Die besten Kobalt Aktien 2018

Die besten Aktien, mit denen Sie 2018 von der Preisexplosion bei Kobalt profitieren

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe warnte Anfang Juli vor einer Knappheit des begehrten Batterie-Rohstoffs Kobalt: Verzögerungen beim Ausbau von Bergwerken und der Weiterverarbeitung können laut Bundesanstalt zu erheblichen Problemen in der Versorgung führen. Die Preise für den Rohstoff waren im Jahr 2017 regelrecht durch die Decke gegangen, das Jahresplus betrug unglaubliche +129%. Von den Tiefstständen im Jahr 2016 gerechnet vervierfachte sich der Kobaltpreis bis Anfang 2018 sogar auf knapp 95.000 USD je Tonne. Aktuell korrigiert der Preis wieder etwas und liegt erneut im Bereich von 80.000 USD je Tonne. Wir sind für Sie der Frage nachgegangen, was den Kobaltmarkt bewegt und wie Sie als Investor von der Knappheit des Rohstoffs profitieren können.

Der Kampf um Kobalt hat begonnen

Kobalt galt lange Zeit als recht obskures Metall, das als Kobaltblau zum Färben von Glas und Keramik verwendet wurde. Später fand man heraus, dass man damit hitzebeständigen Hochleistungsstahl und Superlegierungen z.B. für Wind- und Gasturbinen und Flugzeugtriebwerke herstellen kann. Heute steht Kobalt jedoch aus einem anderen Grund im Fokus, denn es gehört neben Lithium und Coltan zu den Metallen, die essenziell für Elektroauto-Batterien und Smartphone-Akkus sind. Kobalt ist nämlich ein wichtiger Bestandteil in Lithium-Ionen-Akkus. Dabei ermöglicht es das rasche Aufladen der Batterien bei gleichzeitig hoher Energiedichte. Auch wenn intensiv an technologischen Alternativen geforscht wird, erscheint das seltene Metall für die Revolution auf der Straße, bei der digitalen Kommunikation und in den Energiespeichern von Morgen unersetzbar. Deshalb stehen die Chancen hervorragend, dass die Rallye der Kobalt-Aktien an der Börse eine Fortsetzung findet.

Fakten zum Rohstoff Kobalt

Kobalt ist ein silberblaues, relativ schweres Metall, das leitfähig und extrem hitzebeständig ist. Außerdem behält es seine magnetische Eigenschaft bis zu einer Temperatur von 1.150 Grad Celsius und damit länger als jedes andere bekannte Metall. Aufgrund dieser Eigenschaften ist Kobalt heutzutage vielseitig einsetzbar. Im Mittelalter gab es häufig Verwechslungen mit Silber- und Kupfererzen. Da es sich damals jedoch noch nicht verarbeiten ließ und zudem beim Erhitzen schlechte Gerüche abgab, wurde es als wertloses, „von Kobolden verhextes“ Metall angesehen.

Die weltweit bekannten Kobalt-Vorkommen betragen rund 25 Mio. Tonnen. Dabei wird Kobalt im modernen Bergbau überwiegend aus Kupfer- und Nickelerzen gewonnen. Fast zwei Drittel des weltweit geförderten Kobalts kommt aus der Demokratischen Republik Kongo wo sich sechs der zehn größten Kobaltminen befinden. Daneben gibt es noch nennenswerte Vorkommen in Australien, auf Kuba, den Philippinen, in Sambia, Kanada, Madagaskar, Russland und anderen Ländern wie Marokko oder den USA.

Konfliktmineralien aus der Demokratischen Republik Kongo

Der Kongo als Hauptförderland gilt als politisch instabil und unruhig, auch der Begriff der „Konfliktmineralien“ wurde dort geprägt. Bis zu 20% des Kobalts stammen aus unkontrollierten, teilweise improvisierten, ungesicherten Minen bzw. dem Kleinbergbau. Unfälle, Kinderarbeit und Gesundheitsgefährdung sind laut Amnesty International an die Tagesordnung. Auch ökologisch richten diese Minen große Schäden an, da säurehaltige Abwässer entstehen und in die Umwelt gelangen. Die Instabilität des afrikanischen Landes, in dessen Osten sich bewaffnete Rebellengruppen und Milizen bekämpfen, sowie Berichte über Kinderarbeit haben einige Bergbauunternehmen bereits veranlasst das Land zu verlassen und stattdessen die Produktion in anderen Ländern wie Kanada oder Australien zu erhöhen. Der Rohstoffkonzern Glencore hingegen erhöht die Förderung in der Demokratischen Republik Kongo und eröffnet aus sozialer und ökologischer Sicht äußerst umstrittene Minenprojekte. Schätzungen zufolge könnte Glencore damit die Kobaltförderung nahezu verdoppeln und in wenigen Jahren 40% des weltweiten Marktes kontrollieren.

