Die besten Dividenden-Aktien Europas

Dividenden sind die neuen Zinsen

In Zeiten anhaltender Niedrigzinsen sind Dividenden-Titel besonders attraktiv. Doch es kommt nicht nur allein auf die Rendite, sondern auch auf Stabilität und Nachhaltigkeit an. Daher haben wir recherchiert, um für Sie die besten Dividenden-Aktien Europas zu finden.

Dividendenstarke Aktien erfreuen sich großer Beliebtheit

Zwar ist die Hauptsaison der Dividendenzahlungen für das vergangene Geschäftsjahr 2017 bereits abgeschlossen, aber dennoch lohnt es sich einen Blick auf die Unternehmen mit den stabilsten und höchsten Ausschüttungen zu werfen. Vor allem dividendenstarke Aktien erfreuen sich unter Investoren nicht nur zur Zeit der Hauptversammlungen immer größerer Beliebtheit. Denn in Zeiten anhaltender Niedrigzinsen werfen Zinspapiere wie Anleihen kaum etwas ab. Für zehnjährige deutsche Staatspapiere gibt es gerade mal 0,4% Kupon pro Jahr. Wer sich damit nicht abspeisen lässt, benötigt renditeträchtigere Alternativen. Die Auswahl ist nicht allzu groß. Börsennotierte Konzerne zahlen zumeist sogar höhere Dividenden für ihre Aktien als Zinsen für langlaufende Unternehmensanleihen.

Ausschüttungs-Rekord auch im Jahr 2018

Und die Unternehmen sind dank guter Geschäfte und mangels lukrativer Parkmöglichkeiten für freie Mittel in Ausschüttungslaune. So gab es in Deutschland laut der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) im Jahr 2018 einen Dividenden-Rekord mit Ausschüttungen von insgesamt 52,6 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Steigerung um fast +12%. Allein für den DAX wurde eine Rekordsumme von knapp 36 Mrd. Euro verzeichnet. Da die Geschäfte der Unternehmen auch im aktuellen Jahr bestens zu laufen scheinen, können Anleger auch für das Jahr 2019 Dividendensteigerungen und damit neue Ausschüttungsrekorde erwarten. In Europa sind 2018 rund 80% der Gewinne von börsennotierten Unternehmen als Dividenden ausgeschüttet worden, ebenfalls ein historischer Rekordwert.

Auf Dividenden zu setzen lohnt sich

Vergleicht man den DAX-Performance-Index, der jedem Anleger als DAX ein Begriff ist, mit dem weniger bekannten DAX-Kursindex (kurz K-DAX), so wird deutlich, welchen Unterschied Dividenden bei der langfristigen Vermögensbildung machen. Bei der Berechnung eines Performance-Index wird nicht nur die Kursentwicklung der enthaltenen Werte berücksichtigt, sondern auch Dividenden. Deshalb zeigt der Vergleich der beiden Indizes, welchen Anteil Dividenden an der Gesamtrendite haben. Während der K-DAX Ende 2018 bei etwa 5.200 Zählern stand, notierte der DAX-Performance-Index bei rund 11.400 Punkten. Wer Dividenden reinvestiert hat, konnte in den vergangenen 30 Jahren also mehr als das Doppelte verdienen, denn beide Indizes waren 1987 mit 1.000 Punkten gestartet. Eine Dividendenstrategie, bei der auf besonders hohe Renditen geachtet wird, vergrößert diesen Effekt entsprechend und macht langfristig einen enormen Unterschied.

Setzen Sie auf Großkonzerne

Als Dividenden-Titel besonders attraktiv sind Papiere von Großunternehmen, die ein stabiles Geschäftsmodell, vorhersehbare Gewinne und einen soliden Cashflow vorweisen können, so dass regelmäßig ein größerer Teil des Überschusses an die Anleger ausbezahlt werden kann. Es sollte sich also um stabile Standardwerte handeln, beispielsweise Telekommunikationsunternehmen, Versorger und Basiskonsumgüterhersteller, aber auch Firmen aus anderen Branchen wie Finanzen, Industrie und Energie. Dividendenaktien sind zudem oftmals konjunkturresistenter als Wachstumsaktien, da die Vorhersehbarkeit der Gewinne größer ist. Das Wachstum hingegen fällt häufig moderater aus.

