Die besten Erneuerbare Energien Aktien | Online Broker LYNX

Erneuerbare Energien Aktien befinden sich seit dem Börseneinbruch zu Beginn der Coronapandemie wieder im Aufwind. Allein im letzten Jahr 2021 wurde weltweit ein Rekordzubau von 290 GW an Erneuerbaren Energien gemeldet. Wer auf die richtigen Aktien setzt, kann nicht nur 2022 sondern auch weit darüber hinaus vom nachhaltigen Wandel des Energiemarktes hin zu grüner Energie profitieren.

Klimawandel, Umweltskandale und Corona befeuern erneuerbare Energien

Nicht zuletzt auch dank der „Fridays for Future Bewegung“ ist der Klimawandel in den letzten Jahren ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt. Doch auch Umweltskandale wie beispielsweise die Dieselaffäre von VW oder zuvor die Ölkatastrophe nach der Explosion der Bohrplattform Deep Water Horizon im Golf von Mexiko im Jahre 2010 sorgen dafür, dass es auch in der Gesellschaft ein Umdenken gibt und die von der Politik angestoßene Energiewende immer stärker mitgetragen wird. Und auch in der Corona Pandemie wurden viele Stimmen laut, die Wirtschaft nachhaltiger und grüner zu gestalten. Heute möchten wir Ihnen Aktien aus dem Bereich Erneuerbarer Energien vorstellen, die von dieser, für die Umwelt sehr erfreulichen Entwicklung profitieren.

Deutschland übertrifft Zielmarke beim Anteil erneuerbarer Energie

Die Energiewende weg von fossilen Energieträgern und atomarer Kernenergie hin zu erneuerbaren, nachhaltigen Energiequellen hat sich zuletzt in zahlreichen Industrieländern beschleunigt. In Deutschland beispielsweise lag der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch im Jahr 2020 bereits bei 46 %, so dass die ursprüngliche Zielmarke des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) von 35 % deutlich übertroffen wurde. Im Jahr 2021 gab es allerdings einen Rückgang auf 42 %. Der sinkende Ökostromanteil lag zum einen daran, dass der Stromverbrauch gegenüber 2020 von 548 auf 560 Terawattstunden anstieg. Zum anderen waren die Wetterbedingungen mit schwächeren Winterstürmen und mehr Regentagen ungünstiger als im Vorjahr. Bis zum Jahr 2030 soll der Anteil an grünem Strom laut Koalitionsvertrag der neuen Ampel-Regierung auf mindestens 80 % ansteigen. Das ist weit mehr als die im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegten 65 %. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen oder zu übertreffen, sind nach Meinung von Experten noch große Investitionen nötig – vor allem in den Ausbau der Wind- und Solarenergie. Hier könnte es in Deutschland bald schon enorme Ausbauoffensiven geben.

Nach jahrzehntelangen Subventionen: Grüne Energie wird wettbewerbsfähig

Der wichtigste Grund für den Boom der grünen Energie: Erneuerbare Energie lässt sich immer günstiger produzieren, so dass es bereits in einigen Bereichen Wettbewerbsvorteile gegenüber fossiler oder atomarer Energie gibt. Die Zeit, in der grüne Energie durch Steuergelder subventioniert werden musste neigt sich dem Ende zu. Den Unternehmen eröffnen sich so unzählige neue Anreize und Möglichkeiten, um mit innovativen Technologien und Geschäftsmodellen Geld zu verdienen. Und der Kuchen, den es zu verteilen gilt, ist gigantisch, denn der Energiemarkt ist bekanntlich einer der größten und bedeutendsten Wirtschaftszweige überhaupt.

Enorme Investitionen in Erneuerbare Energie Projekte und Infrastruktur

Um die Energiewende hin zu 100 % nachhaltigen Energiequellen hinzubekommen, müssen in den kommenden beiden Jahrzehnten in erneuerbare Energie weltweit noch Billionen von Dollars und Euros investiert werden. Dank dieser Investitionen in Projekte und Infrastruktur und immer effizienteren und leistungsstärkeren Technologien könnten für zahlreiche Unternehmen sehr profitable Zeiten anbrechen. Vom unaufhaltsamen Siegeszug der erneuerbaren Energien können Anleger mit den richtigen Erneuerbaren Energie Aktien profitieren. Denn Unternehmen, die sich mit der Erzeugung von grünem Strom beschäftigen, winkt ein enormes, langfristiges Wachstumspotenzial.

Welche erneuerbaren Energiequellen gibt es?

Die wichtigsten erneuerbaren Energiequellen sind Windkraft, Wasserkraft und Solarenergie. Daneben liefern auch Biomasse, Geothermie, Meeresströmungen oder -wellen sowie grün hergestellter Wasserstoff alternative Energie.

