Stryker Aktie aktuell In diesen Sektor steckt Warren Buffett Milliarden

News: Aktuelle Analyse der Stryker Aktie

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Stryker
ISIN: US8636671013
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Zur Stryker Aktie

In den USA müssen Großinvestoren alle drei Monate ihre Investments offenlegen. Was sie ge- und verkauft haben und was sich per Stichtag in ihren Portfolios befindet.

Die sogenannten 13F-Filings sind eine wahre Fundgrube. Jedes Quartal durchstöbere ich die Meldungen einiger Investoren. Allesamt haben sie langfristig den Markt geschlagen.
Dass man dadurch sehr viel lernen kann, ist eher ein Understatement.

Die 13F-Filings selbst sind aber in typischer Behörden-Manier gehalten, unübersichtlich und kaum lesbar.
Zum Glück gibt es zahlreiche Seiten, auf denen Sie die Informationen grafisch aufbereitet finden.
Darunter zum Beispiel Whalewisdom, Gurufocus, Dataroma und viele mehr.

Wo investiert Buffett?

Daraus geht hervor, dass Berkshire im letzten Quartal einige Gewinnmitnahmen durchgeführt und sechs neue Positionen aufgenommen.
Das ist alles andere als gewöhnlich. Der Turnover war für die Verhältnisse von Buffett außerordentlich hoch.

Zu den neuen Positionen gehörte der Cloud-Anbieter Snowflake. Die Aktie hatte man bereits vor der IPO erworben.
Darüber hinaus eine kleine Position T-Mobile US.

Im Gesundheitssektor hat aber richtig Geld in die Hand genommen. Berkshire hat für jeweils knapp 1,8 Mrd. USD Aktien von Merck, AbbVie und Bristol-Myers Squibb gekauft und für 130 Mio. USD Anteile von Pfizer.

Name the game

Bereits im März hatte ich die These aufgestellt, dass es durch Corona zu einer Aufrüstung im Gesundheitswesen kommen wird.

Nicht nur während der Pandemie, sondern auch danach. Die Bevölkerungen werden es fordern und Druck auf die Regierungen ausüben.
Man wappnet sich für die nächste Pandemie, auch wenn das zu spät kommt.

Daher hatte ich mich mehrfach positiv zu den Profiteuren dieser Entwicklung geäußert.
Hier erkläre ich die These etwas ausführlicher:
Krisengewinner Medtronic: Das ist erst der Anfang
Stryker: Die Aufrüstung hat erst begonnen

Dasselbe gilt für alle vier Pharma-Aktien, die Berkshire gekauft hat. Bei AbbVie ist die Analyse schon etwas älter.
Zu Merck, Bristol-Myers sowie Pfizer hatte ich mich allerdings erst kürzlich positiv geäußert.

Was kann man kaufen?

Die grundlegende Einschätzung hat sich seitdem nicht geändert. Es handelt sich durchweg um grundsolide Unternehmen.

Für defensive Anleger, die eine hohe Dividende bevorzugen, eignen sich vor allem Pfizer und Merck.
Bristol-Myers ist ein guter Kompromiss. Das höchste Wachstum verzeichnen hingegen Stryker und Medtronic.

Chart

Aus technischer Sicht könnte Stryker am interessantesten sein. Die Aktie ist gerade ausgebrochen und hat ein Kaufsignal ausgelöst.
Daher wäre jetzt der Weg in Richtung 240 und 250 USD frei.

Chart vom 17.11.2020 Kurs: 235,78 Kürzel: SYK - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 17.11.2020 Kurs: 235,78 Kürzel: SYK – Tageskerzen

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Tobias Krieg, Technischer Analyst | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der Stryker Aktie

Am Vortag hatte ich eine ausführliche Analyse zu Medtronic veröffentlicht: Krisengewinner Medtronic: Das ist erst der Anfang Ich möchte nicht alles wiederholen, es wäre daher sinnvoll, wenn Sie zunächst diesen Artikel lesen. Ein Großteil der Argumente gelten ebenso für Stryker. Kurz zusammengefasst: Es wird zu einer weltweiten Aufrüstung im Bereich der Medizintechnik kommen.

