Robotik – Der Beginn eines neuen Zeitalters?

In einem Onlineshop einkaufen gehört für die meisten Menschen zu den alltäglichen Dingen. Dreißig Minuten später die getätigte Bestellung, Dank Drohnenlieferung, in den Händen zu halten jedoch nicht – noch nicht. Doch genau mit dieser Art von Lieferung durch Drohnen machte Amazon erst kürzlich in den Vereinigten Staaten Werbung. Noch klingt das Ganze sehr nach Science-Fiction, doch schon in wenigen Jahren könnte dies genauso alltäglich und selbstverständlich sein, wie die Onlinebestellung selbst.

Roboter – Die Zukunft hat schon begonnen

Begonnen hat alles mit einfachen Automatisierungen, beispielsweise in der Automobilproduktion und mittlerweile haben Roboter in vielen Bereichen unseres Lebens Einzug gehalten. Diese Entwicklung wird auch zukünftig weiter zunehmen und Roboter werden auch vermehrt in unserem Privatleben vordringen. Schon jetzt nehmen uns Roboter der Firma „iRobot“ lästige Pflichten wie das Staubsaugen ab.

Aber auch in Krankenhäusern werden Roboter immer häufiger eingesetzt, was sich in der steigenden Anzahl robotergestützter Operationen zeigt. Auch an Flughäfen werden viele Aufgaben von Robotern übernommen und so werden Reisende auf dem Flughafen Schipol in Amsterdam beispielsweise von „Spencer“ begrüßt. „Spencer“ ist ein mobiler Roboter, der Reisende direkt zu Ihrem Flug navigieren soll, um zu verhindern, dass diese sich auf dem großen internationalen Luftdrehkreuz verlaufen und eventuell Ihren Flug verpassen.

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„Spencer“ im Einsatz auf dem Flughafen Schipol – Quelle: Gallery SPENCER Project

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Diese Aufgabe ist in einem belebten Flughafen nicht ganz einfach. Um sie dennoch zu erfüllen, wurde „Spencer“ mit fünf Bordcomputern ausgestattet. Zudem ist er größer als ein Mensch und soll sozialbewusst agieren. Gleichzeitig lernt er aus den Verhaltensweisen von Menschen, um zukünftig noch besser auf diese reagieren zu können. Speziell dieses „Lernen“ soll es ermöglichen, Roboter in einigen Jahren auch in der Pflege alter und kranker Menschen einzusetzen.

Steigende Automatisierung

Dies alles scheint aktuell noch in ferner Zukunft zu liegen, dennoch sollte man dem Trend der „Robotik“ seine Aufmerksamkeit schenken. Schon jetzt gilt er unter vielen Experten als das nächste „große Ding“.

Die japanische Regierung setzt mittlerweile schon ganz offiziell auf Robotertechnik als Wachstumsbranche der Zukunft. Japan erhofft sich dadurch in einigen Jahren große Vorteile. Da der Inselstaat einer der am schnellsten alternden Industrienation der Welt ist, können und sollen Roboter perspektivisch den Wohlstand erhalten und gleichzeitig in der Altenpflege zum Einsatz kommen. Schon heute findet man in japanischen Autofabriken je 1.000 Angestellten über 150 Roboter, die in die Produktion eingebunden sind. Allerdings wird dieser hohe Grad an Automatisierung bisher nur in der Automobilproduktion erreicht.

Weltweit sind über alle Industrieproduktionen nur 5,8 Roboter je 1.000 Mitarbeiter im Einsatz. In China sind es sogar erst zwei je 1.000 Mitarbeiter. Dies ist auch ein Grund dafür, warum die Automatisierung weltweit weiter voranschreiten wird. Aufgrund der steigenden Lohnkosten in China versuchen die ansässigen Unternehmen schon heute massiv Kosten zu sparen und landen somit automatisch bei der Robotertechnik. Da das Reich der Mitte an die westlichen Automatisierungsgrade herankommen möchte, ist China folglich der am schnellsten wachsende Robotikmarkt der Welt.

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BMW Werk Leipzig – Karosseriebau – Quelle: Magnus Manske, WikiCommons, CC BY-SA 2.0 de

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Alphabet und Co.

