Börsenblick

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Aktienanalyse:
Diese Aktien wurden ausgebombt: Völlig übertrieben?

Aktuelle Analyse der Macys Aktie

In der vergangenen Woche hatte ich eine Reihe von Analysen mit dem Titel „Hier ist nichts mehr zu holen

Es wurde einige der größten und als am sichersten geltenden Unternehmen der Welt besprochen. Doch wenn Aktien zu lange steigen und der Preis zu hoch ist, sinkt die Renditeerwartung im Extremfall unter Null.

Das führt unweigerlich zu einer weiteren Überlegung. Was ist die Kehrseite der Medaille? Welche Aktien sind zu weit gefallen?

Was haben die Verlierer gemeinsam?

Ich habe mir also die US-Aktien angesehen, die im Jahresverlauf am stärksten eingebrochen sind (Börsenwert von über 2,0 Mrd. USD). In nahezu allen Fällen haben diese Unternehmen schwerwiegende Probleme, warum hätten sie sonst bis zu zwei Drittel an Wert verloren?
In den allermeisten Fällen sind die Unternehmen nicht profitabel oder die P/E ist selbst jetzt noch sehr hoch.

Ein Beispiel wäre Angi Homeservice. Das Papier hat seit dem Jahreswechsel die Hälfte an Wert verloren, kommt aber noch immer auf eine P/E von 54.

Streicht man die unprofitablen und extremen Bewertungen, dünnt sich die Liste extrem aus. Den geneigten Valueinvestor wird das nicht gerade überraschen, es ist aber eine ganz zentrale Erkenntnis:
Hohe Bewertungen bringen ein hohes Risiko mit sich. Aktien von unprofitablen Unternehmen sind umso anfälliger, in den meisten Fällen wetten Anleger hier auf massives Wachstum.

Macys

Der Einzelhändler war in der Vergangenheit kein gutes Investment. Der Umsatz stagniert seit einer gefühlten Ewigkeit.

Auf dem aktuellen Niveau überwiegen dennoch ganz klar die Chancen. Das Kursrisiko erscheint gering.

Trotz dem Gegenwind in der Branche ist es Macys gelungen, in den letzten Jahren mehrere Milliarden USD an Schulden zu tilgen. Gleichzeitig hat man eine erhebliche Dividende ausgeschüttet und die kann man sich tatsächlich auch leisten.
Hier wird also trotz all der Unkenrufe richtig Geld verdient.

Macys kommt auf eine P/E von 6,1 und ein EV/FCF von 8,5. Die Dividendenrendite liegt bei 8,96%.

Charttechnisch findet man ebenfalls Argumente, die für einen Boden sprechend. Mögliche Ziele einer Erholung liegen bei 17,50 sowie 19 und 20 USD.

Chart vom 18.11.2019 Kurs: 16,85 Kürzel: M - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Alliance Data Systems

In den letzten zehn Jahren haben sich Umsatz und Gewinn vervielfacht. Daher gehörte die Aktie in der Vergangenheit meist zu den Outperformern.
Zuletzt sah das aber ganz anders aus. Alliance Data Systems hat zwei Drittel an Wert verloren.

Das ist erstaunlich, denn das Geschäft entwickelt sich nicht schlecht. Jahrelang hatten Investoren gefordert, dass man die wenig margenträchtige Tochter Epsilon veräußert. Das ist nun endlich geschehen und man hat einen guten Preis erzielt.

Nach Steuern sind dem Konzern 3,5 Mrd. USD zugeflossen. Diese Mittel hat man genutzt, um Schulden zu tilgen und eigene Aktien zu kaufen.
Selbst danach sitzt ADS noch auf 4,5 Mrd. USD an Barmitteln. Der Börsenwert liegt bei 4,9 Mrd. USD. Der Vorstand sollte aus meiner Sicht umfassende und aggressive Buybacks beschließen.

Bei ADS fehlt bisher noch ein belastbarer Boden. Aus Sicht der Bullen wäre es aber wünschenswert, wenn die 100 USD halten würden.
Gelingt ein Ausbruch über 110 USD, kommt es zu einem prozyklischen Kaufsignal. Mögliche Ziele einer Erholung liegen bei 117 sowie 125 USD.

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Chart vom 18.11.2019 Kurs: 103,45 Kürzel: ADS - Tageskerzen | LYNX Online Broker

National Beverage

Von 2015 bis 2018 hat sich der Gewinn verdreifacht. Der Kurs schoss in die Höhe. Anleger waren euphorisch und extrapolierten die gute Entwicklung in die Zukunft. Die P/E lag zeitweise über 50. Es kam, was immer folgt, ein brachialer Absturz.
Daher ist der Softdrink-Hersteller in den letzten Monaten massiv unter Druck gekommen, vielleicht zu sehr.

National Beverage ist hochprofitabel, die operative Marge liegt nahe 20%. Das Geschäft ist nicht kapitalintensiv und dementsprechend erwirtschaftet man einen erheblichen FCF.
Daher hat man auch keine nennenswerten Schulden. Doch selbst nach dem Kurssturz kommt National Beverage noch auf eine P/E und einen P/FCF von 20. Das ist fair.

Daher wäre ein Trade vor allem charttechnisch motiviert. Die fundamentalen Fragen müssen zuvor aber immer beantwortet werden.

Der Abwärtstrend wurde überwunden und es zeichnet sich zunehmend ein Boden ab. Antizyklische Käufe bieten sich nahe 40 USD an.
Aus Sicht der Bullen sollte es nicht nachhaltig unter diese Marke gehen.

Mögliche Ziele einer Erholung lieben bei 46 und 49-50 USD. Darüber kommt es zu einem prozyklischen Kaufsignal.

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Chart vom 18.11.2019 Kurs: 43,40 Kürzel: FIZZ - Tageskerzen | LYNX Online BrokerChart vom 18.11.2019 Kurs: 43,40 Kürzel: FIZZ - Tageskerzen | LYNX Online Broker

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