adidas Aktie aktuell adidas: Last Bear Standing – warum läuft da nichts?

News: Aktuelle Analyse der adidas Aktie

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adidas
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Zur adidas Aktie

DAX-Aktien, die seit November rasant stiegen, steigen mehrheitlich weiter. Nachzügler kommen immer mehr in Fahrt. Nur adidas kann sich nicht aus dem monatelangen Seitwärtstrend befreien. Warum läuft da nichts?

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Man könnte argumentieren, dass adidas weniger optimistisch ist als manch anderes DAX-Unternehmen und deswegen einfach außen vor bleibt, wenn Investoren auf starkes Wachstum nach der Krise setzen. Obgleich man im Zuge der am 10. März vorgelegten 2020er-Bilanz mittelfristig stetiges Wachstum avisierte, lag die Gewinnprognose für 2021 doch noch relativ deutlich unter den Gewinnen des „Prä Corona“-Jahres 2019.

Zwar reagierte die Aktie auf das Zahlenwerk zunächst trotzdem mit steigenden Notierungen. Aber genau da, wo es darauf ankam, setzten Gewinnmitnahmen ein: an der oberen Begrenzung der monatelangen Seitwärtsspanne bei knapp 307 Euro. Nachdem die Aktie dort scheiterte, geriet sie ins Abseits. Heißt das, jetzt wäre sogar der Weg nach unten frei?

 

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur adidas Aktie finden Sie hier.

Chart vom 09.04.2021, Kurs 280,00 Euro, Kürzel ADS | Online Broker LYNX

Expertenmeinung: Das ließe sich erst unterstellen, wenn der Kurs mit Schlusskursen unter 250 Euro aus dieser Seitwärtsrange nach unten ausbrechen würde. Auch, wenn die Analysten die Aktie relativ verhalten sehen (die Zahl der „Halten“-Empfehlungen überwiegt die der Kaufempfehlungen, das mittlere Kursziel liegt mit 307 Euro auf Höhe der Hochs der vergangenen Monate), ist man dort bislang nicht negativ. So gesehen hätte man mit Short-Trades keine allzu guten Karten, solange adidas in dieser Seitwärtsbewegung verbleibt.

Interessant wird es hier in knapp vier Wochen: Am 7. Mai steht das Ergebnis des ersten Quartals an, vorausgesetzt, adidas würde nicht vorab vorläufige Zahlen melden. Sollten diese Zahlen stark ausfallen, kann es gut sein, dass die Aktie Anschluss an den Gesamtmarkt findet. Einfach würde der Weg nach oben aber nicht. Denn durch den misslungenen Ausbruchsversuch im März ist die Linie bei 307 Euro nur umso massiver, zugleich wartet nur zehn Euro höher der alte Verlaufsrekord vom Februar 2020 auf die Bullen.

Letztlich ist das eine Aktie, auf die man ausschließlich bei einem Ausbruch traden sollte. Wobei die untere Entscheidungslinie bei 250 Euro läge, die Nähe der oberen Begrenzung der Handelsspanne zum Verlaufsrekord von 317,45 Euro aber bedingt, dass man ein bullisches Signal besser erst dann unterstellen sollte, wenn adidas nicht nur die laufende Handelsspanne, sondern auch diesen bisherigen Verlaufsrekord überbietet.

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Ronald Gehrt, Chart- & Fundamentalanalyst | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der adidas Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Aktuell freut sich der DAX gerade über neue Allzeithochs, doch die Party läuft derzeit ganz ohne den deutschen Sportartikelhersteller. Die adidas-Aktie hat in den letzten Wochen sogar deutlich an Wert eingebüßt. Der Abschlag war nicht ohne. Immerhin verlor das Papier mehr als 10 Prozent und der Ausbruch über die psychologisch wichtige Marke bei 300 EUR ist längst Geschichte. Es war der Fehlausbruch über die zuletzt eingezeichnete Trendlinie, welcher die Bullen verjagte. Nachdem der Titel das Niveau nicht mehr halten konnte und wieder darunter viel, suchten zahlreiche Anleger das Weite. Nun droht sogar der Kampf um die Abstiegsliga. Der Trend ist derzeit noch neutral, doch bei weiteren Tiefs wäre der Übergang in eine bärische Phase gegeben.