Der Strommix in Deutschland - Infografik | Online Broker LYNX

Windkraft: Mit Abstand wichtigste alternative Energiequelle in Deutschland

Mit rund 26 % Anteil am erzeugten Strom ist Windstrom die wichtigste Energiequelle in Deutschland und liegt sogar noch vor Kohle, die auf 25 % kommt. Landesweit waren per Ende 2020 knapp 63 GW Leistung installiert, davon 55 GW von 29.600 Windkraftanlagen an Land („onshore“) und knapp 8 GW von ca. 1.500 Anlagen auf See („offshore“). Bei einer theoretischen Vollauslastung könnten die deutschen Windturbinen damit rund 45 (!) mittlere Atomkraftwerke ersetzen und 34 Mio. Haushalte mit Strom versorgen. Insgesamt erzeugt und ins Netz eingespeist wurden 132 Terrawattstunden (TWh) Strom. Im windreichen Februar 2020 lag die maximale Leistung bei 47 GW, so dass zu diesem Zeitpunkt satte 67 % des erzeugten Strommix aus Windkraft stammten. Die Kosten für Windenergie unterscheiden sich je nach Standort allerdings erheblich. Bei Landstandorten kostet die Erzeugung einer Kilowattstunde zwischen 4 und 8 Cent. In Küstengewässern wird je nach Lage mit 8 bis 14 Cent je Kilowattstunde kalkuliert, was an den deutlich höheren Kosten für Material, Installation und Wartung liegt.

Nachteile der Windenergie: Unzuverlässigkeit und Standortfragen

Doch die Windkraft hat natürlich nicht nur Vorteile. Der größte Nachteil von Windenergie ist die Unzuverlässigkeit der Energieproduktion. Denn natürlich kann eine Windkraftanlage nur dann Strom produzieren, wenn sie auch vom Wind bewegt wird. Und scheint dann auch noch die Sonne, so gibt es mitunter überschüssigen Strom, der bislang nur zu geringen Teilen gespeichert werden kann. Dazu kommt die Standortfrage. Besonders im Meer oder auf Bergen, wo der Wind besonders stark weht, ist die Installation sehr kompliziert. Dazu müssen Abstände zu Wohnhäusern und Siedlungen eingehalten werden, denn Windkraftanlagen erzeugen Geräusche und werfen Schatten. Neben der Tatsache, dass das Landschaftsbild beeinträchtigt wird, ist ein weiterer Kritikpunkt, dass zahlreiche Vögel und Fledermäuse durch die Rotorblätter zu Tode kommen. Diesem Punkt wird mittlerweile Rechnung getragen, indem zumindest die Brutreviere seltener Großvögel von der Standortplanung ausgenommen werden. Allerdings führt die immer kompliziertere Standortsuche dazu, dass der Ausbau der Windenergie in Deutschland zuletzt ins Stocken geriet. Mit ca. 460 neuen Anlagen wurden im Jahr 2021 so wenige Windkraftanlagen in Betrieb genommen wie seit 20 Jahren nicht mehr. Deshalb sollen die Kriterien wie Abstandsregeln zu Wohnhäusern überprüft und nachjustiert werden.

Weltweit betrachtet liegt der Anteil von Windenergie bei 744 GW, so dass damit rund 7 % des weltweiten Strombedarfs gedeckt werden können. Der Zubau lag allein im Jahr 2020 bei 111 GW und entspricht somit gut einem Drittel der im vergangenen Jahr neu installierten Gesamtproduktion von etwa 325 GW Leistung.

Sonnenenergie: Aufstieg zur wettbewerbsfähigsten Energieform

Auf Platz zwei bei der nachhaltigen Stromproduktion in Deutschland liegt mit 8,6 % Anteil im Jahr 2020 und installierten 54 Gigawatt Gesamtleistung Solarstrom. Dieser gilt international inzwischen als konkurrenzfähigste nachhaltige Energieform und ist in einigen Ländern mit besonders vielen Sonnenstunden mittlerweile sogar die günstigste verfügbare Stromquelle überhaupt. So ist es dank der stark gesunkenen Modulpreise bereits gelungen Solarstrom in den warmen Regionen Latein- und Nordamerikas, Europas und im Nahen Osten zu umgerechnet rund 0,01 EUR/kWh zu produzieren. An diesen Preis kommt keine andere Energieform heran – mit Ausnahme von Atomstrom ohne Berücksichtigung der damit verbundenen Folgekosten. Die fossilen Brennstoffe hat Solarstrom mit durchschnittlichen Erzeugungskosten von derzeit noch 0,033 EUR/kWh in Sachen Rentabilität mittlerweile jedenfalls überholt, denn die günstigsten Kohlekraftwerke produzieren Strom zu Kosten von 0,04 EUR/kWh. Großflächige Solarparks erzeugen den Strom erheblich billiger als Photovoltaikanlagen auf kleinen, privaten Dachflächen bei denen die Kilowattstunde bis zu 12 Cent kostet. Das ist allerdings immer noch deutlich günstiger als Strom aus der Steckdose.

Solarparks auch in Deutschland bereits subventionsfrei profitabel

In Deutschland rechnen sich neue Solarparks bereits subventionsfrei, so dass Landwirte ihre Ackerböden mittlerweile zum 2-3fachen der üblichen Pacht an Solarparks verpachten können. Relativierend gilt es allerdings zu sagen, dass der Anbau von Biosprit aus Mais rund 30- bis 100-mal mehr Fläche in Anspruch nimmt und im Gegensatz zu Photovoltaikanlagen dazu auch noch die Böden auslaugt. Ähnlich wie bei der Windkraft unterliegt jedoch auch die Solarenergie starken Schwankungen. Die Stromproduktion einer Photovoltaikanlage richtet sich nach Tages- oder Jahreszeit, Wetter und Region. Immer bessere Batterien und Akkus sollen zukünftig helfen, die Stromerzeugung von Sonnenstrom zu Spitzenzeiten effizienter zu nutzen.

