Sie interessieren sich für allgemeine Informationen zur Commerzbank Aktie? Auf dieser Seite finden Sie objektive Daten zum aktuellen Börsenkurs, zum Unternehmensprofil, zur historischen Kursentwicklung und zu relevanten Kennzahlen. Sofern verfügbar, erhalten Sie zudem Informationen zu vergleichbaren Aktien aus derselben Branche sowie Analysen unserer Experten. Sie möchten in europäische oder US-Aktien investieren? Entdecken Sie die vielfältigen Handelsmöglichkeiten von Aktien über LYNX.
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die vergangenen Wochen waren von deutlichen Schwankungen geprägt. Im Februar wurde der zentrale Boden bei rund 33,50 EUR kurzfristig unterschritten, was zunächst nach einer Ausweitung des Abwärtsdrucks aussah. Die Verkäufer schienen die Oberhand zu gewinnen.
Doch die schnelle Rückeroberung dieser Marke veränderte das Bild spürbar. Mit der Rückkehr über die Unterstützung gewannen die Käufer wieder an Kontrolle und trieben die Kurse in Richtung des bisherigen Jahreshochs. Genau dort scheint sich das Momentum aktuell etwas abzuschwächen. Der übergeordnete Trend stellt sich damit neutral dar, da weder eine klare Serie höherer Hochs noch ein nachhaltiger Abwärtsschub dominiert.
Expertenmeinung: Im Fokus steht nun der Bereich knapp unterhalb des Jahreshochs. Ein dynamischer Ausbruch darüber könnte neue Impulse liefern und die neutrale Phase in eine bullischere Struktur überführen. In diesem Fall wäre eine Fortsetzung der Erholung denkbar.
Prallt die Aktie jedoch erneut nach unten ab, könnte sich die Seitwärtsbewegung ausdehnen und die Volatilität anhalten. Die Reaktion an dieser Marke dürfte daher für die kommenden Wochen richtungsweisend sein.
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 27.02.2026 um 6:54 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
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Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
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Vorherige Analysen der Commerzbank Aktie
Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 11.02.2026 um 21:11 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Die gestern von der Commerzbank vorgelegten 2025er-Ergebnisse und der Blick auf 2026 fielen gut aus. Aber da war nichts dabei, das als große Überraschung durchgegangen wäre. Und das könnte dazu führen, dass die Aktie jetzt in einer „Box“ gefangen bleibt.
Das passte zu dem, was die Commerzbank am Mittwoch zum Jahr 2025 zu berichten hatte. Umsatz gestiegen, Gewinn überproportional gesteigert, die Dividende wird von 0,65 Euro für 2024 auf 1,10 Euro für 2025 deutlich angehoben. Darüber hinaus lief das neue Jahr offenbar gut genug an, um die bisherigen Ziele für 2026 nach oben zu korrigieren:
Aktuell sieht das Bankhaus den Nettozinsüberschuss bei 8,5 Milliarden Euro, bislang hatte man 8,4 Milliarden angepeilt. Darüber hinaus soll der Gewinn über den bislang geplanten 3,2 Milliarden Euro liegen. Das klingt gut. Hätte da bei der Aktie angesichts solch positiver Nachrichten nicht eigentlich mehr auf der Oberseite passieren müssen?
Expertenmeinung: Schon am Dienstag tat sich bei der Aktie eher wenig, da hatte die Commerzbank (nur einen Tag vorher, warum auch immer) bereits Rahmendaten vorgelegt, die offizielle Bilanz kam am Mittwoch. Aber unbedingt überraschen konnte das nicht, denn:
Allzu weit über den Erwartungen lagen die Ergebnisse ja nicht. Und bei einer Aktie, die zuvor derart massiv zugelegt hat, neigen viele Akteure dazu, ihre individuellen Erwartungen über den Analysten-Prognosen anzusiedeln. Das Zahlenwerk reichte daher nicht aus, um nennenswert neue Käufer zu mobilisieren, die Gewinnmitnahmen hätten überkompensieren können.
