Die besten Big Data Aktien 2018

Wie Big Data unseren Alltag erobert und wie Sie als Anleger davon profitieren können

Das globale Datenvolumen verdoppelt sich heutzutage bereits in weniger als zwei Jahren. Und Wissen ist bekanntlich Macht. Neue Technologien in den Bereichen Datenerfassung, -verarbeitung und -auswertung verhelfen Unternehmen in nahezu allen Branchen dazu, immer größere wirtschaftliche Vorteile aus der gigantischen Informationsflut zu ziehen. In diesem Artikel möchten wir Ihnen die besten Big Data-Aktien vorstellen, die vom wachsenden Datenhunger der Industrie besonders profitieren. Die Herbstkorrektur bietet Ihnen möglicherweise lukrative Einstiegschancen.

Digitale Revolution: Datenanalyse ermöglicht Künstliche Intelligenz und Automatisierung

In Zeiten der digitalen Revolution sind vielen Anlegern Megatrends wie „Künstliche Intelligenz“ (Artificial Intelligence, AI), „Internet der Dinge“ (Internet of Things, IoT) oder „Industrie 4.0“ (Digitalisierung und Automatisierung der Wirtschaft) längst ein Begriff. Computer werden immer intelligenter und können immer mehr Aufgaben präziser und effizienter ausführen als wir Menschen. Basis und Grundvoraussetzung dafür ist eine möglichst perfekte Analyse von riesigen, unstrukturierten Datenmengen (Big Data), die in riesigen Server-Zentren gesammelt werden. Denn erst durch die Erfassung, Verknüpfung und Analyse enormer Datenmengen können Computer Vergleiche ziehen, daraus lernen und optimale Entscheidungen treffen. Der Markt für Big-Data-Lösungen hat sich daher längst zu einem boomenden Milliardengeschäft entwickelt.

Nahezu unbegrenzte Anwendungsmöglichkeiten:  Datenanalyse wohin man blickt

Bereits heute ermöglicht eine Vielzahl an Technologien die Erfassung und Auswertung strukturierter und unstrukturierter Datenmengen. Auch die Anwendungsbereiche scheinen nahezu unbegrenzt. Das können beispielsweise Daten aus Netzwerkprotokollen, Produktionsprozessen oder Geschäftstransaktionen sein. Aber auch medizinische Bilder, Informationen aus Social Media, Apps, Web-Statistiken, Klickverhalten bei Internetshops oder sensorunterstützte technische Anwendungen zählen dazu. Diese Daten werden in Echtzeit erfasst, gefiltert und auf Muster oder Abweichungen hin untersucht. Der Computer kann dann auf Basis aller bisherigen Daten Analysen durchführen und ggf. Optimierungen vornehmen. Der weltweite Markt für Datenanalyse-Software dürfte laut dem Marktforschungsunternehmen Gartner bis 2020 auf mindestens 23 Milliarden USD ansteigen.

Im Visier der großen und kleinen „Datenkraken“

Neben der Optimierung von Produktionsprozessen ist Big Data vor allem im Bereich der Markt- und Kundenforschung besonders interessant. Auf vielen Internetseiten wird mittlerweile genauestens analysiert, wie lange sich ein Interessent bestimmte Produkte ansieht und wo er klickt. Auf Basis der gesammelten Daten erfolgt dann ein Abgleich mit allen bisherigen Transaktionsdaten. So können dem potenziellen Käufer dann in Echtzeit weitere passende Produktvorschläge unterbreitet und Angebote optimiert werden. Ganz vorn dabei sind Unternehmen wie Google, Facebook, Amazon, Apple und Microsoft die nicht ohne Grund auch als die großen Datenkraken“ bezeichnet werden.