Trotz des zuletzt beschleunigten Wachstums deckt Solarstrom laut der Internationalen Energie Agentur IEA aktuell erst rund 3 % des weltweiten Strombedarfs – in Europa sind es immerhin rund 4,5 %. Der Solarstrom-Anteil am weltweiten Energiemix soll jedoch bis 2030 stark auf 10 % zulegen und im Jahr 2050 mehr als 20 % erreichen. Und diese Prognose könnte durchaus realistisch sein, denn mit einem Zubau von 127 GW im Jahr 2020 und 160 GW im Jahr 2021 entfällt mittlerweile mehr als die Hälfte der weltweit neu installierten, grünen Stromproduktion auf Sonnenenergie. Mehr zu diesem Thema finden Sie in unserem Artikel: Solarboom 2.0: Die besten Solar Aktien

Biomasse-Strom: In den letzten Jahren in Deutschland rückläufig

Biogas zur Erzeugung von Strom aus Biomasse wird bei der Fermentation landwirtschaftlicher Abfälle und Energiepflanzen, organischen Haushalts-, Kantinen- oder Industrieabfällen (Biotonne), sowie in Kläranlagen (Klärgas) oder Mülldeponien (Deponiegas) gewonnen. Strom aus Biomasse hatte in Deutschland bis 2015 stark an Bedeutung zugelegt: Allein in den 13 Jahren zwischen 2002 und 2015 verzehnfachte sich die Produktion von 4,5 TWh auf 45 TWh. Seitdem ist die Stromerzeugung zwar wieder leicht rückgängig, erreicht mit 44 TWh aber nach wie vor immerhin 7,5 % Anteil am hierzulande erzeugten Gesamtstrom. Das liegt neben den im Vergleich zu Wind- und Solarkraft deutlich teureren Kosten von durchschnittlich knapp 13 Cent auch daran, dass Biomasse zur sogenannten Kraft-Wärme-Koppelung noch effizienter genutzt werden kann. Indem die Energie in Form von Wärme in Nahwärmenetze eingespeist wird, können mit der Biomasse zu Heizzwecken sehr hohe Wirkungsgrade von 80 % und mehr erzielt werden.

Biogas spielt zur Stromerzeugung weltweit eine untergeordnete Rolle

Der größte Teil des in Deutschland produzierten Biogases wird allerdings nach wie vor direkt am Entstehungsort in Strom umgewandelt, beispielsweise in Biogasanlagen auf landwirtschaftlichen Betrieben mit angeschlossenen Blockheizkraftwerken zur Stromerzeugung. Aber auch in Klärwerken oder auf Mülldeponien gibt es Stromerzeugungsanlagen, die sogenanntes Klär- bzw. Deponiegas produzieren. Holzheizkraftwerke und Holzvergasungsanlagen erzeugen ebenfalls Strom aus Biomasse und nutzen beispielsweise Abfallstoffe in der Papier- und Zellstoffherstellung, wie Rinde und anderes Abfallholz. Die Stromerzeugung aus flüssiger Biomasse wie Pflanzenölen (z.B. Raps oder Soja) wird im EGG nicht mehr mit Einspeisetarifen vergütet, denn eine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion soll möglichst vermieden werden. Insgesamt soll die Biogasanlagentechnologie in der EU zwar weiter ausgebaut werden, aufgrund der rückläufigen Fördermaßnahmen ist allerdings tendenziell eher ein stagnierender Zubau zu erwarten.

Weltweit spielt Strom aus Biomasse mit schätzungsweise 26 GW Gesamtleistung eine relativ geringe Rolle, in vielen Ländern wird Biogas jedoch als Koch- oder Heizwärme verwendet.

Wasserkraft: Eine der wichtigsten Stromquellen weltweit

Im Jahr 2021 wurden rund 3,4 % des in Deutschland erzeugten Stroms aus Wasserkraft gewonnen, insgesamt knapp 20 TWh Strom. Wasserkraftwerke, die meist einen relativ hohen Wirkungsgrad aufweisen, befinden sich hierzulande aus geografischen Gründen überwiegend in Süddeutschland am Alpenrand. Durch die Bewegungsenergie des Wassers beispielsweise durch das Gefälle von Flüssen und Stauseen oder durch Meeresströmungen und -wellen werden Turbinen angetrieben, die wiederum über einen Generator Strom erzeugen. Es gibt verschiedene Arten von Wasserkraftwerken. Dazu zählen Laufwasserkraftwerke in Fließrichtung von Flüssen, Speicherkraftwerke an Stauseen sowie Pumpspeicherkraftwerke, bei denen Wasser z.B. mit günstigem Nachtstrom in Stauseen gepumpt wird und anschließend bei hohem Energiebedarf tagsüber wieder in Strom umgewandelt wird. Gezeitenanlagen nutzen die von Ebbe und Flut erzeugten Wasserströme, während Wellenanlagen den natürlichen Wellenschlag an Küsten mit ständigen Wellen zur Stromerzeugung nutzen.