Expertenmeinung: Angekommen an der Unterstützungslinie bei rund 260 EUR, hat sich der Kursverfall nun zumindest eingebremst. Doch die Konsolidierung gibt zu denken auf. Sind die Bullen wirklich derart schwach, dass sie nicht einmal die günstigen Kurse für Einstiege nutzen? Bricht dieser Boden, bleibt nur noch das Pivot-Tief von Ende Oktober als mögliche Verteidigungslinie übrig. Bricht auch diese, wäre es für die kommenden Wochen wohl um die Aktie geschehen. Noch lebt die Hoffnung, dass sich die Seitwärtsbewegung im großen Bild noch weiter fortführt und somit der Totalabverkauf verhindert werden kann.


Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 31.03.2021 Kurs: 266.50 Kürzel: ADS | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Anleger des deutschen Sportartikelherstellers hatten es in den letzten Monaten wahrlich nicht leicht. Die Kurse der adidas-Aktie unterlagen einer überaus hohen Volatilität und sobald die Aktie Stärke zeigte und zu neuen Einstiegen einlud, ging es in Folge wieder Richtung Süden. Umgekehrt drehten die Kurse just in dem Moment nach oben, wenn die Bären zur Attacke ausholen wollten. Somit bewegt sich der Titel seit geraumer Zeit eher in einer Bandbreite, als in einem intakten Aufwärtstrend oder Abwärtstrend. Schwäche lädt zum Kaufen ein und Stärke zum Verkauf. Aktuell befindet sich das Wertpapier in einer neutralen Phase.

Expertenmeinung: Im oberen Bereich hat sich mittlerweile ein klarer Widerstand aufgebaut. Die Pivot-Hochs von November und Dezember bilden hierzu die Basis. Angekommen an dieser Ebene, hat sich eine recht konstruktive Zwischenkonsolidierung ergeben. Die Bullen scheinen nun erneut einen Ausbruchsversuch unternehmen zu wollen. Fakt ist, dass wir bei Schlusskursen oberhalb der Ebene von 300 EUR ein klares Kaufsignal hätten. Dies könnte die neutrale Phase endlich beenden und für den Übergang in einen bullischen Trend sorgen. Aktuell gefällt uns die adidas Aktie wesentlich besser als zuletzt. Dennoch müssen die Bullen zuerst den Ausbruch schaffen, um richtig bullisch zu werden.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 22.02.2021 Kurs: 291.10 Kürzel: ADS | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Eine der wichtigsten Regeln in Sachen Trading ist, zu erkennen, wann sich Marktgegebenheiten ändern und auf diese zu reagieren. So müssen wir unsere Prognosen auf die adidas-Aktie zum Beispiel unverzüglich nach unten korrigieren, denn das Papier hat im gestrigen Handel einen wichtigen Boden durchbrochen. Die Marke bei 280 EUR wurde verletzt und somit ist auch der bislang intakte Aufwärtstrend dahin. Das tiefere Tief führt zu einem erheblichen technischen Schaden. Weitere Abschläge sind somit nicht auszuschließen. Die Bullen haben das Zepter überraschend schnell aus der Hand gegeben.

Expertenmeinung: Die Kurse haben sich der nächsten Support-Ebene, dem Tief von Mitte/Ende November genähert. Doch ob diese halten wird ist fraglich, denn sogar ein Abschlag bis hin zum Pivot-Tief von Ende Oktober bei 253.50 EUR wäre derzeit denkbar. Das Momentum hat sich völlig zugunsten der Bären gedreht. So zeigen mittlerweile die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 nach unten und signalisieren bärisches Momentum. Alles in allem gefällt uns die Aktie nicht mehr, wenngleich ein technischer Bounce jederzeit gestartet werden dürfte. Da die Kurse nun innerhalb von wenigen Handelstagen um satte neun Prozent gefallen sind, könnte schon mal ein kurzer technischer Anstieg auf 275 bis 280 EUR erfolgen. Diesen dürften viele Anleger aber wohl eher nutzen, um ihre Positionen vorerst vom Tisch zu nehmen.  

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 25.01.2021 Kurs: 269.00 Kürzel: ADS | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der gestrige Handel an der Deutschen Börse zeigte sich eher von seiner trägen Seite, da die US-Börsen aufgrund des Martin Luther King Feiertages geschlossen hatten und entsprechende Impulse fehlten. Eines der Highlights des Börsentages war aber die Adidas-Aktie, welche sich besonders stark in Szene setzen konnte. Die Korrektur der letzten Wochen wurde beendet und es bildete sich ein sogenanntes „Bullish Engulfing“. Hierbei wurde die gesamte Kerze des Vortages negiert und die Kurse schlossen zudem nahe dem Hoch des Tages. Die Wahrscheinlichkeit ist jetzt hoch, dass die Kursbewegung nach oben bald weitergehen dürfte. Auch der mittelfristige Trend kann weiterhin überzeugen. So kann die Serie von höheren Tiefs fortgesetzt werden. Nun braucht es noch ein frisches neuen Hoch, um die Bullen vollends wieder zufrieden zu stellen.

