Lufthansa Aktie aktuell Lufthansa: Wie lange wird die Aktie noch fliegen?

News: Aktuelle Analyse der Lufthansa Aktie

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Lufthansa
ISIN: DE0008232125
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bullish
Zur Lufthansa Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Durch die Impfstoff-Rallye kletterten die Aktien der weltweiten Luftfahrtunternehmen ordentlich nach oben. Auch die Kurse der Lufthansa-Aktie konnte sich seit November etablieren und zeigen seither einen stabilen, wenngleich überaus volatilen Aufwärtstrend. Die Folge von höheren Hochs und höheren Tiefs konnte aber beibehalten werden. Dennoch lief der Start ins neue Jahr nicht ganz rund und so verlor der Titel doch stetig an Wert. Ist der Höhenflug gar schon wieder vorbei? Derzeit wird gerade die 50-Tage-Linie getestet. Gleichzeitig steht auch das bisherige Tief des Monats Januar auf dem Prüfstand. Es bleibt abzuwarten, ob diese Unterstützungsebenen gehalten werden können.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Lufthansa Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Sollte der Bereich bei 9.85 EUR gehalten werden, dürfte sich in den kommenden Tagen vielleicht wieder eine gute Kaufgelegenheit ergeben. Anders sieht die Lage jedoch aus, wenn diese Marke gebrochen wird. Dann dürfte wohl das Pivot-Tief von Dezember ins Visier der Bären geraten. Dieses befindet sich bei 8.79 EUR und ist ein gutes Stück vom aktuellen Niveau entfernt. Die Risiken sind also nicht zu unterschätzen. Besser wäre es, wenn der Titel den Boden halten und aus der Zwischenkorrektur, welche Anfang Januar begann, wieder nach oben ausbrechen würde. Hierzu braucht es jedoch Kurse oberhalb der Marke von 10.65 EUR. Vorerst halten wir an unseren positiven Aussichten auf den Titel fest.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 22.01.2021 Kurs: 9.96 Kürzel: LHA | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der Lufthansa Aktie

Eigentlich ist der Umstand, dass eine Aktie wie die der Deutschen Lufthansa überhaupt immer wieder Hoffnungsrallyes zeigt, überraschender als die Tatsache, dass der Kurs danach wieder zurückfällt. So explodierte die zuvor massiv weggebrochene Aktie im Mai und Juni nahezu, als der Milliarden-Kredit durchging, der die Kranich-Airline vor dem Zusammenbruch retten sollte. Und das, obwohl jeder wissen konnte, dass jemand nicht als gesund gelten kann, nur, weil man ihn an den Tropf gehängt hat. Und nachdem es danach wieder an die alten Tiefs vom April und Mai zurückging, kam es im August und Oktober erneut zu Versuchen, hier so etwas wie eine Trendwende zu erzwingen. Vergebens. Und jetzt steht die nächste Hoffnungs-Rallye, ausgelöst durch die Impfstoff-Meldung des 9. November (BioNTech/Pfizer), zur Disposition.

Die Meldung über eine Mutation des SARS COV2-Virus und die rasante Abschottung der Britischen Inseln führte dazu, dass die Aktie, die zuvor an der Widerstandszone 10,60/11,07 Euro hängengeblieben und daraufhin oberhalb der Supportzone 9,11/9,26 Euro in eine Seitwärtsbewegung eingeschwenkt war, am Montagmorgen aus dieser Zone nach unten herausfiel wie durch eine Falltür. Doch zum Handelsende lag die Lufthansa-Aktie wieder über dieser Zone, aufgefangen und gedreht durch einen wichtigen gleitenden Durchschnitt, der knapp unter diesem Supportbereich wie ein Sprungtuch fungierte: die 200-Tage-Linie. Ist die Gefahr für die Bullen damit vorüber?

Expertenmeinung: Das ist zwar nicht ausgeschlossen, aber verlassen sollte man sich darauf wohl besser nicht. Welche Auswirkung diese Virus-Mutation auf den Flugverkehr haben wird, ist noch nicht absehbar, eine Entwarnung gibt es zumindest bislang nicht. Und selbst ohne die neue Virus-Variante hatte sich ja die Dimension der Pandemie-Gegenmaßnahmen zuletzt so vergrößert, dass man nicht damit rechnen kann, dass der Passagierverkehr der Airlines in absehbarer Zeit wieder in die Nähe früherer Levels kommen könnte.