Wasserkraft ist durchgängig verfügbar, hat aber auch Nachteile

Im Gegensatz zur Nutzung von Sonne und Wind ist Wasserkraft meist durchgängig verfügbar. Und auch wenn die im Jahresverlauf schwankenden Pegelstände für die Stromerzeugung natürlich eine Rolle spielen, lässt sich Strom aus Wasserkraft relativ gut regeln, indem die durchgeleitete Wassermenge angepasst wird. Dazu lassen sich Speicherkraftwerke in den Hochwasserschutz einbinden. Nachteilig wirkt sich der Flächenverbrauch großer Stauseen aus, bei denen zum Teil auch die Umsiedelung von Bewohnern erforderlich ist. Auch die Auswirkungen auf die Umwelt sind nicht zu unterschätzen. Natürliche Fließgewässer werden baulich zerstört und haben entsprechende Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt sowie auf den Grundwasserspiegel. Vor allem in sehr trockenen Ländern verringern Stauseen die Durchflussmenge von Flüssen erheblich, so dass flussabwärts gelegene Länder und Regionen anschließend oft unter Wassermangel leiden.

Weltweit betrachtet spielt Wasserkraft zur Stromerzeugung eine wichtige Rolle. In Wasserkraftwerken wird knapp ein Viertel des weltweiten Stroms produziert. Das größte Wasserkraftwerk der Welt ist der Drei-Schluchten-Staudamm in China, dessen Generator eine Leistung von sage und schreibe 22,5 GW erzeugt. Zwar befinden sich weltweit zahlreiche Stauseen und Wasserkraftwerke im Bau, aber die Auswirkungen auf Mensch, Natur und Umwelt sind vielfach sehr hoch. Ein starkes Wachstum der Wasserkraft ist daher aus Umweltaspekten nicht unbedingt wünschenswert.

Geothermie und grüner Wasserstoff

Geothermie oder Erdwärme ist die unterhalb der Erdoberfläche in Form von Wärme gespeicherte Energie. Erdwärme wird durch Erdwärmeübertrager, das sind im Erdreich verlegte Wärmetauscher, entzogen und kann so genutzt werden. Geothermie wird sowohl zum Heizen, zum Kühlen als auch zur Erzeugung von elektrischem Strom genutzt. Oft wird Geothermie in Kleinanlagen zur Beheizung von Industrie- oder Wohngebäuden eingesetzt. Im großen Stil kommt diese Energieform noch nicht zum Einsatz und spielt bislang eine eher untergeordnete Rolle. Für die Zukunft stellt Geothermie jedoch eine dauerhaft verfügbare nachhaltige Energiequelle dar.

Gleiches gilt für Wasserstoff aus grüner Energie. Mit der Power-to-Gas Technologie lässt sich durch Wasserelektrolyse unter Einsatz elektrischen Stroms Wasserstoff herstellen. Sofern der verwendete Strom aus alternativen Energiequellen stammt, entsteht so beispielsweise grüner Wasserstoff, der in Brennstoffzellen eingesetzt werden kann. Aber auch Methan und Ammoniak lässt sich auf diese Weise erzeugen. Interessant ist das Verfahren vor allem für überschüssigen Strom, der beispielsweise dann erzeugt wird, wenn bei Sonnenschein auch noch Wind bläst. Durch die Umwandlung in Gas lässt sich die nicht benötigte Energie speichern und zu einem späteren Zeitpunkt nutzen, beispielsweise um Wasserstoff-Fahrzeuge zu betanken oder Schiffsmotoren mit Brennstoffzellen anzutreiben. Auch die spätere Rückverstromung in Gaskraftwerken ist möglich. Trotzdem haben diese Verfahren einen relativ niedrigen Wirkungsgrad und sind (noch) teurer und ineffizienter als beispielsweise die Umwandlung überschüssigen Stroms in Wärme (Power-to-Heat). Wird konventioneller Strom zur Erzeugung des Wasserstoffs eingesetzt, so wirkt sich der geringe Wirkungsgrad der Brennstoffzellen Technologie nachteilig aus. Aus diesem Grund sind Brennstoffzellen-Aktien wie Nel Asa, Ballard Power oder Plug Power für uns keine Erneuerbare Energie Aktien. Diese Aktien behandeln wir separat in unserem Artikel: Die besten Wasserstoff Aktien und Brennstoffzellen Aktien

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Windkraft und Solarenergie für Anleger am interessantesten

Die für Anleger interessantesten erneuerbaren Energien sind Windkraft und Solarenergie. Die anderen alternativen Energiearten lassen sich wie Wasserkraft nur schwer mit Einzelprojekten ausbauen oder sind wie großangelegte Geothermie Anlagen und grüner Wasserstoff noch zu teuer und daher noch Zukunftsmusik.