Auf was Sie bei Dividendenaktien noch achten sollten

Historisch gesehen unterliegen Unternehmen, die Dividenden ausschütten, geringeren Kursschwankungen als der allgemeine Aktienmarkt, was sich im Falle von Markteinbrüchen als sehr vorteilhaft erweisen kann. Dabei sind in akuten Krisenzeiten (wie z.B. 2008 in der Finanzkrise) vor allem finanzstarke Großunternehmen deutlich weniger pleitegefährdet als Small- und Midcaps. Denn großen Konzernen fällt es auch in schweren Zeiten leichter, an Kapital zu kommen. Eine wichtige Rolle spielen auch die Geschäftsaussichten des Unternehmens. Sind diese negativ, so drohen für die Folgejahre Dividendenkürzungen oder gar -streichungen. Investoren sollten zudem unbedingt prüfen, ob die Ausschüttungen an der Substanz des Unternehmens zehren. Der operative Gewinn je Aktie sollte daher in der Regel grösser sein als die Dividende und so eine tatsächlich hohe Ertragskraft belegen.

ETF mit den 30 höchsten Dividendenrenditen in Europa

Besonders attraktiv sind unter den Standardwerten Dividenden-Titel, deren Ausschüttungen seit Jahren steigen oder die zumindest zuverlässig stabil sind. Es gibt auch einen ETF der sich auf europäische Dividendentitel spezialisiert hat: Der iShares EURO STOXX Select Dividend 30 UCITS ETF bildet die 30 Aktien mit den höchsten Dividendenrenditen aus der Eurozone ab. Im Folgenden finden Sie die besten Dividendenwerte in Europa.

Die besten Dividenden-Aktien Europas

Royal Dutch Shell: Seit 1945 nur Dividendensteigerungen

Royal Dutch Shell (ISIN: GB00B03MLX29 – Symbol: RDSA – Währung: Euro) ist eines der weltweit größten Energieunternehmen im Bereich Mineralöl und Erdgas. Shell ist an Explorations- und Förderprojekten in mehr als 70 Ländern beteiligt und einer der weltgrößten Vertreiber von Kraft- und Schmierstoffen.

Umsatz- und Gewinnsteigerung dank gestiegenen Ölpreisen

Dass es im letzten Jahr mit dem Ölpreis ordentlich bergauf ging, kam Royal Dutch Shell sichtlich zugute. Im Gesamtjahr 2017 legte der Gewinn des Öl- und Gasmulti um +119% auf 15,8 Mrd. USD zu, der Umsatz stieg um +31% auf 305 Mrd. USD nach 233,6 Mrd. USD im Vorjahr. Die Geschäfte sind auch in den ersten drei Quartalen 2018 bestens gelaufen, im Herbst setzte dann eine deutliche Korrektur des Ölpreises ein. Analysten rechnen für das laufende Jahr dennoch mit einem Umsatzanstieg von 305 auf 350 Mrd. USD und einem Anstieg des Nettogewinns auf 2,70 USD (ca. 2,29 Euro) je Aktie.

Die im Zuge der BG-Übernahme vor zwei Jahren erheblich gestiegenen Nettoschulden sollen von 65 auf 56 Mrd. USD weiter verringert werden. Alles in Allem ist der Energieriese bilanziell hervorragend aufgestellt: Das Eigenkapital lag zum 30.09.2018 bei 201,5 Mrd. USD, so dass die Eigenkapitalquote bei annähernd 50% liegt.

Dividende seit 1945 nicht mehr gesenkt

Europas größter Ölkonzern hat die Dividende seit dem Jahre 1945 d.h. seit mehr als 70 Jahren (!) nicht mehr gesenkt. Deshalb brauchen sich die Anteilseigner des britisch-niederländischen Energieriesen auch in Zukunft keine Sorgen um ihre Dividenden zu machen. Aktuell zahlt der Konzern eine Quartalsdividende in Höhe von 0,47 USD (umgerechnet rund 0,42 Euro) je Aktie aus, im letzten Jahr insgesamt 1,88 US-Dollar (ca. 1,68 Euro), was bei derzeitigen Kursen von 27 Euro je A-Aktie einer Dividendenrendite von 6,2% p. a. entspricht. Ende 2017 teilte der Konzern mit, seine Dividende in Zukunft nur noch in bar auszuschütten. Bisher hatten die Aktionäre auch die Möglichkeit, sich die Dividende in Form von Aktien (Aktiendividende) ausschütten zu lassen.

