adidas Aktie Prognose adidas: Von Nike in den Sog gerissen

News: Aktuelle Analyse der adidas Aktie

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adidas beendete den Freitag hinter PUMA auf Platz 2 der DAX-Verlierer und auf dem tiefsten Stand seit über sechs Jahren. Beide Aktien fielen in einer Art „Sippenhaft“, denn die schlechten Zahlen kamen nicht von dort, sondern von Nike. Aber ist der Abverkauf deswegen übertrieben?

Vergleicht man die Kursverläufe von adidas und Nike, so fällt auf, dass die Nike-Aktie auf einen Level vom April 2020 zurückgeworfen wurde, während adidas, wie unser Chart auf Wochenbasis zeigt, das Corona Crash-Tief bereits klar unterboten hat und auf ein Niveau gefallen ist, den man zuletzt im Sommer 2016 gesehen hatte. Dafür, dass es nicht adidas war, das schlechte Zahlen lieferte, sondern Nike, wirkt das übertrieben. Ist es das auch?

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Chart vom 30.09.2022, Kurs 118,88 Euro, Kürzel ADS | Online Broker LYNX

Nicht unbedingt. Es geht bei diesen Verkäufen im Bereich der Sportartikelhersteller um eine eher allgemeingültige Aussage, die sich hinter Nike‘s Zahlen verbirgt. Wobei auf den ersten Blick alles zu passen schien, denn der US-Sportartikelhersteller übertraf die Prognosen der Analysten beim Umsatz ebenso wie beim Gewinn leicht. Aber mittlerweile schenkt man diesen Schätzungen immer weniger Beachtung und vergleicht die Ergebnisse sinnvollerweise mit denen des Vorjahresquartals. Und da erkannte man Folgendes:

Der Umsatz war zwar leicht gestiegen. Aber eben nur leicht, angesichts der kräftigen Inflation waren vier Prozent zum Vorjahresquartal ernüchternd wenig. Das lag zwar auch am festen US-Dollar, ein Aspekt, der für international operierende Unternehmen wie adidas von Vorteil ist, denn während der teure US-Dollar Nike ausbremst, bietet der schwache Euro adidas Rückenwind. Aber das war auch nicht das entscheidende Problem. Das fand sich in der Gewinnmarge und war auch auf die Konkurrenten wie adidas und PUMA übertragbar.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur adidas Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Denn der Gewinn fiel deutlich stärker als der Umsatz. Nike verdiente im abgelaufenen Quartal, das am 31.8. endete, 22 Prozent weniger als im Vorjahr. Das ist massiv. Und es wurde von den Anlegern als eine Blaupause für adidas gewertet. Damit liegt man wohl eher nicht falsch, denn der Kostendruck auf die Unternehmen ist in Europa noch einmal höher als für die meisten US-Unternehmen. Die Frage stellt sich dennoch: Ist der Abverkauf bei adidas nicht trotzdem langsam überzogen?

Auf Basis der derzeitigen 2022er-Gewinnschätzungen der Analysten läge das Kurs/Gewinn-Verhältnis jetzt nur noch bei 19, in den vergangenen Jahren lag es eher zwischen 25 und 30. Und ja, da die Analysten mittlerweile schon von einem herben Gewinnrückgang um die 35 Prozent im laufenden Jahr ausgehen, wäre die Aktie jetzt zumindest nicht mehr zu teuer. Aber nur unter einer Voraussetzung: Dass die Erosion des Unternehmensgewinns in dem jetzt erwarteten Rahmen bleibt und 2023 nicht weitergeht. Aber genau das ist vorerst offen.

Daher wäre es nicht ratsam, sich gegen den durch den „Nike-Sog“ entstandenen Bruch der wichtigen Unterstützung bei 127,50 Euro zu stellen und einfach auf Verdacht einzusteigen. Die nächste charttechnische Unterstützung findet sich erst bei 93,22 Euro. Und dass die getestet wird, ist in einem derart nervösen Markt nicht auszuschließen, vor allem, wenn es vonseiten adidas selbst zu „bad news“ kommen sollte. Zumindest ein klarer Rebound über diese Linie bei 127,50 Euro, die andeutet, dass die Verkäufer langsam genug haben, sollte man schon sehen, um hier eine kleine Trading-Position auf der Long-Seite auch nur zu erwägen!