Die Aufrüstung hat begonnen

Aktuell ist die Nachfrage vor allem bei Beatmungsgeräten, Schutzbekleidung, Intensivbetten sowie deren Peripherie extrem hoch. In den drei letztgenannten Segmenten ist Stryker stark positioniert. Das Unternehmen hat ein breites Produktspektrum, darunter normale sowie Transport- und Intensiv-Betten, das dazugehörige Equipment sowie notwendige Infrastruktur und Schutzbekleidung. In all diesen Bereichen übersteigt die Nachfrage die Produktionskapazitäten und das wird auch mittelfristig so bleiben. Die Abwicklung der bestehenden Aufträge wird sich über Monate ziehen. Die weltweite Aufrüstung im Bereich Medizintechnik wird dann aber nicht aufhören. Ich hatte es in der Analyse zu Medtronic ausführlicher beschrieben.

Krise?

All diese Faktoren dürften das Geschäft beflügeln. Das würde für mich aber nicht ausreichen, um ein Investment zu rechtfertigen. Meine Hürden sind hoch, das Unternehmen muss auch ganz grundsätzlich positive Eigenschaften haben. Der Trackrecord von Stryker spricht Bände. Der Umsatz ist in den letzten zehn Jahren von 7,32 auf 14,88 Mrd. USD gestiegen. Der Gewinn kletterte von 3,33 auf 8,26 USD je Aktie. Die Dividenden wurde in diesem Zeitraum jährlich erhöht. Aktuell liegt die Rendite bei 1,41%. Hätte man die Ausschüttung während der Finanzkrise nicht gesenkt, wäre man inzwischen ein Aristokrat. Der fehlende Status ändert aber nichts an der Qualität des Unternehmens, denn die damalige Kürzung wäre gar nicht notwendig gewesen. Denn das Geschäft ist krisenfest. Der Gewinn von Stryker ist seit mindestens 20 Jahren immer gestiegen, also auch während der Finanzkrise. Es ist also kein Wunder, dass die Aktie ein langfristiger Outperformer und notorisch hoch bewertet ist. Durch den jüngsten Kurssturz hat sich das geändert. Die P/E ist von 27,4 auf 19,8 gesunken, die forward P/E liegt derzeit bei 17,9. Bei den gegebenen Qualitäten und Wachstumsraten wäre das auch ohne die erhöhte Nachfrage in diesem Sektor attraktiv. In den letzten fünf Jahren lag der Wert durchschnittlich bei 21,5.

Achtung

Wie bei Medtronic aber auch hier eine Warnung. Bitte verfallen Sie nicht in Kaufpanik. In diesem Markt werden Kurse durch Zwänge gemacht, nicht durch rationale Erwägungen. Seien Sie vorsichtig. Es könnte durchaus sein, dass es noch tiefer geht. Wie bereits angesprochen hat man auch in der Finanzkrise einen Rekordgewinn nach dem anderen erzielt. Die Aktie ging dennoch in die Knie. Am Tief lag die P/E ungefähr bei 12. Es muss natürlich nicht auf das Niveau von damals sinken, ausgeschlossen ist es aber nicht. Das Chartbild von Stryker sagt viel über das Unternehmen aus. Korrekturen sind selten, umso bemerkenswerter ist der jüngste Einbruch. Dadurch ist die Aktie auf den langfristigen Aufwärtstrend zurückgekommen und hat dort gedreht. Mit der Rückkehr über 150 USD wurde ein prozyklisches Kaufsignal ausgelöst. Mögliche Ziele liegen bei 180 und 200 USD. Für antizyklische Anleger ist der breite Korridor von 150 bis 123 USD interessant. Mehr als 8.800 Investoren & Trader folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants. Mehr als 50.000 zufriedene Kunden. Ich bin einer davon. Chart vom 27.03.2020 Kurs: 163,33 Kürzel: SYK - Wochenkerzen | LYNX Online Broker