Wenn es bei der Lufthansa mit dem Kurs nach oben geht, dann ist das immer nur eine Reaktion auf mögliche Lichtblicke, die die Lage für die Kranich-Airline vielleicht ein wenig früher aufhellen könnte als befürchtet. Aber wenn es um die Rückkehr zum Status Quo geht, dann redet man von Jahren, das ist selbst den größten Optimisten klar. Daher ist das Rückschlagpotenzial immer groß. Und eine Gemengelage wie diese wäre allemal ein Umfeld, in dem die Bullen wieder nervös werden. Daher: Wenn diese gestrige Rettungsaktion nicht verfängt, weil der Kurs doch wieder unter die Auffangzone 9,11/9,26 Euro zurückfällt und dann auch noch mit Closings unter 8,50 Euro die 200-Tage-Linie nebst der nächstgelegenen Unterstützungslinie (Monatshoch des Oktobers) durchbricht, wäre es das für die Bullen wohl gewesen. Dann wäre der nächste Aufsetzer im Bereich 6,85/7,22 Euro, der Zone des bisherigen Bodens der Aktie, in den kommenden Wochen keine Überraschung.

Chart vom 21.12.2020, Kurs 9,27 Euro, Kürzel LHA | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die letzten Wochen über erfreuten die großen Verlierer der Corona-Pandemie die Gemüter der Anleger. So gehörten Restaurants, Ölaktien, Unternehmen aus der Reisebranche wie Lufthansa, Hotels und viele andere zu den großen Gewinnern. Die Anfang November begonnene Rallye ist noch immer aktiv und die Reise Richtung Norden noch nicht vorbei. Dennoch sahen wir in den letzten Tagen einige heftigere Gewinnmitnahmen, so auch bei der Lufthansa-Aktie. Doch dies war ohnehin zu erwarten, denn wir dürfen nicht vergessen, dass die Kurse in kurzer Zeit mehr als 40 Prozent an Wert zugelegt haben. Gerade wird der 20-Tage-Durchschnitt getestet. Kein unwichtiger Punkt im Chart. Ansonsten warten nach unten hin noch zwei weitere Unterstützungen, welche sich bei 9.41 und 8.90 EUR befinden. Der Trend bleibt vorerst auf der bullischen Seite.

Expertenmeinung: Derzeit stehen die Ampeln noch auf Grün, doch dürfen auch die möglichen Gefahren nicht unterschätzt werden. Gewinne zu schützen und Positionen abzusichern gehört zu den Kernaufgaben eines jeden Anlegers. Manche setzen ihre Stopps gerne weiter weg, da sie ihre Positionen länger laufen lassen wollen und andere wiederum setzte ihre Absicherungen lieber enger, um möglichst viel von einem kurzfristigen Impuls (Swing) mitzunehmen. Sollte die Lufthansa Aktie die hier erwähnten Niveaus halten und wieder nach oben ausbrechen können, stünde einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung nichts im Wege.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 10.12.2020 Kurs: 9.73 Kürzel: LHA | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Den Startschuss zur Rallye in der Aktie der Deutschen Lufthansa sahen wir Anfang November. Zusammen mit der gesamten Branche ging es mit den Kursen steil nach oben und der bislang recht hartnäckige Abwärtstrend konnte gebrochen werden. Kurzfristig gingen einige Anleger eher von einem schnellen kurzen Impuls nach oben aus, doch nach der ersten Verschnaufpause bildete sich ein weiteres höheres Hoch. Es sieht ganz danach aus, als ob wir es hier mit einer nachhaltigen Trendwende zu tun haben. Die letzte Zwischenkorrektur ist mittlerweile am steigenden 20-Tage-Durchschnitt angekommen, wo sich gerade ein höheres Pivot-Tief bildet. Somit wird der Bereich rund um die Marke von 9.70 EUR zu einer nicht unwichtigen kurzfristigen Unterstützung.

Expertenmeinung: Aktuell stehen die Ampeln bei der Deutsche Lufthansa Aktie wieder auf Grün und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die Rallye so schnell enden dürfte. Daher erhöhen wir unsere Aussichten auf die Aktie auf bullisch und solange uns der Chart nicht vom Gegenteil überzeugt, sind wir positiv gestimmt. Wichtig für die kommenden Tage wäre, dass sich die Kurse weiterhin konstant über den gleitenden Durchschnitten der Perioden 20 und 50 halten. Sollte dem so sein, könnte sich diese Rallye noch bis ins neue Jahr hinein fortsetzen.   

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 03.12.2020 Kurs: 10.15 Kürzel: LHA | Online Broker LYNX

Nur, weil es um die Aktie einer Airline geht, kann ein Kurs nicht fliegen. Was er aber eigentlich können müsste, um den derzeitigen Level zu halten. Denn der immense Kursanstieg der Lufthansa-Aktie im November wird von nichts unterfüttert als reinen Hoffnungen. Und man müsste weit in die Zukunft blicken, um diese da eingepreiste, deutliche Verbesserung der Lage erfüllt zu sehen. Wobei es gut möglich ist, dass Anleger die in den Zulassungsprozess gehenden Impfstoffe als entscheidenden Schritt zurück zu einer Normalisierung der Lage sehen. Aber selbst, wenn die Pandemie im besten Fall im Sommer 2021 kein Thema mehr wäre, wäre es noch ein weiter Weg, bis die Lufthansa die brutalen Einbußen, die das Jahr 2020 mit sich bringt, aufgeholt hätte. Man bräuchte lange Zeit volle Flieger und einen Flugplan wie im Vorjahr, um dieses Loch zuzuschütten.