Hannon Armstrong: Erneuerbare Energien REIT mit attraktiver Dividende

Eine besondere Aktie ist Hannon Armstrong Sustainable Infrastructure (ISIN: US41068X1000 – WKN: A1T9C5 – Symbol: HASI – Währung: USD), ein auf Investitionen in Klimalösungen fokussierter REIT. Ein REIT (Abkürzung für Real-Estate-Investment-Trust, ausgesprochen „Riet“) ist eine Aktiengesellschaft, die Gelder zur Anlage im Immobiliensektor einsammelt und dafür besondere Qualitätskriterien und Transparenzpflichten erfüllen muss. Hannon Armstrong finanziert beispielsweise Wind- und Solaranlagen, grüne Infrastrukturprojekte, energieeffiziente Immobilien oder Lösungen zur Reduktion von CO2 Emissionen. Seit dem Jahr 2020 wurden bereits mehr als 450 nachhaltige Projekte finanziert, die in der Regel wiederkehrende, vorhersehbare Kapitalflüsse aufweisen. Die Projektbetreiber weisen als Schuldner meist eine hohe Kreditwürdigkeit auf, da es sich größtenteils um Städte, Kommunen, Krankenhäuser oder Versorgungsunternehmen handelt. Aktuell beträgt das für institutionelle Kunden verwaltete Vermögen rund 8 Mrd. USD, während das eigene Projektportfolio rund 3,2 Mrd. USD umfasst. Laut eigenen Angaben ist die Pipeline mit neuen Projekten gut gefüllt.

3,5 % Dividendenrendite & Analystenempfehlung mit Kursziel 80 USD

Die besten Erneuerbare Energien Aktien: Kursentwicklung der Hannon Armstrong Sustainable Infrastructure Aktie von Januar 2019 bis Januar 2022 | Online Broker LYNX

Für 2021 erwarten Analysten bei einer Umsatzsteigerung um +6,5 % auf 102 Mio. USD ein Ergebnis je Aktie in Höhe von 1,83 USD (+10 % zum Vorjahr). Im Jahr 2022 sollen bei 120 Mio. USD Umsatz (+18 %) bereits 1,91 USD Gewinn je Aktie erzielt werden. Da REITs gemäß Vorgabe mindestens 90 % des Nettogewinns als Dividende an die Aktionäre auszahlen müssen, verfügt der REIT im Gegensatz zu vielen anderen Erneuerbare Energien Investments über eine attraktive Dividende. Diese beträgt auf Quartalsbasis aktuell 0,35 USD, so dass sich eine annualisierte Jahresdividende von 1,40 USD ergibt. Auf dem aktuellen Kursniveau von 40 USD ergibt sich so eine Dividendenrendite von 3,5 %. Das ist zwar im Vergleich zu anderen REITS nicht unbedingt günstig, aber dafür stimmen bei Hannon Armstrong die Zukunftsperspektiven. Analyst Christopher Souther von der Investmentbank B. Riley Financial bewertete Hannon Ende 2021 mit einem Buy-Rating und einem Kursziel von 83 USD. Der Analyst begründet die positive Einschätzung mit der starken operativen Entwicklung und den hervorragenden Wachstumsaussichten.

Erneuerbare Energien ETF als Alternative zu Einzelaktien: Der iShares Global Clean Energy ETF

Wer nicht mit Einzelaktien auf Erneuerbare Energien setzen möchte, der kann mit einem Erneuerbare Energien ETF auf eine positive Entwicklung der gesamten Branche setzen. Der 4,6 Mrd. USD schwere iShares Global Clean Energy ETF (ISIN: IE00B1XNHC34 – WKN: A0MW0M – Symbol: IQQH – Währung: USD) deckt alle Themen wie Energie aus Sonne, Wind, Wasser und Brennstoffzellen ab. Allein im Jahr 2020 konnten Anleger– vor allem dank der stark gewichteten Solarwerte – eine Kursverdopplung erzielen. Nach der Kursverdoppelung gab es jedoch im Jahr 2021 für den Green Energy ETF eine Konsolidierungsphase und ein deutliches Minus.

Es gibt aber auch noch andere New Energy ETFs. Dazu zählen beispielsweise der in Euro notierte Lyxor New Energy ETF (ISIN: FR0010524777 – WKN: LYX0CB – Symbol: LYM9 – Währung: EUR), der mit seinem Anlagevolumen von 1,3 Mrd. Euro in die 40 weltgrößten Erneuerbare Energien und Energieeffizienz Unternehmen des World Alternative Energy Total Return investiert. Mit 122 Mio. USD Fondsvolumen deutlich kleiner ist der L&G Clean Energy ETF (ISIN: IE00BK5BCH80 – WKN: A2QFEN – Symbol: RENW – Währung: USD), der den Solactive Clean Energy Index nachbildet. Die enthaltenen Unternehmen sind in der gesamten Wertschöpfungskette der Branche für saubere Energien aktiv.

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Die besten Erneuerbare Energien Aktien 2022

Erneuerbare Energien Aktien sind relativ schwankungsfreudig und daher nicht unbedingt für sehr risikoscheue Anleger geeignet. Es spricht trotzdem einiges dafür, dass für Erneuerbare Energien Aktien glänzende Zeiten bevorstehen. Die Anstiege nach dem Wahlsieg von Joe Biden bei der US-Präsidentschaftswahl sind mittlerweile längst auskonsolidiert und verdaut. Im Idealfall startet schon bald eine neue Anstiegswelle innerhalb des langfristigen Aufwärtstrends „grüner Aktien“. In der folgenden Tabelle haben wir für Sie eine Aktien-Liste von zehn Erneuerbare Energien Aktien für 2022 und darüber hinaus zusammengestellt, unsere Erneuerbare Energien-Aktien-Liste. Drei besonders aussichtsreiche, marktführende Werte im Bereich nachhaltiger Energie stellen wir Ihnen anschließend näher vor.