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Zwei unterschiedliche Aktienklassen

Die Aktien von Royal Dutch Shell sind in die Klassen A (ISIN: GB00B03MLX29) und B (ISIN: GB00B03MM408) aufgeteilt. Beides sind gleichwertige Aktien, die sich in Art und Umfang der Aktionärsrechte wie Stimmrecht und Dividendenanspruch komplett entsprechen. Der Unterschied besteht lediglich in der steuerlichen Behandlung der ausgeschütteten Dividenden. Die Aktien der Klasse A unterliegen niederländischem Steuerrecht und damit einem Quellensteuerabzug von 15% auf die Dividendenausschüttung.

Die Aktien der Klasse B unterliegen hingegen britischem Steuerrecht und haben daher keinen Quellensteuerabzug auf die Dividende zur Folge. Da die niederländische Quellensteuer von 15% voll auf die Kapitalertragsteuer-Schuld eines deutschen Anlegers anrechenbar ist, sind die steuerlichen Folgen bei der Dividendenzahlung bei beiden Aktienklassen gleich. Daher sollten Sie gegebenenfalls in die etwas günstigeren A-Aktien investieren. (nachfolgend der Chart der A-Aktie. Hier finden Sie den Chart der B-Aktie).

Klassische Dividendenaktie mit 6,2% Rendite

Royal Dutch Shell verfügt über eine außerordentliche Dividendenhistorie, so dass sich Anleger stets auf eine hohe Ausschüttungsquote verlassen können. Nicht zuletzt, weil die Teuerungsrate seit 2016 wieder anzieht rechnen Experten auch für 2019 mit stabilen Ölpreisen. Davon profitiert Royal Dutch Shell in erster Linie. Der Wert ist als klassisches Dividendenpapier aus unserer Sicht durch die verlässlich hohe Dividende relativ gut gegen Kursschwankungen abgesichert. Erholt sich der Ölpreis vom jüngsten Preisrückgang, so besteht nach oben durchaus auch ein Kurssteigerungspotenzial. Mit einer Dividendenrendite von 6,2% ist die Aktie aktuell sehr günstig bewertet.

Swiss Re: Gute Geschäftsaussichten beim Schweizer Rückversicherungskonzern

Die Swiss Re (ISIN: CH0126881561 – Symbol: SR9 – Währung: Euro) mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, ist nach der Munich Re das weltweit zweitgrößte Rückversicherungsunternehmen. Das Unternehmen fokussiert sich dabei vor allem auf das Sachversicherungs- und das Lebensversicherungsgeschäft. Trotz eines erheblichen Gewinneinbruchs in Höhe von -91% aufgrund von immensen Hurrikan-Schäden fiel der Jahresgewinn im vergangenen Geschäftsjahr 2017 mit 331 Mio. USD (Vorjahr 3,6 Mrd. USD) erheblich höher aus als von Analysten zuletzt erwartet. Der Schweizer Rückversicherungskonzern überrascht zudem mit einer höheren Dividende und Aktienrückkäufen.

Dividendenerhöhung und milliardenschwerer Aktienrückkauf

Auf der Hauptversammlung des Unternehmens wurde eine Dividendenerhöhung von 4,85 auf 5 Franken je Aktie beschlossen. Darüber hinaus ist ein 1 Mrd. USD schweres Fortsetzungsprogramm für ein vor kurzem abgeschlossenes Aktienrückkaufprogramm geplant. Anders als in den letzten Jahren macht die Swiss Re die Umsetzung des Programms diesmal nicht vom Ausbleiben größerer Naturkatastrophen abhängig. Einige Konkurrenten hingegen hatten aufgrund der zahlreichen Naturkatastrophen auf Dividendenerhöhungen verzichtet. Analysten werten Dividendenerhöhung und Aktienrückkauf als optimistisches Zeichen des erfahrenen Managements bezüglich der Geschäftsaussichten – auch wenn die Dividende diesmal ausnahmsweise aus den üppigen Finanzreserven bezahlt wird.

Starke Rendite von 5,5%

Bei einem aktuellen Aktienkurs von 78 Euro und einer erwarteten Dividende von umgerechnet 4,30 Euro beträgt die Dividendenrendite von Swiss Re aktuell starke 5,5%. Zwar fiel der Gewinn im vergangenen Jahr sehr schwach aus, aber die Vielzahl von Naturkatastrophen wirkt sich für Rückversicherungsunternehmen nicht nur negativ aus. Im Gegenteil, denn vor allem das Neugeschäft fällt nach Jahren mit überdurchschnittlichen Schäden erfahrungsgemäß deutlich höher aus, denn hohe Schäden steigern die Nachfrage und Preise von Rückversicherungen. Die Chancen dafür, dass die Geschäfte im Jahr 2018 – sofern sich die Naturkatastrophen im Rahmen halten –überdurchschnittlich gut laufen, stehen also bestens.

