Porsche Automobil Aktie Prognose Porsche: Erste technische Kaufsignale seit Monaten

News: Aktuelle Analyse der Porsche Automobil Aktie

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Porsche Automobil
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bearish
Zur Porsche Automobil Aktie
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktien der deutschen Automobilhersteller konnten in den letzten Monaten wenig überzeugen und zahlreiche Papiere der Branche verloren deutlich an Wert. Auch die Porsche-Aktie geriet gehörig unter Druck. Allein im Monat Juni ging es zwischenzeitlich um mehr als 20% Richtung Süden.

Das Pivot-Tief von März wurde wie Butter durchschnitten und erst bei 58.92 EUR wurden die Bullen wieder einigermaßen aktiv. Der Trend wird nach wie vor durch eine Serie von tieferen Hochs und tieferen Tiefs bestimmt. Ergo befindet sich der Trend nach wie vor in einer bärischen Gesamtphase. Auch zeigt die 50-Tage-Linie nach wie vor Richtung Süden und unterstreicht den aktiven Trendverlauf.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Porsche Automobil Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Dennoch gibt es die ersten kleineren technischen Kaufsignale. So konnte mittlerweile das Pivot-Tief von Anfang März per Schlusskurs wieder zurückerobert werden. Zum anderen wurde vorige Woche ein kleines höheres Tief gebildet.

Wenn jetzt auch noch die Marke bei 68 EUR gebrochen werden könnte, wären die Bullen eventuell in der Lage, den gesamten Trend von hier aus zu drehen. Dann ist da aber noch die angesprochene 50-Tage-Linie, welche schon Anfang Juni als Widerstand agierte. Sollte auch dieser Indikator gebrochen werden, würde einer netten Zwischenrallye wohl nichts mehr im Wege stehen. Es stehen spannende Tage bevor.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 15.07.2022 Kurs: 67.48 Kürzel: PAH3 | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der Porsche Automobil Aktie

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Deutsche Automobilwerte haben derzeit ein hartes Los und die nach wie vor bärische Gesamtstimmung am deutschen Parkett macht die Sache nicht leichter.

Die Porsche-Aktie gehört derzeit zu den Underperformern im Sektor. Während BMW, Volkswagen und die Mercedes Benz Group sich noch über den Tiefs von März halten können, wurde hier das Pivot-Tief bereits nach unten verletzt. Das Papier befindet sich in einer bärischen Gesamtkonstellation und derzeit gibt es nicht viele Argumente für einen baldigen Trendwechsel. Auch die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 zeigen seit geraumer Zeit Richtung Süden und signalisieren negatives Momentum.

Expertenmeinung: Aber gibt es zumindest etwas Hoffnung für einen kurzfristigen Kursanstieg? Durchaus! Der Abstand zur 50-Tage-Linie ist erneut deutlich angewachsen und je höher diese Spanne wird, umso kräftiger kann eine Gegenreaktion nach oben ausfallen. Es ist daher möglich, dass Anleger wieder den fallenden 50-Tage-Durchschnitt, welcher sich derzeit bei rund 74 EUR befindet, anvisieren. Die

Rückeroberung des Tiefs von Anfang März würde hierbei ein klares Kaufsignal auslösen. Die Vorgabe ist also klar. Rauf mit Porsche über 67 EUR und die Bullen hätten wieder etwas zu tun.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 27.06.2022 Kurs: 66.22 Kürzel: PAH3 | Online Broker LYNX
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Im gestrigen Handel gehörten vor allem die Wertpapiere der Automobilwerte am deutschen Parkett zu den großen Gewinnern. Neben BMW und Volkswagen konnte vor allem die Porsche-Aktie punkten und schloss am Ende mit einem Plus von über 4%.

Aus technischer Sicht kam es hier bereits zu Beginn der Woche zum Ausbruch aus der Korrektur. Nun konnte auch erstmals die Serie von tieferen Hochs und tieferen Tiefs beendet werden. Somit geht auch der Trend wieder in eine neutrale Kaufphase über. Der 20-Tage-Durchschnitt konnte bereits überwunden werden, doch noch fehlte die Energie, um auch die 50-Tage-Linie nach oben zu durchstoßen.

