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Aktuelle Analyse:
Deutsche Bank: Es hört einfach nicht auf mit den „bad news“

Neues Rekord- und Verlaufstief für die Deutsche Bank-Aktie: Das bisherige Tief bei 6,68 Euro, Ende Dezember 2018 markiert, ist unterboten. Die Aktie hatte seit anderthalb Wochen in Schlagdistanz zu dieser letzten Unterstützung notiert, immer ein wenig hin und her geschwankt, aber echte Gegenwehr der Käuferseite blieb aus.

Ein Signal dafür, den Durchbruch unter die Supportlinie zu versuchen, zumal den Bären der Wind im Rücken steht, denn die negativen Nachrichten wollen einfach nicht abreißen. Die Meldungen, dass das Geldhaus womöglich verdächtige Aktivitäten um die Konten des US-Präsidenten unter den Tisch gekehrt haben könnte, sorgten dafür, dass die Zahl derer, die ansonsten vielleicht versucht hätten, dass Dezember-Tief als Sprungbrett für einen neuen Aufwärtsimpuls zu nutzen, zu gering war. Und ausgerechnet zum Wochenstart kam hinzu, dass die Schweizer Großbank UBS die Aktie von „Neutral“ auf „Verkaufen“ herunterstufte und das Kursziel deutlich von zuvor 7,80 Euro auf nur noch 5,70 Euro herunternahm. Für die Bären wirkte das wie ein Freibrief – und den nutzten sie erfolgreich.

Expertenmeinung: Das bisherige Rekordtief ist zwar noch nicht wirklich signifikant gebrochen. Aber selbst, wenn es jetzt zu einer Gegenreaktion käme, die ja schon dadurch entstehen könnte, dass Leerverkäufer sich ihre Gewinne sichern wollen und dafür die leer verkauften Aktien kaufen, um sich neutral zu stellen, wäre die nächste Widerstandszone nahe.

Zwischen 7,10 und 7,15 Euro finden sich zahlreiche Wendepunkte, die jetzt als Widerstand dienen und zudem derzeit durch die 20-Tage-Linie verstärkt werden. Solange die Rahmenbedingungen für die europäischen Banken ungünstig bleiben und die Nachrichtenlage speziell in Bezug auf die Deutsche Bank vor allem „bad news“ beinhaltet, dürften nur wenige die Zuversicht hegen, an dieser Zone vorbei zu kommen.

Das heißt zwar im Gegenzug nicht, dass das von der UBS jetzt ausgelobte Kursziel bei 5,70 Euro zeitnah erreicht werden müsste. Aber ausschließen sollte man es zumindest nicht. Der Trend weist abwärts und wurde am Montag erneut bestätigt. Long-Trades hätten hier somit ein äußerst schlechtes Chance/Risiko-Verhältnis, während die Short-Trader einfach Stück um Stück ihren Stoppkurs nachziehen müssten.

Chart vom 20.05.2019, Kurs 6,65 Euro, Kürzel DBK | LYNX Aktienempfehlungen

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