Doch es gibt natürlich auch kleinere „Daten-Kalmare“, die von Big Data profitieren. In den USA gibt es beispielsweise bereits Pizzalieferdienste, die basierend auf Bestelldaten der Vergangenheit Fahrzeuge mit Pizzen losschicken, die zu bestimmten Tageszeiten in bestimmten Wohngebieten sehr wahrscheinlich nachgefragt werden. Kommt dann die Bestellung, so ist eine frisch gebackene Pizza bereits unterwegs zum Kunden und kann innerhalb von wenigen Minuten zugestellt werden. Ähnliche Testversuche laufen bei Amazon im großen Stil mit anderen Produkten aber das Ziel ist dasselbe: Bereits zu wissen was die Kunden bestellen werden und das Produkt loszuschicken, bevor die Käufer ihre Kaufentscheidungen überhaupt getroffen haben.

Privatsphäre ist eine Illusion

Laut Larry Ellison, dem Gründer des Software-Riesen Oracle ist Privatsphäre heutzutage in vielen Bereichen eine Illusion. Der Kunde wird dank Big Data mehr und mehr zum gläsernen Datenlieferant, dessen Konsumverhalten bis ins Detail ausgeleuchtet und ausgenutzt wird. Auch wenn manchen von Ihnen bei dieser Vorstellung möglicherweise zurecht etwas mulmig wird, ist das in vielen Bereichen (leider) längst Realität. Letztendlich werden jedoch viele Daten von den Nutzern sogar freiwillig preisgegeben, auch wenn dies unbewusst durch das oft stillschweigende Akzeptieren der jeweiligen AGBs erfolgt. Die Nutzung einer Suchmaschine, eines sozialen Netzwerks, einer App, eines sprachgesteuerten Assistenten oder einer Smart Home Steuerung geht in der Regel mit einer Einwilligung zur Datenfreigabe einher. Datenschutzrichtlinien laufen so überwiegend ins Leere.

Nüchtern betrachtet ist es auch aus Konsumentensicht jedoch durchaus vorteilhaft, wenn beispielsweise einem Sportler statt ungesunden Lebensmitteln Fitnessgetränke oder Nahrungsergänzungsmittel angeboten werden. Die Kaufentscheidung trifft ein bewusster Konsument noch immer selbst lautet ein häufiges Argument. In anderen Bereichen z.B. der Politik ist uneingeschränkte Datenverwertung durchaus kritischer zu sehen.

Big Data als zweischneidiges Schwert: Datenmissbrauch

Dass Geheimdienste wie die CIA in großem Stil Bürger ausspähen und tonnenweise private Daten erfassen und analysieren ging dank Edward Snowden als großer Skandal durch die Medien. Dass sich dadurch etwas geändert hat ist unwahrscheinlich, aber immerhin wurde das öffentliche Bewusstsein auf die Thematik sensibilisiert.

Zuletzt wurde bekannt, dass das Datenanalyseunternehmen Cambridge Analytica auf Social Media Plattformen wie Facebook oder Twitter im großen Stil Daten über potentielle Wähler und deren Interessen sammelte. Ziel war es, das Wählerverhalten von Millionen von Bürgern durch individuell zugeschnittene Botschaften und Beiträge (Mikrotargeting) zu beeinflussen. So wurde das Unternehmen beispielsweise damit beauftragt, die Brexit-Bewegung in Großbritannien zu unterstützen, oder auch Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl in den USA. Dass bei dieser manipulativen Stimmungsmache eindeutig Datenschutzbestimmungen verletzt wurden, führte zu einem Skandal, der letztendlich (berechtigterweise) zum Aus der umstrittenen Firma führte. Big Data ist als zweischneidiges Schwert zu sehen. Denn auf der anderen Seite kann das Sammeln und Speichern von Daten auch Leben retten.

Bahnbrechende Fortschritte in der Medizin

Besonders spannend ist Big Data im Bereich der Medizintechnik. Denn hier helfen Computer unter anderem dabei ärztliche Diagnosen zu verbessern z.B. indem Bilder, Daten und Befunde in Echtzeit mit denen von zigtausenden anderen Patienten in der Datenbank abgeglichen werden. Der Computer erkennt dabei Details und Veränderungen, die einem Arzt möglicherweise gar nicht oder erst in einem späteren Stadium auffallen würden. Dadurch können nicht nur Krankheiten wie Krebs oder Parkinson früher erkannt und sicherer diagnostiziert werden. Auch extrem seltene Krankheiten und ihre Symptome können mittels elektronischem Datenabgleich immer häufiger treffend identifiziert werden. Eine kostspielige und für den Patienten nervenaufreibenden Odyssee von einem ratlosen Spezialisten zum nächsten wird dann hinfällig. Big Data verbessert so Diagnose- und Therapiemöglichkeiten sowie die Heilungschancen von Patienten.