Was nicht nur die Lufthansa-Führung, sondern auch die erdrückende Mehrheit der Analysten so sieht. Nur zwei Analysten haben derzeit für die Aktie ein „Kaufen“-Rating, aber 18 Experten sehen das Papier aktuell als „Verkauf“ oder raten dazu, die Aktie unterzugewichten. Das durchschnittliche Kursziel liegt momentan bei knapp sechs Euro. Und die Bilanz des dritten Quartals, die am 5. November veröffentlicht wurde, macht deutlich, wieso die Experten mehrheitlich den Daumen senken:

Expertenmeinung: Drei Viertel des Umsatzes gingen gegenüber dem Vorjahresquartal verloren, das Passagieraufkommen lag 80 Prozent niedriger, der Verlust lag netto bei knapp zwei Milliarden. 200 Millionen Euro Cash werden derzeit pro Monat „verbrannt“. Für 2021 plant die Kranich-Airline mit gerade einmal 50 Prozent der Kapazitäten des Jahres 2019. Und es ist ja nicht so, dass diese Planung nicht die Möglichkeit einkalkuliert hätte, dass 2021 Impfungen gegen COVID19 möglich sein werden. So betrachtet schwebt der Aktienkurs nach dem Kurssprung der vergangenen Wochen gerade auf einem Polster aus Luft. Wie lange noch?

Der Umstand, dass die Marktteilnehmer den Kurs überhaupt auf diese relativ luftigen Höhen getrieben haben, zeugt von einem gestiegenen Optimismus. Und da der entgegen den obenstehenden Überlegungen entstand, kann er sich – theoretisch – auch noch eine Weile halten. Immerhin stehen die nächsten Quartalsergebnisse mitsamt der dann aktualisierten Perspektive erst im neuen Jahr an, gut möglich also, dass vorerst keine neuen Nachrichten kommen.

Aber wenn diese Aktie weiter fliegen soll, darf die Korrektur der vergangenen Tage nicht dazu führen, dass der Kurs wieder unter die Zone zwischen der aktuell bei 8,89 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie und der bei 9,42 Euro notierenden 20-Tage-Linie fällt. Fiele diese Schlüsselzone, würde aus dem momentanen Optimismus die Luft entweichen. Dann könnte aus der Aktie der Airline ein zweiter Ikarus werden: Abgestürzt, weil er zu hoch geflogen war. Ein Test der Unterstützungszone 6,85/7,22 Euro wäre dann zumindest im Bereich des Möglichen.

Chart vom 01.12.2020, Kurs 10,03 Euro, Kürzel LHA | Online Broker LYNX

Lufthansa ist einer der weltweit operierender Luftfahrtkonzerne mit insgesamt mehr als 124.000 Mitarbeitern sowie 580 Tochterunternehmen und Beteiligungsgesellschaften.

Überzeugend oder nicht

Zumindest war das vor Corona der Fall. Durch die Pandemie steht von vor einem Scherbenhaufen.

Im Endeffekt lief es aber auch schon zuvor eher mittelprächtig. Das organische Wachstum tendierte gegen null.
Daher tätigte man immer wieder Zukäufe. Jetzt steht man dank der hohen Schulden am Rande des Abgrunds.

Das Airline-Geschäft ist aber auch nicht leicht. Einerseits kauft man die Flugzeuge von einem Duopol (Airbus und Boeing), auf der anderen Seite wird man von gut organisierten Gewerkschaften ausgepresst.

Unter dem Strich führt das zu einer niedrigen Profitabilität und einem schwachen Cashflow.
Und das gerade in einer extrem kapitalintensiven Branche mit hartem Wettbewerb.

Die Rettung als Katastrophe

Jedenfalls stand man unmittelbar nach Ausbruch der Pandemie mit dem Rücken zur Wand und brauchte Staatshilfen. Investoren fand man nicht.

Insgesamt hat die Lufthansa 9 Mrd. Euro erhalten, die hat man dem Konzern aber richtigerweise nicht geschenkt hat.

Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) hat der Lufthansa eine stille Einlage von bis 5,7 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt. Das ist mehr als der derzeitige Börsenwert von 4,7 Mrd. Euro.
Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds lässt sich die Milliarden aber auch mit einem Zinssatz von anfänglich 4% vergolden. Bis 2027 steigt der Zinssatz dann auf 9,5%.