Expertenmeinung: Die letzten paar Tage waren recht ordentlich, doch die gesamte Bewegung der letzten sechs Monate sieht etwas unrund aus. Es ist zwar vorstellbar, dass sich die Kurse nun wieder der Ebene von rund 90 EUR nähern dürften, doch viel mehr ist in der aktuellen Börsensituation wohl nicht zu erwarten. Gleichzeitig ist aber auch die nächste Unterstützung über 10% vom aktuellen Niveau entfernt, was nicht gerade für ein gutes CRV spricht. Für Trader kann der Titel durchaus interessant werden, doch hierzu braucht es dieser Tage eine kleine Zwischenkonsolidierung, um die Aktie schmackhaft zu machen. Die Gesamtlage sieht ganz gut aus aber vielleicht noch zu wenig, um gleich in Euphorie auszubrechen.  


Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 01.06.2022 Kurs 79.24 Kürzel: PAH3 | Online Broker LYNX

Der Volkswagen-Konzern hat bestätigt, dass man fortgeschrittene Pläne habe, Porsche an die Börse zu bringen. Aber die gibt es doch schon? Nein, denn die Porsche Automobil Holding ist nicht der Hersteller der Porsche-Fahrzeuge, aber dennoch entscheidend involviert.

Die Anleger hatten in den vergangenen Tagen nicht viel zu lachen, so gesehen wundert es nicht, dass man sich auf eine Nachricht wie diese stürzte wie ein Ertrinkender auf einen Rettungsring. Der VW-Konzern meldete am Dienstagvormittag, dass man mit der Porsche Automobil Holding einen Eckpunktevertrag erarbeitet habe, der die weiteren Schritte eines Börsengangs der Porsche AG festlegt. Dazu muss man wissen:

Die Porsche Automobil Holding ist nicht das Unternehmen, dass die Porsche-Sportwagen baut, sondern eine Beteiligungsgesellschaft, deren Haupt-Asset die Mehrheit der Volkswagen Stammaktien ist. Da die im DAX notierten VW Vorzugsaktien nicht stimmberechtigt sind, ist es daher diese Holding, die aufgrund ihrer Stimmenmehrheit bei den VW Stammaktien maßgeblich über einen Börsengang des gleichnamigen Sportwagenherstellers entscheidet.

Die Reaktion an der Börse war ein blitzschneller Kurssprung, bei den VW-Vorzugs- und Stammaktien ebenso wie bei den Anteilsscheinen der Porsche Automobil Holding. Was auch nachvollziehbar ist, weil die Holding ja unmittelbar involviert ist und sich die Anleger durch einen solchen Börsengang Vorteile für alle Seiten versprechen. Liegen sie da richtig?

Expertenmeinung: Grundsätzlich ja. Denn Porsche ist der Teil des VW-Konzerns, der die stabilsten Absatzzahlen und, vor allem, die höchste Umsatzrendite erreicht. Eine solche Aktie wäre also sehr werthaltig und zweifellos bei den Anlegern beliebt … das war ja auch so, bevor Porsche nach dem gescheiterten Versuch, VW zu übernehmen, 2009 am Ende selbst übernommen wurde. Eine selbständig laufende Porsche-Aktie zu emittieren, bedeutet einen Kassenschlager zu präsentieren … und die Einnahmen aus einem solchen Börsengang würden allen Beteiligten einen Schub geben. Das ist es, was die Anleger am Dienstag auch bei der Aktie der Porsche automobil Holding vorwegnahmen.