Und auch seitens der Analysten sah man kaum Veranlassung, die bisherigen Kursziele nennenswert nach oben zu korrigieren. Der Schnitt der Analysten-Ziele findet sich aktuell bei 35,20 Euro, auf einem Level also, wo wir auch die Aktie sehen. Und dass momentan nur 4 von 14 Analysten hier ein „Kaufen“-Rating haben, deutet ebenfalls an, dass man in Expertenkreisen die Aktie da angekommen sieht, wo sie hingehört. Kurz:
Es gibt vorerst wenig Argumente für große Kursbewegungen. Solange es nichts Neues zum Thema eines möglichen Übernahmeangebots seitens der UniCredit gibt, könnte die Commerzbank-Aktie daher in einer „Box“, einer Seitwärts-Range, verbleiben, deren obere Begrenzung das im letzten August erzielte 15-Jahreshoch bei 38,40 Euro wäre. Während das untere Ende der Zone durch das Oktober-Tief bei 29,01 Euro definiert wird.
Kurzfristige Impulse innerhalb dieser Range können und werden auftauchen, aber die wären nur für Daytrader lukrativ; für mittelfristige Anleger wäre ein Neueinstieg momentan eher uninteressant.
Quellenangaben: Ergebnis des Geschäftsjahres 2025, 11.02.2026: https://investor-relations.commerzbank.com/de/nachrichten/wachstumsziel-fuer-2025-uebertroffen-commerzbank-mit-operativem-rekordergebnis/cda9f8a0-25e3-4552-85b6-a97d79b9df60
Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.
Analysemethode
Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.
Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 19.12.2025 um 22:30 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Die Commerzbank-Aktie steht kurz vor Jahresende in der 2025er-Performance-Hitliste der DAX-Aktien – nur knapp von Siemens Energy geschlagen – auf Platz 3. Kann diese so ungewöhnlich starke Performance 2026 weitergehen … oder wird die Luft langsam zu dünn?
Am Freitag lag das Jahresplus bei etwa 130 Prozent. Für eine Bank-Aktie ist das schon recht ungewöhnlich. Und auch, wenn die Deutsche Bank in der Performance-Tabelle auf Platz 4 und damit direkt hinter der Commerzbank rangiert: Sie liegt mit +96 Prozent deutlich hinter der Kursrakete „CoBank“. Die Antwort auf die Frage, warum die Commerzbank so viel stärker gelaufen ist als die Branchenkollegin, kann dabei der Schlüssel zum verbleibenden Aufwärts- bzw. denkbaren Rückschlagpotenzial sein. Und die lautet wie?
Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Geldhäusern ist, dass die Anleger bei der Commerzbank auf eine Übernahme durch die UniCredit wetten. Die bereits einen Anteil an der Commerzbank hält, der knapp unter der Schwelle liegt, ab der man ein öffentliches Übernahmeangebot unterbreiten müsste. Und wenn die UniCredit das täte, so die Idee, müsste sie für die CoBank-Aktien natürlich mehr bieten als den aktuellen Börsenkurs, damit Anteilseigner auch bereit wären, ihre Aktien anzudienen. Die Sache hat aber einen Haken:
Expertenmeinung: Gerade diese Übernahmespekulation bzw. der mit ihr einhergegangene, immense Anstieg des Kurses macht ein Übernahmeangebot immer unwahrscheinlicher. Einfach, weil sich das bei diesem Preis für die UniCredit nicht mehr rechnen würde. Das hatte ich an dieser Stelle immer wieder als Problem angeführt, zuletzt hatte auch die Commerzbank-Vorstandschefin auf diesen Aspekt hingewiesen. Bislang ignorieren die Bullen das. Aber das kann jederzeit schiefgehen, zumal die Gemengelage ein Damoklesschwert gratis mitliefert:
Diese große Beteiligung der UniCredit wurde zu drastisch tieferen Kursen aufgebaut. Sollte die UniCredit entscheiden, von einer Übernahme endgültig abzusehen, wäre das Risiko nicht zu unterschätzen, dass die italienische Großbank die Beteiligung reduziert, immerhin würde man damit Milliardengewinne einstreichen. Und dann wäre die Aktie sehr schnell ein gutes Stück tiefer zu verorten, alleine die Differenz zwischen Deutsche Bank- und Commerzbank-Performance basiert ja vor allem auf der immer weniger unterfütterten Übernahmephantasie.
