Continental Aktie aktuell Continental: Trendwende ante portas?

News: Aktuelle Analyse der Continental Aktie

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Continental
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Zur Continental Aktie

Die gestern vorgelegte Quartalsbilanz hätte die Chance geboten, die Continental-Aktie aus der charttechnischen Gefahrenzone zu ziehen, aber die Käufer ließen sich nicht blicken. Damit steht weiterhin das Szenario einer Abwärts-Trendwende vor der Tür.

Dabei war das Gros der Daten zum ersten Quartal schon am 23. April als Vorab-Daten übermittelt worden. Da fehlte zwar der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT), aber da Umsatz und EBIT-Marge bekannt waren, konnte man sich den selbst ausrechnen. Mehr von Interesse war daher gestern der Ausblick auf das Gesamtjahr. Und dass sich die Bullen auf Basis dieser Perspektive nicht auf die Aktie stürzten, überraschte nicht.

Der Fahrzeugtechnik- und Reifenhersteller sieht für 2021 einen Umsatz im Bereich zwischen 32,5 bis 34,5 Milliarden Euro. 2020 waren es 37,7 Milliarden gewesen, 2019 über 44 Milliarden. Positiv ist, dass Continental im ersten Quartal wieder eine solide Gewinnmarge von 8,1 Prozent auf EBIT-Basis erreicht hat. Ließe sich das durchhalten, wäre die Rentabilität der noch gut gelaufenen Jahre 2017 und 2018 wieder erreicht. Derzeit ist das Unternehmen da aber noch vorsichtig und sieht eine EBIT-Marge zwischen sechs und sieben Prozent für das Gesamtjahr.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Continental Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Diese Perspektive ist ein Indiz, dass die massive Restrukturierung, die Continental in den letzten zwei Jahren angestoßen und umgesetzt hat, die Lage stabilisiert hat. Aber das ist zu wenig, um diese bereits seit Ende November seitwärts laufende Aktie wieder in Marsch zu setzen … zumindest nicht nach oben.

Der Chart zeigt eine breit angelegte Toppbildung. Nach einem abverkauften Ausbruchsversuch Anfang März hielten sich die Bullen auffällig zurück; auch dann, wenn der Gesamtmarkt kräftig Fahrt aufnahm, blieb die Continental-Aktie außen vor. Und jetzt stellt sich für potenzielle Käufer natürlich die Frage: Wenn Bilanz und Ausblick die Aktie nicht in Schwung bringen, was dann? Und genau das sagen sich auch die Bären.

Es fehlt nur noch wenig, um die Aktie über die charttechnische Klippe zu stoßen. Und ein Short-Signal hätte hier besondere Relevanz, weil die Nackenlinien-Zone der Toppbildung im Bereich 108,36/111,16 Euro mit dem doppelten Leitstrahl des noch intakten mittelfristigen Aufwärtstrends in Form der Mai-Aufwärtstrendlinie bei 109 Euro und der 200-Tage-Linie bei 107 Euro eine Kreuzunterstützung bildet. Knapp darunter, bei 103,96 und 100,96 Euro, würden sich zwar zwei weitere, nahe gelegene potenzielle Auffanglinien finden. Aber ob die Bullen dort dann die Hand aufhalten würden, wenn kurz zuvor eine derart markante, charttechnische Schlüsselzone gefallen ist, ist zumindest fraglich. Die Conti-Aktie wäre für eine Watchlist Short derzeit allemal interessant.

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Ronald Gehrt, Chart- & Fundamentalanalyst | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der Continental Aktie

Alle drei deutschen Autobauer gehören zu den DAX Top-Performern seit Jahresbeginn, der Zulieferer Continental liegt hingegen im Minus. Diese relative Schwäche könnte jetzt jederzeit in eine Short-Trading-Chance münden.

Die bullischen Trader hatten zu viel riskiert und verloren. Seither scheint die Conti-Aktie wie eine heiße Kartoffel zu sein, die man schnell loswird, am liebsten gar nicht erst anfasst. Im Gegensatz zu den schon im Februar durchgestarteten Aktien der drei Automobilhersteller im DAX hatte Conti sich bis dahin zwar solide gehalten, fiel aber nicht gerade durch nennenswerte Kurssteigerungen auf. Das sollte sich mit der am 9.3. vorgelegten 2020er-Bilanz ändern. Die Trader wetteten darauf, dass der Automobilindustrie-Zulieferer eine ebenso optimistische Prognose vorlegen werde wie Daimler, VW und BMW. Die Aktie wurde am Vorabend der Zahlen kräftig gekauft, auf ein neues Jahres-Verlaufshoch von 130,84 Euro gezogen … und brach am Folgetag um knapp 7,5 Prozent weg. Denn das, worauf man gesetzt hatte, blieb aus.