Aber noch sind ja keine Details bekannt: Wann und wie soll der Börsengang steigen, wie sind die Konditionen? All das wird erst mit der Zeit auf den Tisch kommen. Für die Trader ist für den Moment nur wichtig, ob die PAH-Aktie (PAH = Porsche Automobil Holding) über die durch den Kurssprung gelungene Verteidigung der mittelfristig entscheidenden Unterstützungszone 78,46/80,36 Euro hinaus auch ein bullisches Signal generieren können. Denn dazu müssten nicht nur Supportzonen halten, sondern Widerstände fallen. Sie sehen im Chart, um welche Marken es da geht:

Zum einen müsste die Porsche Holding-Aktie die im Sommer etablierte Abwärtstrendlinie auf Schlusskursbasis überwinden. Zeitweise war das gestern zwar gelungen, geschlossen hat die Aktie aber dann doch darunter. Und um freie Bahn zu bekommen, müssten zudem die Zwischenhochs der Monate Oktober 2021 und Januar 2022 überboten sein. Und an diesen beiden Hürden bei 92,78 und 94,40 Euro war PAH gestern erst einmal abgeprallt, so gesehen ist die Aufwärtswende noch nicht in trockenen Tüchern.

Chart vom 22.02.2022, Kurs 90,78 Euro, Kürzel PAH3 | Online Broker LYNX

Bei der VW Vorzugsaktie sah man nach der Dienstags-Meldung über einen möglichen Börsengang von Porsche erste Gewinnmitnahmen, aber die Porsche Automobil Holding-Aktie stieg weiter. Was nicht logisch ist … ich würde dazu tendieren, das für den Ausstieg zu nutzen.

Spätestens nach dieser Meldung des „Handelsblatts“ vom Dienstagnachmittag, dass der Volkswagen-Konzern über einen Börsengang des Sportwagen-Herstellers Porsche nachdenkt und bereits Planungen im Gange seien, müsste eigentlich klar sein, dass die Porsche Automobil Holding nicht eben dieser Sportwagenbauer ist, denn was schon börsennotiert ist, kann ja nicht nochmal börsennotiert werden. Aber dass diese im DAX notierte Aktie der Porsche Automobil Holding am Mittwoch deutlich weiter zulegte und die Liste der DAX-Gewinner mit Abstand anführte, deutet an, dass so mancher das womöglich noch nicht realisiert hat. Ich neige dazu, dass als Gelegenheit zu sehen, entweder umgehend oder bei etwas höheren Kursen ein paar Gewinne mitzunehmen, aus zwei Gründen:

Expertenmeinung: Der VW-Konzern äußerte sich am Mittwoch über alles Mögliche, von der Lage der Finanzsparte bis hin zum Bereich der Batterieherstellung. Aber zu dieser Meldung über den Börsengang von Porsche als Spin Off des Konzerns sagte man nichts. Zwar ist es trotzdem durchaus denkbar, dass es so kommt, zumal im Hintergrund Verschiebungen in der Beteiligungsstruktur der Hauptaktionärs-Familien Porsche und Piëch im Gange sein sollen. Aber wann, das ist die Frage. Und wenn sich das noch ein halbes Jahr, womöglich noch länger, hinzieht, besteht das Risiko, dass die Reaktion verpufft, der Kurssprung wieder eliminiert wird.

Darüber hinaus hätte die Porsche Automobil Holding, die ja keine Porsche-Fahrzeuge baut, sondern nur eine Beteiligungsgesellschaft ist, deren Hauptbeteiligung die Mehrheit der Volkswagen-Stammaktien ist, keine offensichtlichen, größeren Vorteile von einem solchen Spin Off als die ebenso im DAX notierte VW Vorzugsaktie, die bereits droht, an Schwung zu verlieren.

Positiv ist, dass die Porsche Automobil Holding-Aktie durch diese Meldung genau auf Höhe der übergeordneten, im März 2020 etablierten Aufwärtstrendlinie nach oben drehte und die Markttechnik aus der überverkauften Zone heraus drehte. Dieser chart- und markttechnische Rückenwind könnte ganz kurzfristig die wacklige Logik einer besonders stark laufenden Porsche-Aktie überlagern, so dass die Chance bestünde, dass es der Kurs bis in die Widerstandszone zwischen der 200-Tage-Linie bei 87,70 Euro und der mittelfristigen Abwärtstrendlinie bei derzeit 92 Euro schafft. Aber spätestens in dieser Region wäre der Kursprung als Reaktion auf ein Gerücht über einen Spin Off, der den Gesamtkonzern zwar „werthaltiger“ wirken lassen kann, aber keinen Euro mehr Gewinn in der Konzernkasse auslösen müsste, in meinen Augen dann groß genug, um ein wenig Kasse zu machen.