Erneuerbare Energien Aktien Liste:

Erneuerbare Energien AktieBereichISINSymbolWährung
Brookfield RenewableWasser-, Wind- und SolarprojekteCA11284V1058BEPCUSD
Canadian SolarSolarmoduleCA1366351098CSIQUSD
Enphase EnergyTechnik für private SolaranlagenUS29355A1079ENPHUSD
Atlantica Sustainable InfrastructureWasser-, Wind- und SolarprojekteGB00BLP5YB54AYUSD
Nextera EnergyUS-Energieversorger mit Fokus auf grünen StromUS65339F1012NEEUSD
NordexWindkraftanlagenDE000A0D6554NDX1EUR
Siemens GamesaWindkraftanlagenES0143416115SGREEUR
SolaredgeWechselrichter für PhotovoltaikUS83417M1045SEDGUSD
VestasWindkraftanlagenDK0061539921VWSBEUR
Ormat TechnologiesGeothermieUS6866881021ORAUSD

Enphase Energy: Smarte Solarstromanlagen mit integriertem Speicher für zu Hause

Enphase Energy (ISIN: US29355A1079 – WKN: A1JC82 – Symbol: ENPH – Währung: USD), mit Sitz in Fremont, Kalifornien, ist ein globales Energietechnologieunternehmen und der weltweit führende Anbieter von Mikro-Wechselrichter-basierten Solarsystemen mit integriertem Stromspeicher. Das Unternehmen produziert intelligente, einfach zu bedienende Lösungen, die Solarstromerzeugung, Speicherung und Energiemanagement auf einer intelligenten Plattform verbinden. Das halbleiterbasierte Mikro-Wechselrichtersystem wandelt Energie auf der Ebene der einzelnen Solarmodule um und bietet einen systembasierten Hightech-Ansatz für die Erzeugung, Speicherung, Steuerung und Verwaltung von Solarenergie. Die Anlagen für Privathaushalte und Firmen lassen sich per Software webbasiert steuern und überwachen. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen in Nordamerika, Europa und Australien bereits mehr als 1,7 Mio. Anlagen und insgesamt 39 Mio. Mikro-Wechselrichter für eine Leistung von rund 12 GW installiert.

Beeindruckendes Wachstum bei Umsatz und Gewinn & Aktienrückkaufprogramm

Das stark wachsende Unternehmen, das aktuell auf eine Börsenbewertung von 17 Mrd. USD kommt, konnte die Umsätze in den vergangenen drei Jahren im Schnitt um +58 % steigern. Die Gewinne legten im selben Zeitraum mit durchschnittlich +203 % Steigerung sogar noch stärker zu. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2021 rechnen Analysten mit einer Umsatzsteigerung von +77 % von 774 Mio. USD auf 1,37 Mrd. USD sowie mit einer Gewinnsteigerung um +67 % von 1,37 USD auf 2,29 USD je Aktie. Im kommenden Jahr werden bei 1,9 Mrd. USD Umsatz (+40 %) bereits 2,99 USD Gewinn je Aktie (+31 %) erwartet. Im Jahr 2021 hat das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm über 500 Mio. USD mit Laufzeit bis 2024 beschlossen, nachdem ein Rückkaufprogramm über 200 Mio. USD gerade abgeschlossen wurde.

Aktie mit glänzenden Zukunftsaussichten

Die besten Erneuerbare Energien Aktien: Kursentwicklung der Enphase Energy Aktie von Januar 2019 bis Januar 2022 | Online Broker LYNX

Die Enphase-Aktie, die zum Jahreswechsel 2018/19 noch bei gerade mal 5 USD notierte, hat bereits einen steilen Anstieg hinter sich, der die Aktie im Jahr 2021 bis auf Höchststände bei 282 USD trug. Anschließend folgte eine rasante Talfahrt, bei der sich die Aktie bis zum heutigen Zeitpunkt auf 126 USD mehr als halbierte. Dennoch ist das Kursniveau kein absolutes Schnäppchenniveau. Da die Systeme des Unternehmens sowohl technologisch als auch in Sachen Benutzerfreundlichkeit absolut marktführend sind, ist für die rasant wachsende Firma jedoch ein Bewertungsaufschlag auf die Konkurrenz gerechtfertigt. Die Enphase Aktie, die enorme Kursschwankungen verzeichnet, ist vor allem für langfristig orientierte Anleger geeignet, denen die hohe Volatilität der Solar Aktie nichts ausmacht. Die aktuellen Kurse im Bereich von 115 USD bis 125 USD bieten Einstiegsgelegenheiten. Langfristig hat die Enphase Aktie glänzende Aussichten.