Massive Kosteneinsparungen in öffentlichen Transportsystemen

In Zug- und U-Bahn-Netzen kommt Big Data ebenfalls bereits erfolgreich zum Einsatz. So werden z.B. in chinesischen Metro-Netzen unzählige Echtzeitinformationen der Bahnen per Sensoren digital erfasst und ausgewertet. Das können beispielsweise Abstände zu vorausfahrenden Zügen, Bremsvorgänge, Unfälle, Fahrplanänderungen, menschliche Fehler, Streckenstatus oder -zustand, Auslastung oder Geschwindigkeit sein. Durch eine intelligente, hochflexible Steuerung erfolgt eine situative Anpassung. Bei zu geringen Transportkapazitäten können z.B. unmittelbar Zusatzzüge auf die betreffende Strecke geschickt werden, ohne dass menschliche Entscheidungsvorgänge dafür notwendig sind. Längerfristige Datenanalysen ermöglichen Fahrt- und Fahrplan-Optimierungen, so dass Überkapazitäten vermieden werden.

Geringerer Treibstoffverbrauch senkt Umweltbelastungen

Insgesamt steigen Sicherheit und Effizienz des Transportverkehrs, während Treibstoffverbrauch und Umweltbelastung pro Passagier abnehmen. Genau aus diesem Grund kommen in den USA in Zügen und Flugzeugen bereits ähnliche Systeme erfolgreich zum Einsatz. Bei Betriebskosten die z.B. allein im amerikanischen Eisenbahnnetz dreistellige Milliardenbeträge ausmachen ein durchaus sinnvolles und vor allem rentables Unterfangen. Im Straßenverkehr können intelligente, vernetzte Ampelsysteme dank Big Data dafür sorgen, dass sich Standzeiten verringern und dadurch ebenfalls positive Auswirkungen auf Spritverbrauch und Umwelt erreicht werden.

Big Data als Wegbereiter für sicheres autonomes Fahren

Auch für das autonome Fahren von Fahrzeugen im Straßenverkehr sind die Generierung und Verarbeitung gigantischer Datenmengen notwendig. Denn nur wenn neben den Straßen auch alle denkbaren Situationen richtig erfasst werden, lassen sich tödliche Unfälle wie z.B. Anfang 2016 vermeiden. Damals krachte ein vom Computer gesteuerter Tesla ungebremst in einen weißen LKW-Anhänger, den das System für ein hochhängendes Straßenschild gehalten hatte. Je mehr Daten durch Sensoren generiert, abgespeichert und in Echtzeit verglichen werden können, desto weniger kritische Situationen treten auf. Da die Entwicklung rasant schnell vonstattengeht ist jetzt schon absehbar, dass autonomes Fahren dank der Verarbeitung von riesigen Datenmengen in wenigen Jahren sicherer sein wird, als mit Fahrzeuglenkern aus Fleisch und Blut.

Weitere Anwendungsgebiete

Auch bei der Rohstoffexploration kommt Big Data z.B. bei der Auswertung von geologischen Bildern und Daten immer erfolgreicher zum Einsatz. Ähnlich wie bei medizinischen Bildern erkennt der Computer auch hier durch Datenabgleich, wo Probebohrungen besonders vielversprechend sind. In Bereichen wie Finanzberatung und Kundenservice kommen ebenfalls immer mehr intelligente Softwareprogramme zum Einsatz, die Kunden auf Basis der bislang gewonnenen Daten in vielen Fragen besser beraten können als speziell geschulte Mitarbeiter. Auch der computergesteuerte Börsenhandel wäre ohne Big Data und daraus gewonnenen Algorithmen nicht möglich. Die Münchener Firma Clueda hat beispielsweise ein Analysesystem entwickelt, das täglich hunderttausende von Nachrichten und Tweets filtert und auf Stimmungen und Informationen hin analysiert. Diese Daten werden dann an Investmentfirmen vermarktet, die daraus Nutzen ziehen können.

