Die besten Palladium Aktien 2018

Die besten Aktien, mit denen Sie 2018 von hohen Palladium-Preisen profitieren

Palladium gehörte im Jahr 2017 mit einer Preissteigerung von + 57% zu den Rohstoffen mit dem stärksten Preisanstieg und das Edelmetall überschritt erstmals seit 2001 vorübergehend die 1.000 USD-Marke. Derzeit liegt der Palladiumpreis bei 950 USD. Was sind die Gründe für diese Entwicklung und vor allem wie können Sie als Anleger davon profitieren?

Palladium-Aktien profitieren vom Diesel-Skandal

In den vergangenen beiden Jahren zählte der Dieselskandal zu den bewegenden Wirtschaftsthemen. Die 2015 aufgedeckten Abgas-Manipulationen von Volkswagen und anderen Autoherstellern brachten die Antriebsart Diesel stark in Verruf und sorgten für heftige Kursturbulenzen bei den Autoaktien. Sie werden sich fragen, was das mit dem Edelmetall Palladium zu tun hat? Die Antwort ist recht einfach: Die Verwendung in Katalysatoren für Benzinmotoren ist mit Abstand das wichtigste Anwendungsgebiet des Rohstoffs. Das Metall filtert bis zu 90% der schädlichen Abgase und wandelt diese in weniger schädliche Substanzen um. Deshalb profitiert Palladium in erster Linie, wenn mehr Benzin- bzw. Hybridantriebe und weniger Dieselmotoren auf den Straßen unterwegs sind. Da das Edelmetall sehr knapp ist, ist es kein Wunder, dass sich viele Palladium-Aktien im Aufwärtstrend befinden. Auch 2018 und darüber hinaus könnten Palladium-Aktien an der Börse zu den Gewinnern gehören.

Fakten zum Rohstoff Palladium

Das Edelmetall Palladium ist ein silberweißes metallisches Element der Platinmetallgruppe das jedoch nur halb so viel wiegt wie Platin. Palladium und palladiumhaltige Legierungen werden in der Natur hauptsächlich in Flusssedimenten gefunden. Solche Vorkommen gibt es im Ural, Nord- und Südamerika, Australien und Äthiopien. Allerdings gelten diese bereits als erschöpft bzw. wirtschaftlich nicht förderbar.

Palladium wird heute daher hauptsächlich aus Kupfer-, Nickel-, Blei und Silbererz gewonnen. Hauptproduktionsländer sind Russland und Südafrika, die knapp 80% der Weltproduktion auf sich vereinen. Kleinere Förderländer sind Kanada, die USA und Simbabwe. Über 90% der nachgewiesenen Reserven lagern in Südafrika. Allerdings gibt es aus Russland keine verlässlichen Daten, so dass auch dort noch bedeutende Lagerstätten vermutet werden können. Neben der Förderung aus Minen spielt auch das Recycling d.h. die Neuraffination von Palladium eine immer wichtigere Rolle bei der Versorgung der Märkte.

Hohe industrielle Nachfrage

Im Vergleich zu anderen Edelmetallen wie Gold, Silber und Platin, ist bei Palladium die industrielle Nachfrage am höchsten. Das liegt unter anderem daran, dass das Metall unter den Nickelmetallen den niedrigsten Schmelzpunkt hat und zudem als sehr reaktionsfreudig gilt. Mehr als die Hälfte des produzierten Palladiums wird für die Herstellung von PKW-Katalysatoren eingesetzt. Aber auch in der Elektronikindustrie, in der Medizintechnik sowie als Legierungsbestandteil (z.B. bei Weißgold-Schmuck) wird Palladium benötigt. Als Anlageprodukt, z.B. in Form von Palladium-Barren oder Palladium-ETFs bzw. ETCs fristet das Edelmetall zu Unrecht ein Schattendasein hinter Gold und Silber.

