MorphoSys Aktie aktuell Morphosys: Die Rückkehr des deutschen Biotech-Unternehmens?

News: Aktuelle Analyse der MorphoSys Aktie

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MorphoSys
ISIN: DE0006632003
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bearish
Zur MorphoSys Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die letzten 12 Monate standen ganz im Zeichen der Pandemie. Hiervon profitierten viele Biotechunternehmen, insbesondere jene, welche sich mit dem Thema Covid auseinandersetzten. Die Indizes der Branche konnten zu Beginn des Jahres neue Allzeithochs generieren, doch nicht alles was Rang und Namen hat, profitierte im gleichen Maße. So gehörte beispielweise die Morphosys-Aktie eher zu den Underperformern. Anleger konzentrierten auf Titel wie Moderna oder BioNTech. Doch todgesagte leben bekanntlich länger und so könnte das deutsche Biotechunternehmen schon bald wieder zur alten Stärke zurückfinden. Aktuell haben jedoch noch die Bären ihre Finger im Spiel, denn seit Februar findet sich im Chartbild eine Folge von tieferen Hochs und tieferen Tiefs.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur MorphoSys Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Die Talfahrt der Morphosys Aktie konnte in den letzten Wochen zumindest gebremst werden und derzeit scheint sich hier ein möglicher Boden zu bilden. Ob der Titel es ganz über den Berg schaffen wird, hängt nun vor allem davon ab, ob die Widerstandslinie knapp unter der Marke von 79 EUR nach oben durchbrochen werden kann. Hier befindet sich auch der fallende 50-Tage-Durchschnitt, welcher geknackt werden müsste. Dies würde den Bruch des aktuell intakten Abwärtstrends einleiten. Anleger müssen sich aber noch gedulden, denn auch ein Test des Tiefs von März 2020 könnte theoretisch noch auf dem Plan stehen.

Aussicht: NEUTRAL

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Achim Mautz, Daytrader | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der MorphoSys Aktie

Der Umsatz hat sich vervielfacht, endlich ist man profitabel. Warum steigt die Aktie nicht?
Jetzt notiert Morphosys direkt an der charttechnischen Schlüsselstelle. Eine Entscheidung muss her.

Darauf kann man aufbauen

MorphoSys sieht sich als einen der weltweit führenden Biotechkonzerne im Bereich therapeutischer Antikörper.

Das Unternehmen entwickelt Antikörper für pharmazeutische Unternehmen zum Zwecke der Forschung, Diagnostik und Therapie.

Die wichtigste Technologie des Unternehmens ist die Antikörperbibliothek namens HuCAL, eine Sammlung von mehr als zehn Milliarden humaner Antikörper.

Kluges Geschäftsmodell

Morphosys stellt die Datenbank für eine entsprechende Lizenzgebühr zur Verfügung und Pharmaunternehmen nutzen sie zur Entwicklung neuer Medikamente.
Zu den Kooperationspartnern gehören mehr als die Hälfte der weltweit 20 größten Pharmakonzerne.

Das ist nicht nur eine Basis, auf der man aufbauen kann, es ist auch ein kluges Geschäftsmodell.

Morphosys agiert quasi als Schaufelverkäufer. Die sehr teure, aufwändige und risikoreiche Erforschung von Medikamenten übernehmen andere.

Früher oder später

Für die Bullen scheint die Sache recht einfach zu sein. Sie müssen schließlich nur abwarten, bis einer der vielen Kooperationspartner einen Durchbruch erzielt.

Dementsprechend kann ich gut nachvollziehen, dass der Markt dem Unternehmen einen erheblichen Börsenwert zugesteht.

In den letzten Jahren schwankte der weitgehend zwischen 2,5 und 4,0 Mrd. Euro.

Das war aus meiner Sicht einfach zu viel. Das Problem ist nämlich, dass trotz einer stets prall gefüllten Pipeline schlichtweg kaum oder keine Erfolge erzielt wurden.

