechsel blieb bislang aus. Auffällig aus technischer Sicht ist insbesondere der Widerstandsbereich zwischen 20.19 und 20.58 EUR. Diese Hürde müsste genommen werden, um das Momentum wieder anzufachen.

Expertenmeinung: Die Aussichten für einen größeren Trendwechsel stehen gar nicht mal so schlecht. Die Kurse liefern knapp unter dem Widerstandsbereich eine konstruktive Konsolidierung, welche sich oberhalb der gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 bildet. Dies ist ein Zeichen für erhöhtes Kaufinteresse, welches bald zum finalen Ausbruch nach oben führen könnte. Vielleicht helfen ja auch die Quartalsergebnisse, um den finalen Impuls zu liefern. Diese werden für den 12. November erwartet. Vorerst stufen wir den Titel noch mit neutral ein und warten auf den möglichen Breakout.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 08.11.2021 Kurs: 19.00 Kürzel: 27W | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Hype um den Brennstoffzellen-Sektor und dessen Ende im Januar dieses Jahres hinterließ auch bei den europäischen Aktien seine Spuren. Neben Nel ASA hatte es auch die Powercell Sweden-Aktie in den letzten Monaten schwer erwischt.

Die Kurse haben mittlerweile mehr als 60% an Wert verloren und bislang gab es nur wenig Ansätze der Bullen, den nach wie vor intakten Abwärtstrend beenden zu wollen. Die letzte Attacke fand im Juni statt, als kurzfristig ein höheres Hoch gebildet wurde. Doch die Stärkephase war nach wenigen Tagen wieder vorüber und so setzte sich der bärische Tenor bis zum heutigen Tag weiter fort.  

Chart vom 15.10.2021 Kurs: 17.01 Kürzel: 27W | Online Broker LYNX

Expertenmeinung: Die Kursexplosion von Plug Power in den USA hat auch hierzulande wieder für etwas Euphorie gesorgt. Sofort sprang auch die Powercell Sweden-Aktie an und näherte sich dem eingezeichneten Widerstand. Doch vorerst ist diese Bewegung eher als Gegenbewegung in einem übergeordneten Abwärtstrend anzusehen.

Ein kurzer Impuls macht noch keinen neuen Trend. Es bedarf schon etwas mehr, um die Bären zu schlagen. Idealerweise müsste das letzte Hoch von September bei 20.58 EUR gebrochen werden, um die Abwärtsbewegung endgültig stoppen zu können. Erst wenn dies geschieht, würden wir unsere bärische Haltung auf die Aktie aufgeben. Es ist also noch etwas Geduld gefragt.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 15.10.2021 Kurs: 17.01 Kürzel: 27W | Online Broker LYNX

Die Aktien von Unternehmen aus den Bereichen Wasserstoff und Brennstoffzellen haben ordentlich Federn gelassen.

Was aber auf der Oberseite gilt, gilt aber auch auf der Unterseite. Man sollte sich immer die Frage stellen, ob eine Rallye oder ein Crash zu weit führt.

Womöglich gibt es in dem Sektor inzwischen auch wieder Schnäppchen? Welche Aktie ist am interessantesten? Ballard, FuelCell, Plug Power, Nel oder Powercell?

Das sind die Kandidaten

Ich möchte an dieser Stelle nicht auf die großen Möglichkeiten der Branche eingehen. Das ist hinlänglich bekannt und auch der Hauptgrund, warum in diesem Sektor enorme Bewertungen gezahlt werden.
Leider werden auch sehr viele Probleme ignoriert. Wie wir gesehen haben und gleich sehen werden, führt das mitunter zu fatalen Kursverlusten.

Vor Ballard Power habe ich in den letzten Monaten immer wieder gewarnt. Dass es die Aktie in diesem Artikel nicht auf das Siegertreppchen schaffen wird, sollte daher klar sein.

Der Umsatz des Unternehmens ist seit viereinhalb Jahren rückläufig, man ist nicht profitabel und gibt ständig neue Aktien aus. Trotzdem, oder gerade deswegen, kommt Ballard aktuell auf ein KUV von 44.  

Eine Geschichte des Scheiterns

Bei FuelCell Energy sieht es nicht besser aus. Der Trackrecord des Unternehmens ist eine Geschichte des Scheiterns.
Der Umsatz ist seit 2013 nahezu jedes Jahr gesunken. Im Gegenzug werden die Verluste immer größer.
Das Ausmaß an Kapitalerhöhungen, um diesen Laden am Laufen zu halten, spottet jeder Beschreibung.