Prekäre Versorgungslage: Minenschließungen

Neben dem Diesel-Skandal und dem boomenden Fahrzeugmarkt in China ist vor allem die rückläufige Bergbauförderung dafür verantwortlich, dass es im Palladium-Markt seit etwa sechs Jahren eine Unterversorgung gibt. Übertraf die Nachfrage das Angebot im Jahr 2017 noch um ca. 1,2 Mio. Unzen, so soll die Angebotslücke 2018 bereits 1,8 Mio. Unzen betragen.

Der Marktführer Norilsk Nickel kündigte Ende 2017 angesichts stagnierender Produktionsmengen an, erheblich mehr Palladium aus russischen Staatsbeständen aufzukaufen, um die Nachfrage bedienen und Preisschwankungen abzufedern zu können. Wie groß die russischen Lagerbestände noch sind, ist mehr als fraglich, Experten nehmen jedoch an, dass diese bald zur Neige gehen dürften. Auch in Südafrika ist kein steigendes Angebot zu erwarten, da dort tendenziell mehr Minenschächte geschlossen als neu eröffnet werden.

Preisdämpfende Faktoren in Summe schwächer

Allerdings gibt es auch Faktoren, die dämpfend wirken. So dürfte die Nachfrage aus China und den USA, die zusammen fast 50% des gesamten Palladiumbedarfs ausmachen, im Jahr 2018 aufgrund eines zunehmend gesättigten Automobilmarktes und dem zusätzlich belastenden Zollstreit nicht mehr so stark steigen wie in den Vorjahren. Dazu kommt, dass die steigenden Notierungen das Recycling von Palladium attraktiver machen. Dementsprechend steigt der Anteil von aufbereitetem bzw. neu raffiniertem Palladium.

Zudem ist Palladium mittlerweile sogar teurer als Platin, das kürzlich ein Zehn-Jahres-Tief markierte. Vor einigen Jahren, als der Platin-Preis zeitweise viermal so hoch lag, galt das noch als unvorstellbar. Katalysatoren Hersteller könnten bei einer Ausweitung der Preisdiskrepanz Palladium durch das ebenso geeignete – und bislang vor allem in Diesel-Motoren verwendete – Platin ersetzen. Allerdings sind solche Umstellungsprozesse teuer und nehmen viel Zeit in Anspruch. Deshalb macht dies für die Automobilindustrie allenfalls dann Sinn, wenn absehbar ist, dass der Preisaufschlag dauerhaft hoch genug bleibt oder sich noch ausweitet.

Unterm Strich überwiegen jedoch die angebotsseitigen Argumente für einen weiterhin starken Palladiumpreis. Schauen wir uns nun an, wie Sie als Anleger davon profitieren können.

Die besten Palladium Aktien

Im Folgenden werden wir Ihnen drei erstklassige Palladium-Aktien vorstellen, mit denen Sie von den hohen Preisen des Rohstoffs profitieren können. Falls Sie über ein ETF oder ETC an der Entwicklung des Palladiumpreises partizipieren wollen, könnte der Artikel von Dirk Friczewsky: Wie kann man in Palladium investieren? für Sie interessant sein.

Norilsk Nickel: Russischer Palladium-Gigant

Der russische Minenbetreiber Norilsk Nickel (ISIN: US55315J1025 – Symbol: NILSY – Währung: USD) ist nicht nur der weltgrößte Nickel-Produzent, dass Unternehmen gilt mit einer Jahresproduktion von rund 2,75 Mio. Unzen auch als der weltweit größte Hersteller von Palladium. Daneben produziert der an der Börse derzeit mit rund 32 Mrd. USD bewertete Rohstoff-Konzern auch andere Metalle wie Platin und Kupfer. Die Oligarchen Vladimir Potanin, der gleichzeitig Vorstandsvorsitzender ist, und Oleg Deripaska halten jeweils einen Anteil von 30% bzw. 28% an Norilsk Nickel. Roman Abramowitsch ist über den von ihm gelenkten Rohstoffriesen Rusal mit weiteren 25% beteiligt.