Elektrofahrzeuge lassen die Nachfrage explodieren

Zwischen 2010 und 2015 verdoppelte sich die weltweite Kobalt-Nachfrage von 65.000 auf über 120.000 Tonnen pro Jahr. Grund für die enorme Zunahme ist der steigende Bedarf an Lithium-Ionen-Batterien und Akkus. Und die Nachfrage wird weiter zulegen, denn ohne den Einsatz von Kobalt fährt kein Elektroauto. Pro Fahrzeug benötigt Tesla für neuere Modelle beispielsweise immerhin rund 12 kg Kobalt. Auch wenn der Marktanteil elektrischer und hybrider Fahrzeugantriebe mit 4% noch überschaubar ist, nehmen die Verkaufszahlen gerade Fahrt auf: Einer Studie der Boston Consulting Group (BCG) zufolge werden Elektro- und Hybridfahrzeuge den weltweiten Marktanteil von Verbrennungsmotoren, von derzeit 96% bis 2030 auf etwa 50% zurückdrängen. Bis dahin werden weltweit 36% der Fahrzeuge über einen hybriden und 14% über einen rein elektrischen Antrieb verfügen. Der Bedarf für Elektromobilität verspricht daher ein besonders explosives Wachstum. Denn auch wenn bis 2030 nur ca. 30% der Neufahrzeuge über einen Elektroantrieb verfügen sollten, würden Schätzungen zufolge jährlich über 300.000 Tonnen Kobalt zusätzlich benötigt, das ist mehr als das Doppelte des aktuellen Marktvolumens.

Autokonzerne konkurrieren um Lieferverträge

Es ist daher kein Wunder, dass viele Großkonzerne, darunter übrigens auch Apple, hektisch versuchen mit Lieferverträgen eine möglichst langfristige Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Volkswagen hingegen war bei einem Versuch, langlaufende Lieferverträge mit fixen Preisen abzuschließen, im Herbst 2017 kläglich gescheitert. Auch BMW sucht langfristige Lieferanten und rechnet damit 2025 bis zu zehnmal so viele Rohstoffe für Batterien zu benötigen wie jetzt. So lange keine echte Alternative entdeckt und zur Marktreife gebracht wird, sind bei Kobalt aufgrund der Marktkonstellation kaum stärkere Preisrückgänge zu erwarten.

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Das Angebot wird nur allmählich gesteigert

Das Angebot kann mit dem steigenden Bedarf kaum Schritt halten, da Kobalt zu 94% als Nebenprodukt in Kupfer- und Nickelminen anfällt und der Abbau mit großem Aufwand verbunden ist. Zwar gehen z.B. im Kongo in den kommenden Jahren einige neue Minen in Betrieb, während bestehende Kobalt-Minen sukzessive ausgebaut werden, aber die Nachfrage nach Kobalt dürfte weitaus schneller steigen. Die Minenbetreiber sind sich dessen bewusst und zieren sich verständlicherweise langfristige Lieferverträge mit Fixpreisen über 5 bis 10 Jahre einzugehen, auch wenn solche Verträge sicher bereits jetzt extrem lukrativ wären. Getrieben vom Elektroauto-Boom überlegen deshalb bereits erste Autohersteller sich direkt an Rohstoff-Minen zu beteiligen.

Der Wettlauf um Kobalt wird über das Jahr 2018  hinaus anhalten

Die Branche hofft, dass die Weiterentwicklung von Akkus und Batterien dazu führt, dass zunehmend weniger Rohstoffe benötigt werden. Die Konzerne Panasonic und Tesla forschen bereits an Batteriezellen, die komplett ohne Kobalt auskommen. Ein Erfolg würde die Preisentwicklung von Kobalt sicher etwas dämpfen. Forschung und Entwicklung in diesem Bereich sind jedoch sehr zeitintensiv. Technologische Durchbrüche dürften sich – wenn überhaupt – frühestens in einigen Jahren auf die Nachfrage auswirken.

