Nordex Aktie aktuell Nordex: Am Ende dürfte die Charttechnik entscheiden

News: Aktuelle Analyse der Nordex Aktie

In diesem Artikel

Nordex
ISIN: DE000A0D6554
Ticker: NDX1
Währung: EUR

---
EUR
---% (1D)
1W ---
1M ---
1Y ---
NDX1 --- %
Zur Nordex Aktie

Rein vom Umsatz her läuft es beim Windkraftanlagenbauer Nordex zwar hervorragend, immerhin gelang es, den Umsatz trotz der Corona-Einschränkungen im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf zwei Milliarden Euro zu steigern und damit zu verdoppeln. Aber die EBITDA-Marge (vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) lag bei -3,5 Prozent, kurz: Es entstand ein Verlust, man zahlte trotz der gestiegenen Umsätze drauf. Pessimisten würden einwenden, dass sich dieses Problem, insbesondere mit Blick auf die weltweiten Aktivitäten des Unternehmens, so schnell nicht erledigen werde. Optimisten würden dagegenhalten, dass die Perspektiven aber mit Blick auf die Konjunktur-Förderprogramme und ihre deutliche Tendenz zu Gunsten erneuerbarer Energien durchaus positiv seien.

Beide Seiten könnten Recht bekommen, aber in beiden Fällen würde man in den kommenden Monaten noch nicht wissen, ob das der Fall ist. Damit findet sich die Nordex-Aktie in einer Konstellation wieder, in der aus fundamentaler Sicht in beide Richtungen einiges möglich wäre. Was werden die Trader da tun – abwarten, bis klar ist, wie es mit der Profitabilität des Unternehmens weitergeht? Wohl kaum, man wird tun, was man in solchen Fällen immer tut: Man wird sich an den Signalen orientieren, welche seitens der Charttechnik generiert werden.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Nordex Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Dahingehend zeigt unser Chart auf Wochenbasis, dass sich die Sache für die Bullen zwar äußerst zäh gestaltet, trotzdem wäre die Aktie im Moment näher an einem Ausbruch nach oben als an einem Bruch des im März etablierten Aufwärtstrends. Sie sehen, dass der Kurs seit mehreren Wochen eine bis ins Jahr 2018 zurück reichende Widerstandszone zwischen 11,45 und 11,70 Euro belagert. Per Mittwochabend wäre dadurch sogar die im April 2019 entstandene Abwärtstrendlinie bei aktuell 11,10 Euro überboten, aber zum einen ist die Woche noch nicht vorüber, zum anderen wäre der Ausbruch noch nicht signifikant. Entscheidend bleibt diese Widerstandszone 11,45/11,70 Euro:

Würde es gelingen, die Aktie über diese „Mauer“ zu hieven, würde alleine das dadurch generierte Kaufsignal die rein technisch orientierten Trader in Marsch setzen und mit steigenden Kursen auch die optimistische Variante von Nordex‘ Zukunftsperspektiven in den Vordergrund rücken. Sollte die Aktie jedoch abdrehen, stünde schnell die mittelfristig entscheidende Kreuzunterstützung aus März-Aufwärtstrend und 200-Tage-Linie bei 9,89 Euro im Fokus. Ein Bruch dieses Supports würde die bullischen Perspektiven der Aktie vorerst eliminieren und die Stimmung kippen. Ein Anlauf an das Ende Juni ausgebildete Zwischentief bei 8,45 Euro wäre dann keine Überraschung!

Chart vom 09.09.2020, Kurs 11,40 Euro, Kürzel NDX1 | Online Broker LYNX

Sie möchten vor Börsenstart über spannende Aktien informiert werden?

Wir beobachten für Sie regelmäßig die interessantesten Aktien am Markt. Die Besten stellen wir Ihnen jeden Morgen kostenfrei im LYNX Börsenblick vor. Aktuell ermöglichen wir so über 30.000 Lesern täglich einen schnellen Überblick über die spannendsten Aktien.