Continental lag zwar hinsichtlich der 2020er-Zahlen in etwa im Rahmen der Erwartungen, aber was interessierte, war der Blick nach vorne. Und da kam es zu einer unangenehmen Überraschung. Die Umsatzprognose lag nur mit dem oberen Ende der avisierten Spanne von 40,5 bis 42,5 Milliarden Euro im Rahmen der Analystenerwartungen, die avisierte EBIT-Marge mit 5,0 bis 6,0 Prozent sogar empfindlich weit unter der Erwartung von im Schnitt 6,9 Prozent. Dadurch würde Continental 2021 deutlich hinter den operativen Ergebnissen von 2019 zurückbleiben. Und schon 2019 hatte das operative Ergebnis kaum mehr als nur halb so hoch wie im Rekordjahr 2017 gelegen, denn nicht nur die Autobauer, auch die Zulieferer hatten 2018 und 2019 keine allzu guten Jahre. Diese negative Reaktion war psychologisch für die Bullen fatal, aber auch charttechnisch kam der Abgabedruck zu einem ungünstigen Zeitpunkt.

Expertenmeinung: Der Plan vor dem 2021er-Ausblick war, das war leicht zu durchschauen, mit ihren Käufen am Vorabend der Zahlen ein bullisches Szenario zu erschaffen, das andere Trader durch positive Zahlen zum Einstieg animieren würde. Das sollte dann den Kreuzwiderstand aus dem 2020er-Jahreshoch und der oberen Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals durchbrechen, so dass die Conti-Aktie den davon gezogenen Auto-Aktien folgen könnte. So aber hatte der Kurs knapp unter diesem markanten Widerstand gedreht, der Ausbruch im Vorfeld der Zahlen wurde zur Bullenfalle. Alleine das macht eine Aktie für viele technisch orientierte Trader erst einmal „toxisch“.

Der Kurs fiel schnell in die Unterstützungszone 109,40 zu 111,20 Euro zurück, federte noch einmal nach oben, drehte aber deutlich unter dem vorherigen Hoch wieder nach unten. Der zweite Versuch, den Bruch der Zone 109,40/111,20 Euro abzuwehren, kam schon nicht mehr an der 20-Tage-Linie vorbei. Und mittlerweile liegen mittelfristig noch bedeutsamere Supportlinien sehr nahe. Sie sehen im Chart, dass die untere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals sowie die 200-Tage-Linie sich zwischen die Auffangzone 101/103 Euro und die aktuell im Feuer stehende Zone 109,40/111,20 Euro geschoben haben. Das wirkt wie ein brettharter Unterstützungsbereich, der so schnell nicht zu brechen wäre, aber:

Sollten die heiß gelaufenen Auto-Aktien korrigieren, wäre es nicht überraschend, wenn sich die Bären den schwächsten im Bunde als bevorzugtes Ziel aussuchen würden. Und dann wäre Continental, das Unternehmen mit dem schwächsten Ausblick, wohl schnell dieser sprichwörtliche Letzte, den die Hunde beißen. Unter 101 Euro könnte es hier sehr schnell spannend werden, wenn man auf der Suche nach einer Trading-Chance auf der Short-Seite ist.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Es waren vor allem die Automobilwerte, die während der letzten Wochen dem DAX zu neuen Höhen verhalfen. Auch der Zulieferer und Reifenhersteller konnte hiervon profitieren. Bis Anfang März machte die Continental-Aktie die Rallye recht eindrucksvoll mit, bis es dann plötzlich vorbei war. Zunächst wurde das Pivot-Tief von Februar bei 115.20 EUR nach unten durchbrochen. Neben dem ersten tieferen Tief nach Monaten bildete sich wenig später auch ein tieferes Hoch im Chart. Der Aufwärtstrend war gebrochen und der Übergang in eine neutrale Verkaufsphase somit eingeläutet. Mittlerweile bildete sich sogar ein weiteres tieferes Tief. Die Stärke im DAX kann der Aktie vorläufig nicht mehr helfen und die Bären haben das Ruder übernommen.

Expertenmeinung: Das noch im März anvisierte Kursziel auf bis zu 153 EUR muss nach unten revidiert werden, denn der Ausbruch über die Marke von 126.54 EUR entpuppte sich als Fehlsignal. Dieser war jedoch gut erkennbar, denn nur einen Tag nach dem Breakout wurde die Signalkerze zur Gänze wieder negiert. Die Bären zeigten eindrucksvoll ihre Präsenz und gaben das Ruder bislang nicht mehr ab. Aktuell befindet sich die Aktie unter den gleitenden Durchschnitten der Perioden 20 und 50. Das bärische Momentum ist kaum zu übersehen. Daher senken wir unsere Aussichten vorläufig von bullisch auf neutral.