Aktuell halten sich Angebot und Nachfrage mengenmäßig noch in etwa die Waage, allerdings könnte es aufgrund von Eindeckungskäufen bereits 2018 eine nennenswerte Angebotslücke geben. Anfang 2018 erhöhte die kongolesische Regierung Senat Kongo die Abgabe für den Export des Metalls von 2% auf 3,5%. Auch diese Kostensteigerung wirkt sich unmittelbar auf den Weltmarktpreis aus. Der Wettlauf um Kobalt wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch 2018 und darüber hinaus anhalten, so dass weiterhin hohe Notierungen zu erwarten sind. Wie können Sie als Anleger davon profitieren?

Die besten Kobalt Aktien

Einen Kobalt-ETF, der die Preisentwicklung des Metalls oder eine Auswahl an Kobalt-Aktien abbildet, gibt es leider noch nicht. Deshalb bleibt nur ein Investment in Kobalt-Unternehmen. Beim Weltmarktführer Glencore, macht Kobalt aber trotz eines aktuellen Weltmarktanteils von 22% nur einen sehr kleinen Umsatzanteil aus. Genau wie bei anderen großen Rohstoffunternehmen z.B. Vale oder Freeport McMoran würde dies eine Klassifizierung als Kobalt-Aktie nicht unbedingt rechtfertigen.

Die Aktie der umstrittenen 86%igen Glencore-Tochtergesellschaft Katanga Mining hingegen ist als eines von wenigen Unternehmen stark auf Kobalt ausgerichtet. Allerdings sieht sich das Bergbauunternehmen im Kongo diversen schwerwiegenden Vorwürfen ausgesetzt und die Aktie geriet seit Anfang 2018 in einen regelrechten Abwärtsstrudel. Aufgrund des augenscheinlich großen „Sündenregisters“, das unter anderem Korruption, Umweltsünden, unfaire Konzessionsverträge, Steuerhinterziehung und Ausbeutung der Arbeiter beinhaltet, ist ein Investment in die Aktie allein schon aus ethischen Gesichtspunkten kaum vertretbar. Daher sind in Bezug auf ein Investment in Kobalt die folgenden drei Aktien aus unserer Sicht sehr interessant.

China Molybdenum: Die Nummer zwei auf dem Kobaltmarkt

Der chinesische Minenbetreiber China Molybdenum (ISIN: CNE100000114 – Symbol: 3993 – Währung: HKD) ist nach Glencore der zweitgrößte Kobaltproduzent der Welt. Daneben baut der Konzern Kupfer, Phosphate, Wolfram und Gold sowie die sehr gefragten seltenen Erden Niobium und Molybdän ab. An der Börse ist China Molybdenum aktuell mit rund 18 Mrd. USD (15,5 Mrd. Euro) bewertet.

Kobalt-Aktivitäten werden ausgebaut – Jahresproduktion von 17.500 Tonnen Kobalt erwartet

Der Rohstoffkonzern aus dem Reich der Mitte richtet sein Geschäft mehr und mehr in Richtung Kobalt aus. Natürlich auch um den gigantischen Bedarf der chinesischen Industrie zu decken. Mit dem mehrheitlichen Erwerb der kongolesischen Tenke-Mine von Freeport McMoran sicherte sich das Unternehmen 2016 eines der größten Kobaltvorkommen der Welt. Die Mine hat einen besonders hohen Kobalt-Anteil und die nachgewiesenen Reserven reichen für mindestens 25 Jahre. Im Jahr 2017 förderte China Molybdenum dank der Minenübernahme bereits 16.400 Tonnen Kobalt. Für das Gesamtjahr 2018 werden inzwischen bis zu 17.500 Tonnen erwartet. Dieses Volumen entspricht zu aktuellen Preisen einem Marktwert von rund 1,4 Mrd. USD. Der Konzern hat seine Stellung als zweitgrößter Kobalt-Produzent damit gefestigt, der erste Platz ist wohl auf absehbare Zeit fest an Glencore vergeben.