Die Trailing Stop-Order: Gewinne sichern, Verluste begrenzen.

Die Trailing-Stop Verkaufsorder ist eine abgewandelte Stop-Order. Hierbei wird der Stop-Preis in einem festgelegten Folgeabstand (Trailing-Wert) an den Kurs gekoppelt. Wenn dieser Wert steigt und somit der Abstand größer als der Trailing-Wert ist, wird der Stop-Preis nach oben angepasst.

Kaufempfehlung von Goldman Sachs

Goldman Sachs sieht die Swiss Re-Aktie als „Buy“ vor allem aufgrund der attraktiven Dividendenrendite. Dabei liegt das Kursziel der US-Investmentbank bei 103 Franken, umgerechnet knapp 91 Euro. Im Vorfeld der Empfehlung litt der Titel unter anderem darunter, dass der Einstieg des japanischen Technologiekonzerns Softbank platzte. Dieser hatte 2017 Interesse an einer Minderheitsbeteiligung von bis zu 30% bei den Schweizern angemeldet. Etliche Monate verhandelten der Rückversicherer Swiss Re und Softbank dann über eine Minderheitsbeteiligung und weitere Kooperationsmöglichkeiten. Letztendlich wurden die Gespräche jedoch ergebnislos beendet und die Börse zeigte sich entsprechend enttäuscht. Neu im Gespräch ist eine Beteiligung der Schweizer am chinesischen Versicherer Anbang, der Nummer drei der Volksrepublik. Der Konzern aus dem Reich der Mitte benötigt eine Kapitalspritze, die Berichten zufolge möglicherweise von Swiss Re kommen könnte.

Aktie für konservative Anleger mit Dividendenfokus

Die aus unserer Sicht leicht unterbewertete Aktie der Swiss Re eignet sich besonders für konservative Anleger, die von der meist hohen Ertragskraft des Rückversicherungsunternehmens profitieren wollen. In einzelnen Jahren schwankt der Gewinn zwar aufgrund von gehäuften Naturkatastrophen, aber dank der Kapitalpolster und der hohen Ertragskraft des Konzerns in normalen Zeiten werden die branchenspezifischen Geschäftsrisiken mittel- und langfristig sehr gut abgefedert. Die Aktie von Swiss Re eignet sich daher vor allem für konservative Anleger, die auf die attraktive Dividendenrendite von 5,7% setzen wollen. Das Potenzial für Aktienkurssteigerungen ist bei Rückversicherungsaktien im Vergleich zu Werten aus anderen Branchen eher moderat.

Daimler AG: 5,2% Dividendenrendite

Auch ein Deutscher Wert ist unter unseren europäischen Top-Dividendenwerten. Die operative Entwicklung beim Stuttgarter Autobauer Daimler (ISIN: DE0007100000 – Symbol: DAI – Währung: Euro) verlief zuletzt sehr gut, der Absatz des Premiumherstellers konnte 2017 erheblich gesteigert werden. Außerdem zogen die Schwaben bereits im Jahr 2016 am Erzrivalen BMW vorbei, der zuletzt nur noch die Rücklichter zu sehen bekam. Mit einer dreigleisigen Antriebsstrategie mit Verbrennungsmotoren, Hybrid-Modellen und Elektrofahrzeugen wird Daimler die Auswirkungen des internationalen Handelsstreits einigermaßen abfedern. Daimler hat allerdings für 2018 ein unter dem Vorjahr liegendes Gesamtergebnis. Die Position als führende Premiummarke soll jedoch auf alle Fälle verteidigt werden.

Investor aus China neuer größter Einzelaktionär

Vor allem in China bestehen weiterhin beste Wachstumsaussichten. Zuletzt hat der Autohersteller mit dem Stern erhebliche Investitionen in Fahrzeuge mit alternativen Antrieben sowie in Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz für das Reich der Mitte angekündigt. Zusammen mit dem langjährigen chinesischen Partnerunternehmen BAIC (Beijing Benz Automotive) sollen Autos mit Elektroantrieb für den lokalen Markt entwickelt und eingeführt werden. Ein wichtiger Schritt, denn ab 2019 müssen die Autobauer strenge Mindestvorgaben beim Anteil von alternativen Antrieben bei Produktion und Verkauf einhalten. Ins Bild passt auch der Einstieg der chinesischen Firma Geely bei Daimler die mit knapp 10% überraschend größter Einzelaktionär wurde.

