Bringt Trumps Zoll-Tweet die Baisse zurück?

Die Angst geht um: Eskaliert der Handelskrieg zwischen den USA und China?

Wenn die Floskel „aus heiterem Himmel“ irgendwo zutrifft, dann hier: Am Sonntagabend unserer Zeit lancierte US-Präsident Trump zwei Twitter-Nachrichten, die die monatelangen, zähen Verhandlungen mit China mit einem Schlag ruinieren könnten. Die Reaktion war eindeutig: Die Aktienmärkte starteten mit großen Abwärts-Kurslücken in eine Woche, von der man eigentlich erwartet hatte, dass sie den Abschluss des Handelskonflikts mit China bringen würde. Nun könnte der Handelskonflikt in der Tat zu einem Ende kommen, aber anders als gedacht.

Was genau hat Trump geschrieben? Welche Konsequenzen wird das haben? Was steckt dahinter, was will der Präsident erreichen? Und könnte das Ganze am Ende sogar gut ausgehen? In diesem Beitrag bringen wir etwas Licht ins Dunkel und zeigen auf, wo die Schlüsselmarken der wichtigsten Aktienindizes liegen, deren Unterschreiten die Bullen in arge Bedrängnis bringen würden.

Was hat Trump genau beschlossen?

Man darf vermuten, dass viele in Trumps Stab, nicht zum ersten Mal nach einer einsamen Entscheidung, nach diesen beiden Twitter-Nachrichten aus allen Wolken gefallen sind. Man wusste zwar, dass die letzte Verhandlungsrunde unbefriedigend gelaufen war. Trotzdem wurde allgemein vermutet, dass der am Mittwoch anstehende Besuch des chinesischen Vizepräsidenten Liu He und einer großen Delegation in Washington die letzten offenen Fragen klären würde, um am Freitag ein Abkommen zu erreichen, das dann nur noch von Chinas Präsident Xi Jinping und Donald Trump unterzeichnet werden müsste. Dementsprechend wirkte Trumps Tweet wie ein Eimer Eiswasser.

Dass er da ein riskantes Spiel treibt, dürfte Trump bewusst sein. Das lässt sich daraus ableiten, dass er seine Entscheidung als für die USA äußerst vorteilhaft verkaufen wollte, indem er schrieb, dass die Strafzölle, die China in den letzten zehn Monaten zu zahlen hatte, teilweise für das starke Wachstum der USA verantwortlich seien. Dann erklärte er, dass der Zoll auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar am Freitag von 10 auf 25 Prozent steigen wird. Doch damit nicht genug:

Chinesische Warenimporte im Volumen von 325 Milliarden US-Dollar seien bislang keinem Zoll unterworfen, so Trump. Aber sie werden es in Kürze, mit einer Rate von 25 Prozent. Die Verhandlungen gehen weiter, aber zu langsam, weil China versucht, nachzuverhandeln. Nein! … so der zweiteilige Tweet des US-Präsidenten.

Also: Die eigentlich für den 1. März avisierte Anhebung von 10 auf 25 Prozent soll am Freitag vollzogen werden. Für alle restlichen Waren aus China gibt es keinen Termin, „in Kürze“ kann alles und nichts bedeuten. Welche Konsequenzen hat das?

Welche Wirkung hätte diese Anhebung der Zölle?

Für China ist diese überraschende Attacke zwar ein Problem … aber Trump würde sich ganz erheblich vertun, wenn er glaubt, dass diese Aktion für die USA nicht als Bumerang zurückkäme.

Richtig ist, dass China weniger US-Waren importiert als aus China in die USA ausgeführt werden. Das bedeutet, dass man es den USA nicht in gleicher Münze heimzahlen könnte. Würde Trump diese erwähnten, bislang nicht von den Strafzöllen betroffenen Waren im Volumen von 325 Milliarden auch noch mit 25 Prozent Zoll belegen, hätte China keinen Gegenpart. Man könnte höchstens bestehende, angehobene Zölle noch weiter hochschrauben.