Starkes Gewinnwachstum auch für 2018 erwartet

Dank der gesteigerten Fördermenge und höheren Kupfer- sowie Kobaltpreisen erreichtet das Unternehmen für 2017 gegenüber dem Vorjahr eine Gewinnsteigerung von +253% auf 3,6 Mrd. RMB (ca. 540 Mio. USD). Auch im Jahr 2018 soll es ein deutliches Gewinnwachstum geben. Für das erste Quartal wurde bereits eine Steigerung von +86% auf 1,9 Mrd. RMB (ca. 285 Mio. USD) gemeldet. Ein Ausblick wurde nicht veröffentlicht, Analysten erwarten jedoch mit +94% annähernd eine Gewinnverdopplung.

Basis-Investment für langfristig orientierte Kobalt-Investoren

Bergbau-Aktien sind stets spekulativer als Standardaktien, da die Preise der geförderten Rohstoffe eine Hebelwirkung auf das Unternehmensergebnis haben. Wer jedoch auf das Metall Kobalt setzen will, der kommt an China Molybdenum kaum vorbei. Mit einem 2018er KGV von ca. 17 ist die Aktie aktuell einigermaßen günstig bewertet, so dass sich ein langfristiges Investment auszahlen könnte. Derzeit befindet sich die Aktie deutlich unter den Höchstständen von Anfang 2018, so dass sich eine korrekturbedingte Einstiegsgelegenheit bietet. Der langfristige charttechnische Aufwärtstrend sollte bei starken Kupfer- und Kobaltpreisen intakt bleiben.

Cobalt 27: Reine Kobalt-Aktie mit Potenzial

Das kanadische Unternehmen Cobalt 27 (ISIN: CA19075M3093 – Symbol KBLT – Währung: CAD), dessen Name sich von der Ordnungszahl 27 des chemischen Elements Cobalt ableitet, wurde erst im vergangenen Jahr 2017 mit Hilfe eines Börsenmantels gegründet. Über Kapitalerhöhungen wurden mittlerweile insgesamt über 700 Mio. USD in die Firmenkasse gespült. Der Konzern produziert selbst allerdings noch gar kein Kobalt wie China Molybdenum oder Sherritt International. Das übergeordnete Ziel ist es viel mehr, Anlegern eine Möglichkeit zu bieten, in ein reines Kobalt-Unternehmen zu investieren. Dazu wurden im vergangenen Jahr rund 3.000 Tonnen Kobalt aufgekauft, die in Baltimore, Antwerpen und Rotterdam eingelagert und von der London Metal Exchange zertifiziert sind. Bei einem aktuellen Kobalt-Preis von 80.000 USD je Tonne haben die Bestände einen Wert von ca. 190 Mio. Euro. Der Börsenwert von Cobalt 27 liegt aktuell bei knapp 500 Mio. Euro. Von allen Investitionsmöglichkeiten kommt das Unternehmen daher einem Kobalt ETF wohl am nächsten.

Geschäftsmodell mit drei Säulen

Der erfahrene Vorstandsvorsitzende Anthony Mileski kommt vom Schweizer Investmenthaus Pala Investments und gilt als Experte im Bereich Kobalt und Batteriemetalle. Das Geschäftsmodell des jungen Unternehmens soll von drei Säulen getragen werden: Zunächst soll das Risiko von Preisschwankungen und Explorationsmisserfolgen durch den Besitz und die Lagerung von physischem Kobalt abgesichert werden. Als zweites Standbein ist die Exploration eigener Kobalt-Projekte mit anschließender Produktion geplant. Dazu wurden Experten an Bord geholt, die bereits über große Erfahrungen in anderen Bergbauunternehmen verfügen. Der Aufbau dieses Geschäftsbereichs dürfte allerdings am meisten Zeit in Anspruch nehmen, denn bis ein Explorationsprojekt in Produktion geht, vergehen in der Regel viele Jahre. Bevor jedoch überhaupt in eine eigene Mine investiert wird, muss das Management auch die Erfolgsaussichten eingehend prüfen.

