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Hensoldt Aktie Prognose Hensoldt: An der Schwelle zum bärischen Signal – aber warum?

News: Aktuelle Analyse der Hensoldt Aktie

In diesem Artikel
Hensoldt
ISIN: DE000HAG0005
|
Ticker: HAG --- %
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Börse: --

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Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral
Zur Hensoldt Aktie

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Der Ausbruch aus einer monatelangen Handelsspanne endete Anfang Juni als Bullenfalle. Jetzt droht die Hensoldt-Aktie sogar, aus dieser Handelsspanne, in die der Kurs zurückgekehrt war, nach unten herauszurutschen. Was könnte hinter diesem Abgabedruck stecken?

Welches konkrete Motiv hinter Käufen oder Verkäufen steht, ist nie sicher zu ermitteln. Zum einen, weil selten alle, die an einem Tag kaufen oder verkaufen, ein und dieselbe Motivation dafür haben. Zweitens, weil an den Trades kein Zettel mit Begründung hängt. Man weiß also nie, ob da vornehmlich externe Einflüsse, fundamentale Erwägungen oder rein charttechnische Motive dominieren. Und auch nicht … welche auch immer die unberechenbaren, wankelmütigen Emotionen mit im Spiel sind … ob es nicht morgen ganz anders aussehen könnte. Das gilt auch in Bezug auf diesen Abstieg der Hensoldt-Aktie, die am Donnerstag so tief notierte wie zuletzt im Mai des Vorjahres.

Die möglichen Gründe für den Kursabstieg einer Aktie abzuklopfen, für die man am Markt im letzten Herbst in der Spitze noch 117,70 Euro bezahlt hatte, ist aber dennoch sinnvoll, um sich einigermaßen ein Bild davon zu machen, ob hier womöglich nach der Bullenfalle zu Monatsbeginn eine Bärenfalle folgt, weil man es gerade mit den Verkäufen übertreibt … oder ob da noch einiges an Abgabedruck in der Pipeline sein könnte. Zunächst einmal ist eines auffällig:

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Hensoldt Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Dieser Druck erfasste gestern nicht Hensoldt alleine, sondern den gesamten Verteidigungssektor am deutschen Aktienmarkt. Rheinmetall, TKMS und RENK wurden ebenfalls verkauft. Und das beschränkte sich auch nicht auf deutsche Titel, auch andere europäische Defence-Aktien wie Thales oder BAE Systems gaben nach. Wobei man sich dann umgehend wundern müsste: TKMS auch? Wieso das denn?

TKMS hatte doch gerade erst eine Erweiterung des Auftrags zum Bau von Kampfschiffen für die Bundesmarine bekommen und war deshalb am Mittwoch ordentlich gestiegen … und jetzt rutscht der Kurs schon wieder ab? Dass das so ist, könnte ein Indiz dafür sein, was da gerade passiert. Es wäre denkbar, dass wir hier unter anderem Verkäufe von Fonds und ETFs sehen, die den Verteidigungssektor abbilden, über die Aktionen einzelner Anleger hinaus.

Und dass das in zeitlich engem Zusammenhang mit dieser Geschichte um das Aussetzen des Bauauftrags für die F126-Fregatte und die Neuausrichtung der Priorität in Richtung von TKMS gebauten MEKO-Schiffen steht, deutet an, dass diese Nachricht die Anleger mit der Nase auf einen Aspekt gestoßen hat, der vor allem in der Anfangsphase des „Rüstungs-Hypes“ komplett ignoriert wurde:

Die Stärkung der europäischen Verteidigung ist ein langer und schwieriger Vorgang, bei dem immer wieder Rädchen neu eingebaut, justiert oder entfernt werden. Man denke auch an das Begraben des deutsch-französischen Kampfflugzeug-Projekts. Wer am Ende seitens der Rüstungsunternehmen massiv bei Umsatz und Gewinn zulegt, wer dann nachhaltig „oben“ bleibt und wer nicht und wie lange es dauert, bis all diese möglichen Aufträge Geld bringen, weiß niemand. Und diese Unsicherheit gilt auch für Hensoldt.