Machen Sie sich selbst ein Bild und abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter Börsenblick oder einen anderen auf unserer Seite Börsennews.

 

--- ---

--- (---%)
Mkt Cap
Vol
Tageshoch
Tagestief
---
---
---
---

Displaying the --- chart

Heutigen Chart anzeigen

Vorherige Analysen der Nordex Aktie

Ein Minus von sieben Prozent als Reaktion auf die am Donnerstagmorgen vorgelegte Halbjahresbilanz, das wirkt, als wären die Zahlen eine herbe Enttäuschung gewesen. Aber im Fall der Nordex-Aktie muss man diesen Abschlag in Relation zu dem Kursanstieg sehen, den die Aktie in den Tagen zuvor aufs Parkett gelegt hatte. Denn der war immens und hatte einen absolut nachvollziehbaren Auslöser. Die Aktie des Windkraftanlagenbauers hatte am Montag sagenhafte 20,8 Prozent gegenüber dem Vortag zugelegt. Der Grund:

Am Montag gab Nordex bekannt, dass man sich mit RWE geeinigt habe, dem Energieversorger das europäische Produktportfolio nebst dem Entwicklerteam zu überlassen … für den stolzen Preis von 400 Millionen Euro. Was nicht bedeutet, dass Nordex sich in Sachen Windräder aus dem europäischen Markt zurückziehen würde. Es geht hierbei um selbst entwickelte Projekte, die man bislang quasi „schlüsselfertig“ an Investoren verkauft hat. Dieser Bereich der Nordex Group wird für andere Regionen der Welt bei Nordex bleiben, nur die Europa-Projekte werden, sofern es seitens der Behörden keine Einwände geben sollte, jetzt  en bloc an RWE gehen. Mit dieser Summe, so Nordex, würde die eigene Kapitalstruktur erheblich gestärkt. Könnte die gestrige Halbjahresbilanz diesen Coup wirklich vergessen machen?

Expertenmeinung: Man wird es abwarten müssen, denn in der Tat wies das Zahlenwerk Licht und Schatten zugleich auf. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2020 um über 100 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Doch der Gewinn von 17,1 Millionen Euro, der noch im ersten Halbjahr 2019 erreicht wurde, verwandelte sich diesmal trotz der immens höheren Umsätze in einen Verlust von 70,8 Millionen. Die Marge wurde negativ, fiel von ohnehin dünnen 1,7 Prozent im Vorjahr jetzt auf -3,5 Prozent. Anders formuliert: In den ersten sechs Monaten zahlte Nordex bei seiner Arbeit drauf. Grund sind laut Nordex die negativen Einflüsse der Corona-Pandemie. Und da wird sich jetzt weisen müssen, ob die Anleger diesen Druck als temporär und mit Masse vom Tisch ansehen oder auf Basis der Sorge vor einer zweiten Welle fürchten, dass das Unternehmen in diesem Jahr nicht mehr die Kurve kriegen wird. Aber:

Noch hat dieses gestrige Minus von knapp acht Prozent das Chartbild nicht nennenswert eingetrübt, der große Sprung nach oben, über die mittelfristige, bis Anfang 2019 zurückreichende Abwärtstrendlinie und die knapp darüber, bei 11,30 Euro, verlaufende Widerstandslinie, ist immer noch drin. Dort wäre Nordex im Vorfeld der Halbjahreszahlen fast durch gewesen. Aber solange der Kurs noch alle entscheidenden Unterstützungen über sich hat, kann es allemal noch zu einem zweiten Anlauf kommen. Am Donnerstag hielt die Aktie zum Handelsende die Kreuzunterstützung aus 20-Tage- und 200-Tage-Linie. Und selbst, wenn dieser Bereich unterboten würde, würde im Bereich 9,05 Euro (Stand der Linie am Donnerstag) die März-Aufwärtstrendlinie als Support warten, von welcher aus sich Nordex am Montag zu diesem 20-Prozent-Sprung aufgemacht hatte. Darunter würde es dann für die Bullen ungemütlich, aber noch hätten sie ihre Chance, das Ruder zügig herumzureißen.