Vor einem Jahr hatte man beispielsweise noch 5 Projekte in Phase 3, jetzt sind es noch 3.

Daher steigt der Umsatz auch nicht nachhaltig. Zwischen 2011 bis 2019 pendelten die Einnahmen zwischen 50 und 106 Mio. Euro pro Jahr und der Verlust lag zuletzt bei über 100 Mio. Euro.

Dementsprechend hatte im September 2019 bei einem Kurs von 101 Euro vor der Aktie gewarnt. (Link)
Nachhaltige Gewinne konnte man mit der Aktie seitdem nicht verbuchen.

Chart

Inzwischen notiert Morphosys wieder in der zentralen Unterstützungszone zwischen 75 und 80 Euro.
In diesem Bereich wurde die Aktie in den letzten Jahren immer wieder aufgefangen.

Das könnte jetzt wieder passieren. Man sollte allerdings positive Signale abwarten. Kommt es zum Beispiel zu einem Anstieg über 80 Euro, entspannt sich die Lage zunehmend.
Dann wären erneute Kursgewinne in Richtung 95 oder 100 Euro denkbar.

Fällt Morphosys hingegen nachhaltig unter 75 Euro, brennt die Hütte und es droht ein Abverkauf.
Mögliche Anlaufstellen lägen bei 60 und 50 Euro.

Doch wie wahrscheinlich sind die beiden Szenarien? (Nach dem Chart geht es weiter)

Chart vom 19.03.2021 Kurs: 75.78 Kürzel: MOR – Wochenkerzen

Im vergangenen Jahr hat sich endlich etwas getan. Der Umsatz kletterte sprunghaft von 72 auf 328 Mio. Euro und das Ergebnis von -3,26 auf +2,97 Euro je Aktie.

2020: Endlich der Durchbruch?

Ist das endlich der Durchbruch? Um es ganz kurz zu machen: Bestenfalls ein bisschen.

Ein Großteil der Einnahmen ist nämlich nicht wiederkehrender Natur, denn 255,8 Mio. USD stammen aus einer Kooperation mit Incyte.

Ausblick und Bewertung

Daher erwartet Morphosys für 2021 auch einen Umsatzeinbruch von 328 auf 150-200 Mio. Euro.

Das dürfte weitgehend von den Forschungsausgaben aufgezehrt werden. Insgesamt erwartete man betriebliche Aufwendungen von 355-385 Mio. Euro.

Das Unternehmen wird also unmittelbar wieder einen Verlust erwirtschaften.

Bei Morphosys scheint man sich darüber vollkommen im Klaren zu sein, daher hat man sich auch vorsorglich Kapital beschafft.

Im gerade abgelaufenen Geschäftsjahr ist die Zahl der ausstehenden Aktien von 31,96 auf 32,89 Millionen Stück gestiegen.
Das sind keine Kleinigkeiten.

Da kommt noch mehr

Die Aktionäre werden also ständig verwässert und das wird in Zukunft so weitergehen.

Erst kürzlich hat man eine Wandelanleihe mit einem Volumen von 325 Mio. Euro platziert.
Derzeit entspricht das 13% des Börsenwerts. Das ist erheblich und bei Fälligkeit im Jahr 2025 werden dadurch Millionen neuer Aktien entstehen.

In Summe ist das alles nicht überzeugend und Investoren sollten sich wohl andernorts umsehen.
Bei Morphosys gehen vor allem Jahre ins Land und der große Erfolg lässt schon zu lange auf sich warten.

Es gibt wohl nicht viele Aktien, bei denen die Anleger sich so entgegen der Meinung der Analysten verhalten. Die MorphoSys-Aktie notiert derzeit ganze 35 Prozent unter dem durchschnittlichen Kursziel der Experten. Daran änderte auch die gestern vorgelegte 2020er-Bilanz nichts. Bleibt das so … oder sollte man hier zugreifen?