Auch, was die Bewertung angeht, ist die Aktie deswegen teurer als die Deutsche Bank, die Commerzbank weist für die 2025er-Durchschnittsprognose ein Kurs-/Gewinn-Verhältnis (KGV) von 14,5 auf, die Deutsche Bank von 10,7. Mit Blick auf die Erwartung, dass der steigende Refinanzierungsbedarf des Bundes mit vermehrten Anleiheemissionen und steigenden Anleiherenditen einhergeht, wäre eine etwas über der üblichen KGV-Spanne von acht bis zehn für Bankaktien liegende Bewertung zwar hinnehmbar, aber 14,5 ist dann doch deutlich zu üppig.
Entsprechend verhalten fallen die Urteile der Analysten derzeit aus. Nur drei von 13 Experten haben noch eine aktive „Kaufen“-Einschätzung. Und am durchschnittlichen Kursziel von momentan knapp 34 Euro ist die Akte gerade wieder vorbeigezogen.
Kurzfristig könnte der Kurs noch gut laufen, immerhin tendieren die größten Gewinner eines Börsenjahres eher dazu, zum Jahresultimo weiter zuzulegen. Würde man versuchen, das bisherige Jahreshoch von 38,40 Euro Richtung Jahresende anzusteuern, wäre das keine Überraschung. Aber ohne neue, starke Argumente für einen noch höheren Kurs könnte der Lack mit dem Start ins neue Jahr schnell ab sein, daher: Die Aktie entlang des April-Aufwärtstrends zu halten, wäre machbar, wenn man sich darunter konsequent absichert … aber auf diesen Zug jetzt noch aufzuspringen, das könnte leicht zur Bauchlandung werden.
Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.
Analysemethode
Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.
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*Der Handel mit Short-Positionen, z. B. auf die Aktie von Commerzbank, ist mit besonderen Risiken verbunden. Da Verluste theoretisch unbegrenzt sein können, sollten Sie nur Kapital investieren, dessen Verlust Sie verkraften können. Bitte beachten Sie zudem Ihr persönliches Risikoprofil.
Commerzbank Aktie: Unternehmensportrait Commerzbank AG
Die zweitgrößte Bank Deutschlands, die Commerzbank AG, ist eine führende, international agierende Geschäftsbank mit Hauptsitz in Frankfurt am Main und Standorten in knapp 50 Ländern. In den beiden Geschäftsbereichen Privatkunden und Firmenkunden wird jeweils ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen angeboten.
Die im Jahr 1870 gegründete Commerzbank betreibt mit etwa 1.000 Filialen eines der dichtesten Filialnetze der deutschen Privatbanken. Mit den Töchtern Comdirect und der polnischen mBank verfügt sie zudem über zwei innovative Online-Banken. Die Commerzbank ist darüber hinaus im Asset Management, im Immobilienbereich und im Leasing aktiv. Als Investmentbank ist die Bank zudem im internationalen Kapitalmarktgeschäft tätig z.B. bei Aktien-, Anleihen- und Zertifikatemissionen. Ein starker Fokus liegt außerdem auf der Finanzierung des Deutschen Mittelstands-Sektors. Eigenen Angaben zufolge wickelt die Commerzbank rund 30 % des deutschen Außenhandels ab.
Im Zuge der Finanzkrise musste die Commerzbank den staatlichen Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) in Anspruch nehmen.
Adresse COMMERZBANK AG
Kaiserplatz
60261 Frankfurt am Main
Deutschland