Richtig ist zwar, dass Hensoldt für das erste Quartal deutliches Wachstum auswies und die Relation von Auftragseingang zu Umsatz (Book-to-Bill-Ratio) bei 3,0 lag, das ist stark. Aber das Nadelöhr, durch das diese Unternehmen müssen, ist die Umsetzung: Man kann die Produktionskapazität nicht einfach von jetzt auf gleich beliebig ausweiten. Es geht hier um Projekte, die sich über Jahre hinziehen. Was bedeutet, dass der Umsatz nicht so schnell zulegen wird wie der Auftragseingang. Und diese aktuellen Berichte um den Kurswechsel bei der Bundesmarine erinnern daran, dass auch nicht jeder Auftrag so laufen muss, wie man das eingangs erhofft.

Das könnte Anleger dazu gebracht haben, hier ebenso wie in Bezug auf den gesamten Sektor erst einmal einen Schritt zurückzutreten. Was indes grundsätzlich nur gut so ist, denn je weniger Risiko in einem Trend eingepreist ist, desto solider wird er. Dass man jetzt bei dieser Aktie und dem Defence-Bereich an sich vorsichtiger wird, ist daher grundsätzlich gut für alle, die hier mögliche Einstiegschancen gesucht und im Zuge der vogelwilden Hausse des Vorjahres nicht gefunden haben, aber:

Jetzt sehen wir hier erst einmal Druck – und in ein fallendes Messer zu greifen, würde sich hier ebenso wenig anbieten wie sonst auch. Man könnte zwar nicht zu Unrecht behaupten, dass ein signifikanter Ausbruch der Hensoldt-Aktie aus der jetzt im Feuer stehenden und gestern zum Handelsende bereits marginal unterbotenen Handelsspanne 64,80 zu 66,20 Euro schon in Richtung einer Übertreibung nach unten gehen würde. Aber wenn man sich ansieht, wie problemlos die Trader den Bogen zuvor nach oben überspannen konnten, ist das alleine noch kein Einstiegsargument.

Hensoldt Aktie: Chart vom 25.06.2026, Kurs 64,34 Euro, Kürzel: HAG | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Hensoldt Aktie: Chart vom 25.06.2026, Kurs 64,34 Euro, Kürzel: HAG | Quelle: TWS

Auf diesem Kurslevel ist die zuvor überbewertete Hensoldt-Aktie zwar grundsätzlich interessant. Aber bevor man da keine Signale im Chartbild zu sehen bekommt, die über ein reines Halten von Unterstützungen hinausgehen, sprich bevor das Chartbild nicht wieder bullisch ist, sollte man sie erst einmal auf der Watchlist lassen.

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 25.06.2026 um 21:39 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

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Vorherige Analysen der Hensoldt Aktie

21.05.2026
08:29 Uhr

Hensoldt: Charttechnisch eine klare Sache. Aber ob das reicht? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 20.05.2026 um 22:06 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Die Hensoldt-Aktie brach gestern signifikant über die obere Begrenzung der seit Anfang Februar geltenden Handelsspanne aus, die durch die 200-Tage-Linie verstärkt wurde. Charttechnisch ein perfekt bullisches Signal. Was indes fehlt, sind wirklich gute Gründe dafür.

Sie sehen es im Chart: Der Ausbruch verlief blitzsauber und dynamisch – das passt so weit. Jetzt hätte die Aktie aus rein charttechnischer Sicht erst einmal Spielraum bis zum Jahres-Verlaufshoch bei 96,70 Euro, über dem es dann sogar gleich um das im letzten Oktober bei 117,70 Euro markierte Rekordhoch ginge.

Hensoldt Aktie: Chart vom 20.05.2026, Kurs 87,80 Euro, Kürzel: HAG | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Hensoldt Aktie: Chart vom 20.05.2026, Kurs 87,80 Euro, Kürzel: HAG | Quelle: TWS

Ein Signal wie dieses könnte durchaus Anschlusskäufe rein technisch agierender Trader nach sich ziehen. Aber spätestens, wenn sich die erschöpfen, muss etwas da sein, das verhindert, dass so viele Gewinnmitnahmen einsetzen, dass der Ausbruch als Bullenfalle endet. Und genau dieses „Etwas“ ist aus meiner Sicht derzeit nicht greifbar.

