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Aktienanalyse:
Iberdrola: Ein Fels in der Brandung!

Aktuelle Analyse der Iberdrola Aktie

Während am Aktienmarkt Heulen und Zähneklappern dieser Tage zum Standard geworden ist, konnten sich die Aktionäre des spanischen Energieversorgers Iberdrola entspannt zurücklehnen: bei ihnen passte alles. Die Aktie des im Euro Stoxx gelisteten Versorgerunternehmens legte am Mittwoch fünf Prozent zu und landete damit im europäischen Leitindex nach Nokia auf Platz zwei der wenigen Gewinner des Tages. Und während bei vielen anderen Aktien seit Jahresanfang mittlerweile dicke Minuszeichen blinken, hat die Iberdrola-Aktie gegenüber dem Schlusskurs 2019 ein Plus von 22 Prozent auszuweisen und notiert in Reichweite des bisherigen, gerade erst am 19. Februar bei 11,35 Euro markierten Rekordhochs. Aber warum tanzt dieser Titel so positiv aus der Reihe? Aus zwei Gründen:

Zum einen, weil Iberdrola als Versorger zu den explizit defensiven Aktien gehört und damit tendenziell gesucht ist, wenn es am Gesamtmarkt wacklig wird. Denn die Versorger sind weniger empfindlich für konjunkturelle Schwankungen. Nicht gut, wenn das Wirtschaftswachstum allgemein stark ist und da dann wenig vorangeht. Aber ein Vorteil, wenn das Wachstum kippt und die Investoren die Hoffnung hegen, dass Umsatz und Gewinn bei den Energieversorgern deutlich weniger leiden. Auch ein entscheidender Grund, warum sich E.ON und RWE im DAX so wacker halten. Aber zum anderen kam am Mittwoch auch noch die 2019er-Bilanz hinzu … und die fiel gut aus:

Expertenmeinung: Der Umsatz legte im abgelaufenen Jahr um 3,9, der Nettogewinn um 13,3 Prozent zu. Für ein Versorgungsunternehmen ist das eine solide Leistung, die zudem noch mit einer höheren Dividende von 40 Cent versüßt wird, was einer Dividendenrendite von guten 3,5 Prozent entspricht. Das war für die Anleger ein guter Grund, hier zur Wochenmitte zuzugreifen. Und damit sieht diese Aktie charttechnisch tadellos aus:

Zwei erfolgreiche Tests der 200-Tage-Linie im Dezember und Januar waren die Initialzündung für eine beeindruckende Rallye, die mit dem gestrigen Kursanstieg genau da neuen Schwung erhielt, wo es am wirkungsvollsten war, nämlich an der nächstgelegenen Unterstützungsmarke in Form der 20-Tage-Linie. Solange das gestrige Tagestief bei 10,55 Euro nicht unterboten wird, ist die Chance, dass die Aktie das bisherige Rekordhoch von 11,35 Euro angeht – und im Idealfall natürlich überwindet – höher als ein Test der mittelfristigen Supportzone 9,20 zu 9,60 Euro.

Iberdrola Aktie Chart vom 26.02.2020, Kurs 11,20 Euro, Kürzel IBE | Online Broker LYNX

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