Börsenblick

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Aktienanalyse:
Deutsche Bank: Der Punkt geht an die Bären!

Aktuelle Analyse der Deutsche Bank Aktie

Seit Juni gab es bereits mehrere Anläufe, um die Aktie der Deutschen Bank in eine solide Bodenbildung und von dort aus in eine Aufwärtstrendwende zu tragen. Aber bislang schlug das fehl. Der letzte Versuch wurde zu Monatsbeginn unternommen, nachdem die Aktie als Antwort auf die Bilanz des dritten Quartals wieder einmal aus einer kurzfristigen Aufwärtsbewegung heraus in einen Abverkauf überging. Dass es seit dem 30. Oktober, als diese Zahlen auf den Tisch kamen, keine entscheidenden, neuen Nachrichten gab und die Aktie zur Wochenmitte trotzdem zur schwächsten Aktie im DAX wurde, macht deutlich: Derzeit sitzen die Leerverkäufer hier fest im Sattel. Und das kann nicht überraschen, denn neben der trüben Perspektive massiver Spar- und Restrukturierungsaufwendungen und einem für Banken extrem ungünstigen Zinsumfeld in Europa haben sie die Charttechnik nicht gegen sich, sondern im Rücken.

Expertenmeinung: Sie sehen im Chart, dass die Aktie vor dem gestrigen Verkaufsschub keine „bad news“ brauchte, um weitere Kursgewinne zu einer kniffligen Angelegenheit werden zu lassen. Der Kurs war an eine äußerst massive Widerstandszone herangelaufen, die ohne Hilfe positiver Nachrichten kaum zu bezwingen war. Mehrere Tage lang versuchte man sich erfolglos daran, sich „durchzubeißen“. Aber die Kombination aus kurzfristigem Abwärtstrend, mehreren Wendemarken der letzten Monate sowie der 20-Tage- und der 200-Tage-Linie zwischen 6,97 und 7,16 Euro war zu stark. Und wenn sich eine Aktie an einer solchen, starken Hürde festrennt, ist das für die Short-Trader eine ideale Gelegenheit, bestehende Positionen auszubauen oder neu leer zu verkaufen. Denn hier haben sich die Käufer bereits festgefahren und verausgabt, zugleich kann man auf der Short-Seite wegen der Nähe entscheidender Chartmarken mit angenehm engen Stop Loss agieren.

Noch ist dadurch die Mitte August etablierte Aufwärtstrendlinie als untere Begrenzung einer Dreiecksformation nicht gebrochen, die wartet bei 6,50 Euro und könnte grundsätzlich natürlich verteidigt werden. Aber es ist fraglich, ob sich den Bären allzu viele Käufer bereitwillig in den Weg stellen würden. Immerhin haben die jetzt das Momentum und den psychologischen Vorteil eines gescheiterten Ausbruchsversuchs nach oben auf ihrer Seite. Und sollte diese Aufwärtstrendlinie fallen und der Bruch mit Schlusskursen unter dem letzten Zwischentief bei 6,44 Euro hinreichend deutlich ausfallen, wäre es fraglich, ob die letzte, vor dem Rekordtief (5,78 Euro) verbleibende Unterstützung, das Tief des Monats Oktoberbei 6,20 Euro, imstande wäre, die Leerverkäufer aufzuhalten.

Chart vom 13.11.2019, Kurs 6,65 Euro, Kürzel DBK | LYNX Online-Broker

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