Wenn sich ein großer Trend wie die Robotik bildet, sind auch Konzerne wie Alphabet (früher Google) und Amazon involviert, obwohl beide Unternehmen keinen unmittelbaren Bezug zur Robotertechnik haben. Aufgrund der monetären Möglichkeiten sehen beide Konzerne jedoch die Chance, sich ihre Anteile an dieser Zukunftsbranche zu sichern.

Nach Auffassung des amerikanischen Beratungsunternehmens McKinsey könnte das weltweite Wirtschaftspotenzial der fortgeschrittenen Robotik schon ab dem Jahr 2025 zwischen 1,7 und 4,5 Billionen Dollar jährlich liegen.

Militärische Nutzung

Roboter sind nicht nur für die zivile Nutzung ein spannendes Thema. Schon heute gehören unbemannte Drohnen zur Standardausrüstung einer modernen Armee und werden seit Jahren zum Sammeln von Informationen über potenzielle Angriffsziele oder zum direkten Angriff des Gegners eingesetzt. Das Hauptargument für den Einsatz ist, dass Drohnen die Gefährdung von Menschen minimieren. Aus demselben Grund kommen Roboter beispielsweise bei der Entschärfung von Bomben und Mienen zum Einsatz.

Ausschließlich mit Robotern ist derzeit noch kein Krieg zu gewinnen, jedoch minimieren diese die eigenen Verluste. Der Einsatz von Robotern lohnt sich zudem auch finanziell. Aufgrund der hohen Ausbildungs- bzw. Rehakosten, ist ein toter oder verwundeter Soldat wirtschaftlichen betrachtet viel teuer, als die modernste Kriegstechnik.

Chancen und Risiken

Wie bei jeder neuen Technik wird es auch durch die Robotik Gewinner und Verlierer geben. Zwar wird der Einsatz der neuen Technologien in sehr vielen Fällen das Leben erleichtern oder sogar sicherer machen, gleichzeitig werden durch die Robotertechnik jedoch auch Arbeitsplätze verloren gehen.

Durch Investitionen in Unternehmen aus der Robotikbranche können Sie sich aber Ihren eigenen Anteil am Zukunftstrend sichern. Welche Unternehmen zukünftig die erfolgreichsten sein werden, lässt sich heute natürlich noch nicht feststellen. Sicher ist jedoch, dass sich ein Investment lohnen kann. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht interessanter und größerer Unternehmen, welche LYNX für Sie zusammengestellt hat.

 ISIN: US4627261005 – Symbol: IRBT – Währung: USD

Das für seine Staubsaugerroboter bekannte Unternehmen entwickelt Roboter für die zivile, aber auch für die militärische Nutzung. Aktuell werden ca. 90% des Umsatzes im zivilen Bereich des Unternehmens erwirtschaftet. Die restlichen 10% werden im Sicherheits- und Militärbereich generiert. Am bekanntesten aus dem Militärbereich ist wahrscheinlich der „PackBot“. Dieser Roboter wird zur Entschärfung und Beseitigung von Bomben eingesetzt und ist einer der erfolgreichsten Kampfroboter der Welt. Für Anleger ist besonders interessant, dass der Konzern das Ziel hat jährlich 12% seines Jahresumsatzes in Forschung und Entwicklung zu investieren. Gemessen an den Umsatzzahlen sind dies derzeit rund 67 Mio. USD. Das Unternehmen aus Massachusetts (USA) wurde 1990 von Robotik-Spezialisten des Massachusetts Institute of Technology, auch bekannt als MIT, gegründet und beschäftigt heute über 500 Mitarbeiter.

ISIN: US02079K1079 – Symbol: GOOG – Währung: USD

Dass Google mehr als nur eine Suchmaschine ist, wurde spätestens mit der erfolgten Umfirmierung zu Alphabet offensichtlich. Aber schon im Jahr 2013 investierte der Konzern aus dem Silicon Valley in Robotik und kaufte innerhalb von weniger als einem halben Jahr acht Unternehmen aus dieser Branche auf. Darunter befinden sich Unternehmen wie Boston Dynamics, welches humanoide Roboter entwickelt und Industrial Perception, ein Spezialunternehmen für Verladeroboter. Alphabet selbst strebt danach, die nächste Generation des Autos zu entwickeln. Dieses soll selbstständig und ohne menschliches Eingreifen fahren können. Ebenfalls möchte Alphabet die Paketzustellung automatisieren. Mit den 2013 gekauften Unternehmen hat sich der Internetkonzern dafür hervorragend aufgestellt. Selbst im unwahrscheinlichen Fall, dass die Kalifornier mit Ihren Plänen nicht erfolgreich sein sollten, können sich Anleger mit allen anderen Engagements des Konzerns gut investiert wissen.