Nordex Aktie: Chart vom 13.08.2020, Kurs 10,53 Euro, Kürzel NDX1 | Online-Broker LYNX

Die wirtschaftliche Lage ist bescheiden und der Ausblick mittelprächtig und ungewisser denn je. Eigentlich ist es genau die Situation, die die Börse hasst: Ungewissheit.

Derzeit scheint das aber niemanden zu interessieren. Pandemie, massenhafte Entlassungen, Kurzarbeit, gedämpfte Konsumlaune, Rezession: Die Börsenkurse steigen unentwegt weiter.

Es herrscht Anlagenotstand. Während des Crashs hat die breite Masse nicht zugegriffen, jetzt will man noch unbedingt dabei sein. Ja nicht die Rallye verpassen!

Was kann man noch kaufen?

Selbstverständlich ist das keine gute Strategie. Die großen Kursgewinne liegen hinter uns. Richtig verdient haben wie immer nur die antizyklischen Anleger.

Allen anderen bleiben jetzt nur noch zwei Möglichkeiten:
Zähneknirschend Aktien zu kaufen, die am Allzeithoch stehen. Das wäre sogar noch die bessere Option, denn das sind im Allgemeinen wenigstens starke Unternehmen oder Krisengewinner.

Die meisten Anleger entscheiden sich aber für die zweite Option. Sie kaufen die Aktien, die am stärksten gefallen sind oder sich bisher am wenigsten erholt haben.
Dass das eine schlechte Idee ist, dürfte versierten Investoren klar sein. Es werden Schrottaktien gekauft – Prinzip Hoffnung.

Prinzip Hoffnung

Ein Blick auf die heutigen Kurstafeln lässt mich erschaudern. Ganz oben auf den Kurszetteln stehen Underperformer und Verlierer-Aktien, mit denen Anleger nur Geld verlieren konnten.

Die Kaufargumente sind unterdessen immer dieselben: „Aktie XY ist schon so weit gefallen, jetzt muss sie doch günstig sein.
Das ist fast immer ein Trugschluss, die Quittung wird dann teuer.

Die heutigen Sieger sind…

Der Dax bietet uns Continental: Hier stagniert seit Jahren der Umsatz, die Margen sind rückläufig. Das Umfeld ist schwierig, gleichzeitig müssen enormen Investitionen gestemmt werden. Die Aktie notiert heute auf dem Niveau von 2006.

Deutsche Bank: Umsatz rückläufig, Gewinn Fehlanzeige. Hier steigt nur die Aktienzahl stetig, daher hat das Papier auch erst kürzlich ein neues Allzeittief markiert.

Der MDax beglückt uns mit der Commerzbank und Hochtief.
Ein Bankhaus, bei den man gar nicht weiß, bei welchem Problem man anfangen soll. Die Aktie markiert ein Allzeittief nach dem Anderen.

Und Hochtief schafft es trotz Bauboom nicht, akzeptable Zahlen vorzulegen. Schwaches Wachstum, niedrige Margen, Probleme mit der Profitabilität. Im Vorjahr hat man wieder einen Verlust erwirtschaftet.

Im SDax sind heute Steinhoff und Salzgitter gefragt, im TecDax ist es Nordex. Die drei könnte man schnell zusammenfassen: Bei Steinhoff hatten wir einen handfesten Fall von Bilanzfälschung, Salzgitter stagniert und verdient nichts und Nordex war ohnehin nie profitabel.

Wer solche Aktien im Depot hat, braucht keine Feinde mehr.

Exemplarisch der Chart von Salzgitter, mit dem ironischen Motto: Mehr als zehn Jahre reine Börsenfreude.

Mehr als 10.000 Investoren & Trader folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.
Auf der Suche nach dem optimalen Broker? Ich empfehle LYNX.

