Börsenblick

Zurück Dezember Weiter
Zurück 2018 Weiter

Aktuelle Analyse:
Lufthansa: Nutzen die Bullen ihre Chance?

Viel hätte nicht gefehlt, dann hätte sich der Kurs der Lufthansa-Aktie zwischen Jahresbeginn und Ende Oktober glatt halbiert. Basis dieses Abstiegs war die Erwartung, dass die Phase des Wachstums bei den Airlines nach mehreren äußerst starken Jahren vorerst vorbei sei.

Unterfüttert wurde das durch eine sukzessiv abbröckelnde Fracht- und Sitzauslastung. Und man weiß, wie schnell und intensiv Airlines auf Irritationen im Wirtschaftswachstum reagieren. Ticketpreise können schnell und deutlich unter Druck geraten, die Gewinnmargen dadurch ebenso rasant sinken, wie sie in Boomphasen zulegen. Dass Lufthansa-CEO Spohr in der vergangenen Woche erklärte, dass der Luftverkehr aus seiner Sicht jetzt seine maximale Wachstumsrate erreicht habe, bedeutete Wasser auf die Mühlen der Skeptiker. Trotzdem kämpfte sich die Aktie der Kranich-Airline im November Stück um Stück höher. Erschien einigen Akteuren der Abstieg als überzogen?

Expertenmeinung: Das ist wahrscheinlich, denn noch ist der Gegenwind für das Unternehmen ja eher lau. Und natürlich trug der immense Rückgang der Rohölpreise zu dieser Erholung bei, denn das bedeutete eine spürbare Kostenentlastung durch günstigere Kerosinpreise. Aber eine solche Entlastung wirkt vor allem mittelfristig, denn natürlich „hedgen“ sich Airlines in Bezug auf die Kerosinpreise, so dass eine Verbilligung der Energiekosten schon länger anhalten muss, um sich spürbar positiv auf die Bilanz niederzuschlagen.

Dass der Ölpreis als Reaktion auf die scheinbare Einigung im Handelskrieg zwischen den USA und China am Montag einen Satz nach oben machte, dürfte daher entscheidend dafür gewesen sein, dass die Aktie nicht oben in der Gewinnerliste der DAX-Aktien auftauchte. Aber noch hätten die Bullen ihre Chance.

Sie sehen im Chart, dass der Kurs zwar stark begann und dann ins Minus zurückfiel. Aber es gelang andererseits, die kurzfristige Aufwärtstrendlinie und die 20-Tage-Linie zu verteidigen. Würde es gelingen, sich etwas deutlicher über die aktuell um 21,30 Euro verlaufende Januar-Abwärtstrendlinie nach oben abzusetzen, wäre die Chance greifbar, sich bis in die mit der 200-Tage-Linie beginnende Widerstandszone 22,95/24,45 Euro voran zu arbeiten. Was indes voraussetzen würde, dass dieser fragile Burgfriede im Themenbereich Handelskrieg etwas taugt und zugleich der Ölpreis nicht wieder durch die Decke gehen würde.

Chart vom 03.12.2018, Kurs 21,21 Euro, Kürzel LHA | LYNX Online Broker

Handeln Sie über den Online Broker LYNX:
Ein Depot, viele Vorteile
  • stabile und zuverlässige Handelsplattform
  • kompetenter Service durch Experten
  • günstige und transparente Gebühren
  • umfangreiches Wissensportal
Mehrfach ausgezeichnet
Handelsblatt Auszeichnung: Bester Online-Broker
Broker-Wahl: Top Futures-Broker
Contact icon KOSTENFREI ANRUFEN
0800 5969 000
Contact icon SCHREIBEN SIE UNS
SERVICE@LYNXBROKER.DE
Contact icon FREUNDSCHAFTSWERBUNG
KUNDEN EMPFEHLEN LYNX
Contact icon HÄUFIG GESTELLTE
FRAGEN