Siemens Gamesa: Einer der weltgrößten Hersteller von Windkraftanlagen

Siemens Gamesa Renewable Energy (ISIN: ES0143416115 – WKN: A0B5Z8 – Symbol: SGRE – Währung: EUR), mit Sitz in Bilbao, Spanien, ist einer der weltweit führenden Hersteller von Windenergieanlagen. Das Unternehmen ging 2016 aus der Fusion der spanischen Firma Gamesa mit dem Windkraftgeschäft von Siemens hervor. Der Siemens Konzern hält weiterhin 67,1 % der Anteile, während sich die restlichen 32,9 % im Streubesitz befinden. Kerngeschäft ist die Konstruktion und Herstellung von Windturbinen. Damit erzielt das Unternehmen mehr als 80 % seines Umsatzes. Der Rest der Umsatzerlöse wird mit dem Betrieb und der Wartung der Turbinen erzielt. Siemens Gamesa gehört mit Produktionsstätten in Europa, Indien, Brasilien und China neben Vestas, Goldwind und GE Wind zu den vier größten Herstellern von Onshore- und Offshore-Windkraftanlagen weltweit. Vor allem bei Offshore-Anlagen ist das Unternehmen unumstrittener Weltmarktführer. Weltweit wurden in 75 Ländern bereits Anlagen mit einer Leistung von 107 GW installiert.

Siemens Gamesa arbeitet darüber hinaus an Konzepten zur Herstellung von Wasserstoff aus Windkraft. Das Unternehmen hält es bis 2030 für möglich, Wasserstoff ohne CO2-Emissionen direkt in den Windkraftanlagen genauso günstig zu produzieren, wie derzeit mit fossiler Energie. Das wäre ein Meilenstein für die Bereitstellung von grünem, also mit erneuerbaren Energien hergestelltem, Wasserstoff. Grüner Wasserstoff ist nach Ansicht des Unternehmens der einzige Weg, um schwer zu elektrifizierende Branchen wie den Flugverkehr und die Schwerindustrie tatsächlich bis 2050 klimaneutral zu bekommen.

Komplettübernahme durch Siemens jederzeit möglich

Kürzlich wurde die Siemens Gamesa Aktie kurzzeitig vom Handel ausgesetzt, nachdem es in spanischen Medien Berichte über eine möglicherweise bevorstehende vollständige Übernahme durch den Mutterkonzern Siemens mit anschließendem Delisting gab. Die Berichte wurden jedoch umgehend dementiert, es sei kein Angebot geplant. Trotzdem ist eine Übernahme jederzeit denkbar, denn das zukunftsträchtige Geschäft mit erneuerbaren Energien soll bei Siemens Energy künftig eine tragende Rolle spielen. Aktuell denkt der deutsch-spanische Windanlagenbauer aber über einen Börsengang des Joint Venture-Unternehmens Windar nach. Das Unternehmen, das Türme für Windräder herstellt, gehört zu einem Drittel Siemens Gamesa und zu zwei Dritteln dem spanischen Stahlröhren-Hersteller Daniel Alonso.

Turnaround für die nahe Zukunft erwartet

Das deutsch-spanische Unternehmen, das an der Börse zu aktuellen Kursen von 16,50 Euro mit rund 11 Mrd. Euro bewertet wird, verzeichnete im Geschäftsjahr 2020/21 leicht steigende Umsätze in Höhe von 10,2 Mrd. Euro (Vorjahr 9,5 Mrd. EUR) und schreibt derzeit noch Verluste, die im Jahr 2020/21 bei 627 Mio. EUR (Vorjahr: 918 Mio. Euro) lagen. Allerdings dürfte der Turnaround nicht mehr weit sein, denn die Auftragslage verbesserte sich zuletzt signifikant. Beim Auftragsbestand gab es im Jahr 2021 einen Zuwachs von 12,2 Mrd. Euro auf satte 32,5 Mrd. Euro für Anlagen mit insgesamt mehr als 15 GW Leistung. Aufgrund von anhaltenden Lieferketten-Problemen und verzögerten Investitionsentscheidungen bei Kunden gab Siemens Gamesa Anfang 2021 eine Umsatz- und Gewinnwarnung heraus. Das Unternehmen erwartet im laufenden Geschäftsjahr einen leichten Umsatzrückgang zwischen -2 % und -9 % und statt einem positiven EBIT-Ergebnis werden wohl nochmal rote Zahlen geschrieben. Analysten schätzen, dass Siemens Gamesa im Geschäftsjahr 2021/22 bei 9,7 Mrd. Euro Umsatz einen Verlust je Aktie in Höhe von -0,54 Euro erzielen wird. Für das kommende Geschäftsjahr liegt die mittlere Schätzung bereits bei 10,5 Mrd. Euro Umsatz und 0,21 Euro Gewinn je Aktie.

Korrektur bietet Einstiegsgelegenheit für Erneuerbare Energien Anleger

Die besten Erneuerbare Energien Aktien: Kursentwicklung der Siemens Gamesa Aktie von Januar 2019 bis Januar 2022 | Online Broker LYNX

Die Siemens Gamesa Aktie befindet sich wie die meisten anderen Erneuerbare Energien Aktien in einer anhaltenden Korrekturbewegung. Von den Höchstkursen bei 41,49 Euro ist die Aktie, die aktuell bei 16,50 Euro notiert weit entfernt. Aus unserer Sicht bietet die Korrektur sowie der für das nächste Geschäftsjahr erwartete Breakeven eine gute Einstiegsgelegenheit für längerfristig orientierte Anleger. Siemens Gamesa ist sicher kein schwankungsarmes „Witwen- und Waisenpapier“. Wer mit Siemens Gamesa im Bereich der erneuerbaren Energien investieren möchte, der sollte schon ein paar Windstärken aushalten. Mittel- bis langfristig könnte die Aktie ihre bisherigen Höchststände bei entsprechend guter operativer Entwicklung durchaus wieder erreichen.

