Börsenblick

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Aktienanalyse:
Continental: Wenn diese Linie bricht …

Aktuelle Analyse der Continental Aktie

Hätte Anfang/Mitte November der Ausbruch über die hartnäckige Widerstandszone 128,80/133,80 Euro geklappt, wer weiß, ob das nicht für eine zugkräftige Kombination aus charttechnischem Kaufsignal und Erleichterung gesorgt hätte, welche die Aktie des Automobiltechnik- und Reifenkonzerns Continental zügig in den Bereich der nächsten Charthürde um 157 Euro getragen hätte. Immerhin lebte der Aktienmarkt seit Monaten vor allem von der Hoffnung. Und Continental hätte die nötige Mixtur zu bieten, um Hoffnungen zu nähren: Sparkurs und Restrukturierungen. Die Mixtur, die manche dazu verleitet, in einem negativen Umfeld auf Basis der Erwartung einzusteigen, dass man zu spät käme, würde man warten, bis das Maßnahmenpaket dazu führt, dass die Gewinne wieder sprudeln. Aber es hat eben nicht geklappt.

Besonders unerfreulich für das bullische Lager war dabei, dass die Aktie den Ausbruchsversuch ausgerechnet am Tag der Veröffentlichung der Bilanz des 3. Quartals am 12. November abbrach. In Schlagdistanz eines Ausbruchs drehte der Kurs ab, schloss unterhalb der Widerstandszone 128,80/133,80 Euro und auch noch unterhalb der im Chart dick schwarz hervorgehobenen 200-Tage-Linie. Dabei war das Zahlenwerk sogar „den Umständen entsprechend gut“:

Expertenmeinung: Denn Continental wies zwar einen brutalen Netto-Verlust von zwei Milliarden in diesem dritten Quartal aus. Aber das wusste man, denn dieses Minus basierte auf den auf diese Weise weit- und umgehend verbuchten Kosten für die in Angriff genommenen Restrukturierungsmaßnahmen. Ohne diese Kosten lag der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) bei 615 Millionen Euro. Weniger als die 772 Millionen im Vorjahresquartal, aber besser als von vielen vermutet, immerhin liegt derzeit starker Druck auf den Automobil-Zulieferern. Und der Umsatz? Der konnte trotz dieses negativen Umfelds sogar von 10,8 auf 11,1 Milliarden Euro gesteigert werden.

Nicht gut genug, wie der Chart zeigt. Nachdem die Conti-Aktie am Tag der Bilanz nach unten abdrehte, kam sie nicht mehr auf die Beine. Der Kurs quälte sich eine Zeitlang seitwärts, um dann im Verlauf der vergangenen Woche langsam Fahrt nach unten aufzunehmen. Jetzt ringt die Aktie mit der im August etablierten Aufwärtstrendlinie. Die bildet zusammen mit der vorgenannten Widerstandszone 128,80/133,80 Euro ein ansteigendes Dreieck und damit ein potenziell bullisches Bild. Umso negativer wäre es, sollte Continental tatsächlich deutlicher aus diesem Dreieck nach unten ausbrechen, die derzeit bei 117,30 Euro verlaufende Linie nicht nur wie am Montag knapp, sondern deutlich unterbieten. Das Zwischentief bei 109,92 Euro, das Anfang Oktober entstand, wäre dann ein erstes Kursziel … das aber leicht nur eine Zwischenstation auf dem Weg zum Test des bisherigen Jahrestiefs bei 102 Euro sein könnte.

Continental Aktie: Chart vom 2.12.2019, Kurs 116,84 Euro, Kürzel CON | LYNX Online Broker

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