Aussicht: NEUTRAL

Wenn eine Aktie, die zu denen gehörte, die den DAX in den letzten Monaten nach oben gezogen haben, gegen einen DAX auf Rekordkurs nach unten abdreht, sollte man das besser nicht voreilig als ideale Einstiegschance ansehen. Dass die Continental-Aktie am Dienstag knapp acht Prozent wegbrach, hat seine Gründe.

Am Montag hatte Continental fast sechs Prozent zugelegt und stand damit ganz vorn in der Liste der DAX-Gewinner. Die Trader waren sich sicher, dass die am Dienstag anstehende Bilanz so stark ausfallen würde, dass die Aktie daraufhin noch deutlich mehr zulegen würde. Doch je intensiver ein Aufwärtstrend ist, desto mehr Akteure koppeln ihre Erwartungen nicht an die Realität, sondern an die Intensität des Trends. Was massives Enttäuschungspotenzial entstehen lässt. Und was Continental da vorlegte, enttäuschte in der Tat. So sehr, dass die Aktie mit großem Abstand an der Spitze der DAX-Verlierer des Dienstags landete.

Im Jahr 2020 hatte der Reifen- und Fahrzeugtechnikspezialist mit 37,7 Milliarden Euro 15,28 Prozent weniger umgesetzt. Zugleich fiel die EBIT-Marge (Vor Steuern und Zinsen) deutlich von 7,3 Prozent im Jahr 2019 auf 3,5 Prozent. Dieser Umsatz entsprach den Analystenerwartungen, die EBIT-Marge lag leicht darunter. Im Nettoergebnis lag man zwar mit -962 Millionen Euro etwas besser als 2019, als 1,22 Milliarden Euro Verlust verbucht wurden. Aber 2019 gab es immense Sonderabschreibungen, 2020 waren einfach das schwache Geschäft und die massiv gedrückte Gewinnmarge schuld.

Expertenmeinung: Das hätten optimistische Trader aber wohl noch verdaut – die Perspektive, die Conti für 2021 mitlieferte, verdauten sie nicht. Continental avisiert für 2021 einen Umsatz zwischen 40,5 und 42,5 Milliarden Euro. Die Analysten hatten im Schnitt 42,3 Milliarden erwartet. Das wäre immer noch deutlich weniger als 2019, die Delle wird also nicht, wie sich das wohl viele am Markt dachten, im Eiltempo aufgeholt. Und das zeigt sich auch an der Margen-Prognose. Da sieht Continental zwischen fünf und sechs Prozent. Klar weniger als die 6,9 Prozent, die die Experten im Schnitt erwartet hatten und sehr weit unter der 2019er EBIT-Marge von 7,3 Prozent.

Man ließ die Aktie daraufhin fallen wie eine heiße Kartoffel. Die lange rote Kerze unmittelbar nach der grünen Kerze, mit der die Bullen einer starken Bilanz vorgreifen wollten, ist an sich schon ein Warnsignal. Dass diese grüne Kerze die Aktie sehr nahe an einen markanten Kreuzwiderstand führte, konkret an die obere Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals bei 134 Euro und das Hoch des zweiten Halbjahres 2019 bei 133,10 Euro, kommt erschwerend hinzu, denn das wäre ohnehin eine Zone gewesen, in der Gewinnmitnahmen wahrscheinlicher geworden wären. So wurde die Aktie unmittelbar darunter „abgeschossen“ – und notiert trotzdem noch höher als unmittelbar vor dem Corona-Crash, obgleich Umsatz, Marge und Gewinn noch ein gutes Stück von diesem Punkt entfernt sind.

Daher besteht das Risiko, dass die Aktie weiter fällt. Sie sehen im Chart, dass sich der Kurs in den vergangenen Monaten in der oberen Hälfte des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals, angedeutet durch die blaue Linie, festsetzen konnte. Mit dem gestrigen Abverkauf droht der Kurs in die untere Hälfte abzurutschen. Käme es so, wäre ein Test der Basislinie des Kanals wahrscheinlich, die zusammen mit Zwischenhochs des zweiten Halbjahrs 2020 und der 200-Tage-Linie zwischen 101 und 105 Euro eine massive Supportzone bildet. Mittelfristig bärisch wäre Conti zwar erst, wenn diese Zone fallen würde. Aber ob man sich jetzt dem Risiko aussetzen will, dass die Aktie diesen Bereich testet, statt trotz der enttäuschenden 2021er-Perspektive sofort wieder zuzulegen?

