adidas Aktie Prognose Adidas Aktie: Hält der Siegeszug des Sportartikelherstellers an?

News: Aktuelle Analyse der adidas Aktie

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adidas
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bullish
Zur adidas Aktie
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits im Dezember hatte ich über die positiven Entwicklungen im Chart des deutschen Sportartikelherstellers geschrieben. Die Frage war damals, ob der kurze Impuls von November weitergeführt werden könnte oder nicht. Der Kampf rund um die 50-Tage-Linie war seinerzeit äußerst zäh, aber die Unterstützung hielt.

Nachdem sich dann bei rund 130 EUR ein Widerstand bildete, war klar, dass die adidas-Aktie diesen brechen muss, um erneut den Turbo zu zünden. Zu Beginn des neuen Jahres gelang der Sprung nach oben und mit etwas Rückenwind des DAX schaffte die adidas Aktie auch die Annäherung an die 200-Tage-Linie. Hier gönnten sich die Kurse erneut eine wohlverdiente Verschnaufpause.  

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur adidas Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Die aktuelle Konsolidierung sieht überaus vielversprechend aus. Die Aktie könnte diese im Februar nach oben durchbrechen und sich zu neuen Zwischenhochs aufmachen. Die nächste klare Widerstandsebene wäre bei rund 180 EUR zu finden. Hier haben sich die Bullen im vorigen Jahr mehrere Wochen lang die Zähne ausgebissen, bevor es eine weitere Etage Richtung Süden ging.

Aktuell sollten Anleger auf die in grün dargestellte 20-Tage-Linie achten. Solange diese gehalten werden kann, bleiben die Ampeln zumindest vorerst auf Grün und die Chancen einen weiteren Anstieg sind vorhanden.

Aussicht: BULLISCH

Chart adidas Aktie vom 27.01.2023 Kurs: 148.30 Kürzel: ADS | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der adidas Aktie

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits im November hatten wir über den Richtungswechsel in der Aktie des deutschen Sportartikelherstellers berichtet. Mittlerweile hat sich das Kursgeschehen rund um die adidas-Aktie nach dem fulminanten Anstieg aber etwas beruhigt.

Zwar wurde der technische Boden bei 120 EUR leicht nach unten verletzt, die 50-Tage-Linie konnte dem Papier jedoch bislang einen soliden Rückhalt liefern. Nach den starken Quartalsergebnissen des großen Konkurrenten Nike, ist der gesamte Sportartikelsektor im gestrigen Handel teils durch die Decke gegangen. Die Geschäfte scheinen trotz der angeschlagenen Wirtschaft weiterhin sehr gut zu laufen.

Expertenmeinung: Diese Tatsache könnte die Bullen dazu motivieren, vom aktuellen Kurs aus eine Fortsetzung der gestarteten Aufwärtsbewegung zu initiieren. Wichtig wäre der nachhaltige Breakout über die Marke von 130 EUR. Dies würde die Kurse wohl weiter beflügeln.

In Folge könnte die 200-Tage-Linie knapp unter der Marke von 160 EUR das nächste mögliche Kursziel darstellen. Es bleibt abzuwarten, ob der Sprung Richtung Norden auch wirklich stattfindet. Im gestrigen Handel haben zumindest einige Anleger die Anstiege genutzt, um Kasse zu machen. Ein Schlusskurs am Hoch des Tages ist der Aktie verwehrt geblieben.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 21.12.2022 Kurs: 126.30 Kürzel: ADS | Online Broker LYNX

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Anfang des Monats kam es beim deutschen Sportartikelhersteller zu einer spektakulären Trendwende und die adidas Aktie konnte um mehr als 40% steigen, gemessen vom letzten Pivot-Tief bis zum Hoch im November.

Mittlerweile haben sich die Kurse eine wohlverdiente Verschnaufpause gegönnt. Aktuell sieht diese auch noch konstruktiv aus, denn die adidas-Aktie kann sich nach wie vor oberhalb des 20- als auch des 50-Tage-Durchschnitts behaupten. An diesem Punkt wird sich wohl auch die weitere Reise des Papiers entscheiden. Der Trend ist vorerst von einer bärischen in eine neutrale Kaufphase übergegangen.

Expertenmeinung: Wenn die Bullen das positive Momentum aufrecht halten wollen, dann sollten sie zeitnah eine weitere Kaufwelle lostreten. Konsolidierungen sind in Trendphasen überaus gesund, sollten jedoch zum richtigen Zeitpunkt die jüngste Kursbewegung bestätigen. Überaus bullisch wäre eine Rückkehr über das Niveau von 130 EUR. Dies würde ein klares Zeichen in Richtung einer möglichen Jahresendrallye setzen.

Anders wiederum würde sich die Lage gestalten, wenn die Kurse das Niveau bei 120 EUR deutlich unterbieten würden. Der Verlust der wichtigen gleitenden Durchschnitte könnte viele Anleger dazu veranlassen, das berühmte Handtuch zu schmeißen. Die kommenden Tage werden darüber entscheiden, wie es hier weitergeht.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 28.11.2022 Kurs: 121.26 Kürzel: ADS | Online Broker LYNX
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Seit sieben Handelstagen wartet das Bullen-Lager darauf, dass die adidas-Aktie ihre Super-Rallye fortsetzt. Aber dass da momentan nichts vorangeht, hat Gründe. Es ist zwar möglich, dass die Aktie sich doch noch nach oben absetzt. Aber wetten sollte man darauf besser nicht.