Expertenmeinung: Die eigene Quartalsbilanz war als Ausbruchs-Treibstoff nicht tauglich gewesen. Als diese Zahlen Anfang Mai kamen, drehte die Aktie unterhalb der Chartzone 84,20/85,36 Euro nach unten und fiel drei Tage weiter. Unter genau der Chartzone, die jetzt überboten wurde und damit nunmehr als Unterstützung dient … bzw. dienen sollte. Denn das, was man da als Kaufargumente aus dem Hut gezerrt hat, wirkt aus meiner persönlichen Sicht nicht gerade robust:

Zum einen befeuerte eine Kaufempfehlung der Citigroup für Rheinmetall am Dienstag gleich den gesamten Sektor. Aber wirklich beeindrucken kann das nicht. Rheinmetall hatte sich schließlich im Kurs beinahe halbiert. Und die Citigroup setzte das Kursziel nur auf 1.408 Euro … am Hoch hatte Rheinmetall 2.008 Euro erreicht. Davon abgesehen ist es immer ein wenig „tricky“, eine positive Meldung für ein Unternehmen gleich auf die gesamte Branche zu übertragen.

Am Mittwoch war es dann offenbar ein Quartalsergebnis, das die deutschen Rüstungstitel in Marsch setzte. Nur ging es da nicht um ein heimisches, sondern um ein tschechisches Unternehmen, konkret um CSG Systems, das die Erwartungen der Analysten relativ solide übertraf. Aber die Zahlen bezogen sich auf das erste Quartal, das bei Hensoldt, Rheinmetall & Co. eben keine Begeisterung auslöste. Dass es bei einem besser lief, heißt doch nicht, dass es fürderhin für alle anderen ebenso besser laufen muss und die einfach nur ein bisschen Verspätung in Sachen übertroffene Prognosen hatten!

Der Chart überzeugt, die Argumente für den Kurssprung, der immerhin binnen zwei Tagen 18,7 Prozent betrug, nicht. Da kann es nur eines geben: Für Long-Positionen sollte man dringend überlegen, einen Stop Loss unter diese überbotene, jetzt als Support dienende Zone 84,20/85,36 Euro zu legen … für den Fall des Falles!

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

07.05.2026
08:22 Uhr

Hensoldt: Wo bleibt der Befreiungsschlag? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 06.05.2026 um 22:36 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Hensoldt meldete am Mittwoch beeindruckend starke Ergebnisse zum 1. Quartal. Trotzdem blieb der große Kurssprung aus … und das unmittelbar unter eine klar zu definierenden „Startlinie“ für ein bullisches Signal. Wo klemmt es – und wie lange geht das noch so weiter?

Der Umsatz legte im Vergleich zum 1. Quartal 2025 um 25 Prozent zu. Der operative Gewinn, gerechnet als EBITDA und um Sonderfaktoren bereinigt, stieg wegen einer von 7,6 auf 8,9 Prozent gesteigerten Gewinnmarge überproportional um gut 46 Prozent. Das war gut, aber das eigentliche „Schmankerl“ war der Auftragseingang, der mit einem Plus von 111 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 1,483 Milliarden Euro zulegte. Damit wurde klar:

Ja, die Intensivierung der Verteidigungsausgaben in Deutschland und anderen Teilen Europas kommt hier, beim Radar- und Optoelektronik-Spezialisten Hensoldt, an. In Relation zum Umsatz errechnet sich damit ein Verhältnis von 3:1 Auftragseingang zu Umsatz (Book to Bill-Ratio), was deutlich macht, dass weiteres Wachstum in der Pipeline ist.

Aber wieso kam angesichts derart beeindruckender Ergebnisse zum Handelsende nur ein zum Vortag unveränderter Kurs heraus … und das auch nur, weil es gelang, ein zeitweise bis zu vier Prozent ausmachendes Minus bis zur Schlussglocke aufzuholen?

Weil die Aktie immer noch teuer bewertet ist. Obwohl sich der Kurs längst deutlich vom Rekordhoch des vergangenen Jahres entfernt hat, sehen wir auf Basis der Schätzungen der Analysten für den 2026er-Gewinn immer noch ein Kurs-/Gewinn-Verhältnis (KGV) um die 50. Das wirkt sehr teuer. Aber ist es das auch?

Expertenmeinung: Nicht, wenn Hensoldts Gewinnwachstum jetzt Fahrt aufnimmt. Das Problem ist: Bislang sind es eben nur die hereinkommenden Aufträge, die beeindrucken, das Gewinnwachstum fällt bislang langsamer aus. Solide, aber trotzdem noch zu schwach, um ein KGV von 50 zu rechtfertigen. Hinzu kommt, dass das Unternehmen seine Gesamtjahresprognose bislang beibehielt. Die sieht für 2026 nur ein Book to Bill-Verhältnis zwischen 1,5 und 2,0 (3,0 waren es für das 1. Quartal) und einen Umsatzanstieg um ca. 12 Prozent. Nachdem die Aktie im Zuge des „Rüstungshypes“ 2025 zunächst extrem gestiegen war und damit dem Anstieg des Unternehmensgewinns davongelaufen war (der aber in dieser Branche nicht schlagartig durchstarten kann), scheinen die Anleger jetzt vorsichtig zu sein.