Royalities und Streams

Das dritte Standbein, Royalties und Streams, soll langfristig für Basisumsätze sorgen. Am Erfolg der Minenbetreiber profitiert man direkt. Das Unternehmen wird entweder in einem festen Verhältnis an den Einnahmen beteiligt (sog. Royalities) oder bekommt als Entlohnung das geförderte Kobalt später zu besonders günstigen Preisen (sog. Streaming). In Bezug auf Royalities hat das Unternehmen bereits in acht Kobalt-Projekte investiert, die sich in der Explorationsphase befinden. Cobalt 27 erhält dank der abgeschlossenen Verträge im Erfolgsfall als Kapitalgeber später Royalties in Höhe von meist ca. 2% der Preise, die Weiterverarbeitungsbetriebe wie Schmelzhütten und Raffinerien für das geförderte Kobalt bezahlen. Ausgezahlt wird die Beteiligung in Form von physischem Kobalt, das dann den Lagerbeständen des Unternehmens zu Gute kommt.

Wenige Treffer genügen

Da sich die Projekte in die Cobalt 27 investiert allesamt noch in der Explorationsphase befinden, wird es noch ein paar Jahre dauern, bis aus den Vereinbarungen Einnahmen generiert werden. Erfahrungsgemäß schaffen es nur wenige Explorer tatsächlich eine produzierende Mine aufzubauen. Aus diesem Grund setzt das erfahrene Management von Cobalt 27 das Kapital auf mehrere Pferde. Auch wenn nur wenige Unternehmen den Durchbruch schaffen, dürfte sich das Gesamtinvestment als äußerst lukrativ erweisen. Zuletzt kamen zu den Royalities-Vereinbarungen auch noch Streaming-Deals hinzu.

113 Mio. USD Investment in Papua Neuguinea

Im Mai meldete Cobalt 27 eine Vereinbarung für die Nickel-Kobalt-Mine Ramu in Papua Neuguinea. Die Mine produziert bereits und das Unternehmen bekommt für ein Investment in Höhe von 113 Mio. USD einen Anteil von 55% des produzierten Kobalts, sowie 27,5% des geförderten Nickels, das ebenfalls als Batteriemetall gilt. Die Lebensdauer der Mine wird auf ca. 30 Jahre geschätzt. Im Jahr 2017 produzierte die Mine knapp 35.000 Tonnen Nickel und 3.300 Tonnen Kobalt.

300 Mio. USD-Deal mit Vale

Ende Juni 2018 schloss Cobalt 27 einen umfangreichen Deal mit dem brasilianischen Rohstoffkonzern Vale ab. Für eine Anzahlung in Höhe von 300 Mio. USD sichert sich das Unternehmen 32,6% der Kobaltproduktion aus der Mine Voiseys Bay ab dem Jahr 2021. Cobalt 27 rechnet zunächst mit ca. 1,6 Mio. Pfund Kobalt pro Jahr, später dann mit 1,9 Mio. Pfund, umgerechnet entspricht dies rund 725 bzw. 862 Tonnen. Über die Anzahlung hinaus muss das Unternehmen 18 % des Kobalt-Marktpreises bezahlen, später steigt der Betrag auf 22% des Referenzpreises. Für Cobalt 27 ist dies langfristig ein interessanter Deal, vor allem wenn der Kobalt Preis in den kommenden Jahren hoch bleibt.

Wette auf den Kobaltpreis

Bis Einnahmen aus der Kobalt-Förderung erzielt werden, dauert es zwar noch einige Zeit, denn das Unternehmen plant sehr vorausschauend und langfristig. Da auch das Managementteam erstklassig ist und der Zugang zu Kapital offenbar leicht fällt, könnte hier langfristig betrachtet durchaus ein bedeutender Kobalt-Konzern entstehen. Vorerst bleibt Cobalt27 jedoch eine reine Wette auf den Kobaltpreis. Steigt der Kobaltpreis weiter, so dürfte auch die Aktie von Cobalt27, die aktuell 8,75 CAD kostet, deutlich zulegen.

Die Bracket-Order: Intelligent Aktienposition absichern

Die Bracket-Order verbindet auf intelligente Art und Weise eine Limit-Order mit einer Stop-Order. Sie können Gewinnziel sowie maximalen Verlust festlegen – und wenn der Aktienpreis eine der festgelegten Schwellen erreicht, wird die entsprechende Order ausgeführt, während die andere automatisch gelöscht wird.