Kritik an Norilsk Nickel: Starke Umwelt- und Luftverschmutzung

Der Abbau von Nickel durch Norilsk Nickel führt zu schwersten Umweltverschmutzungen, so dass Stadt Norilsk und das Umland seit November 2001 für Ausländer gesperrt sind. Im Jahr 2006 wurde Norilsk vom Blacksmith Institute in die Top 10 der am meisten verschmutzten Orte der Welt aufgenommen. Auch in Sachen Luftverschmutzung nimmt Norilsk Nickel unter den russischen Industrieunternehmen Platz eins ein. In diesem Bereich gibt es also noch erheblichen Nachholbedarf für Norilsk Nickel.

Die Bracket-Order: Intelligent Aktienposition absichern

Die Bracket-Order verbindet auf intelligente Art und Weise eine Limit-Order mit einer Stop-Order. Sie können Gewinnziel sowie maximalen Verlust festlegen – und wenn der Aktienpreis eine der festgelegten Schwellen erreicht, wird die entsprechende Order ausgeführt, während die andere automatisch gelöscht wird.

Verantwortlich für ein Drittel der weltweiten Palladium-Produktion

Rund 28% des Konzernumsatzes gehen mittlerweile auf das Konto der Palladium-Förderung, mit dem Verkauf von Nickel und Kupfer erzielt das Unternehmen jeweils rund 27% seiner Umsätze. Damit war Palladium mit einer preisgetriebenen Steigerung von +24% im vergangenen Jahr erstmals der umsatzstärkste Bereich. Insgesamt ist Norilsk Nickel für etwa ein Drittel der weltweiten Palladium-Produktion verantwortlich. Platin-Metalle, zu denen auch Palladium gehört, produziert Norilsk Nickel in seinen Minen im russischen Taimyr und Kola Peninsulas, sowie in Minen in Botswana und Südafrika. Ende Oktober hat der Rohstoff-Riese zudem ein neues Bergbauprojekt in Sibirien gestartet. Das dort geförderte Gold, Kupfer und Eisen soll vor allem ins relativ nahegelegene China exportiert werden. Im Jahr 2016 setzte Nornickel, wie der Konzern auch genannt wird, 8,3 Mrd. USD um und erzielte dabei einen Nettogewinn von 2,5 Mrd. USD, was einer Steigerung von +47% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im vergangenen Jahr 2017 wurde der Umsatz um weitere +11% auf 9,1 Mrd. USD gesteigert, während der Nettogewinn vor allem aufgrund von Währungsschwankungen auf 2,1 Mrd. USD zurückging. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) hingegen konnte um +2% auf 4 Mrd. USD gesteigert werden.

Stattliche Dividendenrendite

Ein weiteres starkes Argument für die Aktie von Norilsk ist die ansehnliche Dividendenrendite. Berichten zufolge einigte sich Konzernlenker Potanin nach einer Auseinandersetzung mit Abramowitsch offenbar darauf, dass rund 60% der Nettogewinne als Dividende ausgeschüttet werden. Falls jedoch der Nettogewinn im Verhältnis zur Bilanzverschuldung geringer ausfällt, so kann die Ausschüttungsquote schrittweise auf 30% reduziert werden. In den vergangenen beiden Jahren wurden pro Anteilsschein jeweils ca. 1 USD ausgezahlt. Bei einer erwarteten stabilen Ausschüttung für 2017 errechnet sich bei einem Aktienkurs von 18,50 USD eine stattliche Rendite von 5,4 Prozent. Analysten zufolge sollen die Gewinne im Jahr 2018 nochmal um ca. +53% von 1,47 USD je Aktie auf 2,25 USD je Aktie steigen, so dass im Jahr 2019 durchaus mit einer deutlichen Dividendenerhöhung gerechnet werden kann.

Chart in US-Dollar

Chart in Euro

Aktie langfristig interessant

Da zuletzt neben Palladium auch die Preise für andere Industriemetalle wie Nickel und Kupfer deutlich gestiegen sind, dürfte die Gewinnentwicklung des Konzerns 2018 erneut sehr positiv ausfallen. Auch die hohe Dividendenrendite von mehr als fünf Prozent spricht für ein langfristiges Investment in die Aktie. Der Wert ist zudem in einer interessanten charttechnischen Konstellation: In den vergangenen 10 Jahren ging es für die Aktie mehrmals zwischen 10 Euro und 19 Euro auf und ab. Seit Mitte 2017 ist die Aktie nun erneut von 12 Euro auf aktuell 16 Euro gestiegen. Wird der Bereich der früheren Höchststände bei 17,50 Euro bis 19 Euro im nächsten Anlauf überwunden, so bestehen aus charttechnischer Sicht keine Widerstände mehr.