Die besten Big Data-Aktien 2018

Daten sind in Zeiten der Digitalisierung und künstlichen Intelligenz Gold wert. Zwar wird ein großer Teil des Marktes durch Großunternehmen wie IBM, SAP, Microsoft oder Google abgedeckt. Es gibt jedoch auch einige kleinere und mittelgroße Datenspezialisten, denen glänzende Zeiten bevorstehen. Die meisten Big Data Aktien sind deshalb bereits sehr ambitioniert bewertet. Für langfristig orientierte Anleger bieten die Top-Werte der Branche vor allem dank der aktuellen Börsenkorrektur ausreichend Kurspotenzial. Wir haben für Sie viele Big Data Unternehmen betrachtet und dies hat zur folgenden Auswahl der für uns besten Big Data-Aktien 2018 geführt.

Splunk: Operative Intelligenz

Die Software-Produkte des US-Unternehmens Splunk (ISIN: US8486371045 – Symbol: SPLK – Währung: USD) helfen den Kunden unstrukturierte Datenmengen (Big Data) zu überwachen, zu analysieren und aufzubereiten. Der Name „Splunk“ leitet sich von dem Begriff „spelunking“ (Höhlenforschung) ab und bezieht sich auf die Analyse von bislang unbekannten Datenquellen. Splunk bietet Log-, Monitoring- und Reporting-Tools, die maschinell generierte Daten für alle Benutzer zugänglich, nutzbar und damit wertvoll machen. Das Unternehmen aus San Francisco konnte bereits mehr als 15.000 Kunden in über 110 Ländern gewinnen, darunter auch bekannte Namen wie Adobe, Bosch, Coca-Cola oder die Deutsche Bahn.

Spezialist für die Analyse und Nutzung von Maschinendaten

Untersucht werden beispielsweise Klickverhalten von Onlinekunden, Transaktionsdaten, Netzwerkaktivitäten und Anrufaufzeichnungen (z.B. von Call-Centern). Dazu werden Protokoll-, Verbindungs- und Messdaten, sowie weitere Daten von Applikationen, Servern und Netzwerkgeräten durchsucht und indiziert. Durch die Auswertung in Echtzeit und die Erstellung von Grafiken, Berichten und Warnmeldungen können in Unternehmen z.B. Störfälle oder Verbesserungspotenziale erkannt und umgehend adressiert werden. Kürzlich änderte Splunk sein Geschäftsmodell vom Verkauf von Softwarelizenzen hin zu erheblich lukrativeren Cloud-basierten Abonnements.

Starkes Umsatzwachstum und überproportionale Gewinnsteigerungen

Für das zweite Quartal 2018/19 meldete Splunk eine Umsatzsteigerung von +39% im Vergleich zum Vorjahr auf 388 Mio. USD. Das lag deutlich über der eigenen Prognose von 356 Mio. USD bis 358 Mio. USD. Die Gewinne gingen planmäßig zurück, übertrafen aber mit 0,08 USD je Aktie die Analystenschätzungen von 0,05 USD je Aktie deutlich. In den letzten drei Jahren erzielte das Unternehmen ein durchschnittliches Umsatzwachstum von +38%. Im selben Zeitraum wuchsen die Gewinne überproportional um +66% pro Jahr. Fürs laufende Geschäftsjahr wird von Analysten sogar eine Gewinnsteigerung von +90% von 0,58 USD auf 1,10 USD je Aktie erwartet.

Chart: Von 30 USD auf 130 USD in zweieinhalb Jahren

Die Aktie von Splunk befindet sich seit Anfang 2016 in einem längerfristigen Aufwärtstrend. Vom Ausgangsniveau bei ca. 30 USD konnte sich die Aktie im Hoch seitdem bereits vervierfachen. Mit aktuell knapp 100 USD liegt die Aktie rund 30 USD unter dem im August und September 2018 erzielten Allzeithoch bei exakt 130 USD. Dieses Level könnte aus charttechnischer Sicht mittelfristig wieder erreicht und getestet werden. Längerfristig d.h. auf Sicht von 18 bis 24 Monaten trauen wir der Aktie auch Kurse von 150 USD und mehr zu.