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Vorherige Analysen der adidas Aktie

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In den letzten Handelstagen verloren die führenden deutschen Sportartikelhersteller nahezu im Gleichklang rund 10% an Wert. Und auch das bisherige Börsenjahr verlief für die adidas Aktie und Puma alles andere als positiv.

Während wir bei adidas auf einen Jahresverlust von mehr als 45% zurückblicken, hat sich die Puma-Aktie ebenfalls bereits fast halbiert. Aber es könnte noch schlimmer werden, denn von einem möglichen Boden sind wir weiterhin meilenweit entfernt. Bei adidas sind die Kurse mittlerweile sogar auf ein neues 5-Jahres-Tief gefallen und der überaus wichtige Boden bei 160 EUR wurde deutlich verletzt. Die Bären haben hier vollends das Zepter übernommen und werden wohl auch die kommenden Tage und Wochen nicht lockerlassen.

Expertenmeinung: Ende August wurde ein kleinerer Boden bei 153 EUR nach unten durchbrochen. Beim Versuch dieser Tage diese Ebene wieder zu überwinden, wurden die Bullen erneut in die Schranken gewiesen. Der Verkaufsdruck nahm sofort wieder zu und die Talfahrt beschleunigte sich.

Solange die Kurse zumindest diese Ebene nicht zurückerobern können, gibt es absolut keinen Grund hier auf der Long-Seite tätig zu werden. Somit geht vorerst die Gesamtbewertung auf bärisch, bis uns der Chart vom Gegenteil überzeugt.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 15.09.2022 Kurs: 136.60 Kürzel: ADS | Online Broker LYNX
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Sechs Jahre lang ist Kasper Rorsted schon Vorstandschef von adidas. Jetzt geht er zum Jahresende und einige hoffen, dass dadurch frischer Wind in die Gewinnentwicklung kommt. Ein Gedanke, der an die Hoffnungen bei einem Trainerwechsel beim Fußball erinnert.

Wer glaubt, dass CEO Rorsted Schuld an den im zweiten Quartal rückläufigen Gewinnen und der gesenkten Jahresprognose sei, muss auch glauben … um diesen Vergleich zum Fußball zu bemühen … dass der Trainer schuld ist, wenn die Mannschaft auf einem unbespielbaren Platz im Morast versinkt. Seit Rorsted im Oktober 2016 das Ruder übernommen hat, hat sich der Gewinn pro Aktie verdoppelt. Zumindest bis 2021. Das alleine zeigt, dass er sehr vieles richtig gemacht haben muss.

Für dieses Jahr haben Anleger und Analysten mittlerweile erkannt, was man eigentlich längst hätte wissen können: Ein inflationäres Umfeld, steigende Kreditkosten und nervöse Verbraucher sind für einen Sportartikelkonzern der gehobenen Preisklasse kein gutes Umfeld. Vor allem nicht, wenn man in China einen wichtigen, wenn nicht den wichtigsten Absatzmarkt hat. Denn gerade dort brennt es derzeit. Und das wird sich auch vorerst nicht ändern, egal, ob der Vorstandschef Rorsted heißt oder nicht.

Mittlerweile rechnen die Analysten für 2022 im Schnitt mit einem Gewinnrückgang um ca. 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr, das durchschnittliche Kursziel ist auf 203 Euro gesunken, die Zahl der „Kaufen“-Einstufungen nimmt ab. Dass die Anleger das mittlerweile registriert und eingepreist haben, ist im Chart nicht zu übersehen. Aber langsam müsste man auch nach vorne blicken, auf 2023. Wie man das kommende Jahr sieht, wird entscheidender hinsichtlich der Frage sein, ob adidas das bisherige, im Juli bei 153,52 Euro markierte Jahrestief bricht oder nicht, als der Blick auf dieses laufende Jahr.

Expertenmeinung: Die Analysten zeigen da ein absolut typisches Denken: Man geht davon aus, dass sich die Lage kommendes Jahr bessern wird. Was man dort nahezu immer tut, nur muss es wegen dieses offenbar zu den Stellenbeschreibungen gehörenden Grund-Optimismus noch lange nicht so kommen. Im Gegenteil wäre man gut beraten, zumindest die Möglichkeit einzukalkulieren, dass die seitens adidas bereits spürbar gesenkte Prognose für den 2022er-Gewinn, die jetzt bei 1,3 Milliarden nach zuvor 1,9 bis 1,9 Milliarden Euro liegt, noch gesenkt werden könnte und 2023 dann keine dynamische Wende zum Besseren erfolgt. Immerhin mehren sich die Hinweise, dass zumindest in Europa und China recht viele Konsumenten im Herbst und Winter andere Sorgen haben könnten, als sich zwar hochwertige, aber eben auch nicht gerade billige Sportartikel zu kaufen.

