Aktuelle Analyse:
Corestate: 8% Dividende, kann das gut gehen?

Corestate Capital bezeichnet sich als Immobilien-Investment-Manager und Co-Investor mit einer voll integrierten Immobilien-Plattform.

Als solcher bietet das Unternehmen seinen Kunden fundierte Expertise in den Bereichen Investment- und Fonds Management sowie Immobilien-Management Services aus einer Hand.

Auf der Überholspur

Die im SDax gelistete Corestate hat erst 2016 sein Börsendebüt gefeiert. Die Entwicklungen in diesem kurzen Zeitraum sind aber kaum überschaubar.

Es wurden für hunderte Millionen Euro Übernahmen durchgeführt, darunter Hannover Leasing, HFS und Anteile an der Atos Gruppe.

Dadurch wurden die Assets under Management (AUM) innerhalb von zwei Jahren mehr als versiebenfacht.

Um die Mittel dafür aufzubringen wurden Kapitalerhöhungen durchgeführt, Wandelanleihen platziert und Schulden gemacht.

All diese Faktoren erschweren eine Analyse ungemein und bringen auch Risiken mit sich. Schließlich kann man sich bei Übernahmen auch kräftig verschätzen.

Ausblick und fundamentale Bewertung

Als Investor sollte man immer konservativ rechnen, in diesem Fall umso mehr.

Blickt man auf die Zahlen, gibt es aber tatsächlich wenig zu meckern. Im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg der Umsatz um 50% auf 292 Mio. Euro.
Das Ergebnis kletterte im selben Umfang auf 4,93 Euro je Aktie.

Im neuen Geschäftsjahr erwartet man einen weitgehend unveränderten Umsatz und Gewinn.

Corestate kommt demnach auf ein KGV und KGVe von 6,3.

Bezieht man die Nettoschulden von 389 Mio. Euro mit in die Rechnung ein, kommt man auf einen realistischeren Wert von 10.

Ist die Dividende sicher?

Eine zentrale Frage ist aber natürlich, ob die Dividendenrendite von mehr als 8% finanzierbar ist.
Das scheint tatsächlich der Fall zu sein. Die Schulden wurden zuletzt spürbar reduziert, wodurch wieder mehr Mittel zur Verfügung stehen.

Das Unternehmen selbst sendet ein klares Signal. Sonst hätte man kaum eine Erhöhung der Dividende von 2,00 auf 2,50 Euro je Aktie beschlossen.

Vorstand und Großaktionäre halten mehr als 40% aller Papiere. Werden Fehlentscheidungen getroffen, stehen sie ebenso im Feuer. Die Interessen von Anlegern und Insidern sollten sich also decken.

Charttechnik

Nach Monaten der Abwärtsbewegung zeichnet sich seit dem Jahreswechsel erstmals eine Stabilisierung ab.

Gelingen nachhaltige Ausbrüche über 33,50 und vor allem 35,00 Euro, kommt es zu prozyklischen Kaufsignalen mit einem möglichen Kursziel bei 40,50 Euro.

Zwischen 30 und 28,30 Euro dürften sich antizyklische Anleger nun vermehrt auf die Lauer legen, was den Kurs stützen sollte. Ein Einstieg auf dem aktuellen Niveau würde also Sinn ergeben.

Fällt die Aktie hingegen nachhaltig unter 28 Euro, hätten die Bullen ihre Chance vertan.

Chart vom 06.03.2019 Kurs: 30,95 Kürzel: CCAP - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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