Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
S&P 500: Der „Hexentanz“ hat begonnen!

Am vergangenen Freitag bekamen diejenigen, die zum „dreifachen Hexensabbat“ eine Abrechnung der Optionen und Futures auf maximal hohem Niveau anstreben, Handlungsbedarf – und sie handelten. Wenngleich man davon ausgehen darf, dass die auf den ersten Blick fatalen US-Arbeitsmarktdaten ebenso wenig so schwach waren wie die des Vormonats Januar herausragend waren, hatte diese mickrige Zahl von nur 20.000 neu geschaffenen Arbeitsplätzen im Februar viele doch deutlich verunsichert. Nur kamen die Abgaben derer, die da lieber in Deckung gehen wollten, nicht nur zur falschen Zeit, sondern auch, was die großen US-Aktienindizes angeht, an der falschen Stelle. Denn damit unterbot der marktbreite S&P 500-Index seine wichtige 200-Tage-Linie.

Hätte man das zugelassen, wäre die Chance, den Index schnell wieder an und dann im zweiten Anlauf auch über die letzten Hürden vor dem Rekordhoch von 2.941 Punkten zu tragen, dahin gewesen. Die Tuchfühlung zu dieser Widerstandszone aus den Zwischenhochs vom Herbst im Bereich 2.800/2.817 Punkte musste gehalten werden. Und das gelang. Schon am Freitag wurde das Minus so begrenzt, dass die Tuchfühlung zur bei 2.751 Punkten verlaufenden 200-Tage-Linie erhalten blieb.

Am Montag lief der S&P 500 mit einem Start/Ziel-Sieg wieder über diesen gleitenden Durchschnitt zurück und eroberte gleich noch die bei 2.773 Zählern verlaufende 20-Tage-Linie zurück. Und das, obwohl mit Boeing eine auch im S&P 500-Index relativ hoch gewichtete Aktie den Markt zunächst erheblich nach unten zog.

Wenn eigentlich negative Vorgaben ohne erkennbar positive Nachrichten aus dem Nichts heraus aufgeholt werden, ist oft die Terminbörse mit im Spiel. Insbesondere dann, wenn ein solcher wichtiger Abrechnungstermin wie der „dreifache Hexensabbat“ naht. Es ist üblich, dass sich die großen Akteure an der Terminbörse in etwa eine Woche vor der Abrechnung zu positionieren beginnen. Da wird die Marschrichtung Richtung Abrechnungstermin ausgefochten. Und es war nicht zu übersehen: Die bullische Seite wollte sich durchsetzen. Und sie setzte sich durch.

Chart auf Wochenbasis vom 11.03.2019, Kurs 2.783,30 Punkte, Kürzel SPX | LYNX Aktienempfehlungen

Am Montagabend kam dann auch noch ein wenig Schützenhilfe von der Nachrichtenseite. Die Flugaufsicht FAA verkündete, dass die Boeing 737 Max 8 flugtauglich bleibe, was zumindest für den Moment eine leichte Entlastung für Boeing bedeutet. Apple kündigte für den 25. März ein Sonderevent an, was die Akteure in die Aktie trieb, weil man auf neue Geräte und Innovationen hofft. Und Morgan Stanley erklärte, dass das Wachstum der US-Wirtschaft aus ihrer Sicht schon im zweiten Quartal wieder stark zulegen werde. Für diejenigen, die den „Hexentanz“ am Freitag begonnen hatten, kommt der Wind somit vorerst von hinten.

Sollte der S&P 500 unter das Verlaufstief dieser Mini-Konsolidierung von 2.722 Punkten rutschen und auch darunter schließen, wäre die Attacke der Bullen zum Rohrkrepierer geworden. Aber dieser kräftige Anstieg zum Wochenstart macht es wahrscheinlicher, dass der Index zumindest bis zum Freitag, wenn die Futures und Optionen abgerechnet werden, diesen Level hält oder höher läuft. Wobei es keineswegs ausgeschlossen wäre, dass es dem Bullen-Lager sogar gelingt, die Widerstandszone 2.800/2.817 Punkte noch im Vorfeld der Abrechnung zu überwinden und so die verbliebenen Bären vor sich herzutreiben.

Chart auf Tagesbasis vom 11.03.2019, Kurs 2.783,30 Punkte, Kürzel SPX | LYNX Aktienempfehlungen

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