Darüber hinaus hat sich der Bund eine Beteiligung von 20% am Unternehmen gesichert, für 2,56 Euro je Aktie.

Das ist schon wirklich harter Tobak. Die Lufthansa hatte aber keine Wahl.
Für Anleger und auch die Lufthansa selbst ist das Rettungspaket allerdings eine Katastrophe.
Die Zinsen werden über Jahre hinweg einen Großteil oder sogar den ganzen Gewinn aufzehren.

Mal rechnen

Lassen Sie uns kurz nachrechnen, über welches Ausmaß wir sprechen. Der WSF-Kredit wird den Konzern anfänglich 228 Mio. Euro an jährlichen Zinsen kosten. Perspektivisch könnten es 541 Mio. Euro werden.
In drei der letzten zehn Jahre hat man nicht mal so viel verdient…

Die Zahl der ausstehenden Aktien steigt durch die Kapitalerhöhung von 476 auf 595 Millionen Stück.

Im Vorjahr hat die Lufthansa ein Konzernergebnis von 1,21 Mrd. Euro erzielt. Das entsprach einem Ergebnis von 2,55 Euro je Aktie.

Nehmen wir hypothetisch an, dass man im kommenden Jahr ebenso profitabel wäre. Durch die Zinskosten und die höhere Aktienzahl, läge das Ergebnis selbst dann nur noch bei 1,68 Euro je Aktie.

Der potentielle Ertragskraft der Lufthansa ist durch die Rettung um knapp ein Drittel eingebrochen.

Und das ist noch die optimistischste Einschätzung, die ich Ihnen liefern kann.
Man könnte auch die Rechnung anstellen, dass die Lufthansa durch die stark gesunkenen Kapazitäten, die dauerhafte Reduzierung der Flotte und in Anbetracht der erheblichen Zinsen wohl mindestens bis 2024 nicht mehr profitabel sein wird.

Sanierung

Was passiert erst, wenn noch weitere Staatshilfen notwendig werden? Wie stark wird die Ertragskraft dann geschwächt?
Was bleibt von der Lufthansa nach der Krise noch übrig?

Selbst der Lufthansa-Großaktionär Thiele fordert inzwischen eine Sanierung und die könnte seiner Meinung nach fünf bis sechs Jahre dauern.
Die Alternative sei, „dass der Staat dauerhaft weitere Milliarden bereitstellt oder die Lufthansa in die Insolvenz geht“.

Wie lange?

Man muss sich die Frage stellen wie lange die Lufthansa das noch durchhält. Schaut man sich die gestern vorgelegten Quartalszahlen an, wird einem jedenfalls mulmig. Der Verlust ist sogar noch größer als befürchtet.

Liquidität hat man dank der Staatshilfen zwar noch. Der Umsatz ist in Q3 allerdings um 74% eingebrochen, der Verlust belief sich auf 1,97 Mrd. Euro.

Die Nettoverschuldung ist im Jahresverlauf von 6,7 auf 8,9 Mrd. Euro gestiegen. Die Eigenkapitalquote sank von 24,0 auf 8,6%.

14.000 Mitarbeiter wurden entlassen. Es ist eine traurige Bilanz und leider dürfte sich das in dieser Form fortsetzen.

Für das vierte Quartal rechnet man mit ebenfalls einem Mittelabfluss in Milliardenhöhe. Ich wage die Prognose, dass es Anfang nächsten Jahres nicht besser wird.

Wann die Airline wieder profitabel sein wird, steht in den Sternen.
Es wäre gut möglich, dass Lufthansa in den kommenden Monaten mehr Geld verbrennt, als man derzeit an Börsenwert vorweisen kann.

Braucht man abermals Staatshilfen, erholt sich die Airline vielleicht nie mehr.

Chart

Die Aktie war bereits vor Corona in einem langfristigen Abwärtstrend gefangen. Jetzt könnte wieder der Support nahe 7,00 Euro angesteuert werden.
Fällt das Papier unter diese Marke, trübt sich das Chartbild nachhaltig ein. Es gibt schlichtweg keine Unterstützungen mehr, da der Kurs selbst während der Finanzkrise höher war.
Extrapolierte Kursziele liegen bei 5,50 und 5,00 Euro.

Über 8,50 Euro kommt es hingegen zu einem Kaufsignal. Dann wäre eine Erholung in Richtung 9,00 oder sogar 10,00 Euro möglich.
Selbst dann wäre das Chartbild noch übergeordnet bärisch.

Chart vom 05.11.2020 Kurs: 7,50 Kürzel: LHA - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 05.11.2020 Kurs: 7,50 Kürzel: LHA – Tageskerzen