 ISIN: US46120E6023 – Symbol: ISRG – Währung: USD

Das US-Amerikanische Medizintechnikunternehmen gehört zu den führenden Anbieter von robotergestützten minimalinvasiven Eingriffen. Zu den Kunden zählen folglich primär Krankenhäuser. Unter dem Dach der Intuitive Surgical, Inc. erforschen und produzieren zahlreiche Tochterfirmen verschiedenartige Produkte der operativen Medizin. Unabhängig vom Robotiktrend ist dies somit ein interessanter und zukunftsträchtiger Wert, da in Zeiten einer alternden Weltbevölkerung Medizintechnikprodukte zunehmend gefragt sein werden und an Bedeutung gewinnen. Der Konzern, an dem der Vermögensverwalter BlackRock und die Großbank Morgan Stanley jeweils rund 6% halten, beschäftigt aktuell rund 3.000 Mitarbeiter. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis des Unternehmens liegt aktuell bei hohen 46, was auch zeigt, dass das Unternehmen als sehr zukunftsträchtig bewertet wird.

ISIN: CH0012221716 – Symbol: ABBN – Währung: CHF

Das Schweizer Unternehmen ist das Größte aller auf Automatisierung spezialisierten Unternehmen und generiert ca. 25% des Gesamtumsatzes in Höhe von rund 39 Mrd. USD im Bereich Robotik und Industrieautomatisierung. Der Unternehmensbereich gilt als Ertragsperle und soll ca. ein Drittel des Unternehmensgewinns ausmachen. Genaue Zahlen veröffentlicht der Konzern nicht. Der Siemensrivale, welcher in mehr als 100 Ländern aktiv ist, setzt vor allem auf Großaufträge. Speziell in China sieht der Konzern großes Potenzial und konnte kürzlich mehrere Aufträge aus dem Reich der Mitte vermelden. Durch die Übernahme von Power-One Inc. haben die Schweizer das Engagement im Bereich der Erneuerbaren Energien zudem ausgebaut und stellen jetzt auch Stromwandler speziell für Photovoltaikanlagen her. Der in Zürich ansässige Konzern beschäftigt weltweit über 140.000 Mitarbeiter. Aktuell wird der Automatisierungsspeziallist mit einem durchaus günstigen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 16 bewertet. Die Schweizer schütteten in den vergangenen Jahren stetig eine Dividende aus.

ISIN: DE0006204407 – Symbol: IWK – Währung: EUR

Der in Augsburg ansässige Konzern gilt als einer der führenden Anbieter im Bereich der Roboter- und Automatisierungstechnik. Zu den Kunden zählen neben der Automobilindustrie auch zunehmend alle anderen Industriebranchen. KUKA stellt außerdem auch Produkte für die Luft- und Raumfahrt sowie für die Nahrungsmittelproduktion her. Durch den im Jahr 2014 erfolgten Zukauf des Konkurrenten Swisslog möchte der Konzern unabhängiger von der konjunkturgetriebenen Autoindustrie werden. Die Expertise der übernommenen Schweizer liegt in der Herstellung von Logistikanlagen für Krankenhäuser sowie Lager-und Verteilzentren. Die rund 12.000 Mitarbeiter erwirtschafteten einen Umsatz von rund zwei Mrd. Euro. Die seit 2013 gezahlte Dividende wurde jährlich angehoben – zuletzt sogar um 33% auf 0,40 Euro je Aktie. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis des 1898 gegründeten Unternehmens liegt ähnlich wie bei Intuitive Surgical bei rund 40.