Trumps Ziel ist klar: Er will China unter Zugzwang setzen. Mit dieser Aktion soll die chinesische Wirtschaft so sehr unter Druck geraten, dass die Regierung auf seine Forderungen eingeht, den Widerstand aufgibt. Der Grund:

Der Verdacht, dass da irgendetwas nicht stimmen konnte, wenn Trump oder seine Entourage gebetsmühlenhaft wiederholten, dass man einem „Deal“ ganz nahe sei und immer näher komme, auf der anderen Seite aber seitens China Funkstille herrschte und nie auch nur das kleinste Detail zu vollzogenen Teillösungen mitgeteilt wurde, bestätigt sich jetzt. Man war einem Deal offenbar ganz und gar nicht nahe, sondern wollte nur Wähler und Investoren beruhigen, damit die nicht nervös werden.

Jetzt nahte ein Punkt, an dem man hätte Farbe bekennen müssen, weil man sich im Vorfeld zu sehr auf diesen anstehenden Besuch des chinesischen Vize als Ankerpunkt für eine Einigung festgelegt hatte. Diese Attacke Trumps soll offenbar dazu dienen, das Ruder herumzureißen. Aber müssen die Chinesen klein beigeben?

Nein, sie müssen nicht. Denn China hat nicht nur die Option eigener Strafzölle, China hat die Möglichkeit, Gegendruck über den chinesischen Yuan auszuüben! China kann den Level der eigenen Währung durchaus aktiv beeinflussen, was die USA hinsichtlich des US-Dollar so nicht können. Und wenn der Wert des Yuan zum US-Dollar gedrückt wird, wirkt das doppelt günstig für China. Der Chart zeigt:

Die Relation US-Dollar/chinesischer Yuan hat auf diese Entwicklung hin einen Sprung nach oben gemacht. Das heißt, dass der US-Dollar im Vergleich zum Yuan teurer, der Yuan zum US-Dollar billiger wurde. Das wiederum bedeutet:

Die Gewinnspanne von US-Importen nach China sinkt, weil die US-Unternehmen bei Verkäufen in China zwar gleich viel in Yuan erlösen würden, der Yuan aber, wenn er in US-Dollar umgetauscht wird, weniger wert ist. Das drückt also für die US-Unternehmen auf die Gewinnmarge. Ob das durch höhere chinesische Einfuhrzölle oder die Veränderung der Währungsrelation passiert, ist für die Bilanzen der Unternehmen egal: es ist negativ!

Und auch mit Blick auf die Importe aus China in die USA wirkt ein fallender Yuan ungünstig. Denn dadurch wird ein US-Dollar für die chinesischen Exporteure mehr wert. Das gleicht höhere Zölle zumindest teilweise wieder aus. Sprich:

Trumps Aktion hätte eine umso geringere Wirkung auf China und schadet den eigenen Exporteuren nach China umso mehr, je höher dieser Kurs US-Dollar/Yuan steigt. Richtig heftig würde es, wenn die Relation US-Dollar/Yuan über die mehrjährigen Hochs bei knapp 7,00 Yuan pro US-Dollar steigt. Was wohl dann der Fall wäre, falls China anders reagiert, als sich Trump das denkt und die Verhandlungen abbricht.

Darf man hoffen, dass Trump nur blufft?

Obwohl die Aktienindizes in Asien, Europa und den USA Stand Montagnachmittag kräftig durchgesackt sind: Noch steckt die Hoffnung im Markt, dass Donald Trump blufft. Was wohl auch so ist, aber da gibt es ein großes „ABER“!

Aus den üblichen namenlosen, aber angeblich gut informierten Kreisen hörte die Presse, das Trump mit diesem Tweet bezweckt, China in die Knie zu zwingen und den USA nicht nur mehr, sondern umgehend entgegen zu kommen, damit die US-Seite dann tatsächlich am Freitag einen Deal verkünden kann. Das Problem ist:

Man sollte nur bluffen, wenn man sicher sein kann, dass der andere zurückzieht, obwohl er die besseren Karten haben könnte. Trumps Fehler, zweifellos aus der Arroganz vermeintlicher Macht geboren, ist: Er glaubt, China ließe sich durch Aggression einschüchtern.