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Automobilwerte und Automobilzulieferer erleben aktuell ihren zweiten Frühling. Nicht nur in den USA geht es mit bekannten Namen wie Ford oder General Motors seit geraumer Zeit steil nach oben. Auch ein Europa tut sich einiges, wo wir zuletzt auch ein Auge auf BMW geworfen hatten. Von dieser positiven Stimmung profitiert aktuell auch die Continental-Aktie. Der Automobilzulieferer und Reifenhersteller setzte sich gestern an die Spitze der Gewinner im DAX und ging mit einem Plus von über 5 Prozent aus dem Handel. Unter anderem half auch eine Aufstufung der Continental Aktie durch die Schweizer UBS, welche hier ein Kursziel im Bereich von 154 EUR sieht. Aus technischer Sicht haben wir es nach wie vor mit einem beständigen Aufwärtstrend zu tun. Im letzten halben Jahr wurde die Folge von höheren Hochs und höheren Tiefs nicht gebrochen.

Expertenmeinung: Momentan steckt das Wertpapier noch in einer Konsolidierung. Dies erkennen wir am ansteigenden Dreieck im Chart, welches uns gleichzeitig auch das mögliche Potential nach oben verrät. Die Spanne des Dreiecks beträgt rund 27 EUR. Wenn wir nun diese Spanne zum möglichen Breakout-Niveau bei 126.55 EUR hinzufügen, bekämen wir ein theoretisches Kursziel im Bereich von 153/154 EUR. Dies trifft sich exakt mit den Zielen der UBS. Noch aber sind die benötigten Kaufsignale nicht vorhanden. Hierzu müssen die Kurse erst aus der Formation nach oben ausbrechen.

Aussicht: BULLISCH

Am Mittwoch machte die Aktie des Reifen- und Fahrzeugtechnikspezialisten Continental einen kräftigen Satz, nachdem das Unternehmen seine neuen Mittelfristziele formulierte. Man strebt eine um Sondereffekte bereinigte Gewinnmarge vor Steuern und Zinsen zwischen 8 bis 11 Prozent an, so der neue Vorstandschef Setzer. Die Anleger witterten kräftig steigende Gewinne … aber wie „schussfest“ sind diese Ziele eigentlich?

Es sind nun einmal nur Zielsetzungen. Und zwischen „da will ich hin“ und „da sind wir angekommen“ liegen gerne mal diverse Stolpersteine, das laufende Jahr hat das wieder einmal bewiesen. In den ersten Quartalen 2020 ist diese EBIT-Marge auf 2,4 Prozent eingedampft worden. Im bereits weniger guten Jahr 2019 waren es 7,4 Prozent gewesen, 2018 um die 8,5 Prozent. Dass das mittelfristig (wobei offenbleibt, welche Zeitspanne mit „mittelfristig“ genau gemeint ist) das untere Ende der Marge werden soll, mag erstrebenswert sein. Ob es auch erreichbar ist, ist eine andere Frage. Das kommt auf die Entwicklung des Automobilmarkts an. Und ob der automatisch durchstartet, sollte COVID19 irgendwann Mitte/Ende 2021 kein Thema mehr sein, ist alles andere als sicher.

Expertenmeinung: Dass die Anleger solche hehren Ziele gerne hören, ist in einer derart kritischen Phase, in der die Kurse allein von der Hoffnung auf die große Wende hin zu starkem Wachstum getragen werden, nachvollziehbar. Die Frage ist indes, ob und wann man damit auf der Nase landen würde.

Continental baut seine Konzernstruktur um, wobei die brutale Zahl von 30.000 Arbeitsplätzen „zur Disposition steht“, wie man es dort nennt. Moderner, straffer, effizienter werden, das will im Endeffekt jedes Unternehmen. Allen gelingt es naturgemäß nicht. Und zunächst einmal kostet ein solcher Wandel Zeit und Geld. Es stellt sich damit schon die Frage, ob allen Investoren bewusst ist, dass schon ein Wunder hermüsste, damit Continental 2021 wieder an die „Prä-Corona“-Gewinne herankäme? Nach einem verlorenen Jahr 2020 rechnen die Analysten jedenfalls mehrheitlich nicht damit. Trotzdem klopft der Aktienkurs gerade an das im Januar erzielte, bisherige Jahreshoch bei 120,85 Euro.

Dieses Hoch bildet zusammen mit der oberen Begrenzung eines im Mai etablierten Aufwärtstrendkanals (bei 123,50 Euro) eine Widerstandszone, die zu einer Nagelprobe für den Grad der Zuversicht der Investoren werden dürfte. Zu bieten hätte Continental bislang nur die Kombination aus einem bislang verlorenen Jahr und hehren, mittelfristigen Zielen. Das ist also ein dünnes Brett, auf dem die Bullen da balancieren müssten, wollten sie diese Charthürden auch noch nehmen. Daher wäre es unbedingt geboten, Long-Trades auf diese Aktie konsequent abzusichern, wobei ein Stoppkurs knapp unter dem jeweils letzten Zwischentief (aktuell läge dieses bei 109,40 Euro) eine Lösung wäre, die sich derzeit anbieten würde.