Ein gewaltiger Kurssprung unmittelbar nach dem Erreichen eines neuen Jahrestiefs war die Reaktion auf die Meldung, dass der vorherige PUMA-Chef Gulden ab 1.1.2023 den Chefsessel von adidas übernehmen wird. Aber diese Rallye wurde genau dort gestoppt, wo die Short-Seller aktiv werden mussten, um klarzumachen: Wir haben die Aktie nach wie vor im Griff.

Sie sehen im Chart, dass der adidas-Kurs binnen sechs Handelstagen um in der Spitze 45 Prozent nach oben geschossen war. Und das noch bevor der Sportartikelhersteller am 8.11. das am 4.11. aufgetauchte Gerücht bestätigte, PUMA-Chef Gulden werde ab Januar die Konkurrenz führen. Aber wird Gulden Wunder vollbringen? Wer an der übergeordneten Abwärtstrendlinie begann, auszusteigen oder Short-Positionen aufzubauen, bezweifelt das. Und nicht zu Unrecht, denn:

Expertenmeinung: Dass adidas‘ Gewinn zuletzt massiv unter Druck geriet, war nicht die Schuld des scheidenden adidas-Chefs Rorsted, der den Konzern seit 2016 führt. In einem inflationären Umfeld und bei einer wackligen Konjunktur, die auch den immens wichtigen Markt China erreicht hat, war es zu erwarten, dass ein Anbieter hochpreisiger Sportartikel, die letztlich „nice to have“-Produkte sind, weit weniger verdient als in Zeiten, in denen viele sorglos auf Kredit kaufen, wonach ihnen der Sinn steht. Es ist das Umfeld, das sich aufhellen muss, da wirkt ein „Trainerwechsel“ keine Wunder.

Derzeit gehen die Analysten im Schnitt davon aus, dass sich adidas‘ Gewinn pro Aktie im laufenden Jahr gegenüber 2021 dritteln wird. Und ob die Prognose eintrifft, dass sich dieser Gewinn 2023 so erholt, dass wenigstens etwa 50 Prozent des 2021er-Gewinns erreicht werden, ist nicht vorhersehbar. Das wird auf die Inflation, die Kreditkosten, die Geopolitik und das dadurch beeinflusste Verhalten der Konsumenten ankommen. Die am 9. November vorgelegten Ergebnisse des dritten Quartals nebst einer erneut gesenkten Gesamtjahres-Gewinnerwartung unterstreichen: Derzeit ist Lage jedenfalls klar negativ.

Warum also sollte die Aktie auf einmal fast 50 Prozent höher notieren als zuvor, wenn sich an den Rahmenbedingungen nichts geändert hat? Zumal die den Gesamtmarkt ziehenden Hoffnungen, dass die Inflation auf dem Rückzug sei und das Wachstum quasi schon um die Ecke wartet, faktisch nicht unterfüttert sind, die adidas-Aktie dann aber am 10. November als Reaktion auf die US-Inflationsdaten erneut höher zog.

Dass der Kurs genau auf Höhe der im Herbst 2021 etablierten Abwärtstrendlinie abdrehte, ist daher nachvollziehbar. Da haben viele ihre Rallye-Gewinne mitgenommen, die erkannten, dass die Aktie nach diesem Kurssprung wieder einiges an Abwärtspotenzial aufweist. Nur, wenn es gelingen würde, nicht nur diese Abwärtstrendlinie, sondern auch das bei 137,10 Euro liegende Rallye-Hoch zu überwinden, könnte man unterstellen, dass die Hoffnung die Skepsis vorerst besiegt hat und einen Anlauf an die Chart-Hürde bei 153,50 Euro ermöglicht. Aber blind davon auszugehen, dass es so kommt, das wäre in diesem Umfeld äußerst gewagt.

Adidas-Aktie: Chart vom 22.11.2022, Kurs 123,00 Euro, Kürzel ADS | Online Broker LYNX
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der deutsche Sportartikelhersteller hat im Laufe der vorigen Woche seine Ergebnisse zum abgelaufenen Quartal präsentiert. Hohe Lagerbestände, ein niedrigeres Umsatzplus und ein deutlicher Gewinneinbruch hätten den Kurs der adidas-Aktie eigentlich weiter belasten sollen, doch dieses Mal wurden die schlechten Nachrichten schlichtweg ignoriert.

Grund hierfür war vielleicht, dass die Kurse bereits im Vorfeld der Zahlen gefallen sind und somit bereits viel von dem, was nun auf dem Tisch liegt, eingepreist war. Es ist wohl auch die Hoffnung der Anleger, dass der neue Konzernchef Björn Gulden das Ruder herumreisen und adidas wieder auf Spur bringen wird. Der Anstieg der vorigen Woche war jedenfalls überaus beeindruckend. Der Abwärtstrend ist vorerst Geschichte und sowohl die 20- als auch die 50-Tage-Linie konnten problemlos überwunden werden.

