Börsenblick

Zurück Januar Weiter
Zurück 2019 Weiter

Aktuelle Analyse:
Nordex: So langsam sollten die Bären hier aufpassen!

In den Jahren 2013 bis 2015 gehörte die Aktie des Windkraftanlagenbauers Nordex zu den ganz großen Highflyern am deutschen Aktienmarkt. Doch ebenso rasant wie der Kurs stiegen auch die Erwartungen der Anleger. Und als 2016 deutlich wurde, dass sich das Wachstum der Gewinne nicht im erhofften Tempo halten ließ, Ende 2016 sogar absehbar wurde, dass die Gewinnmargen spürbar unter Druck geraten, wurde Nordex zum Spielball der Leerverkäufer, der „Bären“.

Es etablierte sich ein breiter Abwärtstrendkanal, an dessen unterer Begrenzung sich die Aktie 2017 entlang hangelte, diese jederzeit hätte nach unten durchschlagen können. Doch seither versucht sich Nordex an einer Bodenbildung. Und die hat jetzt nicht nur gute Chancen, Basis einer tragfähigen Wende zu werden, sie verfügt auch über einen tauglichen fundamentalen Unterbau, denn:

Expertenmeinung: Das Volumen der Auftragseingänge lag 2018 wohl, vorbehaltlich entsprechender, konkreterer Zahlen, in etwa im Bereich des Doppelten der Aufträge, die 2017 hereingeholt wurden. Zwar dauert es, bis sich solche Auftragseingänge in den Büchern wiederfinden. So wurde die Fertigstellung eines gestern gemeldeten Auftrags für einen 100-Turbinen-Windpark in Indien auf 2020 terminiert.

Ein am Montag bekanntgegebener Auftrag über 27 Großturbinen nach Frankreich wird ab Sommer 2019 umgesetzt. Hinzu kommt, dass man das Volumen der Aufträge nicht auf zukünftige Erträge hochrechnen kann, man kann im Vorfeld kaum absehen, wie die Gewinnmarge unter dem Strich ausfallen wird. Aber es wird deutlich, dass sich die Gesamtsituation für Nordex sukzessiv aufhellt. Und das entgeht auch den Leerverkäufern nicht, die jetzt vor der Wahl stehen, ob sie erneut versuchen, eine Aufwärtswende gezielt abzuwehren oder aber das Weite suchen.

Der Wochenchart zeigt, dass Nordex seit Wochen schon an die obere Begrenzung des langfristigen Abwärtstrendkanals klopft. Diese Linie bei 8,50 Euro ist die erste von dreien, die überwunden werden müssten, um ein markantes, bullisches Signal zu generieren. Darüber warten bei neun Euro die 200-Tage-Linie und der Bereich 9,42 zu 9,62 Euro mit den Zwischenhochs der Monate August bis Dezember.

Sollte es gelingen, diese Zone zu überwinden, dürften die verbliebenen Bären zügig die Flucht ergreifen und den Anstieg durch ihre Short-Eindeckungen noch intensivieren. Aber nachdem sich diese Verbesserung der Rahmenbedingungen seit Monaten abzeichnet und die Leerverkäufer trotzdem immer wieder erfolgreich einer Wende entgegenwirkten, wäre es ratsam, einem solchen Befreiungsschlag nicht vorzugreifen, sondern sich Nordex erst einmal „nur“ in die Watchlist zu legen.

Chart vom 08.01.2019, Kurs 8,13 Euro, Kürzel NDX1 | LYNX Online Broker

Handeln Sie über den Online Broker LYNX:
Ein Depot, viele Vorteile
  • stabile und zuverlässige Handelsplattform
  • kompetenter Service durch Experten
  • günstige und transparente Gebühren
  • umfangreiches Wissensportal
Mehrfach ausgezeichnet
Handelsblatt Auszeichnung: Bester Online-Broker
Broker-Wahl: Top Futures-Broker
Contact icon KOSTENFREI ANRUFEN
0800 5969 000
Contact icon SCHREIBEN SIE UNS
SERVICE@LYNXBROKER.DE
Contact icon FREUNDSCHAFTSWERBUNG
KUNDEN EMPFEHLEN LYNX
Contact icon HÄUFIG GESTELLTE
FRAGEN