Das Märchen vom Crash – falsche Thesen, richtige Antworten

Es gibt einige sehr verbreitete Ansichten darüber, warum ein Crash am Markt auftritt, wie er sich entwickelt und welche Möglichkeiten man dann hat. Kurz zusammengefasst bedeutet dies: Nach landläufiger Meinung kommt er völlig überraschend, ausgelöst durch ein absolut unvorhersehbares Ereignis. Und man ist als Anleger machtlos dagegen, muss es quasi wie eine Naturgewalt hinnehmen. Aber:

Nichts davon ist richtig.

Im Folgenden wollen wir mit einer Reihe irriger Annahmen aufräumen und dies anhand „prominenter“ Beispiele der letzten 30 Jahre belegen, indem wir typische „Thesen“, die unter Investoren verbreitet sind, auf den Prüfstand stellen.

Wie entsteht ein Crash?

Kurz zur Definition, damit klar wird, wovon man hier eigentlich spricht. Denn die strenge Regel des klassischen Lehrbuchs erscheint nicht unbedingt ideal. Dort heißt es, man könne von einem Crash sprechen, wenn eine Aktie oder ein Aktienindex an einem einzigen Tag mehr als zehn Prozent nachgibt. Aber das ist eigentlich irreführend, denn es verleitet zu glauben, dass ein Crash ein Tagesereignis wäre. Aber das Gegenteil ist eher der Fall, da ein Tagescrash extrem selten ist.

In aller Regel geht es da um massive Abwärtsbewegungen, die sich über Tage und Wochen hinziehen können. Diese haben zwar oft einen besonders schwachen Tag, den man als Höhepunkt der Baisse wahrnimmt und dann gerne als Crash bezeichnet. Aber:

Diese Definition verleitet zu falschen Annahmen, vor allem der, dass man einem Crash als Anleger hilflos ausgeliefert sei, weil er quasi aus dem Nichts kommt, einen Scherbenhaufen hinterlässt und schon wieder vorbei ist, bevor man reagieren kann. Das kann passieren, ist bislang aber eigentlich im Bereich des Aktienmarkts nur einmal aufgetreten:

These 1: Ein Crash ist wie ein Tornado: Nach einem Tag ist alles vorbei

Normalerweise ist diese These falsch … aber nicht immer. Ein Crash ist, je nachdem, wie man diesen Begriff handhaben will, entweder eine ganze Folge extrem schwacher Handelstage, die in ungewöhnlich kurzer Zeit ungewöhnlich weit nach unten führen. Oder man nennt den Höhepunkt eines Abwärtsimpulses, den schwächsten Tag, Crash. Eine Eintagsfliege ist er aber in aller Regel nicht – doch es gibt (bisher) eine Ausnahme: Den „Flash Crash“ vom 6. Mai 2010.

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Dow Jones – Flash Crash am 6. Mai 2010

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An diesem 6. Mai 2010 brach der Dow Jones etwa zwei Stunden vor dem Handelsende dramatisch ein. In der Spitze betrug das Minus 1.000 Punkte – fast zehn Prozent. Ein Teil der Verluste wurde noch am selben Tag aufgeholt, wie dieser Chart auf Tagesbasis zeigt. Aber die Gegenbewegung nach oben in den Tagen danach hielt nicht lange vor. In den Medien wurde lange gerätselt, wie das passieren konnte und Jahre später ein angeblicher, alleine Schuldiger präsentiert, der den Markt im Bereich der Futures manipuliert habe. Diese Begründung erscheint indes wenig wahrscheinlich. Der ursprüngliche Druck mag von einer oder wenigen großen Adressen ausgegangen sein, aber dass sich der Kursrutsch in unglaublicher Geschwindigkeit abgespielt hat, hatte sicherlich andere Gründe, und zwar:

Die Anleger waren im Vorfeld bereits sehr nervös. Eine Phase wochenlang fast permanent steigender Kurse wich Ende April einer Phase mit starken Schwankungen, die zwei Tage vor dem „Flash Crash“ zu einem Ausbruch aus der vorherigen Handelsspanne führte. Auch am Tag des „Flash Crash“ selbst hatte der Dow Jones schon im Vorfeld im Minus gelegen, die Stimmung war also bereits von Unruhe bestimmt. Und:

Damals hatten computergesteuerte Handelsprogramme schon einen großen Anteil am Handelsgeschehen. Diese Systeme verkaufen ohne Wenn und Aber und binnen Sekunden, wenn Verluste zu groß werden. Dadurch ist eine Verkaufslawine entstanden, die so vehement war, dass sie zunächst niemand aufhalten konnte – und wollte. Denn natürlich dachte man zunächst, irgendjemand wisse von einer für die Börsen katastrophalen Nachricht, nur man selber nicht. Verständlich, dass man da zunächst nicht reagierte.