Konsumgüterunternehmen im oberen Preissegment werden immer Probleme haben, hohe Umsätze und Gewinnmargen aus Boom-Zeiten in Krisen zu halten. Dabei reagieren Aktien wie adidas nicht zwingend erst dann, wenn schwache Quartalszahlen auf den Tisch kommen. Immerhin hatte die Aktie ihr bisheriges Jahrestief noch vor der Prognose-Senkung markiert. Es ist diese normalerweise langsam ins Bewusstsein der Anleger einsickernde Erkenntnis einer negativen Gemengelage, die die Käufer verschreckt und die Bären mutiger macht.

Und wenn man sich darüber im Klaren ist, dass ein Wechsel auf dem Chefsessel an den negativen Rahmenbedingungen nichts ändern kann und eben diese Bedingungen leicht noch deutlich unangenehmer werden könnten, würde man sich auch nicht wundern, wenn die adidas-Aktie dieses Juli-Tief, auf das sie aktuell zu rutscht, unterbietet. Ob man dann wirklich noch einen Short-Trade wagen sollte, sei mal dahingestellt, dafür wäre dann eher eine abverkaufte Rallye eine Möglichkeit. Aber bei neuen Tiefs ins fallende Messer zu greifen, in der Hoffnung, da gerade ein Schnäppchen zu machen, dazu würde ich dann doch eher nicht raten.

Adidas-Aktie: Chart vom 23.08.2022, Kurs 156,30 Euro, Kürzel ADS | Online Broker LYNX
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Erstmals in diesem Jahr scheint es so, als könnte sich der Aktienmarkt langsam von den Fesseln des Bärenmarktes lösen. Die adidas-Aktie musste 2022 ordentlich Federn lassen, profitierte zuletzt aber ebenfalls vom bullischen Tenor. Die Kurse konnten sich wieder positiv in Szene setzen und eine Bodenbildung starten.

Hierbei konnte sogar erstmals die 50-Tage-Linie für wenige Tage gebrochen werden und exakt hier scheint sich nun der weitere Weg der Aktie zu entscheiden. Die Chance auf eine Trendwende ist zum Greifen nah. Es liegt nun an den Bullen, diese Möglichkeit bei den Hörnern zu packen.   

Expertenmeinung: Was fehlt noch, um den Turbo zu zünden? Es ist aktuell die psychologisch wichtige Marke bei 180 EUR, welche gebrochen werden müsste. Schlusskurse oberhalb dieser Ebene könnten die Kurse rasch weiter nach oben bringen und zahlreiche Anleger anlocken.

Das höhere Tief von Ende Juli deutet auf erhöhten Kaufdruck hin und es fehlt nicht mehr viel, um ein klares Kaufsignal auszulösen. Eventuell schafft es die Aktie, diese Hürde bereits diese Woche zu meistern. Dann wäre es auch an der Zeit, die bislang eher neutralen Aussichten auf die bullische Ebene anzuheben.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 05.08.2022 Kurs: 171.56 Kürzel: ADS | Online Broker LYNX
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Adidas passte am Dienstag nach Handelsende seine Prognose an … nach unten. Doppelt bitter, dass Konkurrent PUMA zugleich seinen Ausblick anhob. Die Aktie geriet am Mittwoch folgerichtig unter Druck. Das bisherige Jahrestief rückt wieder näher … kann es halten?

Das waren keine guten Nachrichten. Im Vorfeld der am 4. August anstehenden Quartalsbilanz senkte der Sportartikelhersteller adidas am Dienstagabend seine Gesamtjahresprognose. Hauptgrund: Die Entwicklung in China. Man war bislang davon ausgegangen, dass der Umsatz dort nach der dortigen Lockdown-Phase des zweiten Quartals im laufenden, dritten Quartal wieder das Vorjahresniveau erreichen werde. Nun habe sich die Lage aber schlechter als gedacht entwickelt, so dass adidas jetzt damit rechnet, dass der Umsatz in China im restlichen Verlauf des Jahres im zweistelligen Prozentbereich fallen wird.