Chart vom 06.07.2020 Kurs: 13,16 Kürzel: SZG - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Das sah vor zwei Jahren noch ganz anders aus: Derzeit stufen nahezu alle Analysten, die die Aktie beobachten, Nordex mit „Kaufen“ oder „Halten“ ein, das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt mit 10,90 Euro deutlich über dem derzeitigen Kursniveau. Nordex war 2017/2018 heftig ins Wanken geraten, wurde vom einstigen Überflieger zum Lieblingsopfer der Short-Seller. Aber 2019 gelang eine überzeugende Stabilisierung. Und zumindest die Bilanz des ersten Quartals 2020 überzeugte, Umsatz und Gewinn legten gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich zu. Wenn man sich ansieht, wie stark sich in den letzten Wochen so manche Aktie von Unternehmen hielt, die weit düstere Zahlen vorlegen mussten, fragt man sich natürlich, wo es bei Nordex klemmt?

Immerhin notierte die Nordex-Aktie am Mittwoch im Tief auf einem Niveau, das sie im Zuge der ersten Eindeckungswelle im März auch schon erreicht hatte. Das ist mehr als dünn. Der Grund? Gut möglich, dass die Leerverkäufer sich wieder ihres Lieblings erinnert haben und erneut konsequent auf den Kurs drücken. Und ein Argument hätten sie immerhin: Nordex hatte Anfang Mai im Zuge der vorläufigen Zahlen zum ersten Quartal mitgeteilt, dass die Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie zu „erheblichen Unterbrechungen und Anpassungen in wesentlichen Teilen des Geschäfts geführt“ hätten. Das klingt nicht gut, keine Frage, aber:

Expertenmeinung: Diese Beschränkungen sind in vielen Regionen bereits vorbei. Müsste Nordex also nicht längst wieder ungehindert arbeiten und verlorene Zeit aufholen können? Das werden erst die offiziell am 13. August anstehenden Zahlen zum zweiten Quartal zeigen. Das Problem ist, dass Nordex weltweit agiert, auch in Südamerika, wo das Virus derzeit heftig wütet, finden sich viele Projekte. Es ist also durchaus möglich, dass „Corona“ auch im zweiten Quartal und in den kommenden Monaten auf den Umsatz drückt. Unter dem Strich kommt Nordex aber dennoch bislang gut davon. Und immer wieder wurden in den vergangenen Wochen neue Aufträge an Land gezogen. Werden die Akteure bis zur Vorlage der neuen Quartalsbilanz die Füße stillhalten, erst mit einer klareren Faktenlage aktiv werden?

Wohl kaum. Dafür ist die Aktie zu volatil, wird zu intensiv getradet. Daher dürfte eine charttechnische Entscheidung weit im Vorfeld der Bilanz anstehen, zumal der absteigende Keil, den Sie im Chart sehen, einer solchen Entscheidung Vorschub gibt. Sollte der Optimismus siegen, die Aktie mit Schlusskursen über 9,36 Euro den Ausbruch über die derzeit durch die 20-Tage-Linie verstärkte obere Begrenzung des Keils schaffen, wäre ein Anstieg des Kurses um die 20 Prozent möglich. Das Kursziel wäre dann die derzeit um 11,30 Euro verlaufende, übergeordnete Abwärtstrendlinie. Sollten die Bullen wegbleiben, dürfte jedoch ein neuer Versuch der Bären, die Aktie zu drücken, nicht lange auf sich warten lassen. Allerdings müsste Nordex schon durch die Supportzone 6,80/7,40 Euro rutschen, um für einen Short-Trade ein wirklich gutes Chance/Risiko-Verhältnis mitzubringen.

Nordex Aktie Chart vom 01.07.2020, Kurs 8,76 Euro, Kürzel NDX1 | Online Broker LYNX

Sie möchten täglich vor Börsenstart unsere Chartanalysen per E-Mail erhalten? Dann abonnieren Sie hier unseren Börsennewsletter mit aktuellen Börsennews.

Als ich heute um 9:00 Uhr die Kurstafeln von Dax, MDax & Co betrachtete hatte ich ein Déjà-vu.
Zwei Dinge scheinen sicher zu sein: Dass die europäischen Indizes gegenüber den USA Underperformen und welche Aktien auf der Abschussliste stehen.