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Nasdaq – Mini Flash Crash am 27. Juli 2017

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Fazit: Es kann durchaus zu zeitlich sehr begrenzten Kurseinbrüchen kommen. Heute mehr als früher, weil a) das Tempo des Handels weit höher ist und b) immer mehr computergesteuerter Handel existiert. Eine Miniatur-Ausgabe dieses Ereignisses aus dem Mai 2010 sahen wir am 27.7.2017 an der Nasdaq, als der Nasdaq 100 aus scheinbar heiterem Himmel binnen 90 Minuten um 2,5 Prozent nachgab, wie der vorstehende Chart des Nasdaq 100 auf 15-Minuten-Basis zeigt.

These 2: Crashs brauchen einen unmittelbaren Auslöser

Durchaus nicht. Man geht gerne davon aus, dass es erst dann zu einem Crash kommt, wenn der berühmte Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt. Aber in der Regel kommt der Auslöser für eine immense Intensivierung des Abgabedrucks nicht von der Nachrichtenseite, sondern ist eine Kombination aus überstrapazierten Nerven derer, die zu lange vergebens gegen eine Abwärtsbewegung angekämpft haben und brechenden Unterstützungslinien. Ein gutes Beispiel hierfür ist der sogenannte „Lehman Brothers-Crash“ im Herbst 2008:

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Dow Jones – „Lehman Crash“ im Jahr 2008

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Im Nachhinein hieß es, die am 15. August 2008 verkündete Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers sei der Auslöser des „Crashs“ im Herbst 2008 gewesen. Das ist aber nicht richtig. Man kann es sich zwar einfach machen und einen Schuldigen finden, auf den man mit dem Finger zeigen kann. Aber Sie sehen es anhand des vorstehenden Charts ja selbst:

Der Tag von Lehmans Pleite ist im Chart blau eingekreist. Bevor es so extrem abwärts ging, dass man zumindest von einem Crash auf Raten sprechen konnte, vergingen zwei weitere Wochen. Basis dieses Kurseinbruchs war vielmehr, dass weltweit fast alle Großbanken durch das vorherige Platzen der Immobilienblase und der Subprime-Papiere in Not geraten waren.

Die Ursache lag mit dem Entstehen und Platzen dieser Blase Monate zurück und war absehbar, die Beschleunigung des Baisse basierte dann wiederum auf der Erkenntnis, dass man entgegen vorheriger Beschwichtigungen außerstande zu sein schien, den Zusammenbruch der Finanzindustrie aufzuhalten. Lehman selbst war nur ein „Etikett“, aber nicht der Auslöser. Und dieser Versuch, irgendein Ereignis als Auslöser für einen Crash zu suchen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.

These 3: Ein Crash kommt immer aus heiterem Himmel

Im Endeffekt basiert dieses Bestreben auf dem Versuch, jedwede Eigenverantwortung für die Folgen eines Crashs irgendwohin abzuwälzen – weg von einem selbst. Da ziehen dann Politik, Notenbanken, Banken, Analysten und Fondsmanager zu gerne an einem Strang. Kein Wunder also, dass sich um Crashs Märchen bilden. Unser nächstes Beispiel zeigt eines davon:

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DAX – Crash am 11. September 2001

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Der 11. September 2001, 9/11, war ein Schockerlebnis für die gesamte Welt. Als die Terroranschläge gegen 15 Uhr MEZ begannen, konnte niemand die Dimension und die Folgen dieser Entwicklung absehen. Doch die Bilder, die live übertragen wurden, machten jedem klar: Es ist eine unglaubliche, nicht eingrenzbare Gefahr entstanden. Während die US-Börsen gar nicht erst eröffneten und eine Woche geschlossen blieben, handelte der DAX weiter, daher kann man anhand seines Kursverlaufs sehen, wie sich 9/11 ins Gesamtbild einfügt.