Man sollte hier in jedem Fall nicht gegen die Charttechnik agieren. Und die ist derzeit kurzfristig und mittelfristig bärisch. Zumindest für den Moment scheint die Aktie noch niemand so recht anfassen zu wollen, daher wäre es mehr als verwegen, hier gegen den Strom die Hand aufhalten zu wollen, auch, wenn an der gestern präsentierten, vorläufigen Bilanz des letzten Geschäftsjahres im Grunde nichts auszusetzen war.

MorphoSys hat im vergangenen Jahr 327,7 Millionen Euro umgesetzt und damit das obere Ende der eigenen Umsatzprognose erreicht. Hinzu kommt, dass nach Jahren endlich mal wieder ein Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) gelang, der mit 27,4 Millionen Euro sogar klar über der eigenen Perspektive von 10 bis 20 Millionen lag. Und anfangs hatten die Marktteilnehmer dieses Ergebnis auch honoriert, die Aktie lag zunächst bis zu vier Prozent im Plus. Nur konnte sich der Gewinn nicht halten, im Gegenteil:

Expertenmeinung: Am Ende des gestrigen Handels ging die Aktie mit -0,54 Prozent über die Ziellinie. Wie gewonnen, so zerronnen, die Chance, mit dem Rückenwind einer guten Bilanz das Ruder herumzureißen, wurde vertan. Und jetzt, wie geht es weiter?

Mittlerweile ist die MorphoSys-Aktie zwar markttechnisch überverkauft. Aber erst, wenn es gelingt, den im Februar erfolgten Ausbruch aus der großen, die vergangenen Monate dominierenden Dreiecksformation nach unten zurückzunehmen, indem die Aktie deren obere Begrenzung bei derzeit 97,50 Euro überwindet, wäre ein bullisches Signal vorhanden, auf das sich reagieren ließe.

Wahrscheinlicher ist momentan ein weiteres Abgleiten der Aktie, nicht zuletzt aufgrund dieser ernüchternden Reaktion auf die Jahresbilanz, die potenzielle Käufer abschrecken dürfte. Sollte MorphoSys die am Freitag schon kurzzeitig unterbotene Unterstützung in Form des Oktober-Tiefs um 84,50 Euro erneut unterbieten und dabei unter dem Tagestief des Freitags (81,80 Euro) schließen, wäre das eine Bestätigung der aktuell bärischen Tendenz. Das würde mangels dann nahe liegender potenzieller Unterstützungen den Weg nach unten freigeben. Und da die relative Schwäche der Aktie zum Gesamtmarkt ohnehin die Bären anlockt, bliebe als Fazit: Wer hier im Vorfeld des Belegs einer Aufwärtswende zugreift, greift in ein fallendes Messer.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Nachricht, dass der Finanzchef Jens Holstein das deutsche Biotechnologieunternehmen verlassen wird, hat der ohnehin bereits angeschlagenen Aktie einen weiteren Verkaufsschub beschert. Die Hochs von Mai und Juni dieses Jahres konnten zuletzt nicht mehr erreicht werden. Das tiefere Hoch von Mitte September war bereits ein Indiz dafür, dass Anleger nicht mehr dazu bereit waren, höhere Preise für das Wertpapier zu bezahlen. Nachdem die Supportebene knapp oberhalb der Marke von 100 EUR bereits zum dritten Mal in Folge getestet wurde, hielten die Bullen dem Verkaufsdruck nicht mehr Stand. Der Durchbruch nach unten leitet zugleich eine neue bärische Ära im Trend der Aktie ein. Die Fortsetzung der eingeleiteten Abwärtsbewegung ist somit äußerst wahrscheinlich.