Chart vom 08.12.2021, Kurs 84,36, Kürzel PAH3 | Online Broker LYNX

Der Lack ist ab, was die großen Erwartungen an die deutschen Autobauer angeht, die diese Aktien zu Jahresbeginn massiv höher zogen. Daimler kommt dabei bislang gut davon, aber bei Volkswagen droht die Abwärtswende … und bei Porsche automatisch ebenso.

Denn die Porsche Automobil Holding ist nichts anderes als eine Beteiligungsgesellschaft, deren Hauptbeteiligung die Mehrheit der Volkswagen Stammaktien ist. Porsche-Fahrzeuge baut diese Holding also nicht, daher hilft es der Aktie nichts, wenn Porsche beim dramatischen Rückgang der Zulassungszahlen noch relativ gut dasteht. Porsche gehört zum VW-Konzern … und während dessen Vorzugsaktien direkt im DAX notiert sind, sind es die Stammaktien seit September indirekt: über die Porsche Automobil Holding.

Trotzdem steht die Porsche-Aktie in Relation zur VW Vorzugsaktie noch besser da. Bezogen auf den bisherigen Verlauf des Jahres 2021 stehen bei der VW-Vorzugsaktie nur noch etwa 16 Prozent Gewinn zu Buche, bei Porsche sind es ca. 42 Prozent. Das liegt zwar auch daran, dass die VW Stammaktie in den USA von in Foren organisierten Tradern eine Zeitlang massiv gekauft wurde. Aber was die Bewertung angeht, dürften sich die VW-Vorzugsaktie und die „Stammaktien-Hülle“ namens Porsche Automobil Holding nicht nennenswert unterscheiden.

Expertenmeinung: Würde die Porsche-Aktie den Rückgang der VW Vorzugsaktie nachholen, müsste sie im Bereich zwischen 65 und 67 Euro landen. Möglich wäre das, aber noch hält eine Supportzone um 80 Euro, die das verhindert. Noch? Das Risiko, dass diese Linie bricht und diesmal im Gegensatz zum September nachhaltig (als es gelang, den Kurs im letzten Moment wieder über diese Unterstützung zu ziehen), ist mit Händen zu greifen.

Zum einen, weil man sieht, dass die Lieferengpässe einfach nicht enden wollen, zugleich die Inflation weiter steigt und die Autobauer diesen Kostenanstieg nicht vollumfänglich an die Kunden weitergeben können. Bei hochpreisigen Fahrzeugen gelingt das noch am ehesten, aber wie gesagt: Diese Porsche Automobil Holding ist letztlich Volkswagen in anderem Kleid.

Zum anderen, weil die Volkswagen Vorzugsaktie dieses letzte Tief vom September ihrerseits bereits nach unten durchbrochen hat und, im Gegensatz zur Porsche-Aktie, schon seit dem Sommer sukzessiv tiefere Zwischentiefs zeigt.

Chart vom 24.11.2021, Kurs 79,92 Euro, Kürzel PAH3 | Online Broker LYNX

Da der im Oktober unternommene Versuch, sich aus der Abwärtstendenz zu befreien, gescheitert ist und dadurch das Bild einer breit angelegten Toppbildung im Chartbild der Porsche-Aktie erst recht zementiert wurde, dürfte die Rückkehr der Aktie an diesen Supportbereich um 80 Euro die Bären anlocken. Ein weiterer, nennenswert schwacher Tag würde jetzt reichen, um die Aktie durch diese Auffanglinie zu drücken … und dann wäre der Weg nach unten erst einmal frei, die nächste Unterstützung von nennenswerter Bedeutung wäre dann erst die bei 73 Euro verlaufende, im März 2020 etablierte Aufwärtstrendlinie.