Hinter der Marke steckt der chinesische Milliadär und Volvo-Eigentümer Li Shufu. Dieser ist übrigens auch bei einem chinesischen Autobauer aktiv der zufällig Lynx heißt und steht hinter einigen Dienstleistungsfirmen. Geely sieht sich als strategischer Investor und will Daimler-Fahrzeuge über sein Händlernetz in China anbieten, wie es das Unternehmen bereits mit Volvo-Fahrzeugen erfolgreich vorgemacht hat. Automobil-Experte Ferdinand Dudenhöffer sieht im Einstieg großes Potenzial. Für Daimler sei Li Shufu ein langfristiger, gut berechenbarer und wichtiger Anker-Investor.

Umsatzrekord für Mercedes Benz in den ersten neun Monaten 2018

Daimler konnte für das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 mit Rekordzahlen aufwarten. Mit einem Konzernabsatz von insgesamt 3,3 Mio. Fahrzeugen wurden rund +9% mehr Fahrzeuge verkauft als im Vorjahr – ein neuer Bestwert. Der Umsatz stieg um +7% auf 164 Mrd. Euro, während das Konzernergebnis um +24% auf knapp 11 Mrd. Euro gesteigert werden konnte. In den ersten neuen Monaten des Jahres 2018 entwickelte sich der Umsatz mit einer leichten Steigerung von 120,5 Mrd. Euro auf 120,8 Mrd. Euro stabil, während das Ergebnis v.a.  durch behördliche Verfahren und Zulassungsverzögerungen im Zusammenhang mit der Dieselkrise belastet wurde. Der Gewinn je Aktie ging von 2,01 Euro auf 1,58 Euro zurück. Insgesamt rechnet der Vorstand für 2018 zwar mit einer leichten Absatzsteigerung gegenüber 2017, jedoch mit einem deutlich geringeren Ergebnis je Aktie

Dividendenrendite: 7,3%

Für 2017 wurde aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung eine Dividende in Höhe von 3,65 Euro je Aktie ausgeschüttet. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von +12% auf die höchste Dividende der Unternehmensgeschichte. Die Rendite liegt bei einem aktuellen Aktienwert von 50 Euro damit bei rund 7,3%. Daimler hat seine Dividende in den vergangenen 8 Jahren von Jahr zu Jahr stets mindestens konstant gehalten und innerhalb dieses Zeitraums bereits fünf Mal erhöht. Die meisten Analysten haben ihre Schätzungen noch nicht revidiert bzw. rechnen damit, dass die Dividende auch im kommenden Jahr zumindest stabil bleibt. Doch auch eine (nicht unwahrscheinliche) moderate Senkung wäre angesichts der außergewöhnlich hohen Rendite zu verschmerzen. Bei Daimler wie auch bei anderen Automobilherstellern ist das Geschäft relativ zyklisch. Das heißt, dass es durchaus auch wieder moderate Dividendenkürzungen geben kann, sollten die Autoabsätze durch Strafzölle, Dieselkrise oder aufgrund einer konjunkturellen Abkühlungsphase spürbar zurückgehen.

Ideales Investment für Dividendenjäger

Für Einkommensinvestoren mit Dividendenfokus ist Daimler definitiv einen Blick wert. Selbst wenn die Gewinne künftig wieder etwas geringer ausfallen als im Rekordjahr 2017, dürfte die Aktie auf absehbare Zeit zumindest ein attraktives Dividendenniveau halten können. Die Investitionen in neue Antriebstechniken, Hybrid- und Elektrofahrzeuge, sowie die Wachstumsaussichten im chinesischen Markt dürften sich mittelfristig positiv auswirken und die starke Marktposition von Daimler sichern. Die Aktie hat sich in den vergangenen Jahren zu einer regelrechten Dividendenperle gemausert. Anleger sollten trotz der hohen Rendite von 7,3 % (bei einem Aktienwert von 50 Euro) jedoch berücksichtigen, dass es der Autobauer zukünftig mit etwas mehr Gegenwind zu tun bekommen könnte. Die Stichworte lauten: Handelskrieg (Strafzölle) und Dieselkrise.  Eine mögliche überschaubare Dividendenkürzung wäre angesichts der hohen Rendite aber durchaus zu verkraften.

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