Expertenmeinung: Bislang war die psychologisch wichtige Marke bei 300 EUR eine schier unüberwindbare Hürde für die Aktie. Doch im dritten Anlauf könnte es nun gelingen, diese runde Zahl endlich nachhaltig zu brechen. Danach stünde der Weg in Richtung des bisherigen Allzeithochs bei rund 317 EUR frei. Derzeit gehen wir mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von diesem Szenario aus. Nach unten hin hat sich ein neues Pivot-Tief bei 278.50 EUR gebildet, welches als Referenzpunkt für den intakten Aufwärtstrend genommen werden kann.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 18.01.2021 Kurs: 295.20 Kürzel: ADS | Online Broker LYNX

Wenn man sich den Chart der adidas-Aktie so ansieht, fällt auf, dass es hier mit Trendlinien, die mehr als zwei Punkte verbinden, d.h. durch einen erfolgreichen Test bestätigt wären, nicht weit her ist. Die Aktie scheint keine wirkliche Struktur zu haben. Wie kann das sein, wenn doch die meisten großen Aktien charttechnisch gut zu „greifen“ sind?

Das sieht man vor allem dann, wenn die technisch orientierten Trader eine Aktie meiden. Was nicht zwingend daran liegen muss, dass das dahinter stehende Unternehmen uninteressant wäre. Wenn sich ein „faseriges“ Chartbild erst einmal etabliert hat, braucht es eben den Zulauf von auf charttechnischer Basis agierenden Tradern. Die aber nicht kommen, solange der Chart so aussieht. Ein Kreislauf, der nur durchbrochen werden kann, wenn eine solche Aktie in den Vordergrund des Interesses rückt und dadurch mehr kurzfristige Trader anzieht.

Nun ist adidas von der Branche her sicherlich spannend. Aber viele Anleger haben zu Recht ein Problem damit einzuordnen, ob man hier eine immens teure Aktie kaufen würde oder aber ein Papier bekommt, das kurz davor steht durchzustarten. Wo ist das Problem?

Expertenmeinung: Das Problem liegt darin, dass der Einzelhandel in der Sportartikel- und Modebranche im oberen Preissegment bei kleineren Irritationen des Konsums meist nicht tangiert ist. Bei größeren Verwerfungen, wie wir sie jetzt sehen, aber schon. Und damit ist schwer umzugehen, das ist kaum eingrenzbar. Umsatz und Gewinn sind bei adidas über fünf Jahre hinweg stetig gestiegen. 2020 bedeutet eine Zäsur. Und die Sache wird noch schwerer zu erfassen, nachdem adidas Anfang November für das dritte Quartal nur einen mäßig gesunkenen Gewinn meldete, für das jetzt beendete, wichtige vierte Quartal aber ein sehr mageres Betriebsergebnis avisierte. Und als diese Projektion ausgegeben wurde, ahnte noch niemand, dass die Lockdown-Maßnahmen hart ausfallen und lange anhalten würden.

Was auch bedeutet, dass auch das erste Quartal 2021 ein Reinfall werden kann. Aber kommt es wirklich so? Und wenn ja, würde die Erholung danach bald einsetzen und den Konzern schnell wieder in den Bereich der 2019er-Rekordgewinne führen? Niemand könnte das derzeit abschätzen. Und wenn man dann auch noch ein so wenig greifbares Chartbild vorfindet, lässt so mancher Anleger die Aktie einfach links liegen. Sollte man ebenso handeln, d.h. adidas momentan eher meiden?

Das ist natürlich eine absolut individuelle Entscheidung. Aber dass die Aktie im Gegensatz zum Gesamtmarkt immer noch klar unterhalb des „Prä-Corona“-Hochs vom Februar notiert, ist nachvollziehbar. Und wenn man feststellt, dass der Kurs die negative Reaktion auf die Anfang November ausgegebene, schwache Perspektive des vieren Quartals bereits aufgeholt hat, obgleich man fürchten muss, dass selbst diese Prognose wackeln und das laufende, erste Quartal allemal auch unschön ausfallen könnte, erscheint ein Einstieg auf dem derzeitigen Niveau in der Tat eher gewagt.

Chart vom 08.01.2021, Kurs 295,10 Euro, Kürzel ADS | Online Broker LYNX