Doch Anleger sollten neben der Kritik für Umweltverschmutzungen nicht außer Acht lassen, dass es sich um eine russische Firma handelt. Das bedeutet, dass es zwar auf der einen Seite günstigere Bewertungen und höhere Dividenden gibt. Auf der anderen Seite bestehen dafür generell größere Risiken und Unsicherheiten, die vor allem im Wechselkurs des Rubels und in der Politik liegen. Im April gab es beispielsweise einen scharfen Rücksetzer. Aufgrund der US-Sanktionen gegen einige russische Oligarchen war Norilsk Nickel in „Sippenhaft“ genommen worden, obwohl in diesem Fall keine Auswirkungen auf den Konzern befürchtet wurden. Deshalb erholte sich die Aktie im Anschluss rasch wieder.

Anglo American Platinum: Die Nummer 2

Anglo American Platinum (ISIN: ZAE000013181 – Symbol (Johannesburger Börse): AMS – Währung: ZAR) ist mit ca. 38% Weltmarktanteil der weltgrößte Platin-Produzent. Aber auch Palladium produziert das in Johannesburg ansässige Unternehmen in seinen südafrikanischen Minen. Mit einer Förderung von mehr als 1,2 Mio. Unzen Palladium, ist Anglo American Platinum der weltweit zweitgrößte Palladium-Produzent nach Norilsk Nickel. Neben geförderten Metallen beliefert der Konzern seine zahlreiche Kunden auch mit recycelten Metallprodukten. Rund 38% des Konzerns gehören der Muttergesellschaft, dem Rohstoffgiganten Anglo American.

Produktion für die kommenden Jahre gesichert

Anglo American Platinum verfügt in Südafrika über mehrere produzierende Minen sowie Schmelzhütten und Raffinerien. Dabei kann es auf die größte bekannte Platinlagerstätte, das Merensky Reef im Bushveld-Komplex in Südafrika, zurückgreifen. Zusätzlich stehen einige hochkarätige Platinvorkommen als Reserve zu Verfügung, die auch in den kommenden Jahren eine wirtschaftliche Förderung von Platin und Palladium sicherstellen sollten. Nebenprodukte des an der Börse mit ca. 6,2 Mrd. Euro bewerteten Unternehmens sind Rhodium, Ruthenium, Iridium und Osmium.

Gewinnverdreifachung, Kostenführerschaft und Dividendenerklärung

Durch den kürzlich vollzogenen Verkauf zweier wenig profitabler Minen sollen Fokus und Kapitaleinsatz auf die stärksten Projekte gerichtet werden. Anglo American Platinum hat laut eigenen Angaben im Vergleich mit seinen wichtigsten Wettbewerbern die niedrigsten durchschnittlichen Produktionskosten. Die Fördermenge konnte im Jahr 2017 immerhin um 4% gesteigert werden, während die Umsätze um +6% auf 4,9 Mrd. USD stiegen. Die höheren Metallpreise wirkten dabei wie ein Gewinnhebel. Statt der in Aussicht gestellten Gewinnverdopplung gab es sogar eine Gewinnverdreifachung von 47 Mio. USD auf 144 Mio. USD. Auch Kostensenkungen und verbesserte Produktionsabläufe hätten dazu beitragen. Die positive Geschäftsentwicklung sowie der erfolgreiche Schuldenabbau veranlasste das Management, nach einer sechsjährigen Pause wieder dazu Dividendenzahlungen zu erklären. Vorerst sollen 30% des Gewinns an die Aktionäre ausgeschüttet werden.

