Covestro Aktie Prognose Covestro: Kaufen, wenn die Kanonen donnern?

News: Aktuelle Analyse der Covestro Aktie

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Covestro ist bei seiner Produktion vom Gas abhängig. Das wusste man schon lange, aber erst jetzt macht sich die Angst vor dem Winter richtig breit: Covestro wird fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel. Aber heißt es nicht, man soll kaufen, wenn sonst niemand kaufen will?

Das ist immer so eine Sache mit diesen Faustregeln an der Börse. Kaufen, wenn die Kanonen donnern, das klingt grundsätzlich ja logisch. Wenn alle aussteigen, Panik um sich greift, dann haben eben relativ bald alle verkauft, die verkaufen wollten. Also muss das Tief nahe sein und man kann getrost einsteigen. Soweit die Theorie. Aber in der Praxis hat die Sache ihre Haken.

Denn gerade dann, wenn die Marktteilnehmer extrem unruhig sind, ist die Dimension eines Abwärtsimpulses nicht einzugrenzen, weder auf der Zeitachse noch vom Ausmaß her. Richtig ist zwar, dass der kunststoff-Spezialist Covestro seine Gesamtjahresprognose bereits zweimal gesenkt hat und jetzt für den Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) nur noch 1,7 bis 2,2 Milliarden Euro erwartet, während man ursprünglich 2,5 bis 3,0 Milliarden angepeilt hatte. Richtig ist auch, dass man vermuten darf, dass diejenigen, die trotz der schon großen Verluste der Aktie seit Jahresanfang jetzt noch aussteigen, einen noch einmal niedrigeren EBITDA-Gewinn unterstellen. Außerdem dürften jetzt immer mehr spekulative Short-Trades dabei sein, die, wenn sie eingedeckt werden, in eine Short Squeeze münden können, welche den Kurs schnell und weit nach oben zieht. Aber:

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Covestro Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Trotz alledem lässt sich nicht absehen, wie weit Covestro kurzfristig noch fällt. Die Kursziele der Analysten gehen immer tiefer. Die Gasversorgung, die Inflation, die nervösen Verbraucher dominieren immer mehr die Schlagzeilen. Und nachdem der Gesamtmarkt gerade sang- und klanglos nach unten dreht, werden die Leerverkäufer, sprich die Bären, immer mutiger.

Vor allem, weil die Covestro-Aktie mit dem kräftigen Minus des Montags den Abwärtstrend bestätigt hat, indem das bisherige Jahres-Verlaufstief, Anfang Juli bei 30,72 Euro markiert, jetzt unterboten wurde. Und die nächste charttechnische Unterstützung würde erst bei 23,54 Euro warten, das war das Corona Crash-Tief 2020. Zudem wäre die Markttechnik durch die Seitwärtsbewegung der vergangenen Wochen (hier im Chart der Stochastik-Oszillator) auch mit diesem kräftigen Minus von gestern noch nicht überverkauft.

Und dieses 2020er-Tief dürfte die Bären allemal locken. In einem Umfeld wie diesem, in dem Hoffnung unverhofft wieder in Angst umgeschlagen ist, könnte man es womöglich sogar brechen. Denn niemand könnte heute bereits sagen, ob ein Kursniveau auf Höhe des Tiefs des Jahres 2020 dann bereits ein „Schnäppchen“ ist … oder aber sich die Lage so entwickelt, dass man womöglich noch froh sein könnte, hätte man da noch verkauft. Daher:

Solche Faustregeln wie „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“ klingen eingängig und machen manch einem, der immer nur Long agiert und die Chancen der Short-Seite nicht nutzt, womöglich Mut. Aber niemand weiß, wie lange die Kanonen donnern, ob die Verkäufe bereits überzogen sind oder es mit dem Abwärtsdruck erst richtig losgeht. Daher wäre ein anderer Spruch wohl eher als Guidance für die unmittelbaren Entscheidungen geeignet:

Greife niemals in ein fallendes Messer! Wenn Covestro mit Schlusskursen über 33 Euro zumindest auf kurzfristiger Ebene wieder bullische Signale zeigen sollte und damit deutlich wird, dass die Bären hier nicht mehr gar so aktiv drücken, könnte man sich vorsichtige Käufe mit einem relativ engen Stop Loss überlegen. Jetzt aber, während die Kanonen durch das neue Jahrestief gerade besonders laut donnern, wäre ein Kauf nicht mutig, sondern waghalsig.

Covestro-Aktie: Chart vom 22.08.2022, Kurs 29,33 Euro, Kürzel 1COV | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der Covestro Aktie

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Bei einigen läuft es noch, bei anderen ganz und gar nicht. Das Spezialchemieunternehmen Covestro legte am Freitagabend nach Handelsende Vorab-Ergebnisse zum zweiten Quartal vor und senkte dabei die Gesamtjahresprognose … zum zweiten Mal in diesem Jahr.