ISIN: US3073051027 – Symbol: FANUY – Währung: USD

Das japanische Unternehmen konnte in den letzten Jahren die Anleger nur schwer überzeugen, was sich auch im seitwärtslaufenden Aktienkurs widerspiegelt. Trotz der durch die japanische Notenbank beförderten Geldschwemme, konnte die FANUC Corporation bisher keinen Aufschwung erzeugen. Dies resultiert auch aus der Tatsache, dass bisher das Unternehmen primär nur im Heimatmarkt aktiv ist. Die Vorteile des schwachen Yen konnten ebenfalls nicht ausgespielt werden. Der hohe freie Cash Flow könnte jedoch kurzfristige Kurssteigerungen zur Folge haben, beispielsweise durch den Rückkauf eigener Aktien. Das Unternehmen möchte mit einer neuen Generation von automatischen Roboterzellen neue Kunden in der Automobilbranche gewinnen. Die Aktien können nicht direkt sondern nur in Form eines ADR (American Depository Receip) gehandelt werden.

ISIN: JP3932000007 – Symbol: 6506 – Währung: JPY

Der japanische Robotikspezialist hat einen besonderen Wettbewerbsvorteil, denn er ist Technologiepartner des Start-ups „Argo Medical“. Diesem Start-up ist es gelungen, als erstem Unternehmen überhaupt, einen Außenmotorbetriebene Gehilfe für Gelähmte zu entwickeln und für diese die Zulassung zu erhalten. Die Entwicklung des Produktes dauerte Jahre. Die Japaner können das Produkt jetzt als Pioniere in Asien vermarkten und weiterentwickeln. Dadurch plant das Unternehmen eine führende Rolle im Bereich der Privaten-Robotik einzunehmen. In dieser sind die Margen in der Regel deutlich höher als in der Industrie-Robotik. Auch wenn die Kooperation mit Argo Medical sehr positiv ist, muss dennoch beachtet werden, dass Yasakawa Electric erhebliche Investitionen in die Restrukturierung des Unternehmens leisten muss. Der Wert muss daher eher als langfristige Investition in die Zukunft der Robotik betrachtet werden, wie dies aber eigentlich bei allen Robotik Aktien der Fall ist.

ISIN: DE0007236101 – Symbol: SIE – Währung: EUR

Der Münchener Konzern bedient weltweit Kunden der Industrie-, Energie- und Gesundheitsbranche und ist gleichzeitig führender Produzent im Bereich der Energie- und Automatisierungstechnik. Die Produkte des fast 170 jährigen Unternehmens finden bei Großunternehmen, aber auch in Privathaushalten Anwendung. Das von Joe Kaeser geleitete Unternehmen beschäftigt fast 350.000 Mitarbeiter und wird mit einem aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 10 bewertet. Siemens ist ein direkter Konkurrent von ABB und beschäftigt sich seit über 50 Jahren mit dem Thema Automatisierungstechnik. Die Umsatzerlöse des Konzerns liegen bei rund 75,6 Mrd. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr (bis Oktober2016) möchte das Unternehmen rund 4,8 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung investieren, 300 Mio. mehr als im Jahr davor. Zusätzlich stehen 100 Millionen für einen Mitarbeiterinnovationsfonds zur Verfügung. Insgesamt beschäftigt der Konzern 32.000 Menschen in den Forschungsabteilungen, allein 13.500 davon in Deutschland.

ISIN: US0080731088 – Symbol: AVAV – Währung: USD

Das Unternehmen aus Monrovia (USA) gehört zu den weltweiten Marktführern bei der Produktion unbemannter Flugsysteme. Der Konzern beliefert die Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika sowie verbündete Streitkräfte mit Aufklärungsdaten. Im zivilen Bereich leistet das Unternehmen Unterstützung bei der Bekämpfung von Waldbränden oder hilft bei der Überwachung von Pipelines. Zusätzlich verfolgt das Unternehmen die Strategie am Aufstieg der Elektromobilität zu profitieren und stellt beispielsweise Ladestationen für Elektroautos sowie Testsysteme für Elektro- und Hybridfahrzeuge her. Das bereits1971 gegründete Unternehmen beschäftigt aktuell rund 650 Mitarbeiter, welche ca. 260 Mio. USD Jahresumsatz erwirtschaften. Dem Gründer und Aufsichtsratsvorsitzenden Timothy E. Conver gehören heute noch knapp 10,5% des Unternehmens und der Vermögensverwalter BlackRock ist ebenfalls mit gut 8% an AeroVironment Inc. beteiligt. Das Unternehmen zahlt, wie für Wachstumsunternehmen typisch, keine Dividende. Aufgrund der Trendaussichten beträgt das Kurs-Gewinn-Verhältnis unglaubliche 220.