Expertenmeinung: Sollte dieser Bereich nicht so bald wie möglich zurückerobert werden, droht der Aktie vorerst ein mögliches Kursziel im Bereich von 85 EUR. Hier befindet sich der nächste nennenswerte Supportbereich, welcher sich Anfang April gebildet hatte. Aus technischer Sicht haben wir gerade den Bruch eines Doppelhochs gesehen, welcher ebenfalls ein Kursziel auf bis zu 80 EUR andeutet. Noch haben die Bullen die Chance, dies zu verhindern, doch hierzu müsste die Aktie schnell wieder über den Bereich von 100 bis 105 EUR steigen. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen Anleger wohl oder übel mit nachhaltiger Kursschwäche rechnen.

Aussicht: BÄRISCH

Ist der Rücktritt des Finanzvorstands des deutschen Biotechunternehmens MorphoSys wirklich so gravierend, dass diese Meldung die Aktie so deutlich auf Tauchstation schickte? Zeitlich betrachtet passen die beiden letzten Handelstage, an denen die Aktie deutlich an Boden verlor, mit der Meldung zusammen. Aber es fällt schwer, eine einzelne, wenngleich natürlich wichtige, Personalie alleine mit einem solchen Abverkauf in Verbindung zu bringen. Und auch seitens der Unternehmensentwicklung ist derzeit nichts Ungewöhnliches bekannt:

MorphoSys hatte im Zuge der Halbjahreszahlen Anfang August die bisherigen Prognosen bestätigt. Im laufenden Jahr dürfte das Unternehmen ausnahmsweise schwarze Zahlen schreiben, was auf eine hohe Einmalzahlung im Zuge einer Kooperation mit dem US-Unternehmen Incyte zurückzuführen ist, wird aber perspektivisch zunächst in der Verlustzone bleiben. Die gemeinsame Vermarktung des MorphoSys-Medikaments Tafasitamab zeigt aber, dass die Gewinnzone mittelfristig näher rückt. Was auch die Analysten sehr positiv stimmt … auch da findet sich kein Argument für dieses bärische Szenario, das MorphoSys jetzt zeigt:

Expertenmeinung: Drei Viertel der die Aktie beobachtenden Experten stuft die MorphoSys mit „Kaufen“ ein. Und das durchschnittliche Kursziel liegt mit 135 Euro sehr weit über dem derzeitigen Kurs. Der optimistischste Analyst traut der Aktie sogar 160 Euro zu. Also, warum hat MorphoSys dieses Topp vollendet, das sich ab Mitte Mai im Kursbild etabliert hatte?

Es dürfte diese charttechnische Konstellation gewesen sein, die diesen Abgabedruck ausgelöst hat. Denn gerade in Phasen wie diesen, in denen man sich über die Entwicklung der allgemeinen, für den Aktienmarkt relevanten Rahmenbedingungen unsicher ist, gehen die Aktivitäten mittel- und langfristig agierender Investoren zurück, die kurzfristigen und meist charttechnisch orientierten Trader gewinnen an Bedeutung. Und rein charttechnisch gesehen war es verlockend, MorphoSys in dieser Situation unter Druck zu setzen, denn:

Die Aktie läuft seit dem abverkauften Kurssprung vom Januar, als die Kooperation mit Incyte bekannt wurde, in einem übergeordneten Abwärtstrend. An dem wurde der Kurs Mitte September nach unten abgewiesen. Der Versuch, einen erneuten Aufwärtsimpuls zu starten, wurde in den vorangegangenen Tagen am Kreuzwiderstand aus 20-Tage- und 200-Tage-Linie abgewiesen. Damit war ein Test der Nackenlinien-Zone der Toppbildung im Bereich 101,10/102,35 Euro naheliegend. Da kann dann eine vergleichsweise „harmlose“ Nachricht wie die des Abgangs des MorphoSys-Finanzvorstands reichen, um den Stein ins Rollen zu bringen. Jetzt ist dieses Topp erst einmal vollendet und der Weg über die Abwärtstrendlinie mit einer weiteren Widerstandszone verbaut. Auch, wenn MorphoSys mittelfristig spannende Perspektiven hat, kurzfristig wäre es aufgrund der derzeitigen Dominanz kurzfristiger Trader keine Überraschung, wenn die Aktie erst einmal die nächstliegende Auffangzone im Bereich 84,60/87,00 Euro testen würde.