Expertenmeinung: Was müsste nun als nächstes passieren, um die Aktie nachhaltig wieder nach oben zu bringen? Ein Pullback, welcher durchaus in Richtung der eingangs erwähnten gleitenden Durchschnitte gehen könnte, wäre eventuell hilfreich.

Hier im Bereich von rund 120 EUR sollten die Bullen etwaige Schwäche wieder für neue Zukäufe nutzen. Sollte sich danach ein höheres Tief bilden, wäre dies die erste solide Basis, von welcher sich durchaus mehr bilden könnte. Bis dorthin ist es jedoch noch ein weiter Weg. Vorerst sollte sich die Lage wieder etwas beruhigen, um einen soliden und vor allem nachhaltigen Trendwechsel zu ermöglichen.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 11.11.2022 Kurs: 135.64 Kürzel: ADS | Online Broker LYNX
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Ein Plus von 21,38 Prozent – hat adidas seine am Mittwoch erwartete Quartalsbilanz vorab veröffentlicht? Nein, hat man nicht. Aber ein solcher Kurssprung, einfach so? Nein, es gab eine Nachricht, die das auslöste. Aber das „einfach so“ ist trotzdem nicht ganz unberechtigt.

Am frühen Freitagnachmittag ging die Meldung um, dass der derzeitige PUMA-Chef Björn Gulden den zum Jahresende ausscheidenden adidas-Chef Kasper Rorsted ablösen werde. Dass Rorsted geht, war bekannt. Dass Gulden PUMA zum Jahresende verlässt, ist relativ neu. Und in der Tat bestätigte adidas, dass man mit Gulden in Gesprächen sei. Aber:

Wie weit die Gespräche gediehen sind, wollte man nicht preisgeben. Noch ist also nicht einmal sicher, dass Gulden kommt. Und vor allem ist eines nicht sicher: Dass er es besser macht. Denn ja, adidas hat Margendruck. Aber Kasper Rorsted war ja kein Anfänger, er hat adidas in den vergangenen sechs Jahren erheblich vorangebracht. Und hier geht es nicht um eine Fußballmannschaft, die neu belebt wird, wenn der Trainer wechselt. Der Druck auf adidas‘ Gewinne basieren auf der gesamtwirtschaftlichen Lage, die kann man nicht einfach wegzaubern. Es mag sein, dass Björn Gulden neue Ideen hätte, dass sich da einiges bei der Rentabilität tun würde. Aber das eigentliche Problem bliebe ja: Der Druck auf die Verbraucher und der zeitgleiche Anstieg der Kosten.

So gesehen muss man schon sagen: So ganz unberechtigt wäre es dann eben nicht, zu behaupten, der Kurssprung sei „einfach so“ entstanden. Die Frage stellt sich somit: Hält das, kann die Aktie jetzt weiter Boden gutmachen … oder wird diese emotionale und letztlich auch charttechnisch basierte Reaktion abverkauft?

Expertenmeinung: Ein solcher Kurssprung, der (noch) nicht auf Fakten beruht und diese dann noch nicht einmal zwingend bullisch sein müssen, ist natürlich fragil. Vor allem, weil er wohl deutlich weniger gewaltig ausgefallen wäre, wäre die Nachricht über den möglichen neuen Chef zum einen nicht ausgerechnet direkt in der aufgeregten Phase der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten aufgelaufen und hätte er zum anderen nicht eine charttechnische Kettenreaktion ausgelöst.

Sie sehen im Chart, worum es da geht. Diese Käufe hatten zunächst die obere Begrenzung des im September entstandenen, kurzfristigen Abwärtstrendkanals sowie die diese Linie verstärkende 20-Tage-Linie überboten. Das dürfte so manche Stop Loss-Order der Leerverkäufer ausgelöst haben. Die daraus resultierenden Rückkäufe der Aktie zogen den Kurs zusätzlich höher … und über die nächste Widerstandszone in Form der Kurslücke vom 21. Oktober, deren Überwinden dann erneut zusätzliche Käufe überrumpelter Bären nach sich zog. Kaum waren die dann durch, gab die Aktie nach. Das Plus war zwar trotzdem gewaltig, aber Sie sehen: Die Aktie hatte kurzzeitig noch deutlich höher notiert, wurde durch Gewinnmitnahmen wieder zurückgedrängt. Damit stellt sich die Frage:

Gehen diese Gewinnmitnahmen heute weiter? Möglich wäre es. Daher wäre es in jedem Fall sinnvoll, bei Long-Trades einen Stoppkurs einzuziehen, den man in die Region um 104 Euro legen könnte. Knapp darüber verläuft die obere Begrenzung des Abwärtstrendkanals. Und fiele adidas wieder in diesen Kanal zurück, wäre die Chance auf die Wende erst einmal vertan.

Adidas-Aktie: Chart vom 04.11.2022, Kurs 114,04 Euro, Kürzel ADS | Online Broker LYNX