Sherritt International: Spannende Turnaround-Spekulation

Sherritt International (ISIN: CA8239011031 – Symbol: S – Währung: CAD) ist einer der weltgrößten Nickelproduzenten mit Bergbauaktivitäten in Kanada, Kuba und Madagaskar. Der Konzern ist jedoch auch zu 50% am Joint Venture Nickel-Kobalt-Projekt Moa in Kuba und zu 12% am Ambatovy-Nickel-Kobalt-Projekt in Madagaskar beteiligt. Kobalt macht rund 20% des Umsatzes von Sherritt aus, während Nickel mit rund 50% den Löwenanteil einnimmt. Der restliche Umsatz in Höhe von ca. 20% wird mit der Förderung von Öl- und Gas, sowie mit Stromerzeugung erzielt.

Keine Mineralien aus Konfliktregionen

Für Sherritt spricht, dass das Kobalt nicht aus der Demokratischen Republik Kongo stammt, denn in Konfliktregionen werden vom Unternehmen bewusst keine Projekte gestartet oder übernommen. Das Bewusstsein der Technologieunternehmen und Automobilkonzerne wurde durch umfangreiche Medienberichterstattung in den letzten beiden Jahren für die Thematik „ethische Batterierohstoffe“ sensibilisiert. Apple z.B. trennte sich von mehreren Zulieferern bei denen offensichtlich Kinderarbeit stattfand. Ähnlichen Vorwürfen sehen sich Sony, Samsung und mehrere chinesische Konzerne ausgesetzt. „Saubere“ Unternehmen wie Sherrit können davon profitieren und besonders lukrative Lieferverträge aushandeln. BMW beispielsweise hat angekündigt, besonders genau darauf zu achten, ausschließlich einwandfreie Rohstoffe zu verwenden.

Produktionsrückgang im Jahr 2017

Der auf Sherritt entfallende Anteil der Kobalt-Produktion belief sich im Jahr 2017 auf ca. 1.800 Tonnen. Im Jahr 2016 lag die Produktion mit mehr als 3.100 Tonnen noch deutlich höher, aber mittlerweile wurden weniger profitable Minenprojekte veräußert. Der Konzern ist damit gerade noch unter den Top-Ten der Kobaltproduzenten weltweit. Sherritt erzeugt eine außerordentlich hohe Metall-Qualität, denn mit einem Reinheitsgrad von 99,9% werden die Anforderungen der Londoner Metallbörse LME deutlich übertroffen. Da das Kobalt in Kanada verarbeitet wird, kann der nordamerikanische Markt direkt beliefert werden.

Breakeven für 2018 erwartet

Nachdem das Unternehmen durch niedrige Metallpreise und Projekte mit zu hohen Förderkosten jahrelang Verluste schrieb, wurde für das Jahr 2017 ein Gewinn von 0,99 USD je Aktie geschrieben, der jedoch in erster Linie auf bilanzielle Restrukturierungsgewinne zurückzuführen ist. Denn kürzlich führte das Management eine finanzielle Restrukturierung durch, so dass die Schuldenlast deutlich reduziert wurde. Unter anderem wurden Laufzeiten für Unternehmensanleihen verlängert und Anteile an unprofitablen Projekten veräußert. Für das Jahr 2018 wird der Turnaround angestrebt, im ersten Quartal gelang es bereits ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen. Angesichts der gestiegenen Metallpreise sollte dieser auch gelingen, denn ein positiver operativer Cashflow wird bereits seit dem Jahr 2017 erzielt. Mit 237 Mio. CAD Cash hat das Unternehmen zudem genügend finanzielle Mittel für den Geschäftsbetrieb und Investments in lukrative Minenprojekte.

Spekulative Aktie für mutige Anleger

Bei einem Aktienkurs von 1,11 CAD ist das Unternehmen mit 440 Mio. CAD bewertet. Von den Tiefstständen bei ca. 0,75 CAD hat sich die Aktie bereits etwas erholt, ein leichter Aufwärtstrend ist immerhin erkennbar. Doch Vorsicht: Es handelt sich um eine stark schwankende, spekulative Aktie, die nur von sehr risikobereiten Anlegern gekauft werden sollte. Im Erfolgsfall könnte jedoch eine hohe Belohnung winken. Denn schreibt das Unternehmen erst wieder Gewinne und weitet die Produktion aus, so könnte der Aktienkurs einen dreistelligen Prozentbetrag höher stehen.

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