Es ist nicht das erste Mal, dass die USA sich in die Nesseln setzen, weil man dort glaubt, dass wirtschaftliche und militärische Stärke es unnötig machen, sich mit der Mentalität des Kontrahenten zu beschäftigen. Aber so geht man nicht mit China um. Das erzeugt Gegendruck, den sich China eben auch leisten kann, denn:

Trump blufft mit offen daliegenden Karten. China weiß um die Macht der eigenen Währung und weiß genau, wie ungut sich dieser Konflikt auch auf die US-Wirtschaft ausgewirkt hat.

China weiß, dass man sich in den USA mit diesen Andeutungen, zum Ende der Woche gäbe es Erfolge zu berichten, unter Druck gesetzt hat. Und ein Versiegen der chinesischen Importwaren wäre für die US-Konsumenten ein großes Problem, das vor allem die niedrigeren Einkommen hart trifft. Denn die US-Waren sind teurer und zudem nicht in ausreichendem Maß vorhanden. Betroffen wäre damit ausgerechnet der Teil der US-Bevölkerung, der viele Trump-Wähler stellt.

Man muss also nicht hoffen, dass Trump blufft, er tut es in der Tat. Aber das ist eben nicht der Punkt. China kann jetzt entscheiden, ob man den USA ein wenig entgegenkommt oder aber diese Aggression aus dem Nichts zum Anlass nimmt, die Verhandlungen abzubrechen. Das würde die USA kaum weniger treffen. Und sollte Trump das nicht klar sein, einige seiner Berater dürften hoffentlich volkswirtschaftlich hinreichend beschlagen sein, um das zu verstehen. Was hieße:

Trump muss eigentlich beten, dass der Bluff aufgeht, so unklug wie er ist. Denn ansonsten muss er mit der Anhebung der Zölle eine sehr kritische Maßnahme auch umsetzen, andernfalls würde er sich lächerlich machen. Und dann wie nach dem ruinierten Nordkorea-Gipfel mit Ausreden daherzukommen, wäre unglaubhaft.

Und um das klar herauszustellen: Die Medien begannen diese Entscheidung schon kurz nach Bekanntwerden als „Drohung“ zu bezeichnen. Es ist keine, es ist, zumindest so präsentiert, eine Entscheidung. Trump twitterte nicht, dass er die Zölle am Freitag anheben werde, sofern China nicht X tut oder Y unterlässt. Er hat einfach geschrieben, dass er es tun wird. Unklug. Aber so passiert. Wie wird das Ganze ausgehen?

High Noon ab Mittwochabend

Hier haben wir jetzt eine Situation, in der es um Emotionen geht. Hier drohen beide Seiten durch Trumps unkluge Aktion, ihr Gesicht zu verlieren. Niemand will sich vor seiner Bevölkerung schwach zeigen, indem er in die Knie geht. Jeder will Erfolge verkünden können. Wir wissen nicht, ob die Verhandlungen bereits so sehr festgefahren waren, dass das ohnehin nicht mehr zu erwarten gewesen wäre. Aber dass Donald Trumps Aktion in irgendeiner Form positiv dazu beitragen würde, eine Lösung zu erzielen, darf man sehr bezweifeln.

Niemand könnte am Montag bereits absehen, was ab Mittwoch passiert, wenn die chinesische Delegation eintrifft. Falls sie eintrifft. Stand Montagnachmittag wird China dieses Treffen zwar nicht absagen, aber man will es entweder verkürzen, Vizepremier Liu He wird nicht mitreisen oder beides. Dieser Sachstand kann sich noch ändern, aber:

Egal, wie China reagiert, die zweite Wochenhälfte wird zur Neuauflage des Duells im Kinoklassiker „High Noon“. Man steht sich mit offenem Visier gegenüber. Und China hat die besseren Karten, weil:

Trump ist es, der die Lage durch seinen Tweet hat eskalieren lassen. Er wäre in den Augen der Öffentlichkeit derjenige, der an einem Scheitern der Verhandlungen schuld ist. Da könnte er noch so viele Tweets verfassen, warum China trotzdem an allem schuld sei, da dürften dann sogar einige seiner „Fans“ eine Augenbraue heben.

Bis Freitagabend muss eine Entscheidung fallen, schließlich hat sich Trump selbst die Pistole auf die Brust gesetzt, indem er die Anhebung der bereits laufenden Zehn-Prozent-Zölle auf 25 Prozent auf diesen Tag terminiert hat.