Atlantica Sustainable Infrastructure: Erneuerbare Energien Aktie mit satter Dividendenrendite

Atlantica Sustainable Infrastructure (ISIN: GB00BLP5YB54 – WKN: A116CH – Symbol: AY – Währung: USD), mit Sitz in Großbritannien erstellt und betreibt in erster Linie Erneuerbare Energie Projekte, aber investiert daneben auch in Infrastruktur für saubere Energie. Das eigene Portfolio an erneuerbare Energie-Projekten wird durch Speicherlösungen sowie effiziente Infrastrukturanlagen, wie beispielsweise saubere Erdgasleitungen ergänzt. Neben dem Energiesektor ist das Unternehmen z.B. mit Wasserentsalzungsanlagen auch im Bereich der Wasserinfrastruktur tätig, einem Sektor, der für eine nachhaltige Entwicklung ebenfalls von zentraler Bedeutung ist. Derzeit besitzt Atlantica weltweit ein Portfolio aus 36 Anlagen mit insgesamt 2 GW installierter Kapazität für erneuerbaren Strom, wobei 71 % auf Solarstrom und der Rest auf Wind- und Wasserkraft entfällt. Dazu kommen ca. 343 MW, die mit effizienter Technologie aus sauberem Erdgas produziert werden. Die Anlagen des Unternehmens befinden sich in Nordamerika, Südamerika, Europa, dem mittleren Osten und in Afrika und haben eine durchschnittliche Vertragsrestlaufzeit von etwa 16 Jahren.

Satte Dividendenrendite von 5,4 %

In den vergangenen drei Jahren stagnierte das Wachstum von Atlantica Sustainable Infrastructure zwar, aber nun geht es wieder voran. Für das abgelaufene Geschäftsjahr wird mit einer Umsatzsteigerung um +20 % von 1,01 Mrd. USD auf 1,22 Mrd. USD gerechnet. Dabei soll – entgegen ursprünglicher Schätzungen – ein Verlust in Höhe von -0,14 USD angefallen sein (Vorjahresergebnis: +0,12 USD je Aktie). Im kommenden Jahr sollen bei 1,25 Mrd. USD Umsatz (+3 %) dann 0,83 USD Gewinn je Aktie geschrieben werden. Da das Unternehmen einen hohen Kapitalfluss erwirtschaftet, kann dieses es sich sogar leisten, trotz des Verlustes eine relativ hohe Dividende an die Aktionäre auszuschütten. Das Unternehmen, das an der Börse derzeit mit rund 3,7 Mrd. USD bewertet ist, schüttet aktuell eine Quartalsdividende in Höhe von 0,435 USD an die Aktionäre aus, was einer annualisierten Dividende von 1,74 USD entspricht. Auf dem aktuellen Kursniveau von 32 USD entspricht dies einer außerordentlich hohen Dividendenrendite von 5,4 %.

Spekulative Einstiegsgelegenheit für langfristig orientierte Anleger#

Die besten Erneuerbare Energien Aktien: Kursentwicklung der Atlantica Sustainable Infrastructure Aktie von Januar 2019 bis Januar 2022 | Online Broker LYNX

Die Aktie von Atlantica Sustainable Infrastructure befindet sich in einem stetigen, langfristigen Aufwärtstrend, der allerdings stärkere Schwankungen aufweist. Seit Anfang 2021 ein neues Allzeithoch von 48,49 USD erzielt wurde, befindet sich der Wert jedoch in einer Korrekturbewegung und notiert aktuell bei ca. 32 USD. Auf diesem Kursniveau können spekulativ orientierte Anleger durchaus über einen längerfristigen Kauf nachdenken. Denn auch den Analysten gefällt die Aktie: Raymond James-Analyst David Quezada beispielsweise sieht für die Aktie, die er auf Outperform einstuft, ein 12-Monats-Kursziel von 47 USD. Das halten wir angesichts der zwischenzeitlichen Korrekturbewegung für etwas zu optimistisch, aber 40 bis 42 USD könnten auf Jahressicht durchaus drin sein.

Die besten Erneuerbare Energien Aktien: Liste nach Performance

Fazit: Zukunftsinvestment erneuerbare Energien

Die erneuerbaren Energien sind den Kinderschuhen entwachsen. Nach zwei Jahrzehnten, in denen regenerative Energien wie Solar- und Windkraft mal einen Aufschwung und anschließend wieder einen ernüchternden Abschwung erlebt haben, dürften in der Form vorbei sein. Denn mittlerweile sind Erneuerbare Energien nicht mehr von Subventionen abhängig und damit voll wettbewerbsfähig. Um die Ziele der Energiewende zu erreichen, werden in den kommenden Jahren viele Milliarden in die Branche investiert werden. Die technologisch führenden Unternehmen dürften daher auf absehbare Zeit ansprechende Wachstumsraten erzielen und so auch ihren Unternehmenswert entsprechend steigern. Mit den drei vorgestellten Aktien Enphase Energy, Siemens Gamesa und Atlantica Sustainable Infrastructure können auch Sie als Anleger Sie vom Zukunftsthema und Langfristtrend zu erneuerbaren Energien profitieren.

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