Es ist schon erstaunlich. Der S&P500 notiert fast am Allzeithoch und gibt vorbörslich knapp 1% nach. Beim Nasdaq sieht es sogar noch besser aus.
Das reicht aber schon aus, um bei uns für Unruhe zu sorgen. Dax, MDax und Co sind wie selbstverständlich doppelt so stark im Minus.

In den USA schossen gestern noch die Krisenverlierer wie Boeing und United Airlines in die Höhe, bei uns wird alles abverkauft. Deutsche Anleger haben es nicht gerade leicht.

Traurig

Das sollte Sie als Börsianer aber nicht wundern, meine Leser umso weniger. Ich möchte mich nicht wiederholen, aber der Dax ist nicht gerade eine Ansammlung der besten Unternehmen Deutschlands, geschweige denn der Welt.

Größtenteils verwaltet man vergangene Prosperität. Das Wachstum ist gering, die Konzerne sind verkrustet und haben zu viele Altlasten.

Mit dem Großteil der Aktien kann man schlichtweg kein Geld verdienen. Sie sind zwar vermeintlich günstig bewertet, doch was bringt das, wenn das Unternehmen nur auf der Stelle tritt?

Der breiten Masse dürfte überhaupt nicht klar sein, wie gering die Qualität vieler Unternehmen ist. Jeden Tag kaufen unbedarfte Anleger diese „Kelleraktien“ – später mehr dazu.

Die 5

Unterdessen fungieren die großen Tech-Konzerne in den USA als echte Zugpferde. Nimmt man die Rallye unter die Lupe, wird recht schlecht klar, dass der allergrößte Teil der Gewinne auf nur 5 Unternehmen entfällt.

Wer sie nicht im Depot hatte, konnte den Markt kaum schlagen. Der Börsenwert von Apple und Microsoft ist seit dem März-Tief jeweils um rund 500 Mrd. USD gestiegen.
Bei Amazon sind es 400 Mio., bei Google 300 Mio. und bei Facebook immerhin 250 Mio. USD.

Um das einen Kontext zu rücken: Der Börsenwert des S&P500 ist seit dem Crash-Tief um knapp 4.000 Mrd. USD gestiegen. Die Hälfte davon entfällt auf diese fünf Aktien.

Und unsere 5?

Man stellt sich unweigerlich die Frage, ob wir in Deutschland etwas Ähnliches haben. Leider nicht. Daran fehlt es leider auch bei all unseren europäischen Nachbarn.

Wir haben zwar auch sehr gute Unternehmen, aber keine hochkapitalisierten Zugpferde. Vielleicht abgesehen von SAP. Doch selbst diese Aktie notiert noch weit unter dem Allzeithoch und eine Aktie alleine kann es auch nicht richten.

Die anderen Schwergewichte sind nicht gerade hilfreich. Siemens notiert auf dem Niveau von 2007, ebenso die Allianz. Von der Deutschen Telekom sprechen wir besser gar nicht.

Die Keller 5

Was wir in Deutschland haben, sind zu viele Kellerkinder. Aber die kann man wenigstens einfach und zielgerichtet identifizieren. Kommt es zu einer Korrektur, werden sie umgehend abverkauft.

In Wirklichkeit ist es nämlich jedem klar, dass sie Schrott sind – zumindest unterbewusst. Aber man zockt eben. Man wird schon einen noch dümmeren finden, dem man die Papiere zu einem höheren Preis andrehen kann.
Eine gute Strategie ist das nicht.

Als Anleger sollte man diese Aktien einfach aus dem Kopf und den Watchlisten streichen. Man erspart sich eine Menge Kopfschmerzen. Es sind schwache Unternehmen mit einer Kombination aus folgenden Eigenschaften: Fehlendes oder geringes Wachstum, fragwürdige Profitabilität, hohe Schulden.