Das wird eine Woche, die alles wird, nur nicht langweilig. Aber sie wird wohl auch zu starken Schwankungen führen, da muss man als Trader sehr, sehr vorsichtig agieren. Die wichtigsten Schlüsselzonen der wichtigsten Indizes zeigen wir gleich, zuerst noch ein anderer Punkt: Was kümmert das eigentlich Europa? Wieso fallen DAX, Euro Stoxx 50 & Co. mit?

Die Folgen des Handelskonflikts zwischen den USA und China für Europa

Wollte man die Sache positiv sehen, könnte man behaupten, dass Trumps Aktion dazu führt, dass sich der Konflikt mit China hinzieht und daher eine längere Galgenfrist gegeben ist, bis sich Trump die EU „vorknöpft“, weil er nicht an zwei Fronten gleichzeitig agieren will. Aber das wäre eine sehr optimistische Sicht der Dinge.

Erstens könnte ein Abbruch der gesamten Gespräche mit China drohen. Dann wäre die EU nicht nur umso früher fällig, man müsste fürchten, dass Trump dann versucht, an eigenen Vorteilen aus der EU heraus zu pressen, was ihm bei China misslungen ist.

Zweitens zeigt diese Wochenend-Eskalation per Twitter zum x-ten Mal, dass dieser Präsident unberechenbar ist. Er selbst sieht das ja als einen seiner herausragenden Vorteile. Die Wirtschaft findet das indes weniger amüsant und clever, das gilt für die USA ebenso wie für den Rest der Welt.

Diese Attacke gegen China macht vielen europäischen Investoren nur umso klarer: Strafzölle gegen die europäische Autoindustrie würden wohl schon beim allerkleinsten Widerstand der EU gegen die erste Runde der US-Forderungen fällig. Und man sollte langsam auch realisieren, dass Trump, wenn er erste Erfolge erzielt, auch andere Aspekte mit in seine Form der „Überredung“ hineinbringen wird, z.B. Nord Stream 2 oder die europäische Haltung gegenüber dem Iran, Russland etc. Kurz gesagt:

Diese Tweets machen klar, dass Europa auf einen Konflikt zusteuert, der der EU aufgezwungen wird und gegen den sie weit weniger Abwehrmöglichkeiten hat als China. Denn die EU kann ihre Währung nicht als Hilfsmittel nutzen und spricht, anders als China, nicht mit einer Stimme. Trump kann und wird versuchen, einzelne EU-Staaten mit Versprechungen und Drohungen dazu zu bringen, die notwendigerweise einstimmigen Entscheidungen in der EU zu torpedieren und damit freiwillig oder unfreiwillig zur „fünften Kolonne“ im Sinne Washingtons zu werden.

Worauf Sie achten müssen: Die Schlüsselzonen der betroffenen Märkte

Solange die chinesische Delegation nicht noch absagt, wird die Entscheidung über dieses Kapitel des US-Handelskriegs nicht vor Freitag fallen. Solange können und werden die Bullen hoffen, dass die Sache doch noch irgendwie gutgehen wird. So lange wird man daher auch alles versuchen, um entscheidende Schlüsselzonen bei den wichtigsten Indizes zu verteidigen.

Kommt es wirklich zu einem deeskalierenden Kompromiss, würden die Indizes dann von solchen Supportzonen aus wie eine Rakete nach oben schießen. Dabei würde den meisten Akteure wohl auch ein fauler Kompromiss reichen, denn die Angst, die jetzt umgeht, ist groß genug, um auch kleine Strohhalme dankbar anzunehmen. Da würde dann womöglich schnell unter dem Teppich verschwinden, dass ein dann verkündeter Deal womöglich nichts taugt und keiner Seite einen Vorteil bringt.

Sollte China abbrechen oder die Gespräche scheitern, kommt es darauf an, ob Trump dann seine eigene Entscheidung umsetzt oder sich nicht traut und das mit Ausreden im Stil des Nordkorea-Gipfels kaschiert. Das wäre der Moment, an dem die Baisse zurückkehren könnte. Und das könnte äußerst schnell und heftig gehen. Wir werfen dazu einen Blick auf fünf wichtige Indizes: DAX, Euro Stoxx 50, Nikkei 225, S&P 500 und Nasdaq 100 und markieren die charttechnisch jetzt entscheidenden Zonen:

Handelskrieg: Wichtige charttechnische Zonen beim DAX

DAX: Die mittelfristig entscheidende Auffangzone liegt zwischen 11.670 und 11.825 Punkten und wird an ihrer Unterseite durch die 200-Tage-Linie begrenzt.