Bereits Anfang Mai kappte Covestro seinen bisherigen 2022er-Ausblick, damals waren die Lockdowns in China und die Inflationsentwicklung Basis dieser Neueinschätzung der Perspektive. Jetzt war das Thema China zwar nicht mehr dabei, aber neben den erneut gestiegenen Energiekosten spürt Covestro deutlich, dass sich die Weltwirtschaft weiter abschwächt.

Das führte dazu, dass das Unternehmen den Ausblick für den Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) zum zweiten Mal im laufenden Jahr senkte. Die bis Mai geltende Perspektive von 2,5 bis 3,0 Milliarden Euro wurde über die „Zwischenstation“ Anfang Mai, als der Ausblick auf 2,0 bis 2,5 Milliarden zurückgenommen wurde, auf jetzt 1,7 bis 2,2 Milliarden gesenkt. Wird die Aktie daraufhin heute wegbrechen?

Expertenmeinung: Es wäre zumindest keine Überraschung, wenn die zaghaften Bodenbildungsversuche der letzten vier Wochen dadurch zur Eröffnung erst einmal zu Staub zerfallen. Ob dadurch auch das bisherige Jahres-Verlaufstief bei 30,72 Euro brechen wird, dürfte davon abhängen, wie man diese Meldung ins Gesamtbild setzt.

Denn mit dieser Prognosesenkung kam auch das EBITDA für das zweite Quartal als Vorab-Information, die eigentliche Bilanz steht am Dienstag an. Zwei Aspekte könnten dazu führen, dass der erste Eindruck, dass das EBITDA des zweiten Quartals so übel doch gar nicht ist, nicht vorhält. Richtig ist zwar, dass Covestro 547 Millionen Euro meldet, während die durchschnittliche Analystenprognose laut Covestro bei 509 Millionen Euro gelegen habe. Aber:

Wenn die Bilanz morgen ansteht, warum war es dann so eilig mit dieser Prognosesenkung? Hätte es da nicht auch gereicht, wenn man die mit der vollständigen Bilanz verkünden würde? Das verführt dazu, mal zu rechnen: Zusammen mit dem EBITDA des ersten Quartals hat Covestro jetzt im ersten Halbjahr auf EBITDA-Basis 1,353 Milliarden Euro verdient. Wenn man dann für das komplette Jahr jetzt von 1,7 bis 2,2 Milliarden ausgeht, hieße das, dass nur noch ein EBITDA zwischen 0,35 und 0,85 Milliarden dazukommt, in einem ganzen Halbjahr! Da muss es gerade wirklich ziemlich eng zugehen bei Covestro.

Und wer diese Rechnung aufmacht, könnte versucht sein, diesen Abstieg auf 2023 zu übertragen … und täte man das, wäre es allemal einen Gedanken wert, im Bereich des bisherigen Jahrestiefs nicht die Hand aufzuhalten. Das wird heute spannend, aber egal, wie sich der Handel im Tagesverlauf entwickelt, man wäre wohl gut beraten, hier nicht ins fallende Messer zu greifen sondern erst einmal abzuwarten, wie sich der Kurs verhält und wie morgen dann die vollständigen Zahlen aussehen!

Covestro-Aktie: Chart vom 29.07.2022, Kurs 33,23 Euro, Kürzel 1COV | Online Broker LYNX

Das Spezialchemieunternehmen Covestro kappte gestern seine Gewinnprognose für das laufende Jahr. Die Aktie markierte daraufhin zwar ein neues Jahrestief. Aber wenn man genauer hinsieht, ist die Sache hier für die Bullen noch nicht verloren.

Der Umsatz des ersten Quartals 2022 war beeindruckend. Mit 4,68 Milliarden Euro übertraf der Polymerspezialist Covestro die durchschnittliche Prognose der Analysten, die bei 4,27 Milliarden Euro lag, überraschend deutlich. Den Umsatz des Vorjahresquartals von 3,3 Milliarden sowieso. Aber während der Umsatz damit um 41,8 Prozent zulegte, lag der Nettogewinn nur 5,8 Prozent über dem des Vorjahres. Solche Diskrepanzen kennen viele Anleger bislang nur anders herum, weil über Jahre hinweg die Gewinnmargen gestiegen waren. Jetzt läuft es anders. Und deshalb reduzierte Covestro auch seine Gesamtjahres-Prognose:

Statt den bislang prognostizierten 2,5 bis 3,0 Milliarden vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) sieht man nur noch 2,0 bis 2,5 Milliarden Euro. Auch der operative Cashflow wird jetzt deutlich niedriger angesetzt, zwischen 400 und 900 Millionen Euro statt bisher bei 1,0 bis 1,5 Milliarden Euro. Die Gründe?