Wachstum auf Jahre gebucht

Durch Digitalisierung und effiziente Datenanalyse können Unternehmen ihre Potenziale in vielen Bereichen besser ausschöpfen.    Der Datenspezialist Splunk wird daher in den kommenden Jahren weiterhin stark wachsen, so dass auch eine positive Aktienkursentwicklung sehr wahrscheinlich ist. Bei dem Unternehmen, das aktuell mit etwas mehr als 14 Mrd. USD bewertet wird, halten wir – wie im übrigen auch bei den anderen beiden vorgestellten Unternehmen – ein Übernahmeangebot durch einen großen IT-Konzern jederzeit für denkbar. Die Aktie ist zu aktuellen Kursen um die 100 USD ein hochinteressantes Investment für Anleger, die auf den Big Data Trend setzen wollen.

Tableau Software: Visuelle Datenanalyse

Nicht weniger spannend ist das Big Data-Unternehmen Tableau Software (ISIN: US87336U1051 – Symbol: DATA – Währung: USD). Das Business Intelligence Unternehmen mit rund 8 Mrd. USD Börsenwert ist genau wie Splunk einer der führenden Datenanalyse-Spezialisten. Die mittlerweile bereits 78.000 Tableau-Kunden stammen beispielsweise aus den Branchen Luft- und Raumfahrt, IT, Versicherungen, Finanzen, Automobile oder Bildung. So setzen beispielsweise AOL, Aer Lingus, Citigroup, Bayer, Dell, Electronic Arts, Audi oder Pepsi auf die Lösungen von Tableau.

Aufbereitung und Strukturierung von Datenmengen

Mit den Softwarelösungen wird es den Nutzern ermöglicht Informationen zu analysieren, in Diagrammen zu visualisieren und damit auch besser zu verstehen. Unstrukturierte Datenmengen werden mit Tableau-Plattformen sinnvoll strukturiert, so dass diese in sinnvoller Form in Datenbanken importiert und dadurch auch analysiert werden können. Ohne diese Grundvoraussetzung ist maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz schlichtweg nicht möglich. Durch die optimale Aufbereitung und Auswertung der Daten kann Verbesserungspotenzial in Unternehmen erkannt und ausgeschöpft werden, so dass eine insgesamt höhere Rentabilität erzielt wird.

Analystenerwartungen werden regelmäßig übertroffen

Fürs 2. Quartal 2018 meldete Tableau Software eine Umsatzsteigerung von +15% im Vergleich zum Vorjahr auf 244 Mio. USD und ein Break-Even-Ergebnis von 0 Cent je Aktie. Damit übertraf das Unternehmen erneut die Erwartungen der Analysten deutlich, die 236 Mio. USD Umsatz und 10 Cent Verlust erwartet hatten. Auch die eigenen Prognosen wurden erheblich übertroffen. In den letzten drei Jahren erzielte das Unternehmen ein durchschnittliches Umsatzwachstum von +20%. Da das Unternehmen gerade erst an der Schwelle zum Break Even steht, gibt es noch keine Vergleichsdaten für den Gewinn. Analysten erwarten für das laufende Geschäftsjahr unterm Strich noch einen Verlust von 0,30 USD je Aktie, im kommenden Geschäftsjahr sollen dann 0,15 USD Gewinn erzielt werden.

Chart: Aktie im Aufwärtstrend – Gefragt bei Großanlegern und Fonds

Auch bei institutionellen Anlegern ist die Aktie sehr gefragt: Allein in den letzten beiden Quartalen stieg die Anzahl der von Fonds und Großinvestoren gehaltenen Anteile um rund 15% an. Die Tableau Software-Aktie befindet sich seit Anfang 2016 in einem Aufwärtstrend, das Allzeithoch aus dem Jahr 2015 liegt bei ca. 131 USD. Diese Marke könnte innerhalb von 12 bis 18 Monaten aus charttechnischer Sicht ein erster Anlauf oder auch Zielpunkt sein.