Richtig ist, dass der DAX an diesem Tag 8,5 Prozent verlor. Aber auch, wenn diese Terroranschläge aus „heiterem Himmel“ kamen und diesen nachhaltig verdüsterten: Als Anleger wäre man hier normalerweise nicht mit einem vollen Aktiendepot überrascht worden. Denn der 11. September führte nur dazu, dass eine längst in vollem Gang befindliche, extreme Baisse kurzzeitig intensiviert wurde. Es ging bereits Wochen und Monate vorher steil bergab, der DAX hatte in den sechs Wochen zuvor um die 1.100 Punkte oder fast 20 Prozent verloren.

Und es sind nicht nur die Beispiele Lehman Brothers und der 11. September, die man als Belege anführen kann, dass folgende These falsch ist:

These 4: Direkt am Hoch – ein Crash beendet immer einen Aufwärtstrend

Auch, wenn es vielen so in Erinnerung geblieben sein mag: Als die „Dot.Com-Blase“, wie man die verrückten Exzesse der Technologieaktien 1999/2000 im Nachhinein nannte, platzte, spielte sich das nicht in kurzer Zeit oder gar an einem Tag ab. Und erst recht nicht am Hoch und ohne Warnsignale.

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Nasdaq – Platzen der Dot.com Blase im April 2000

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Bevor die damalige Baisse, die immerhin ganze drei Jahre, vom März 2000 bis zum März 2003, währte, richtig Fahrt aufnahm, war die Schwankungsintensität deutlich gestiegen. Bereits mehrfach war es zu scharfen Abwärtsimpulsen gekommen, die bald auch nicht mehr aufgeholt wurden. Bevor es zu der ersten von mehreren großen Verkaufswellen kam (-25 Prozent in fünf Handelstagen im Nasdaq 100 im April 2000) war das Hoch längst erreicht. Was zur nächsten These überleitet:

These 5: Die Charttechnik ist bei einem Crash nutzlos

Wenn man einfach unterstellt, dass ein Crash an einem Hoch auftaucht (wobei man natürlich immer nur im Nachhinein weiß, dass es sich um ein Hoch handelte), einen unvorhersehbaren Auslöser hat und dementsprechend aus heiterem Himmel über einen hereinbricht, ist es nicht weit zu der Unterstellung, dass charttechnische Analyse bei solchen „Naturgewalten“ völlig nutzlos ist. Aber das ist keineswegs so.

Denn wie gesagt: Die großen Kurseinbrüche kommen normalerweise nicht an einem Hoch, sondern im Zuge einer größeren Baisse und ereignen sich im Gegenteil sogar sehr oft in einer Konstellation, in der man sowieso schon Short wäre, wenn man sich der Möglichkeiten der Charttechnik bedienen würde. So auch im Oktober 1987:

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Dow Jones – „Schwarzer Montag“ am 19. Oktober 1987

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Nach einer Phase scheinbar ewig steigender Kurse, tauchte Anfang Oktober ein tieferes Zwischenhoch (dieses Hoch liegt tiefer, als das vorherige Hoch) im Dow Jones auf.

Als das dazwischenliegende Tief durchbrochen wurde, war das ein Alarmsignal. Als danach am 15. Oktober die 200-Tage-Linie brach, erst recht. In dem Moment hätte man aussteigen müssen und auf die Short-Seite wechseln können, hätte man sich am Chart orientiert.

Aber auch noch einen Tag später gab es die Chance zum Ausstieg, auch wenn man an diesem Freitag schon deutlich tiefer hätte aussteigen und/oder auf Short drehen müssen, als völlig klar war, dass die 200-Tage-Linie nachhaltig gebrochen ist.

Was dann folgte kennt man heute als „schwarzer Montag“. Denn der 19. Oktober 1987 ist als der schlimmste Tages-Crash aller Zeiten in die Geschichte eingegangen. Der Dow Jones Index verlor binnen weniger Stunden fast ein Viertel seines Werts, fiel von 2247 auf 1738 Punkte – ein Minus von 22,6 Prozent.