Handelskrieg: Wichtige charttechnische Zonen beim Euro Stoxx

Euro Stoxx 50: Die Schlüsselzone liegt im Bereich 3.245/3.285 Punkte. Hier stellt die wichtige 200-Tage-Linie das obere Ende der mittelfristig entscheidenden Auffangzone.

Handelskrieg: Wichtige charttechnische Zonen beim Nikkei 225

Nikkei 225: Der japanische Leitindex konnte am Montag auf diese Entwicklung noch nicht reagieren, weil die Tokioter Börse wegen eines Feiertags geschlossen blieb. Eine entscheidende Auffangzone ist hier sehr nahe. Konkret ist dies der Bereich zwischen der mittelfristigen Aufwärtstrendlinie, der 200-Tage-Linie und der 20-Tage-Linie zwischen 21.700 und 21.965 Punkten.

Handelskrieg: Wichtige charttechnische Zonen beim S&P 500

Die Rallye des marktbreiten US-Index Standard & Poor’s 500 hatte zuletzt an Schwungkraft verloren, daher lässt sich hier kein tauglicher Aufwärtstrend mehr fixieren. An seine Stelle trat die im Chart dick blau markierte 20-Tage-Linie als „Ersatz-Leitstrahl“ der Aufwärtsbewegung. Mittelfristig relevante, bärische Signale wären aber erst gegeben, wenn der Index die derzeit bei 2.775 Punkten verlaufende 200-Tage-Linie durchschlagen sollte.

Handelskrieg: Wichtige charttechnische Zonen beim Nasdaq 100

Der US-Technologieindex Nasdaq 100 notiert zum Handelsstart des Montags (Stand Montag 16:30 Uhr) bereits an einem wichtigen Unterstützungsbereich um 7.700 Punkte. Fiele er, wäre grundsätzlich Abwärtspotenzial in die Zone 7.100 bis 7.300 Punkte vorhanden, aber erst darunter wäre die Hausse aus mittelfristiger Sicht am Ende.

Fazit: Das ist die entscheidende Phase

Niemand kann am Montagnachmittag auch nur ahnen, wie das Szenario aussehen wird, dem sich die Marktteilnehmer am Freitagabend gegenübersehen werden. Die Unsicherheit ist derzeit ein Nachteil für das bullische Lager, zumal die Charts zeigen, dass diese Trump-Entscheidung die Indizes in einer überkauften Situation erwischt hat.

Hinzu kommt, dass man in den letzten Monaten ein ums andere Mal immer wieder gekauft hat, wenn aus Washington ein „nahe dran“ kam. Korrekturen wurden damit schon im Vorfeld unterbunden. Ein Großteil der an Weihnachten losgetretenen Rallye der großen Indizes basierte also auf Vorkäufen auf einen China-Deal, der sich jetzt, vielleicht, in Nichts auflöst.

Entscheidend ist, sich jetzt nicht zu sicher zu sein, was passieren wird und den Fehler zu begehen, mit großem Kapitaleinsatz auf das subjektiv erwartete Szenario zu setzen. Denn selbst wenn man am Ende Recht bekäme, könnten doch im Vorfeld immens starke Schwankungen die Stop Loss auslösen und eine Position unglücklich beenden. Und ohne Stoppkurse in diesem Markt zu agieren, wäre extrem leichtfertig. Für größere Positionierungen sollte man abwarten, wie sich die Lage bis Freitag entwickelt hat. Denn was die Märkte dann unter dem Strich vorzuweisen haben, kann leicht für viele Monate richtungweisend sein!

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Ronald Gehrt

Ronald Gehrt

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnnist in zahlreichen Funktionen aktiv, aktuell ist er u.a. Chefanalyst des Börsendienstes Stock Selection Europe bei Finanzen100. Dabei versteht sich Gehrt als Allrounder, der in der fundamentalen, volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie im Bereich der verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse.
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