Abercrombie & Fitch Aktie aktuell Abercrombie & Fitch: Diese Rallye ist noch nicht vorbei

News: Aktuelle Analyse der Abercrombie & Fitch Aktie

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Abercrombie & Fitch
ISIN: US0028962076
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bullish
Zur Abercrombie & Fitch Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Kurse des US-amerikanischen Modeunternehmens befinden sich schon seit geraumer Zeit im Rallye-Modus. Genauer gesagt, geht es mit der Abercrombie & Fitch-Aktie schon seit August des vorigen Jahres stetig nach oben. Seither hat sich das Wertpapier mehr als vervierfacht und die Bullen treiben die Kurse immer weiter nach oben. Die Serie von höheren Hochs und höheren Tiefs wurde lediglich im Dezember des vorigen Jahres kurz verletzt. Das wenig später neu entstandene Kaufsignal im Chart war aber relativ deutlich. Auch zum Ende der vorigen Woche konnte erneut ein klarer Ausbruch beobachtet werden. Die mehrwöchige Konsolidierung, welche sich im April bildete, konnte nach oben verlassen werden. Der Aufwärtstrend geht somit unvermindert weiter.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Abercrombie & Fitch Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Vorerst scheint der permanente Kaufdruck der Bullen weiterzugehen. Eines ist aber völlig klar. Die Börse ist keine Einbahnstraße und die Bewegung unter dem aktuellen Umfeld wird nicht ewig so weitergehen. Vorerst sind aber noch keine gegenteiligen Signale zu erkennen. Gefährlich wird es, wenn das Tief der zuletzt gebildeten Konsolidierung nach unten gebrochen werden würde. Dafür müsste die Aktie aber schon unter die Marke von 36.95 USD fallen, um den positiven Trendverlauf zu brechen. Spannend wird es wieder am 26. Mai. Dann wird Abercrombie seine Zahlen für das abgelaufene Quartal präsentieren. Bis zu diesem Termin sehen wir keinerlei Probleme für die intakte Aufwärtsbewegung.

Aussicht: BULLISCH

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Achim Mautz, Daytrader | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der Abercrombie & Fitch Aktie

Abercrombie & Fitch ist ein Modekonzern mit 850 Niederlassungen. Zum Unternehmen gehört auch die Marke Hollister, auf die nahezu zwei Drittel des Geschäfts und der Stores entfallen.

Niedergang

Der Einzelhandel steht seit Jahren unter Druck und Abercrombie (ANF) konnte sich diesem Trend nicht entziehen.

Der Umsatz stagniert seit der Finanzkrise weitgehend und man hat Probleme mit der Profitabilität. Die Bruttomarge ist mit knapp 60% zwar sehr ordentlich, doch unter dem Strich meldet man kaum einen Gewinn.

Etwas besser ist die Lage, wenn man den Cashflow betrachtet. Der FCF war stets positiv. Könnte es sein, dass das Unternehmen unterschätzt wird?

Das Große Bild

Denn auch wenn man Probleme hat, ein Unternehmen mit 3,62 Mrd. USD Jahresumsatz und einem freien Cashflow von 100-200 Mio. USD ist etwas Wert. Dasselbe gilt für die Markenrechte.

Es wäre gut möglich, dass man deutlich mehr als den derzeitigen Börsenwert von 948 Mio. USD erzielen könnte, wenn man sich zum Verkauf stellt.

Vor allem aus einem Grund:
Inzwischen erzielt Abercrombie ungefähr die Hälfte des Umsatzes im Online-Segment. Im Vorjahr waren es über 1,0 Mrd. USD, in diesem Jahr wird es deutlich mehr.
Der Bereich wächst schnell und ist im Gegensatz zu den Filialen auch profitabel.

Ein bisschen Druck…

Doch auch ohne sich zum Verkauf zu stellen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Aus Investoren-Sicht wäre eine Schrumpfungskur wohl zielführend.
Wenn man sich stärker auf das Online-Geschäft konzentriert und zumindest die schwächsten Niederlassungen schließt, könnte man den Gewinn deutlich steigern.

Durch Covid-19 wurde man nun dazu gezwungen, endlich diese Strategie zu verfolgen.

Man ist jetzt „zu einer Anpassung“ der Zahl der Niederlassungen bereit. Steckt mehr Geld in das digitale Marketing und hat die für den Online-Handel notwendige Infrastruktur verbessert.

…zeigt Wirkung

Diese Maßnahmen zeigen bereits ihre Wirkung. Im abgelaufenen Quartal legte der Online-Umsatz um 56% auf 386 Mio. USD zu.
Dadurch sind die Margen in dem Segment spürbar gestiegen, der FCF hat sich auf Konzern-Ebene verbessert – trotz Corona.

Das sollte man nicht unterschätzen, denn inzwischen erzielt ANF die Hälfte des Umsatzes über das Internet.

Cash ist King

Man könnte also durchaus argumentieren, dass das Online-Geschäft für sich genommen schon mehr Wert ist als der derzeitige Börsenwert von 950 Mio. USD.

Abercrombie hat aber noch mehr zu bieten. Man hat in den letzten Jahren zwar kaum einen Gewinn gemeldet, der Cashflow war aber positiv.

Ein Blick in die Bilanz zeigt das eindeutig: Die Barmittel haben trotz Dividendenzahlungen und Buybacks stetig zugenommen. Derzeit hat man 785,9 Mio. USD Cash.
Selbst abzüglich der Schulden bleiben noch 440 Mio. USD. Das entspricht fast der Hälfte des Börsenwerts, daher sollte man die Buybacks umgehend wieder aufnehmen.

Mehr

Das bedeutet auch, dass das operative Geschäft nur mit knapp 500 Mio. USD bewertet wird, obwohl es einen freien Cashflow von 100-200 Mio. USD generiert.
Das ist außerordentlich wenig.

Dennoch handelt es sich bei Abercrombie aus meiner Sicht eher um eine Spekulation mit einem Zeithorizont von einigen Monate, aber nicht um ein Investment für die kommenden Jahrzehnte.

Sobald man wieder Gewinne meldet, könnte der Markt Abercrombie plötzlich als Turnaround einstufen.
Was dann kurstechnisch möglich ist, zeigen Beispiele wie GameStop und Tupperware, die sich nach den Analysen verdreifacht respektive verzehnfacht haben.
Wie immer ist das Risiko bei möglichen Turnarounds aber auch erhöht.

Chart

Seit dem Corona-Crash hat sich die Aktie deutlich erholt und einen stabilen Aufwärtstrend ausgebildet.
Ausgehend von der Unterstützung bei 14,00 USD könnte es jetzt zu einem weiteren Angriff auf das obere Ende des Trendkanals kommen.
Mögliche Kursziele liegen bei 15,75 sowie 16,75 und 17,50 USD.

Fällt die Aktie jedoch unter 14 USD, könnte der Bereich zwischen 11 und 12 USD nochmal angesteuert werden. Dort wäre das Chance-Risiko-Verhältnis besonders gut.

Chart vom 04.11.2020 Kurs: 15,00 Kürzel: ANF – Tageskerzen