ISIN: US0231351067 – Symbol: AMZN – Währung: USD

Mit Amazon verbinden die meisten Anleger primär wohl den Versandhandel, welcher auch die Haupteinnahmequelle des Konzerns ist. Doch schon die Ausweitung des Angebots auf mobile Lesegeräte und dem Streaming-Angebot von „Amazon Prime“ zeigte, dass der vom Gründer Jeffrey P. Bezos geführte Konzern höhere Ambitionen hat. Seit 2015 bietet Amazon zudem für erste Produkte die taggleiche Lieferung der bestellten Waren an. Was laut Jeffrey Bezos nur ein Zwischenschritt sein soll, denn das ausgerufene Ziel ist die unmittelbare Lieferung innerhalb von 30 Minuten nach der Bestellung. Der Konzern aus Seattle beschäftigt weltweit über 154.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen setzt bisher konsequent auf Wachstum und hat bisher nie eine Dividende ausgeschüttet. Was für den Moment unattraktiv erscheint, kann sich zukünftig jedoch auszahlen. Ein langfristig orientierter Anleger kommt an diesem Wert fast nicht vorbei.

ISIN: US1924221039 – Symbol: CGNX – Währung: USD

Der aus Massachusetts stammende Konzern betreut seine internationalen Kunden von seinen Niederlassungen in Nordamerika, Europa, Japan, Asien und Lateinamerika, sowie über ein globales Netzwerk aus Integrations- und Vertriebspartnern. Das Unternehmen bietet verschiedene Oberflächeninspektionssysteme zur Produktionsautomatisierung an. Mit diesen können industrielle Bildverarbeitungen erfolgen, was das Überwachen von Produktionslinien sowie die Fehlererkennung in automatischen Industrieabläufen ermöglicht. COGNEX beschäftigt weltweit über 1.300 Mitarbeiter und erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von 486 Mio. USD. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt aktuell bei rund 25. Der Konzern zahlt regelmäßig Dividende, was die Aktie zusätzlich zur langfristigen Kursentwicklung interessant macht.

ISIN: DE0006335003 – Symbol: KRN – Währung: EUR

Das 1951 gegründete, aus Neutraubling stammende Unternehmen war ursprünglich in dem Bereich Maschinen- und Anlagebau angesiedelt und entwirft und entwickelt heute komplette Anlagen für den Bereich der Abfüll- und Verpackungstechnik. Täglich werden Millionen von Flaschen und Dosen mit „Krones-Technik“ abgefüllt. Der Unternehmenserfolg beruht hierbei auf dem Spezialwissen im Maschinenbau und in der Automatisierungstechnik, welches durch stetige Investitionen in Forschung und Entwicklung aufgebaut werden konnte. Die mehr als 3.700 eingetragen Patente zeugen von der Innovationskraft des Unternehmens. Weltweit beschäftigt der deutsche Konzern über 12.700 Mitarbeiter, welche im letzten Jahr einen Konzernumsatz von rund drei Milliarden Euro erwirtschafteten. Über 90% der Produkte werden ins Ausland exportiert. Der Konzern zahlte in den vergangenen Jahren eine sich ständig erhöhende Dividende, welche 2013 sogar durch eine Sonderdividende ergänzt wurde. Die Aussichten für das Unternehmen sind auch weiterhin hervorragend.

ISIN: US7739031091 – Symbol: ROK – Währung: USD

Der 2001 aus einem SpinOff der Rockwell Collins Inc. entstandene Konzern ist ein weltweit tätiger Anbieter von industriellen Automatisierungsprodukten und Plattformen. Die Produktpalette umfasst Strom-, Informations- und Kontrolllösungen, aber auch Motoren und Laufwerke. Der Freefloat des Unternehmens beträgt über 90%, einziger meldepflichtiger Großaktionär ist auch bei diesem Unternehmen der Vermögensverwalter BlackRock, welcher mit fast 8% investiert ist. Die rund 22.500 Mitarbeiter erarbeiteten im letzten Geschäftsjahr einen Konzernumsatz von 6,3 Mrd. USD. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis des Unternehmens liegt bei aktuell rund 16. Die Amerikaner zahlen US-typisch quartalsweise Dividende, welche in den vergangenen Jahren konsequent erhöht wurde.