Aber Hensoldt betonte im Rahmen der Quartalsmeldung, dass man beim Ausblick weiterhin konservativ plant. Da sind also durchaus positive Überraschungen denkbar, die einen neuen Aufwärtstrend unterfüttern könnten. Diese Chance würde Rückenwind bieten, sollte die Aktie die Charthürde bezwingen, die bezwungen werden muss, wenn es darum geht, die laufende Bodenbildung mit einem Kaufsignal abzuschließen.

Hensoldt Aktie: Chart vom 06.05.2026, Kurs 80,78 Euro, Kürzel: HAG | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Hensoldt Aktie: Chart vom 06.05.2026, Kurs 80,78 Euro, Kürzel: HAG | Quelle: TWS

Der Chart zeigt diese klar definierte Zone. Sie setzt sich aus den Zwischenhochs der vergangenen drei Monate und der 200-Tage-Linie zusammen, die im Bereich zwischen 83,75 und 85,25 Euro einen Kreuzwiderstand bilden. Gelänge hier ein klarer Ausbruch, wäre die Long-Seite die logische Antwort eines Traders darauf … zudem versehen mit dem Vorteil, einen relativ engen Stop Loss setzen zu können. Aber noch wird hier gezögert … und wann hier neues Zutrauen in die Kurse einfließt, ist offen, daher: Im Auge behalten sollte man Hensoldt auf jeden Fall, einem Ausbruch nach oben vorgreifen aber besser nicht!

Quellenangaben: Ergebnis des 1. Quartals, 06.05.2026: https://investors.hensoldt.net/de/nachrichten/hensoldt-startet-mit-rekord-auftragseingang-und-steigender-profitabilitaet-in-das-geschaeftsjahr-2026/7d9fa6fd-56ab-4ea4-9c2b-63c1605378be
Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/HAG.DE/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

02.04.2026
08:18 Uhr

Hensoldt: Zieht sie durch … oder dreht sie ab? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 01.04.2026 um 22:06 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Zum Wochenstart zog Hensoldt deutlich an. Drei Tage kräftig steigende Kurse nach einem Aufwärtsschwenk über einer wichtigen Unterstützung, das sieht vielversprechend aus für das bullische Lager. Aber noch ist der übergeordnete Abwärtstrend nicht bezwungen.

Als die Aktien des Verteidigungssektors vor gut einem Jahr aus einem langen Dornröschenschlaf erwachten, hatten sich offenbar viele Anleger weit größere Wachstumsraten für die kommende Zeit vorgestellt. Ein zügiger und umfassender Ausbau der europäischen Verteidigungsfähigkeit klang nach einer zügigen Vervielfachung von Umsatz und Gewinn bei Unternehmen wie Hensoldt, das als Radartechnik- und Optoelektronik-Spezialist gute Perspektiven für ein randvolles Auftragsbuch hat.

Tatsächlich meldete Hensoldt auch eine solide Perspektive für 2026, als Ende Februar im Rahmen von vorläufigen 2025er-Ergebnissen der Ausblick auf das laufende Jahr vorgelegt wurde. Aber von rasantem Wachstum war da nichts zu lesen. Was unterstrich: Die Super-Hausse, die die Aktie im Herbst 2025 auf das bisherige Verlaufshoch von 117,70 Euro getragen hatten, war überzogen, die Korrektur, wie sie im Herbst ablief, war also angemessen. Doch wie sollte es weitergehen?

Ende Februar, als der Ausblick kam, lag das Kurs-/Gewinn-Verhältnis auf Basis der 2026er-Gewinnerwartungen um 40. Nicht günstig, aber im Fall konstanten, einigermaßen zügigen Wachstums auch nicht so teuer, dass die Aktie zwingend noch tiefer hätte laufen müssen, um wieder für Käufe attraktiv zu sein. Es drohte daher eine volatile Seitwärtsphase … zumindest so lange, bis neue Fakten Argumente für die bullische oder bärische Seite bringen würden. Und die zeichnen sich aktuell zumindest ab:

Der US-Präsident spricht in den letzten Tagen auffallend oft von einem Thema, das man nach kurzem Aufflackern im vergangenen Jahr erst einmal als begraben angesehen hatte: vom Austritt der USA aus der NATO.

