Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Continental: Rallyeversuch entlang einer „Wenn“-Kette

Mit gut drei Prozent Kursgewinn landete die Aktie des Reifen- und Fahrzeugtechnik-Spezialisten Continental am Mittwoch auf Platz 3 der DAX-Gewinnerliste. In der man sie in den vergangenen Tagen öfter findet, trotz zwei Gewinnwarnungen und der Einschätzung, dass sich die Rahmenbedingungen deutlich schwieriger darstellen als noch vor einem Jahr. Andererseits hat diese Aktie ein sehr schwaches Börsenjahr hinter sich, vor allem das zweite Halbjahr brachte immensen Druck.

Man könnte somit auf den Gedanken kommen, jetzt, nachdem sich der Kurs gegenüber dem Anfang 2018 erreichten Hoch halbiert hat, wäre die Aktie billig und damit das Risiko nach unten weitaus geringer als die Chance nach oben. Schließlich kann der Gewinn vielleicht im schlimmsten Fall kurzzeitig deutlich unter Druck kommen, aber er wird ja schließlich nicht auf null fallen. Oder?

Damit ist in der Tat nicht zu rechnen. Und Kurslevels, die jetzt im Bereich des Jahres 2013 liegen, sind in der Tat sehr niedrig. Aber trotzdem sollte, wenn aus dem derzeitigen Anstieg ein tragfähiger Aufwärtsimpuls werden soll, einiges an Positivem geschehen, worauf die Käufer bislang nur hoffen:

Expertenmeinung: Wenn die Automobilindustrie wieder Fahrt aufnimmt, kann der Druck auf die Conti-Gewinne schnell sehr deutlich geringer werden. Wenn aber nicht, ist das Ausmaß des dann wahrscheinlichen Gewinnrückgangs schwer zu beziffern, denn die Autobauer werden sofort versuchen, Margendruck auf Zulieferer wie Continental abzuwälzen. Wenn die Unsicherheit in der Weltwirtschaft nachlässt, weil die USA ihre aggressive Haltung in der Handelspolitik beenden und wenn mit der EU eine Vereinbarung zum beiderseitigem Vorteil gelänge, würde dies der Automobilindustrie eine immense Erleichterung bringen und auch das Damoklesschwert der nach wie vor im Raum stehenden US-Strafzölle verschwinden lassen, die auch Continental treffen würden.

Aber das sind eben mehrere „Wenns“ und noch ist offen, ob diese Hoffnungen erfüllt werden. Wenn, sollte man hier also trotz des rein nominal relativ billigen Kurses behutsam zu Werke gehen. Was hieße, nach dem jetzt gelungenen Ausbruch über die 20-Tage-Linie und die mittelfristige Abwärtstrendlinie mit einem Stopp auf der Long-Seite zu agieren, der unmittelbar greift, wenn diese jetzt zur Unterstützung gewordenen Marken mit Schlusskursen unter 123 Euro wieder eindeutig unterboten würden.

Chart vom 09.01.2019, Kurs 132,30 Euro, Kürzel CON | LYNX Online-Training

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