Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Continental: Die Bullen proben den Aufstand

Continental hat bislang wirklich kein gutes Jahr hinter sich. Es schien am Montag, als würden einige versuchen, die negative Bilanz der Aktie bis zum Jahresende noch zu mildern. Aber wie weit würde man da kommen?

Continental gehört zu der Mehrheit der Unternehmen aus dem Bereich der Automobilindustrie und ihren Zulieferern, die ihre Prognosen kappen musste. Die am 8. November präsentierte Bilanz des dritten Quartals war entsprechend ernüchternd: Umsatz gegenüber Vorjahresquartal kaum gestiegen, Gewinn deutlich gefallen. Und der Kommentar des Conti-Finanzchefs im Zuge der Bilanz war deutlich:

Seit knapp zehn Jahren habe man im dritten Quartal erstmalig einen substanziellen Rückgang in der Fahrzeugproduktion erlebt, der sich, nach aktuellem Stand der Dinge, im laufenden Quartal fortsetzen dürfte. Dass die Aktie am Montag den „Kopf“ über die seit Juni das Geschehen dominierende Abwärtstrendlinie hob, erscheint da gewagt, aber:

Expertenmeinung: Es könnte klappen, hier einen kräftigen Kursanstieg bis zum Jahresende zu erreichen, der die Bullen Richtung Silvester ein wenig versöhnt. Nur liegt das nicht in der Hand des Unternehmens selbst. Wer da zum Wochenstart Long ging, setzte neben der Charttechnik, wo der knappe Break über die Abwärtstrendlinie immerhin mit dem Anstieg über die 20-Tage-Linie einherging, auf eine entscheidende Aufhellung der Rahmenbedingungen.

Konkret würde die deutsche Automobilindustrie ebenso wie die Zulieferer wie Continental von einer bleischweren Last befreit, würde es a) am Wochenende tatsächlich dazu kommen, dass der Handelskrieg zwischen den USA und China beigelegt würde oder zumindest klar wird, dass dieser Weg eingeschlagen ist und zu einer Einigung führen wird und b), dass die Befriedung dieses Konflikts auch dazu beiträgt, dass es zwischen den USA und der EU nicht zur Eskalation und zu den wie ein Damoklesschwert über der Branche hängenden US-Strafzöllen kommt. Was hieße:

Wer jetzt kauft, geht eine Wette ein. Denn ja, wenn diese Hoffnungen erfüllt werden, könnte die Aktie kommende Woche zur Rakete werden. Aber wenn nicht, wäre die gestern überbotene Abwärtstrendlinie schnell wieder unterboten – Vorsicht ist also trotz der charttechnisch positiven Konstellation unbedingt angeraten.

Chart vom 26.11.2018, Kurs 142,85 Euro, Kürzel CON | LYNX Online Broker

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