Expertenmeinung: Käme es wirklich dazu, wäre das ein Faktor, der die Lage für Hensoldt in ein neues Licht rücken würde, denn dann wäre in Sachen Verteidigung noch mehr Eile geboten. Zwar kann man bei Hensoldt nicht hexen, die Produktion wird im Fall von noch schneller und umfassender einlaufenden Aufträgen nicht mithalten können. Aber man wird alles daransetzen, das so gut wie möglich umzusetzen. Höhere Dringlichkeit bietet die Chance auf mehr Umsatz, höhere Margen und damit auf mehr Gewinn pro Aktie, als man derzeit seitens der Experten erwartet. Der Haken:

Derjenige, der jetzt wieder über einen NATO-Austritt spricht, ist nicht bekannt dafür, an einem einmal gefassten Entschluss, schon gar nicht an einer Meinung, festzuhalten. Ob sich für Hensoldt wirklich eine neue Lage ergeben wird, ist also per hier und heute noch offen (Stand Mittwochabend 20 Uhr). Daher wäre es höchst gewagt, einen neuen Hausse-Schub zu unterstellen, bevor nicht das Chartbild und idealerweise auch die Nachrichtenlage passen.

Hensoldt Aktie: Chart vom 01.04.2026, Kurs 82,70 Euro, Kürzel: HAG | Online Broker LYNX
Hensoldt Aktie: Chart vom 01.04.2026, Kurs 82,70 Euro, Kürzel: HAG | Quelle: TWS

Und wir sehen im Chart: Drei starke Tage haben die Aktie an, aber noch nicht über die Widerstandszone getragen, deren Überwinden die Ampel auf „bullisch“ stellen würde. Diese Zone setzt sich aus der im Oktober etablierten Abwärtstrendlinie, den Zwischenhochs der Monate Februar und März sowie der 200-Tage-Linie zusammen und wartet zwischen 82,00 und 87,40 Euro. Ob sie da durchgeht oder abdreht … womöglich werden die kommenden Tage da bereits klare Wegweisungen liefern.

Sollte der Hensoldt-Kurs diese Zone überbieten, wäre die Aktie rein charttechnisch bullisch. Aber solange in Sachen Wachstum Erwartungen und nicht Fakten die Aktie anschieben, wäre das „nur“ ein Ausbruch auf Bewährung, dem man mit entsprechender Vorsicht begegnen sollte.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

10.03.2026
08:22 Uhr

Hensoldt: Da haben einige vermutlich mehr erwartet — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 09.03.2026 um 21:32 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Hensoldt ist eine von drei heute vorgestellten Aktien, die gemeinsam haben, dass sie seit Beginn des Angriffs auf den Iran gestiegen sind und sich damit vom Gesamtmarkt abkoppeln konnten. Die Frage ist bei allen dreien die gleiche: Hat diese relative Stärke Hand und Fuß?

Es ist schon fast ein Reflex: Wenn sich etwas ereignet wie derzeit im Iran und dann auch noch der Ölpreis kräftig steigt, wird den Anlegern erneut bewusst, dass Europa eine gewisse Eile dahingehend hat, sich militärisch auf stabile, eigene Füße zu stellen. Die Folge: Man greift vermehrt zu Aktien aus dem Verteidigungssektor. Und Hensoldt ist einer der in dieser Hinsicht am meisten im Rampenlicht stehenden Titel. Doch dafür war die Kursentwicklung der vergangenen Woche inklusive des gestrigen Montags eher überschaubar:

Seit dem Schlusskurs des Februars, dem letzten vor dem Angriff auf den Iran, hat der Hensoldt-Kurs gerade einmal 5,7 Prozent zugelegt…
Und das basiert nur auf den Kursgewinnen der vergangenen zwei Handelstage, denn am Donnerstagabend wäre der Saldo seit dem Freitag zuvor sogar ein negativer gewesen. Da haben vermutlich einige mehr erwartet. Kommt das womöglich noch?

Expertenmeinung: Das ist fraglich genug, um hier vorsichtig zu bleiben, denn charttechnisch ist die Aktie grundsätzlich noch bärisch. Und was die Gewinnphantasie angeht, hatte man zuletzt ja hier ebenso wie in Bezug auf die Branche insgesamt eher ernüchternde Nachrichten erhalten.