Deshalb gehört die Aktie auch zu den schwächsten im Sektor. Seit dem Februar-Hoch hat FuelCell 77% an Wert verloren.
Wer vor einigen Jahren eingestiegen ist, den hat es allerdings richtig dick erwischt. Vor wenigen Jahren stand die Aktie noch bei 400 USD.

Langsam wird es besser

Bei Plug Power sieht es eine ganze Ecke besser aus. Immerhin steigen die Umsätze.

Zumindest war das bisher der Fall. Zuletzt hatte man größere operative Probleme und man musste massive Abschreibungen vornehmen.

Im laufenden Geschäftsjahr soll ein Umsatz von 475 Mio. USD erreicht werden. Für 2024 stellt man 1,2 Mrd. USD und ein operatives Ergebnis von 200 Mio. USD in Aussicht.

Das Problem ist nur, dass man schneller Aktien ausgibt, als man den Umsatz steigert.

Nicht minder problematisch ist die Bewertung von Plug Power. Aktuell kommt das Unternehmen auf ein KUV von 31.

Selbst wenn man unterstellt, dass die hochgesteckten Ziele bis 2024 erreicht werden, wird die Situation nicht viel besser.
Nehmen wir der Güte willen an, dass Plug sogar bis dahin sogar ein Nettogewinn von 200 Mio. USD erzielen wird.

Das entspräche aktuell einem Gewinn von 0,36 USD je Aktie. Plug Power käme 2024 also auf ein KGV von 71.
Vorausgesetzt die Aktie bewegt sich bis dahin nicht mehr und man führt keine Kapitalerhöhungen mehr durch.

Wenn Plug Power in bis 2024 in ähnlicher Geschwindigkeit neue Aktien ausgibt, wie in den letzten Jahren, sprechen wir über ein KGV von 150.

Es muss auch besser werden

Langsam nähern wir uns dem Ende, viele Kandidaten sind nicht mehr verblieben. Nel gelingt das, was allen bisherigen Unternehmen nicht gelungen ist:
Man wächst und das auch noch schneller als die Aktienzahl.

Eigentlich sollte das das absolute Mindestmaß an Anforderungen darstellen, die man als Investor verlangt.

In den letzten fünf Jahren hat Nel den Umsatz mehr als verfünffacht und die Zahl der ausstehenden Aktien „nur“ verdoppelt. Endlich kommen wir auf einen grünen Zweig.

Da man als Investor die Wahl hat, wäre man hier (bisher) am besten aufgehoben.

Kritikpunkte würde man aber trotzdem finden. Der Cashburn von Nel ist enorm. Die Ausgaben übersteigen die Einnahmen ungefähr um das doppelte.

Darüber könnte man womöglich noch hinwegsehen. Dass die Margen mit steigenden Umsätzen aber immer schlechter werden, ist ein echtes Problem.

In den letzten viereinhalb Geschäftsjahren ist die Bruttomage von 42,9% auf 30,3% gefallen und die operative Marge von -40,9% auf zuletzt -66,2% gesunken.
Nel entfernt sich immer weiter vom Break-Even. Das ist kein gutes Zeichen.

Darüber hinaus ist die Bewertung mit einem KUV von 33 auch jetzt noch ambitioniert.

Last Man standing

Jetzt bleibt nur noch Powercell und sie werden es schon ahnen. Es sieht etwas besser aus als bei den vorherigen Werten.

Chart vom 30.09.2021 Kurs: 16,50 Kürzel: 27W - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 30.09.2021 Kurs: 16,50 Kürzel: 27W – Wochenkerzen

Powercell hat den Umsatz in den letzten fünf Jahren nahezu verzehnfacht. Der operative Verlust ist in diesem Zeitraum um ungefähr die Hälfte gestiegen.

Die Zahl der ausstehenden Aktien legte nur um 16% zu.
Verwässerung, Kapitalbedarf und Wachstum stehen demnach in einem gesunden Verhältnis.

Profitabel ist man zwar nicht, der operative Verlust steigt aber sehr viel langsamer als der Umsatz.
Das bedeutet, dass sich die operative Marge in die richtige Richtung entwickelt und sich die Lücke langsam schließt.

Powercell Sweden AB entwickelt und produziert modulare Brennstoffzellen-Stacks und -Systeme für stationäre und mobile Anwendungen. Dadurch lassen sich die Zellen und Systeme an verschiedene Kundenbedürfnisse angepasst werden.

Die Anwendungsbereiche erstrecken sich von kleinen Fahrzeugen über Autos bis hin zur Schifffahrt und der stationären Energieversorgung.