Expertenmeinung: Die Gründe, das ist genau der Aspekt, der das kräftige Minus von 4,85 Prozent, das die Covestro-Aktie daraufhin am Dienstag kassierte, als – womöglich – nicht wegweisend einstuft. Denn es sind Faktoren, die jeder Anleger kennt: Massiv gestiegene Energie- und Rohstoffkosten, die Verwerfungen durch die Lockdowns in China und das wacklig gewordene Wachstum weltweit.

Dass all das da ist, dass das durchweg negativ wirkt, weiß man. Anzunehmen, dass ein Unternehmen wie Covestro von den Auswirkungen dieser Probleme verschon bleiben könnte, wäre naiv gewesen. Und wenn man bedenkt, dass der Automobilindustrie-Zulieferer Dürr am Montagabend mit den gleichen Begründungen seine Prognose senkte, die Dürr-Aktie aber mit dem Argument, das hätten die Anleger ohnehin schon erwartet, stieg, stellt sich die Frage, wie stabil das vermeintlich klar bärische Signal bei Covestro ist. Zumal das so bärisch noch gar nicht ist, wenn man sich einen längerfristigen Chart ansieht.

Denn während der Bruch des März-Tiefs bei 39,50 Euro trotz des Umstands, dass die Aktie nicht auf Tagestief, sondern nahe dem Eröffnungslevel schloss und ein Doji die Chance auf eine Gegenbewegung eröffnet, eindeutig scheint, sieht man beim Blick auf den Wochenchart:

Covestro-Aktie: Wochen-Chart vom 03.05.2022, Kurs 39,40 Euro, Kürzel 1COV | Online Broker LYNX

Das März-Tief ist nur Teil einer Unterstützungszone, die bis ins Jahr 2019 zurückreicht und zwischen 37,30 und 39,50 Euro liegt. Da man in der Tat unterstellen kann, dass die meisten Trader von dieser Gewinnwarnung nicht wirklich überrascht sein konnten, die Aktie seit Jahresanfang deutlich stärker fiel als der Gesamtmarkt und kurzfristig überverkauft ist, wäre ein Short-Trade ausgerechnet jetzt womöglich riskanter, als es auf den ersten Blick scheint.

Covestro-Aktie: Tages-Chart vom 03.05.2022, Kurs 39,40 Euro, Kürzel 1COV | Online Broker LYNX

Bei dieser Quartalsbilanz passte alles: Umsatz und Gewinn lagen weit über den Zahlen des Vorjahres und schlugen die Analystenprognose klar. Zudem wurde die Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben. Aber wo bleibt der Kurssprung in der Covestro-Aktie?

Die Bilanz war perfekt. Der Umsatz lag mit 4,3 Milliarden Euro weit über der durchschnittlichen Prognose der Analysten, die hier 3,9 Milliarden gesehen hatten. Der Gewinn als EBITDA lag bei 862 Millionen (Prognose 854 Millionen), netto waren es 472 Millionen (Prognose 445 Millionen). Für das Gesamtjahr hob der Polymer-Spezialist Covestro daraufhin die Prognose für den Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von zuvor 2,7 bis 3,1 auf jetzt 3,0 bis 3,2 Milliarden Euro an. Was will man mehr?

Außerdem war das nicht das erste Mal, dass Covestro die Prognose nach oben nahm. Schon Mitte Juli wurde das EBITDA-Ziel angehoben, hatte zuvor nur bei 2,2 bis 2,7 Milliarden Euro gelegen. Und trotzdem blieben nennenswerte Käufe am Montag als Reaktion auf das Zahlenwerk aus. Seit acht Monaten läuft die Aktie in einem Seitwärtstrend. Wenn solche Zahlen es nicht schaffen, den Kurs nach oben hinauszutragen, was dann?

Expertenmeinung: Dazu bräuchte es eines besseren Ausblicks auf 2022 und 2023. Denn da liegt der Haken. Für die kommenden Jahre erwartet Covestro selbst, dass der Gewinn wieder unter dem Niveau des Jahres 2021 liegen wird. An die Gewinne von fast zehn Euro pro Aktie, die 2017 und 2018 erreicht wurden, wird man da nicht heran reichen. Und das bedeutet: Die Bewertung der Aktie auf Basis der jetzt gut eingrenzbaren 2021er-Gewinne ist zwar günstig. Aber für 2022 und 2023 käme man dann auf ein Kurs/Gewinn-Verhältnis knapp unter zehn, was für diese Branche angemessen ist. Für viele Akteure ist die Luft nach oben also dünn, wenn es um ein Investment mit mittel- oder langfristigem Zeithorizont ginge.