Gegenüber dem Schlusskurs 2019 hatte sich der Kurs der MorphoSys-Aktie am Tagestief des 19. März fast halbiert, bevor es zu einer kräftigen Gegenreaktion nach oben kam. Im bullischen Lager dürften viele daraufsetzen, dass das Tief damit bereits gesehen wurde, die Trendwende vollzogen ist. Aber ist das tatsächlich so? Wenn man die Charttechnik zurate zieht, lautet die Antwort: nein. MorphoSys hat sich zwar in die für bullische Signale entscheidende Zone vorgekämpft, aber überwunden ist sie noch nicht. Der Chart zeigt, was gelingen muss, um hier aus Sicht der Bullen den Daumen heben zu können: Zunächst einmal muss der Kurs die 20-Tage-Linie, die Mitte vergangener Woche zurückerobert wurde und die am Montag von oben getestet wurde, halten. Ansonsten wäre die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Aktie schnell wieder zurückfällt und das bisherige Tief testet. Das dann nicht halten muss, denn ein Abdrehen in der für Long-Signale entscheidenden Widerstandszone bringt gemeinhin sofort wieder die Leerverkäufer auf den Plan. Wenn die überhaupt bereits in die Defensive gegangen sein sollten. Denn es ist durchaus normal, dass das bärische Lager erst im Bereich entscheidender Charthürden wieder aktiv wird, weil die Käufe da dann kurzfristig meist ausdünnen. Grund: Expertenmeinung: Bevor sie weiter zuzugreifen, wollen viele erst einmal sehen, ob diese Hürden überboten werden. Andere würden ohnehin erst einsteigen, wenn diese Widerstandslinien bezwungen sind. In solchen Widerstandszonen entsteht deshalb oft eine Art kurzfristiges Vakuum auf der Nachfrageseite, in das die Leerverkäufer gezielt hineinstoßen. Erst, wenn die MorphoSys-Aktie diese Zone mit Schlusskursen klar über 105 Euro bezwungen hätte und dadurch auch wieder über der diesen Bereich auf der Oberseite begrenzenden 200-Tage-Linie notieren würde, wären die Bullen „durch“. Dann aber könnten auch die Aspekte kurstreibend wirken, die im Zuge der massiv fallenden Kurse am Gesamtmarkt zuletzt untergingen: die am 18. März zusammen mit der 2019er-Bilanz ausgegebene Perspektive für das laufende Jahr. Denn die sah gar nicht schlecht aus. MorphoSys avisierte für 2020 einen deutlichen Anstieg des Umsatzes in den Bereich von 280 bis 290 Millionen Euro (2019: 71,8 Millionen), der im Fall von weiteren Lizenzerlösen und Tantiemen noch höher ausfallen könnte. Und nach einem Verlust von 107,9 Millionen Euro vor Steuern und Zinsen im Jahr 2019 rechnet das Biotechunternehmen im laufenden Jahr mit einer Größenordnung zwischen -15 und +5 Millionen Euro, könnte also im günstigen Fall sogar die schwarzen Zahlen erreichen. Eine Perspektive, welche die Aktie in einem Umfeld kassierter Prognosen und wegbrechender Gewinne in anderen Branchen deutlich voranbringen könnte … wenn die Charttechnik mit einem bullischen Anstieg über die 200-Tage-Linie den Weg dafür frei machen sollte. MorphoSys Aktie Chart vom 30.03.2020, Kurs 90,80 Euro, Kürzel MOR | Online Broker LYNX Sie möchten täglich vor Börsenstart unsere Chartanalysen per E-Mail erhalten? Dann abonnieren Sie hier unseren Börsennewsletter mit aktuellen Börsennews.