Da China ein extrem wichtiger Markt ist, drückt das markant auf die Gesamtperspektive. Der Umsatz soll zwar 2022 gegenüber dem Vorjahr weiterhin höher ausfallen, jetzt liegt der Ausblick aber nur noch bei einem Plus im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich, zuvor hatte man da ein Wachstum zwischen 11 und 13 Prozent avisiert. Da man zugleich Druck auf die operative Gewinnmarge verspürt und da den Ausblick markant von 9,4 auf 7,0 Prozent senken musste, trifft es den Gewinn umso härter. Da liegt die Prognose jetzt nach 1,8 bis 1,9 Milliarden Euro zuvor bei 1,3 Milliarden. Kein Wunder, dass die Aktie am Mittwoch in die Knie ging. Aber wird daraus ein größerer Abwärtsimpuls?

Expertenmeinung: Es kann einer werden, es ist durchaus möglich, dass die adidas-Aktie das bisherige Jahres-Verlaufstief von 153,52 Euro nicht nur testet, sondern auch durchbricht. Denn zum einen sind viele Investoren skeptisch, ob die vielen gesenkten Prognosen am Aktienmarkt nicht noch „Junge kriegen“, weil die Unternehmen eine Eintrübung der Lage gerne in einer Art Salami-Taktik einräumen, was hieße, dass in ein paar Monaten die nächsten Abwärts-Korrekturen anstehen könnten.

Zum anderen hatte der Dauer-Konkurrent PUMA eben besser abgeschnitten, dort lagen die Ergebnisse des zweiten Quartals solide über den Expertenprognosen und dem Vorjahr, woraufhin PUMA wenn schon nicht die Gewinn- so doch immerhin die Umsatzprognose für das Gesamtjahr nach oben nahm. Diese „relative Schwäche“ von adidas dürfte vielen Trader auffallen. Hinzu kommt:

Für die Dimension der Prognosesenkung war das gestrige Minus von 5,1 Prozent eher moderat. Und es dürfte den Bullen natürlich nicht helfen, dass PUMA, anfangs im Plus, am Ende des Tages auch im Minus landete und dabei mit -4,1 Prozent unwesentlich weniger fiel als die adidas-Aktie. Das impliziert: adidas hätte grundsätzlich Luft nach unten. Und das hieße, dass die mit dem gestrigen Kursrückgang wieder angegangene Supportzone 153,52 und 165,00 Euro wohl nicht so leicht nach oben verlassen wird, denn das bärische Lager hätte hier einen Kandidaten für neue Tiefs, den man wohl weiter in die Mangel nehmen wird. Es sei denn, der Gesamtmarkt würde so steil nach oben ziehen, dass die Short-Seller auch bei Einzeltiteln erst einmal zurückziehen müssten.

Adidas-Aktie: Chart vom 27.07.2022, Kurs 161,06 Euro, Kürzel ADS | Online Broker LYNX
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der deutsche Sportartikelhersteller konnte sich erstmals in diesem Jahr von den Fesseln der Bären befreien und der Abwärtstrend der adidas Aktie endete. Die vorige Woche war überaus erfolgreich und es gelang ein höheres Hoch im Chart zu erzeugen. Auch die 50-Tage-Linie wurde gebrochen.

Zuletzt befand sich die Aktie im November des vorigen Jahres über dem mittelfristigen Trendindikator. Die schlimmste Phase könnte die adidas-Aktie somit überstanden haben und möglicherweise haben wir hier bereits das Tief des Bärenmarktes gesehen. Doch die Bullen müssen weiter aktiv bleiben, um die Trendwende voranzutreiben.

Expertenmeinung: Was sind die nächsten wichtigen Schritte? Nach dem höheren Hoch wäre es jetzt wichtig, auch ein höheres Tief zu generieren. Somit darf das Pivot-Tief von Mitte Juli keinesfalls mehr unterschritten werden. Dies ist derzeit die wichtigste Referenzmarke für die neu gestartete neutrale Kaufphase. Schlusskurse darunter würden den Trend sofort wieder in eine bärische Phase bringen.

Eine Konsolidierung über dem Niveau von 170 EUR wäre überaus bullisch. Vielleicht gelingt hier sogar eine Bullenflagge oder ein bullischer Wimpel, aus dem die Kurse nach oben ausbrechen könnten. Dies wäre für neue Einstiege ein attraktives Szenario. Noch wollen wir nicht zu viel Euphorie versprühen, doch ein wichtiger Schritt ist gemacht, weitere sind jedoch notwendig.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 22.07.2022 Kurs: 176.62 Kürzel: ADS | Online Broker LYNX