Die Analysten sehen das zwar anders. Die Mehrheit der Experten stuft die Covestro-Aktie mit „Kaufen“ ein, das durchschnittliche Kursziel liegt mit 69 Euro sogar weit oberhalb der Seitwärtsrange zwischen 51,38 und 63,24 Euro, welche die Aktie seit Monaten „festnagelt“. Aber solange die Käufer nicht tun, was die Analysten raten, bleibt diese Spanne eben wie fest zementiert erhalten.

Dabei sollte man auch die Unterseite im Auge behalten. Denn wenn die Aktie am Montag trotz dieser perfekten Bilanz nebst Anhebung des Gewinnausblicks kein brauchbares Plus zuwege bringt, dürfte das den Leerverkäufern, den „Bären“ nicht entgehen. Immerhin läge die untere Begrenzungszone der Seitwärtsspanne zwischen 51,38 und 52,70 Euro derzeit näher als die obere (59,48 zu 60,25 Euro). Und je länger eine Seitwärtsbewegung anhält, desto größer wird der „Kesseldruck“, d.h. umso fulminanter kann der Ausbruch sein. Covestro auch als potenziellen Short-Kandidaten im Auge zu behalten, könnte also nicht schaden.

Covestro-Aktie: Chart vom 08.11.2021, Kurs 54,62 Euro, Kürzel 1COV | Online Broker LYNX

Der DAX zeigt sich in diesem Jahr dynamisch und volatil, doch die im DAX notierte Covestro-Aktie läuft seit Jahresbeginn seitwärts. Das ist für mittel- und langfristig orientierte Anleger frustrierend, aber für flexible Trader sind solche Aktien für das „Range-Trading“ interessant.

Der Polymerwerkstoff-Spezialist Covestro ist ein Unternehmen, bei dem mancher Anleger womöglich nicht so recht weiß, was man da herstellt und wie sich das gesamtwirtschaftlich einordnen lässt. Daher fokussieren sich vor allem wenig erfahrene Trader bei spekulativem Trading auf die bekannten Aktien wie Daimler oder SAP, die „Mauerblümchen“ laufen dann in weit ruhigeren Bahnen. Das führte bei Covestro dazu, dass die Aktie die zwischen November 2020 und März 2021 die durch den Beginn der Corona-Impfungen losgetretene Hoffnungsrallye konform mit dem DAX mitmachte, dann aber nach einer Korrektur in einer Seitwärtsspanne hängen blieb.

Die Analysten sind hier zwar mehrheitlich bullisch und sehen als Kursziel im Durchschnitt 70 Euro. Aber von diesem Level ist die Aktie noch weit entfernt … und bislang kann sie nichts dazu bewegen, sich in Richtung dieser 70 Euro in Marsch zu setzen. Viele Marktteilnehmer haken solch ein Kursbild dann einfach ab … aber muss man das? Das muss man nicht.

Expertenmeinung: Denn mit Seitwärtstrends lässt sich durchaus einiges anfangen und gewinnen. Man könnte beispielsweise Inline-Produkte nutzen, die dann einen Gewinn erzielen, wenn eine Aktie bis zu einem bestimmten Stichtag innerhalb einer bestimmten Handelsspanne verbleibt. Oder einfach die „Range traden“, indem man nahe der unteren Begrenzung einen Long-Trade eingeht, der knapp unterhalb der unteren Supportzone der Aktie im Bereich 51,38 zu 52,70 Euro mit einem Stoppkurs versehen wird. Sollte diese Unterstützungszone fallen, wäre der Seitwärtstrend vom Tisch und damit ein Switch auf die dann trendkonforme Short-Seite angezeigt.

Sobald sich die Covestro-Aktie der oberen Begrenzung der Handelsspanne nähert, idealerweise bei zugleich überkauften, schnell reagierenden markttechnischen Indikatoren wie z.B. der hier mit einer „schnellen“ Einstellung abgebildete Stochastik-Oszillator, wäre eine spekulative Short-Position möglich. Die würde man wiederum gegen einen Ausbruch aus der Handelsspanne absichern, indem man einen Stoppkurs knapp über deren obere Begrenzung bei 59,56 zu 60,25 Euro legt und in dem Fall, dass Covestro aus dieser Range nach oben hinaus läuft, trendkonform auf die Long-Seite wechselt.

Ewig hält zwar keine Seitwärtsspanne, aber sobald man beobachtet, dass eine Aktie scheinbar „gefangen“ ist, ließe sich ein solches „Range Trading“ durchaus versuchen, denn durch die immer relativ eng platzierbaren Stoppkurse ist das Risiko gut eingrenzbar.

Covestro-Aktie: Chart vom 18.10.2021, Kurs 56,50 Euro, Kürzel 1COV | Online Broker LYNX