ISIN: US88554D2053 – Symbol: DDD – Währung: USD

Der Druckerhersteller wurde in der näheren Vergangenheit mehrfach empfohlen und als Zukunftswert bezeichnet. Die Aktie stieg dadurch zwischenzeitlich fast senkrecht an. Inzwischen ist der Hype jedoch verflogen, sodass sich ein Einstieg wieder lohnen könnte. Die Produktpalette umfasst neben Spezial- und Großdruckern auch die fokussierte 3D-Drucksparte. Diese gilt ebenfalls als Zukunftsbranche, da viele industrielle Prozessschritte mit 3D-Druckern stark beschleunigt werden könnten. Der in South Carolina ansässige Konzern beschäftigt aktuell rund 2.100 Mitarbeiter, welche einen Konzernumsatz von 653 Millionen USD erwirtschaftet haben. Trotz des starken Kursrückgangs liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis noch immer bei rund 84, was als ein positives Zeichen interpretiert werden könnte.

Diversifikation – Gestreut investieren

Wer sich nicht für eine Investition in einzelne Unternehmen entscheiden kann oder will und in die gesamte Branche investieren möchte, kann dies über ETFs (Exchange Traded Funds) tun. Nicht alle jetzt aktiven Unternehmen werden sich auch langfristig am Markt durchsetzen können und über ein Investment in einen Branchen-ETFs können Anleger das Risiko einer falschen Aktienwahl minimieren. Auf der anderen Seite verringern schlechter laufende Werte jedoch die Kursgewinne von stark steigenden Papieren.

Dennoch sind ETFs eine sehr gute Möglichkeit diversifiziert in die Zukunftsbranche der Robotik zu investieren. Dafür möchten wir Ihnen den ETF „ROBO-STOX® Global Robotics and Automation GO UCITS ETF“ (ISIN: IE00BMW3QX54 – Symbol: ROBE – Währung: EUR) vorstellen.

Der von ETF Securities aufgelegte Fonds investiert in Robotik- und Automatisierungsunternehmen und enthält sowohl junge, schnell wachsende als auch etablierte Unternehmen. Dabei wird breit über Länder, Sektoren und Marktkapitalisierung diversifiziert.

Die Wachstumsperspektiven des Sektors sind überzeugend und werden weitreichende Folgen für unsere Wirtschaft und unser Zusammenleben haben. Mache Forscher vergleichen die Bedeutung der Technologie sogar mit der Industriellen Revolution, welche durch die Einführung der Dampfmaschinen gegen Ende des 18. Jahrhunderts erst in England und später auch in Europa ihren Lauf nahm.

Kühles Bier

Einen Eindruck, welchen Einfluss Roboter auf unser Leben haben können, konnte man sich zuletzt auf der Messe Hannover verschaffen. Dort lockte der deutsche Hersteller KUKA die Messebesucher mit einem kühlen Bier an den Stand. Das besondere hierbei war jedoch nicht das frisch gezapfte Weißbier, sondern die Bedienung selbst. Diese wurde nicht von einem menschlichen Barkeeper übernommen, sondern von einem Leichtbauroboter aus der Entwicklung des Augsburger Automatisierungsspeziallisten. Dieser mechanische Barkeeper zapfte nicht nur, sondern er spülte im Anschluss auch die Gläser. Es scheint also nur eine Frage der Zeit zu sein, bis man sein Feierabendbier von einem mechanischen Freund ans Sofa geliefert bekommt.

Die vorgestellten Aktien der Unternehmen aus der Robotik-Branche können Sie über LYNX bereits ab 5,80 Euro handeln. Neben Aktien können Sie natürlich auch mit ETFs oder Optionen auf die Entwicklung von Unternehmen spekulieren, welche über LYNX bereits ab 2,00 Euro pro Kontrakt handelbar sind. Nehmen Sie sich die Zeit unsere Gebühren mit denen der Konkurrenz zu vergleichen und handeln Sie Aktien, ETFs oder Optionen über unsere professionelle Handelsplattform.

Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier bzw. Basiswert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels nicht investiert.

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