Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Chevron: Auf dem Absatz kehrt mit einem „Morning Star“

Raus aus den Kartoffeln, rein in die Kartoffeln … wer der wohl nie abreißenden Gerüchteküche in Bezug auf angebliche OPEC-Beschlüsse folgt, braucht gute Nerven. Gerade Ende letzter Woche sackte der Ölpreis markant nach unten, weil der russische Ölminister orakelte, die OPEC könnte bei ihrem nächsten Treffen im Juni die Fördermengenbegrenzung lockern, womöglich sogar beenden. Gestern wurde kolportiert, dass die Maßnahme noch mindestens bis zum Jahresende aufrechterhalten bleiben soll. Und schon sauste der Ölpreis wieder nach oben – und die Aktienkurse der Ölkonzerne mit ihm. Der im Dow Jones notierte Ölriese Chevron hat dadurch eine charttechnische Gemengelage hinterlassen, die äußerst bullisch daherkommt: Durch diesen parallel zum Ölpreis abgelaufenen Abverkauf des Freitags, die Stabilisierung am Dienstag (Montag war in den USA ja handelsfrei) und die grüne Kerze des Mittwochs präsentiert sich im Kursbild der Chevron-Aktie jetzt ein Morning Star. Und das knapp oberhalb der Unterstützungszone 188/119 US-Dollar und, wichtiger noch, der bei 118,74 US-Dollar verlaufenden 200-Tage-Linie.

Expertenmeinung: Ob Morning oder Evening Star, solche Formationen sind nur „Indikationen“, d.h. erst, wenn sie unmittelbare Bestätigung erfahren, in diesem Fall durch eine weitere grüne Kerze, wäre dieses bullishe Signal bestätigt und damit gültig. Damit kommt hier automatisch die bei 127,23 US-Dollar als nächstgelegener Widerstand verlaufende 20-Tage-Linie ins Spiel: Würde diese Linie zügig bezwungen, wäre das genau die Bestätigung, die auch dem Morning Star zur Gültigkeit verhelfen und damit ein bullisches Signal generieren würde. Allzu großes, unmittelbares Aufwärtspotenzial bestünde danach aus charttechnischer Sicht zwar noch nicht, weil bei 131 und knapp 134 US-Dollar das Mai-Hoch sowie das im Januar markierte bisherige Jahreshoch im Weg stünden, hinzu kommt das markante Jahreshoch 2014 bei 135 US-Dollar. Aber sollte der Ölpreis jetzt nach oben davonziehen, kann das, vorausgesetzt es würde durch eine steigende Ölnachfrage und nicht durch eine krisenindizierte Angebotsverknappung indiziert, durchaus dazu führen, dass die Chevron-Aktie diese Deckel sprengt.

Chart vom 30.05.2018, Kurs 125,19 US-Dollar, Kürzel CVX

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