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Renditestärkste Anlageform

Von allen Anlageformen hat die Aktie historisch betrachtet die höchsten Renditen erzielt. Der S&P 500 beispielsweise, der die 500 größten börsennotierten US-Unternehmen umfasst, wurde im Jahr 1957 begründet. Damals notierte er bei ca. 44 Punkten. Heute, mehr als 60 Jahre später notiert der S&P 500 bei mehr als 3.000 Punkten. Das entspricht beinahe dem 68-Fachen des Ausgangs-Niveaus. Aufs Jahr gerechnet ergibt sich eine Rendite von 7 %, in der jedoch noch keine Dividenden enthalten sind. Der langfristige Erwartungswert für Aktien-Investments liegt inklusive Dividende bei den meisten historischen Betrachtungen zwischen 7 % und 9 %.

Aussicht auf Kurssteigerungen

Der größte Reiz von Aktien liegt mit Sicherheit in der Aussicht auf mögliche Kurssteigerungen. Im Vergleich zu anderen Anlageformen unterliegen Aktien in der Regel relativ hohen Schwankungen. Da die Kursveränderungen z.B. in Relation zu den Gewinnausschüttungen weitaus höher ausfallen, ist es das vorrangige Ziel der meisten Investoren von Wertsteigerungen zu profitieren.

Erzielung von Dividendeneinkünften

Viele Aktiengesellschaften schütten eine Dividende aus, die vor allem in Zeiten anhaltender Niedrigzinsen attraktiv sind. Wer sich beispielsweise ein passives Einkommen schaffen möchte, investiert in solide Unternehmen mit hoher Dividendenrendite, sogenannte Dividendenwerte. Zwar gibt es natürlich auch dabei das Risiko von Kursschwankungen, aber für den dividendenorientierten Anleger steht die jährliche Auszahlung im Vordergrund. Je nach Ertragskraft und Dividendenpolitik des Unternehmens kann die Dividendenrendite beispielsweise 0,5 % oder in Einzelfällen bis zu 8 % betragen. Für DAX-Werte sind Dividendenrenditen zwischen 2 % und 4 % üblich.

Flexibel handelbar

Aktien lassen sich im Vergleich zu anderen Anlageformen sehr flexibel zum aktuellen Börsenkurs handeln. Durch die Börse gibt es – von seltenen Ausnahmen wie Handelsaussetzungen abgesehen – stets einen Marktpreis zu dem eine Aktie an der Börse ge- und verkauft werden kann. Andere Anlageformen wie Festgelder oder Anteile von Immobilienfonds können nur am Ende der Laufzeit oder nach einer Mindestanlagezeit aufgelöst werden. Aktien eignen sich daher als liquide Geldanlage sowohl zur Langfristanlage, als auch zum kurzfristigen Trading.

Große Auswahl

Dem Anleger steht eine enorme Auswahl von Tausenden börsennotierten Unternehmen aus aller Welt zur Verfügung. Der Investor kann in unterschiedlich große Unternehmen aus zahlreichen Ländern, Branchen und Risikokategorien investieren, um so von Aufwärtsentwicklungen profitieren.

Teilhaberschaft an einem Unternehmen

Aktien bieten auch Anlegern mit kleinem Kapital Anteilseigner an Unternehmen zu werden. Sich an einem Unternehmen zu beteiligen wäre für viele Investoren ohne Aktien nicht möglich. Ob die Aktiengesellschaft dabei z.B. der eigene Arbeitgeber ist oder eine ausländische Kapitalgesellschaft, spielt keine Rolle. Als Aktionär können Eigentumsrechte wie Mitbestimmung auf der Hauptversammlung ausgeübt werden und es besteht ein Recht auf eine Gewinnbeteiligung.

Mittels Aktien lässt sich von neuen Trends profitieren. Egal ob ein Rohstoff, eine Technologie oder eine Branche im Trend liegt, mit den passenden Aktien lässt sich gezielt auf Aufwärtsbewegungen und neue Entwicklungen setzen. Wird ein Trend frühzeitig vor der breiten Anlegermasse erkannt, so können hohe Gewinne winken. Umgekehrt gilt jedoch auch: Wer zu spät noch auf einen Trend setzt bezahlt meist zu hohe Preise für ein Hype-Thema und geht in der Regel damit baden.

Hervorragender Inflationsschutz

Als Sachwerte bieten Aktien einen hervorragenden langfristigen Inflationsschutz. Forderungen an Schuldner hingegen wie z.B. alle Zinsanlagen wie Schuldverschreibungen oder Sparguthaben werden durch die Inflation entwertet. Die Maschinen und Vermögenswerte von Unternehmen oder das Know How von Mitarbeitern hingegen verlieren real nicht an Wert. Das gilt natürlich nur so lange die Inflation nicht aus dem Ruder läuft und die Notenbanken die Zinsen massiv erhöhen. Doch dazu mussten die zehnjährigen Anleihezinsen in der Vergangenheit in Richtung sechs Prozent und die Inflation Richtung vier Prozent klettern. Davon sind die Zinsen und Inflationsraten aktuell weit entfernt.

Absicherung gegen Währungskrisen und Währungstausch

Sollte es tatsächlich früher oder später ein Euro-Aus geben, so dürften vor allem die Besitzer von Sachwerten wie Immobilien, Edelmetallen oder auch Aktien relativ gut abgesichert sein. Denn unabhängig von der Währung wird an der Börse immer ein relativ fairer Marktpreis für Unternehmensanteile bezahlt werden, ob in Euro oder einer neuen Währung. Bei Zinsanlagen wie Schuldverschreibungen oder Sparguthaben hingegen sind Anleger bei möglichen Währungsreformen auf die politisch festgelegten Umtausch- und Umrechnungsverhältnisse angewiesen. Diese können beispielsweise nach einer möglichen Phase starker Währungsverluste durchaus sehr ungünstig ausfallen. Aktien sind somit ein perfekter und gleichzeitig liquider Schutz vor einem weiterhin vorstellbaren krisenbedingten Euro-Aus.

Spannung und Nervenkitzel

Viele Anleger sind sich gar nicht darüber bewusst, dass auch die Spannung und der Nervenkitzel, den Aktieninvestments auslösen ein Argument sind. Die Aussicht einen Volltreffer zu landen oder den richtigen Riecher zu beweisen zählt für viele Investoren genauso wie rationale Rendite-Gründe. Natürlich würden das die wenigsten zugeben, aber vom Aktienmarkt geht eine starke Faszination aus. Dabei gilt es natürlich aufzupassen, denn bei aller Anziehungskraft der Börse sind die Grenzen zur Spielsucht fließend.

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