Aktie mit Zukunftspotenzial

Tableau Software ist als führender Spezialist für Datenanalyse und -aufbereitung in einem enorm zukunftsträchtigen Markt unterwegs. Durch effiziente Datenanalyse und Digitalisierung können Unternehmen ihre Potenziale in vielen Bereichen besser ausschöpfen. Dazu kommen Anwendungsgebiete rund um die Themen maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz. Tableau Software wird in den kommenden Jahren daher weiter stetig wachsen, was sich auch im Unternehmenswert widerspiegeln sollte. Das Unternehmen muss seine Profitabilität zwar erst noch unter Beweis stellen. Durch die Korrektur ist die Aktie auf einem Kursniveau von 90 USD bis 95 USD dennoch ein interessanter langfristiger Kauf.

New Relic: Digitales Performance Monitoring

New Relic (ISIN: US64829B1008 – Symbol: NEWR – Währung: USD) gehört ebenfalls in die Riege der führenden Big Data Unternehmen. Die Softwarelösungen des Konzerns ermöglichen es Unternehmen Daten in Echtzeit zu sammeln, zu speichern und zu analysieren. Das Unternehmen, das seinen Sitz genau wie Splunk in San Francisco in den USA hat, kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von ca. 4,5 Mrd. USD und ist damit das kleinste der drei vorgestellten Unternehmen.

Optimierung von Software-, Mobile- und Internetanwendungen

Weltweit setzen bereits mehr als 16.000 Kunden auf Digital Intelligence Plattform von New Relic. Darunter befinden sich ebenfalls bekannte Namen wie beispielsweise airbnb, Ryanair oder Migros. Mit den Tools „Insights“, „APM“ und „Infrastructure“ lässt sich die Performance von Internet- und Mobile-Anwendungen per Cloud-Software organisieren und überwachen. IT-Infrastruktur und Anwendungen bis hin zu Browser und mobilen Apps können so relativ einfach und übersichtlich kontrolliert und optimiert werden. Im Vordergrund stehen die Strukturierung, Visualisierung und Auswertung von Daten, die im weitesten Sinne mit der Performance von Software, Internetanwendungen und Apps in Zusammengang stehen.

Chart: Aktie auf Wachstumskurs

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 stieg der Umsatz des Unternehmens um +35% auf 108 Mio. USD. Dabei wurde ein Ergebnis von 0,15 USD je Aktie erzielt, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust verzeichnet wurde. Analysten hatten zuvor mit 106 Mio. USD Umsatz und 0,11 USD Gewinn je Aktie gerechnet. Das Umsatzwachstum des Unternehmens lag in den vergangenen drei Jahren bei durchschnittlich +44%, die Gewinnzone wurde erst kürzlich erreicht. Für das Gesamtjahr 2018/19 rechnet das Management des Unternehmens mit einem Umsatz von 458 bis 463 Mio. USD und einem Gewinn je Aktie zwischen 0,39 USD und 0,46 USD. Die Analystenschätzungen liegen im oberen Bereich bei 0,45 USD je Aktie. Für das kommende Geschäftsjahr liegen die Marktschätzungen derzeit bei 0,78 USD Gewinn je Aktie.

Herbst-Korrektur bietet Einstiegschance

Auch New Relic startete im Jahr 2016 eine spektakuläre Aufwärtsbewegung von ca. 20 USD auf knapp 115 USD im Hoch. Seit Mitte 2018 korrigiert die Aktie nun und fiel zuletzt – bedingt durch die Herbstkorrektur – auf rund 80 USD zurück. Für langfristige Anleger könnte sich ein längerfristiger Einstieg im Kursbereich zwischen 70 bis 80 USD bezahlt machen. Genau wie Splunk und Tableau Software ist auch New Relic ein stark wachsender, führender Anbieter im Bereich Datenerfassung und -analyse mit glänzenden Zukunftsaussichten.

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