Denn trotz deutlich steigender Auftragseingänge sehen Rüstungsunternehmen wie Hensoldt Wachstumsraten, die zumindest für 2026 nicht denen entsprechen, die sich das bullische Lager im Vorfeld ausgemalt hatte. Dementsprechend gelang es nicht, die Aktie nach dem am 26. Februar vorgelegten Ausblick wieder in Fahrt zu bringen. Und auch, wenn die Entwicklung um den Iran erneut unterstreicht, dass der Branche die Aufträge vermutlich auf viele Jahre hinaus nicht knapp werden: An der kurzfristigen Umsatz- und Gewinnperspektive ändert das nichts.

Was der entscheidende Grund ist, warum Hensoldt und manch anderer Rüstungs-Highflyer des Vorjahres derzeit in einem mittelfristigen Abwärtstrend laufen. Und solange der noch nicht überwunden ist, wäre man auf der Long-Seite in der schwächeren Position.

Hensoldt Aktie: Chart vom 09.03.2026, Kurs 77,15 Euro, Kürzel: HAG | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Hensoldt Aktie: Chart vom 09.03.2026, Kurs 77,15 Euro, Kürzel: HAG | Quelle: TWS

Sie sehen im Chart, dass der Hensoldt-Kurs momentan noch nicht einmal an der bei 78,90 Euro als Widerstand dienenden 20-Tage-Linie vorbeigekommen ist. Und auch das wäre nur ein bullisches Signal auf sehr kurzfristiger Ebene.

Das Minimum, was es hier für ein taugliches Signal bräuchte, wäre ein Ausbruch über die aktuell bei 86,20 Euro verlaufende mittelfristige Abwärtstrendlinie; ein Anstieg über die bei 88,90 Euro nicht weit darüber verlaufende 200-Tage-Linie würde ein mittelfristig bullisches Szenario abrunden. Alles, was sich darunter abspielt, ist, nicht zuletzt mit Blick auf die abgespeckten Wachstumserwartungen, auf der Long-Seite eine riskante Sache.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

27.02.2026
08:15 Uhr

Hensoldt: Manchmal wäre die einfachste Lösung auch die beste — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 26.02.2026 um 21:39 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Die am Donnerstag vorgelegten 2025er-Ergebnisse waren solide, mehr aber nicht. Deutlich wichtiger war aber ohnehin der Blick nach vorne. Dass der nicht unbedingt Begeisterung auslöste, zeigt sich im gestrigen Minus der Hensoldt-Aktie. Aber wie geht es jetzt weiter?

Dass Hensoldt 2025 in den ersten drei Quartalen dramatisch zulegte, basierte auf der festen Erwartung, dass dieser Spezialist für Verteidigungs-Elektronik von den deutlich steigenden Verteidigungsausgaben Deutschlands, aber auch des ganzen europäischen Raums, erheblich profitieren werde. Und dabei dürfte jedem klar gewesen sein, dass dieses Geschäft keines ist, bei dem man wie im Retail-Bereich bei sich ändernden Rahmenbedingungen sofort Ergebnisse in der Bilanz sehen könnte. Das Wachstum würde seine Zeit brauchen, aber kommen, so die Denkweise. Also kaufte man schon einmal kräftig vor. Das Problem war:

Niemand konnte absehen, wann man mit dieser Hausse überzieht. Als im vierten Quartal langsam deutlicher wurde, dass zwar der Auftragseingang massiv zulegt, das Unternehmen aber nicht einfach seine Kapazität im Eilzugtempo so ausbauen kann, dass man dieses „Mehr“ auch blitzschnell abarbeiten könnte … zumal solche Aufträge oft Zeitspannen von mehreren Jahren abdecken … wurden erste Anleger vorsichtiger. Die Aktie begann eine umfassende Korrektur. Eine Korrektur, aus der sie am Donnerstag nach Vorlage des 2026er-Ausblicks zwar nicht herauskam. Aber sie intensivierte sich auch nicht.