Langfristiges Investment zur Depotbeimischung

Seit 2016 befindet sich die Aktie in einer Seitwärtsbewegung. Durch die verbesserte Kostenstruktur und die Fokussierung auf besonders profitable Konzernteile ist zu erwarten, dass die Gewinndynamik auch 2018 anhält. Dies sollte auch dem Aktienkurs weiteren Auftrieb verleihen. Die Firma ist zwar bei weitem nicht so günstig bewertet wie Norilsk Nickel, hat allerdings auch keinen „Russland-Faktor“. Der Wert eignet sich insgesamt betrachtet für langfristig orientierte Anleger als Depotbeimischung bzw. Diversifizierung. Kommt der Platin-Preis ebenfalls in die Gänge, könnte dies zu einem Gewinn-Turbo für Anglo American Platinum werden.

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North American Palladium: Spekulativer Geheimtipp

Anstatt Ihnen noch einen weiteren großen Bergbaukonzern mit Palladium-Anteil wie Vale, Stillwater Mining oder Impala Platinum zu präsentieren, möchte wir Ihnen mit der kanadischen Firma North American Palladium (ISIN: CA65704X1096 – Symbol: PDL – Währung: CAD) noch ein relativ kleines Unternehmen der Rohstoffbranche vorstellen. Die Firma ist weltweit der einzige Rohstoffkonzern mit ausschließlichem Fokus auf Palladium.

Erstklassige Mine in Kanada

North American Palladium (NAP) betreibt seine Mine Lac des Iles in Kanada bereits seit mehr als 20 Jahren und verfügt dort über einen enorm großen, erstklassigen Erzkörper. Mit moderner Infrastruktur werden eine unterirdische Mine sowie eine Tagebaumine betrieben. Das erfahrene Managementteam hat es sich zum Ziel gesetzt, einen kostengünstig und nachhaltig wachsenden Palladiumproduzenten zu schaffen. Dazu werden stetig weitere Ressourcen erschlossen und Konzessionen erworben. Mit einer Fördermenge von 201.592 Unzen Palladium übertraf das Unternehmen im Jahr 2017 seine Zielvorgabe von 180.000 – 190.000 Unzen deutlich. Im Jahr 2018 strebt North American Palladium eine Produktion von 230.000 – 240.000 Unzen an.

Turnaround gelungen – Starke Geschäftsentwicklung

Für das erste Quartal 2018 meldete das Unternehmen starke Zahlen. Auf EBITDA Basis verbesserte sich der Gewinn von 6,8 Mio. USD im Vorjahr auf 28,4 Mio. USD, die Produktion wurde dabei mehr als verdoppelt. Auch die Gesamtkosten pro Unze Palladium konnten von 765 USD auf 709 USD gesenkt werden. Das bedeutet, dass das Unternehmen bei den aktuellen Palladiumpreisen von annähernd 1.000 USD äußerst profitabel wirtschaftet. Damit sollte der Turnaround endgültig gelungen sein, denn im Jahr 2016 verzeichnete das Unternehmen aufgrund niedriger Metallpreise noch Verluste.

Aktie für spekulative Anleger

North American Palladium ist mit einer Marktkapitalisierung von gerademal 360 Mio. Euro ein vergleichsweise kleiner Player. Die Aktie konnte sich aufgrund der erfreulichen Geschäftsentwicklung im vergangen Jahr bereits verdoppeln. Gelingt es dem Management die Produktion weiter hochzufahren und erfolgreich neue Ressourcen zu erschließen, so könnte langfristig noch deutlich mehr für das Unternehmen möglich sein. Die Aktie könnte sich dann als Geheimtipp im Palladium-Sektor erweisen, denn nur mit diesem Wert setzen Sie voll und ganz auf das Edelmetall Palladium. Im Vergleich zu den anderen vorgestellten Werten weist NAP aber eine deutlich höhere Volatilität auf, ist also sehr schwankungsanfällig. Sinkt der Palladiumpreis eines Tages doch wieder unter die Produktionskosten, so dürfte das Unternehmen schnell in Bedrängnis geraten. Deshalb sollten nur risikofreudige Anleger einen kleinen Depotanteil investieren.

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