Wer stand und steht heute also wieder auf der Abschussliste? Es sind immer dieselben.
Heute ganz vorne mit dabei: Deutsche Bank, HeidelbergCement, Commerzbank, ThyssenKrupp, Telefonica, Nordex. Ein Chart schlimmer als der andere. Ein Investorengrab nach dem anderen.

Weg damit

Wenn Sie als Investor erfolgreich sein wollen, dürfen sich diese wandelnden Toten nicht in ihrem Depot befinden. Ähnliche Werte gibt es in jedem Markt, in jedem Land.

Sortieren Sie sie aus. Glücklicherweise müssen Sie sich diese Arbeit nur einmal machen. Am besten Sie fangen heute mit dem Dax oder Ihrem favorisierten Index an.
Innerhalb kürzester Zeit werden Sie ihn durchgearbeitet haben und sehr viele Unternehmen identifiziert haben, mit denen Sie sich nicht mehr beschäftigen müssen.
Es ist ein Leichtes, die Hälfte aller Aktien zu streichen.

Konzentrieren Sie sich zukünftig nur noch auf die Perlen. Der einfachste Weg dorthin ist als allererstes die faulen Äpfel rauszuwerfen.
Und ich wage noch eine Wette: Sie werden dabei sehr viel lernen und problematische Aktien in Zukunft in kürzester Zeit identifizieren können.

Chartgalerie des Schreckens

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Kein Wunder, dass es in Deutschland kaum Investoren gibt.

Mehr als 9.900 Investoren & Trader folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.
Sind Sie mit Ihrem Broker wirklich zufrieden? Ich bin bei LYNX.

Chart vom 09.06.2020 Kurs: 8,60 Kürzel: DBK - Wochenkerzen | LYNX Online BrokerChart vom 09.06.2020 Kurs: 2,71 Kürzel: O2D - Wochenkerzen | LYNX Online BrokerChart vom 09.06.2020 Kurs: 4,44 Kürzel: CBK - Wochenkerzen | LYNX Online BrokerChart vom 09.06.2020 Kurs: 49,77 Kürzel: HEI1 - Wochenkerzen | LYNX Online BrokerChart vom 09.06.2020 Kurs: 9,80 Kürzel: NDX1 - Wochenkerzen | LYNX Online BrokerChart vom 09.06.2020 Kurs: 7,21 Kürzel: TKA - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des deutschen Windkraftspezialisten Nordex erlebt gerade ein fulminantes Comeback. Nachdem der Titel, wie so viele andere, im März rund 50 Prozent an Wert verlor, konnte sich im April und Mai ein überaus stabiler Boden bilden. Das Ende dieser Bodenbildungsphase wurde mit dem Ausbruch am 27. Mai besiegelt. Dies war gleichzeitig auch das erste Mal seit längerer Zeit, dass die Nordex Aktie ein höheres Hoch generieren konnte. Der Abwärtstrend war somit Geschichte und die Aktie ging in eine neutrale Kaufphase über. Seither blasen die Bullen zum Angriff und die Kurse sind kaum noch zu stoppen.

Expertenmeinung: Nun stellt sich natürlich die Frage, wie weit die Kurse noch steigen können. Langfristig wollen wir hier absolut keine Kursziele angeben, aber ein kurzfristiger Anstieg auf bis zu 11/11.50 EUR scheint wohl vorerst möglich. Hier befinden sich noch alte Unterstützungsebenen, die Ende Februar nach unten gebrochen wurden. Somit könnte hier ein vorläufiges Kursziel der Bullen sein. Wer aktuell investiert ist und mitunter nach einem guten Trailing-Stopp für seine Positionen sucht, könnte den kurzfristig recht steilen Anstieg mit einem Ein- oder Zwei-Tages-Tief als Stopp absichern. Die nächste Zwischenkorrektur könnte somit ideal abgefangen werden.

Aussicht: BULLISCH

Nordex Aktie Chart vom 05.06.2020 Kurs: 10.29 Kürzel: NDX1 | Online Broker LYNX

11. November 2019

Nordex: Geht da noch mehr?