These 6: Crashs tauchen nur nach Übertreibungen nach oben auf

Diese These ist richtig. Wie lange eine solche Übertreibung zurückliegt, ist allerdings eine andere Frage. Ein scharfer Kurseinbruch oder gar ein Crash können sehr früh nach dem Beginn des Platzens einer Blase, also der Rücknahme einer vorherigen Übertreibung, auftauchen oder erst viel später als Finale oder Prä-Finale einer größeren Baisse. Dass aber im Vorfeld eine Übertreibung vorgelegen hat, ist immer richtig. Hier haben wir Ihnen als Beispiel die völlig überzogene Rohöl-Hausse 2008 und die noch im selben Jahr folgende Quittung abgebildet. Sie sehen:

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Rohöl – Crash im Jahr 2008

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Rohöl Brent stieg zwischen Anfang 2007 und Mitte 2008 von 50 auf 145 US-Dollar, wobei das Tempo ab Anfang 2008 noch zunahm, weil man Öl und andere Rohstoffe als „sicheren Hafen“ propagierte, während die Aktienmärkte fielen. Eine verrückte Idee, der indes viele auf den Leim gingen. Die Konsequenz: Kaum war bei 145 US-Dollar seitens einer US-Großbank das Kursziel von 200-US-Dollar ausgerufen worden, brach der Kurs ein und landete nach nur sechs Monaten unglaubliche 75 Prozent tiefer.

Fazit: Ein Crash kann jederzeit kommen – aber nicht aus heiterem Himmel!

Ein Crash kann durchaus jederzeit kommen. Heute, in einer Woche, in einem Monat, in einem, zwei oder in zehn Jahren. Das kann man nicht vorhersehen, weil ein Crash die Konsequenz aus emotionalen Reaktionen der Investoren ist, denen die Nerven durchgehen. Und heute mehr als früher können durch die computergesteuerten Handelsprogramme Bewegungen am Markt verstärkt werden, da die Programme bei starken Trends intensiv in Trendrichtung agieren.

Dass es heute Handelsstopps ab bestimmten Dimensionen eines Verlustes gibt, schützt davor nicht, denn der Handel wird ja nach Pausen fortgeführt. Voraussetzung ist indes, dass es zu einer Übertreibung gekommen ist und das den meisten Marktteilnehmern bewusst ist. Fast immer, ob nun 1987, 2000 oder 2008, haben wir Situationen gesehen, in denen man sich mehrheitlich sehr wohl darüber im Klaren war, dass die Luft nach unten immens ist, falls es erst einmal zu einer Reaktion kommen würde.

Doch immer beruhigte man sich damit, dass man noch rechtzeitig werde aussteigen können und es Unsinn wäre zu verkaufen, solange alle anderen nicht verkaufen. Das ist der Grund, warum es oft erst lange nach einer Eintrübung der Gesamtlage zu einer Trendwende und bisweilen dann auch zu einem Crash kommt.

Heute beruhigt man sich mit den niedrigen Zinsen und angeblichen, aber nicht belegbaren Riesensummen, die gerne in den Aktienmarkt wollen und deshalb jede Korrektur durch ihre Käufe beenden würden. Man ignoriert vor allem an der Wall Street eine ungewöhnlich hohe Bewertung, die nicht eingelösten Versprechen des neuen Präsidenten und die Gefahren, die die aggressive Außenpolitik der US-Regierung birgt. Man ignoriert das eher mäßige Wachstum und den Umstand, dass die niedrigen Zinsen, die den Aktienmarkt stützen, längst nicht mehr so niedrig sind.

Das kann jederzeit zu einem Kurseinbruch führen. Aber selbst wenn man dahingehend mal keine Warnsignale der Charttechnik oder anderen Indikationen wie dem Anteil von Aktien über der 200-Tage-Linie oder den neuen 52-Wochen-Hochs (siehe dazu auch einen unserer vorherigen Artikel) erhalten würde: Mit konsequenten Stoppkursen (vorzugsweise als Stop Loss-Verkaufsorders, die bei Unterschreiten des vorgegebenen Kurses automatisch greifen) ist man gemeinhin gut gewappnet. Nur wer glaubt, dergleichen nicht zu benötigen, läuft Gefahr, überrannt zu werden!

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Ronald Gehrt

Ronald Gehrt

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Dabei versteht sich Gehrt als Allrounder, der in der fundamentalen, volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie im Bereich der verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse.

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