Börsenblick

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Aktienanalyse:
Lufthansa: Wo liegt die entscheidende Marke für die Wende?

Aktuelle Analyse der Lufthansa Aktie

Die Lufthansa-Aktie ist als besonders konjunktursensibles Papier ein Spiegelbild der Erwartungshaltung der Investoren in Sachen Wachstum. Als die Aktienmärkte Mitte August die bislang letzte größere Phase der Verunsicherung hinsichtlich einer drohenden, weltweiten Rezession abschüttelten, kam daher auch die Aktie der Kranich-Airline wieder in Schwung. Dieser Schwung endete ebenso Anfang November wie das für den DAX galt, mit einem Unterschied: Der DAX tendierte seitwärts, die Lufthansa-Aktie leicht abwärts. So zuversichtlich, dass das Wachstum aus dem Nichts und flächendeckend wieder erstarken würde, dass die Gewinnperspektive der Lufthansa sich massiv aufhellen würde, war man dann doch nicht.

Das führte dazu, dass viele im Bereich der im Chart schwarz eingezeichneten 200-Tage-Linie sukzessiv Positionen abbauten. Das zog sich über fast zwei Monate hin, so dass sich eine markante Abwärtstrendlinie einzeichnen ließ, die zusammen mit der 200-Tage-Linie einen brettharten Widerstand bildete. Es war nicht überraschend, dass dieses sukzessive Abbröckeln, das über Wochen hinweg keine ernsthaften Versuche zeigte, nach oben auszubrechen, in massive Verkäufe mündete, als die Aktienmärkte aufgrund der Entwicklung im Nahen Osten unter Druck gerieten, zumal:

Expertenmeinung: Airlines hätte eine massive Eskalation schnell und deutlich getroffen, einerseits durch mögliche Ausfälle aufgrund einer problematischeren Sicherheitslage, andererseits durch steigende Kerosinpreise. Die Aktie fiel am vergangenen Freitag schnell und weit und durchbrach dabei die Kreuzunterstützung aus der Unterstützungszone 16,18/16,22 Euro und der Mitte August etablierten Aufwärtstrendlinie. Die Bären schienen keinen ernsthaften Gegner mehr zu haben … bis sich die Angst vor einem Flächenbrand im Nahen Osten auf einmal am Donnerstag zu verflüchtigen begann. Die Aktie sauste wieder nach oben, holte das Gros ihrer vorherigen Verluste wieder auf. Aber bullisch ist sie bislang noch nicht, denn die entscheidenden Hürden kommen erst jetzt. Und die sind alles andere als niedrig.

Zwischen 16,18 und 16,95 Euro ballen sich die vorgenannte Kreuzunterstützung, jetzt zum Widerstand geworden, die 20-Tage- und die 200-Tage-Linie sowie als oberer Abschluss die mittelfristige Abwärtstrendlinie. Und selbst, wenn die Aktie diese Zone bezwingen sollte, können die Zwischenhochs, die seit November im Zuge der Abwärtsbewegung entstanden waren, noch als Bremsklötze fungieren … und die reichen hinauf bis 17,95 Euro. Die derzeitige Erleichterung mag den Bären für den Moment die Petersilie verhagelt haben, aber solange die Kranich-Aktie nicht über 18 Euro schließt, haben sie das Ringen um die kommende Tendenz noch nicht verloren!

Chart vom 09.01.2020, Kurs 16,16 Euro, Kürzel LHA | Online Broker LYNX Aktienempfehlungen

 

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