Hensoldts Blick zurück war, wie gesagt, solide, mehr nicht. Der Umsatz legte um knapp zehn Prozent zu, der operative Gewinn, gerechnet als EBITDA, um knapp zwölf Prozent, die EBITDA-Gewinnmarge stieg nur leicht von 18,1 auf 18,4 Prozent. Da war von einem „Rüstungs-Boom“ also noch nichts zu sehen, aber:

Expertenmeinung: Der Auftragseingang, der um satte 62 Prozent auf 4,71 Milliarden Euro stieg und damit sehr weit über dem 2025er-Umsatz von 2,45 Milliarden Euro lag, machte klar: Das Wachstum wird kommen. Ein positiver Faktor, der indes vom konkreten Ausblick des Unternehmens konterkariert wurde. Denn für 2026 sieht Hensoldt derzeit nur ein Umsatzplus von gut 12 Prozent und eine nach 18,4 Prozent im Vorjahr bei 18,5 bis 19,0 Prozent liegende EBITDA-Marge. Damit könnte, bliebe es dabei, auch in diesem Jahr von einem Gewinnsprung keine Rede sein.

Entsprechend schwach reagierte die Aktie auf diesen Ausblick. Doch aus charttechnischer Sicht hat sich die Lage dadurch erst einmal nicht weiter zugespitzt, weil es gelang, den Kurs deutlich vom Tagestief zu lösen. Mit den am Ende zu Buche stehenden -4,3 Prozent hielt Hensoldt Tuchfühlung mit der Dezember-Aufwärtstrendlinie und blieb in der Supportzone 75,94 zu 81,00 Euro. Aber wie ordnet man die Sache denn nun ein? Ist der Ausblick vielleicht so konservativ, dass er im weiteren Jahresverlauf angehoben wird? Hätte die Aktie damit genug Luft nach oben … oder nicht?

Selbst ein Blick auf die Analysten-Meinungen hilft da kaum weiter. Denn einerseits sehen die Aktie momentan nur 5 von 14 Experten als unmittelbar kaufenswert an, andererseits liegt das durchschnittliche Kursziel mit derzeit knapp 92 Euro deutlich über dem Kurs. Was daran liegt, dass einige Einschätzungen vorgenommen wurden, als der Hensoldt-Kurs noch deutlich höher notierte. Was tun?

Das, was sich in solchen Situationen eigentlich immer anbietet und was, statt sich ohne Aussicht auf Erleuchtung den Kopf zu zerbrechen, auch die einfachste Lösung wäre:

Hensoldt Aktie: Chart vom 26.02.2026, Kurs 76,65 Euro, Kürzel: HAG | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Hensoldt Aktie: Chart vom 26.02.2026, Kurs 76,65 Euro, Kürzel: HAG | Quelle: TWS

Das Chartbild entscheiden lassen. Sollte der Faktor Hoffnung wieder in den Vordergrund treten, dann wäre das nur dann auch ein Argument, sich die Aktie auf der Long-Seite anzusehen, wenn dabei auch charttechnisch bullische Signale herauskommen. Und das wäre im Fall von Hensoldt dann der Fall, wenn die Aktie den Kreuzwiderstand aus der vom Rekordhoch ausgehenden Abwärtstrendlinie und der 200-Tage-Linie im Bereich 88/89 Euro überbietet. Bis das passiert, sollte man die Aktie eher in der Watchlist belassen.

Quellenangaben: Geschäftsbericht 2025, 26.02.2026:
https://investors.hensoldt.net/de/nachrichten/geschaeftsjahr-2025-hensoldt-erzielt-rekord-auftragseingang-und-bestaetigt-strukturellen-wachstumspfad/7f15c9a0-04e9-4f26-91d4-fcdf9af6db2d

Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/HAG.DE/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

20.01.2026
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Hensoldt: Immer noch ein Spiegelbild des Nachrichten-Tickers? — Ronald Gehrt

30.12.2025
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Hensoldt: Bärische Flagge oder Bodenbildung? — Ronald Gehrt

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Hensoldt: „Bärenfutter“? Ernsthaft? — Ronald Gehrt

25.11.2025
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Hensoldt: Langsam mal wieder nach oben schauen — Ronald Gehrt

13.11.2025
08:27 Uhr

Hensoldt: Von der Realität eingeholt – jetzt müssten die Bullen ran — Ronald Gehrt

10.11.2025
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Hensoldt: Für ein „Daumen hoch“ war das zu dünn — Ronald Gehrt

24.10.2025
08:02 Uhr

Hensoldt: Prognose angehoben … jetzt kommt’s drauf an! — Ronald Gehrt

06.10.2025
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25.09.2025
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01.09.2025
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